Archiv der Kategorie: Backen

Gingerbread – Lebkuchenmännchen

Etwas Zeit ist noch… Für Kurzentschlossene. Für alle, die gerne noch etwas Weihnachtsfeeling durch sponates Backen erzeugen möchten. Für alle, die gerne noch etwas frisch Gebackenes verschenken möchten. Lebkuchen in Lieblingsformen. Unsere große Lebkuchenform liegt schon ein paar Jahre… Wir wollten sie immer probieren, aber ja, die Erkenntnis kam heute, WW hat es verhindert. Wer backt, will auch kosten. Gedanken zu diesem Thema findet Ihr hier

Wir haben den heutigen Tag noch zum Backen genutzt. Bisher hatten wir nur wenig Zeit dafür, die Vorweihnachtszeit war geprägt von vielen Terminen und auch Stress. Doch heute, uns war danach. Ich hatte vor Weihnachten noch ein Rezeptheftchen geschenkt bekommen. Darin war das Rezept, dass wir nur ein klein wenig abgeändert haben. Wir haben den Teig nach dem Frühstück angesetzt und heute Nachmittag in Ruhe verbacken. Heraus gekommen sind diese kleine Köstlichkeiten. Fröhliche Weihnachten!

Zutaten:

  • 250 g Honig, möglichst flüssig
  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Herbaria Ginger and Bread oder ein Päckchen Lebkuchengewürz
  • 2 EL Backkakao
  • 1 Ei

Zubereitung:

Zunächst den Honig, den Zucker und die Butter in einem Topf geben, alles schmelzen und kurz aufkochen lassen. Dann am besten in eine neue Schale geben (ACHTUNG SEHR HEISS) und auskühlen lassen.

Derweil Mehl, Kakao, Lebkuchengewürz und Backpulver miteinander mischen. Wenn die Honig-Butter-Mischung ausgekühlt ist, die Mehlmischung und das Ei dazu geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig mindestens 2 Stunden abgedeckt kühlen und ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig nach der Ruhezeit auf einer bemehlten Unterlage in Keksteigdicke ausrollen. Dann mit Schablonen oder Ausstechern die gewünschten Formen ausstechen / ausschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte auslegen.

Die Backzeit beträgt je nach Größe und Dicke des Gebäcks sowie der üblichen Mucken und Macken des Ofens ca. 15 Minuten.

Danach vom Blech nehmen und auskühlen lassen, bevor man mit Zuckerguss etc. zu Werke geht.

 

Weihnachtliche Cantuccini

Hier das zweite weihnachtliche Rezept aus unserer 1. Backsession letzten Sonntag.

Wir lieben italienische Cantuccini und als wir in dem wirklich schönen Backbuch „In 24 Plätzchen um die Welt“ von Silke Martin dieses Rezept entdeckt haben, waren wir sofort sicher, dass wir es ausprobieren würden. Das Rezept ist etwas zeitintensiver, weil man etwas Kühl- und eine zweite Backzeit mit einplanen muss, aber es lohnt sich. Und wenn man gut vorbereitet ist, kann man das quasi nebenher machen oder in den Wartezeiten was anderes backen. Und auch hier verwenden wir Dinkelmehl und braunen Zucker. Auch hier auf die Backzeit achten, die Kekse müssen richtig schön durch und fest sein.

cantucini-schoko

 

Zutaten für ein Blech mit ca. 50 Stück:

  • 250 g Dinkelmehl, Typ 1050
  • 25 g Kakao
  • 1 TL Backpulver, bevorzugt Weinstein
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 120 g braunen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Bio-Zitrone
  • 75 g Pistazienkerne
  • 75 g geschälte Mandeln
  • Puderzucker zum Bestäuben, optional

Zubereitung:

Mehl, Kakao, Backpulver, Lebkuchengewürz, Zucker, Vanillezucker, Salz sowie Butter und Eier zu einem glatten Teig vermischen.

Die Bio-Zitrusfrüchte einmal abwaschen und dann vorsichtig die Schale abreiben, unter den Teig mischen.

Die Pistazien und Mandeln grob mit dem Messer oder dem Blitzhacker anhacken. Auch diese Zutaten zum Teig geben und vermischen.

Den Teig in Frischhaltefolie geben und 1 Stunde gut durchkühlen. Oder wie wir es gemacht haben, für 30 Minuten in den Froster. Dann lässt er sich gut weiter verarbeiten.

Nach einer Stunde aus dem Teig vier gleich große Rollen formen (das geht super mit Hilfe von Frischhaltefolie), wieder in Folie packen und erneut für 30 Minuten kühlen.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, das Backblech mit Backpapier belegen.

Die Teigrollen mit ausreichend Abstand auf das Blech legen und für ca. 15 Minuten vorbacken. Anschließend auf dem Blech auskühlen lassen.

Dann mit einem Sägemesser schräge, fingerdicke Stücke abschneiden und diese wieder aufs Backblechh legen und weitere 8-10 Minuten zu Ende backen.

Am Ende die fertigen Cantuccini auf einem Kuchengitter endgültig abkühlen lassen und nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Cranberry-Zimt-Streifen

cranberry-zimt-streifen2Einen wunderschönen 1. Advent wünschen wir Euch. Der kleine grüne Planet ist natürlich just in time wunderschön geschmückt und nachdem wir die Kerze angezündet haben auf unserem Adventsteller (leider dieses Jahr zeitbedingt quasi nur ein Variation des Tellers aus dem letzten Jahr), haben wir ein wenig gebacken. Das erste Kekslein in diesem Jahr ist ein Cranberry-Zimt-Streifen, den wir im letzten Jahr im Niederländisch-Kurs bei unserer Mitkürslerin Gudrun probieren durften. Total lecker und recht einfach zu machen, wir waren sofort sicher, das ist was für uns. Vielleicht auch für Euch?

Nachtrag: Wir haben festgestellt, wir hätten unsere Streifen etwas länger backen müssen. Sicher, weil wir die super-dicken Eier aus unserem Hofladen verwendet haben. Also darauf achten, dass die Streifen gut durch sind. Lecker sind sie so oder so. 🙂

cranberry-zimt-streifen1

Zutaten für ca. 55 Stück:

  • 200 g weiche Butter
  • 190 g braunen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder auch gerne selbst gemachten Vanillezucker)
  • 2 Eier
  • 100 g Dinkelmehl, Typ 1050
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 45 g getrocknete Cranberries (angehackt)
  • 20 g geschälte, gehackte Mandeln

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine eckige Spring- oder Brownieform (23 cm Seitenlänge) mit Backpapier auslegen/vorbereiten (oder ein Backblech entsprechend herrichten, dass die Maße am Ende passen, also einen Rand aus Alufolie basteln).

Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren und dann nach und nach die zwei Eier hinzu geben und untermischen.

Mehl und Zimt vermischen und nach und nach untermischen.

Die Mandeln und die Cranberries vermischen.

Den Teig in die Form füllen und mit der Mischung aus Mandeln und Cranberries gleichmäßig bestreuen. Dann im Ofen ca. 20-25 Minuten backen.

Abkühlen lassen, bis der Teig nur noch lauwarm ist. Dann 1,5 x 5 cm große Streifchen schneiden und diese endgültig auskühlen lassen (sie werden dann auch noch fester).

In einer mit Backpapier ausgelegten Blechdose (die einzelnen Lagen bitte auch sorgfältig mit Papier trennen) halten sich die Streifchen ca. 2 Wochen, sofern man sie nicht schnell auffuttert.

Zucchini-Börek

Nachdem ich durch Gourmandises Végétariennes die wunderbaren Linsenbällchen kennen lernen konnte, habe ich mir das Kochbuch gegönnt, aus dem das Rezept der Linsenbällchen kam. „Türkei vegetarisch“ von Orkide und Orhan Tancgil – ein wirklich tolles Buch. Herrn Tancgil habe ich schon ein paar Mal im WDR TV daheim & unterwegs gesehen und fand ihn unglaublich sympathisch. Die Freude war riesig, als ich festgestellt habe, von wem das Kochbuch war. Hey, der nette türkische Koch aus dem TV hat das Kochbuch zusammen mit seiner Frau geschrieben.

Als nächstes haben wir das Rezept für Zucchini-Börek (Sodalt kabak böregi) ausprobiert und waren begeistert. Kam auf meinem Geburtstag super gut an (zusammen mit den Linsenbällchen mit Joghurtdip und einem Bauernsalat). Das Gericht ist sehr schnell gemacht und am Ende hat man ein Blech Essen, das glücklich macht. Außerdem kann man natürlich noch variieren. Mit Hackfleisch z.B. oder anderen Gemüsesorten. Ich möchte z.B. eine Kartoffel-Zwiebelmischung ausprobieren. Aber jetzt erst einmal zum Rezept aus dem Buch.

boerrek

 

Zutaten für ein tiefes Blech, ausreichend für 4-6 Personen:

1 Packung Yufka-Teig mit 4 großen, runden Blättern (ca. 500 g)

Für die Sauce:

  • 100 ml Milch
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • 200 ml Mineralwasser mit „Blubber“

Für die Füllung:

  • 300 g Zucchini
  • 200 g Beyaz Peynir (Salzlakenkäse vom Türken / quasi „türkischer Feta“)
  • 1 Bund Dill (Petersilie funktioniert auch sehr gut)
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1,5 TL Schwarzkümmelsamen
  • 1,5 TL gerösteter Sesam (optional)

Zubereitung:

Die Butter gemeinsam mit der Milch erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist (nicht aufkochen). Etwas abkühlen lassen. 2 der 3 Eier komplett aufschlagen, vom 3. Ei das Eigelb zur Seite stellen. Die Eiermasse in die lauwarme Milch-Butter-Masse rühren. Dann das Mineralwasser beigeben.

Die Zucchini waschen und grob raspeln. Den Käse ebenfalls reiben oder zerbröckeln. Den Dill (oder die Petersilie) waschen und fein hacken. Zucchini, Käse und Dill (oder Petersilie) mit Pfeffer und Muskatnuss in einer Schüssel vermischen.

Nun den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun das erste Teigblatt auf dem Backblech ausbereiten, so dass auf jeder Seite etwas Teig überlappt. Nun das Teigblatt mit der Eier-Milch-Soße bestreichen. Nun das zweite Teigblatt in 2-3 Teile zerlegen und die Stücke locker und etwas zerknittert (für die Luftigkeit) auf dem Blech verteilen, wieder etwas mit der Eier-Milch-Soße bestreichen. Nun die Zucchini-Füllung darauf verteilen.

Nun das 3. Teigblatt ebenfalls zerteilen und erneut luftig, locker darauf in „Falten“ gelegt verteilen. Wieder Soße drüber geben und am Ende mit dem letzten Teigblatt alles ordentlich abdecken und die Ecken schön umschlagen, einstecken.

Nun das übrig gebliebene Eigelb verquirlen und die letzte Teiglage damit bepinseln. Mit Schwarzkümmel und Sesam bestreuen.

Auf mittlerer Schiene ca. 35-45 Minuten goldbraun backen, kurz etwas abkühlen/ruhen lassen und dann in nette Portionen schneiden und servieren.

Möhren-Mandel-Gugelhupfe

Die Tage bin ich bei Alantura auf ein Rezept für kleine Gugelhupfe gestoßen. Schon länger habe ich zwei nette Silikonformen, mit außergewöhnlich schönen Hupf-Varianten. Viel benutzt habe ich sie bisher nicht und als ich das Rezept entdeckt habe, war klar, jetzt sind sie mal wieder dran. Zuckerguss muss ich noch üben. *seufz* War wohl etwas zu wenig Puderzucker drin, man hat das weiße kaum gesehen. Na ja, lecker waren sie trotzdem.

Zutaten für 12 Mini-Gugelhupfe:

  • 100 g Süßrahmbutter, zimmerwarm (oder wie wir, Deli-Halbfett)
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 4 Eier
  • 100 g Karotten
  • 150 g Dinkelmehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Reinweinstein-Backpulver
  • Fett zum Ausfetten der Förmchen
  • 5 EL Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • Karottenraspel oder Zuckerstreusel zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Butter/Margarine cremig schlagen, den Zucker zugeben und alles gut aufschlagen.

Salz, Vanillezucker, Zimt und das 1. Ei  zufügen und gut rühren. Dann das nächste Ei beigeben und immer so weiter, bis alle Eier verbraucht sind.

Die Kartotten schälen und raspeln. Zum Teig geben. Mehl, Mandeln und Backpulver vermischen und zum Teig geben. Alles gut mischen.

Die Förmchen ausfetten und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig in die Förmchen geben und gut 25-27 backen. Dann auf einem Gitter etwas auskühlen lassen und die Hupfe vorsichtig aus den Förmchen lösen. Weiter abkühlen lassen.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur herstellen und die Hupfe damit verzieren. Darüber ein paar Möhrenraspel oder Zuckerstreusel geben.

Birnen-Müsli-Muffins

Heute ist mal wieder so ein Tag, wo mir nach Kuchen war. Die Waage war sehr nett zu mir und das muss doch gleich mal gefeiert werden. 😉 Da ich derzeit fleißig Vorräte aufbrauche, habe ich überlegt, ich könnte „mal eben“ was backen. Nach Sichtung der Vorräte fand ich noch eine kleine Dose Birnen und da sind doch Muffins prima. Nicht viel Theater, schnell und immer lecker. Also habe ich mal mein altes Rezeptbuch von Jutta Renz aus dem Regal gekramt und bin nach etwas Blättern auch fündig geworden. Ich habe das Rezept wieder mal ein wenig unseren Vorräten angepasst und heraus gekommen sind dann diese Muffins, die ich Birnen-Müsli-Muffins nenne.

Birnen-haferflocken-muffins-gebacken2

Zutaten für ca. 12 normal große Muffins:

  • 45 g Alnatura Basis-Müsli (statt feiner Haferflocken, die ich nicht hatte)
  • 240 g Naturjoghurt (wir hatten selbstgemachten, 1,5 %, statt Buttermilch)
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Ei (wir hatten ein L-Ei)
  • 115 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 kleine Dose Birnen, abgetropft

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, fetten oder die Silikonförmchen an den Start bringen.

Zunächst den Joghurt und das Müsli mischen und gut 10 Minuten quellen lassen.

Die Birnen abgießen und in kleine Stücke oder Streifchen schneiden. Man kann sich überlegen, ob man sie zum Teig geben will oder einfach ein paar Stückchen oben auflegen möchte, ich habe mich für die zweite Variante entschieden. Einfach oben drauf.

In einer Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Natron und Zimt) gut vermischen.

Mit dem Mixer oder der Küchenmaschine das Ei aufschlagen und den Zucker und das Öl untermischen. Dann das Müsli-Joghurt-Gemisch einrühren. Die trockenen Zutaten nun ebenfalls  dazugeben und nur so lange rühren, bis sie feucht und gerade so vermischt sind.

Nun die Förmchen zu 2/3 befüllen und Birnenstücke darauf verteilen.

Die Muffins in den Ofen schieben und je nach Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Partybrot – derzeit in aller Munde

Ein frohes neues Jahr. Derzeit sehe ich vermehrt Rezepte für ein Partybrot im Netz herum schwirren, wie wir es an Silvester zu Kartoffelsalat und heißen Würstchen zubereitet haben. Es ist eine wirklich schnelle und sehr feine Sache und der Fantasie sind in der Herstellung keine Grenzen gesetzt. Man kann das gerne pi mal Daumen machen und nach eigenem Gusto verfeinern/abwandeln. Ich finde z.B. Salamistückchen oder fein gewürfelte grüne Oliven sehr reizvoll… Also, nur ran ans Brot und an diverse Versionen.

Derzeit finde ich „Retro-Essen“ übrigens sehr „ansprechend“. Mit großer Freude haben wir uns an Silvester an Geburtstage oder sonstige Festivitäten in der Familie erinnert, an denen es Dinge wie Käse- und Mettigel, total schöne Schnittchen, Kartoffel- und Nudelsalate (liebevoll mit Gürkchen, Ei und Tomatenrosen dekoriert, in den teuren Bleikristallschalen serviert), heiße Würstchen, gefüllte Eier (auch so ein Snack, an dem man sich so richtig austoben kann) und diverse Süppchen gab. Sollte man mal wieder machen, finde ich. War immer sehr lecker und gut. Und es muss nicht immer exotisch sein, oder? Jetzt aber wieder zurück zum Partybrot, dass sich mit den soeben genannten Leckerchen sehr gut versteht, wir haben es höchst selbst getestet. 😉

Zutaten:

  • 1 großes Brot, z.B. Kasseler
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Chilischote
  • ca. 300 g Gouda
  • 100-150 g Butter

partybrot1

Zubereitung:

Das Brot wie einen Krustenbraten schachbrettartig einschneiden. Dabei die Blöckchen nicht zu klein machen.

Den Käse in dünne Scheiben schneiden/hobeln und die Brotritzen mit Käse bestücken. Das Brot nun am besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen

Die Butter vorsichtig schmelzen. Die Frühlingszwieblen, den Knoblauch und die Chili fein hacken und alles in die Butter geben.

Nun die Buttermischung vorsichtig über das Brot träufeln und nach Möglichkeit auch in die Ritzen füllen. Da ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, es klappt aber sehr gut.

Den Backofen nun auf 150 °C Umluft vorheizen.

Nun das Brot gut 20-25 Minuten im Ofen lassen, bis der Käse eine Chance hatte, zu schmelzen.  Sollte das Brot dabei zu dunkel oder kross werden, einfach mit etwas Backpapier abdecken. Bitte etwas Geduld haben und das Brot notfalls etwas länger in der Wärme lassen, damit auch der letzte Käse schön flüssig werden kann. Es lohnt sich.

Edit 13.02.2016: Eben habe ich eine Variante im Netz entdeckt, wo das Brot zunächst in Alufolie gewickelt wird und erst kurz vor Schluss enthüllt und zu Ende gebacken wird. Das werde ich mal probieren. 🙂

partybrot2

Schneller Apfelkuchen vom Blech

Wir hatten eine Apfelschwemme durch eine großzügige „Spende“. Um der Sache einigermaßen Herr zu werden, haben wir reichlich Apfelmus gekocht und nach einem Rezept für einen schnellen und unkomplizierten Apfelkuchen gesucht – und gefunden. Mit etwas Feintuning sah es am Ende so aus. Sehr lecker und wirklich einfach und schnell gemacht.

apfelkuchen-blech2

Zutaten für ein Blech:

  • 4 Eier der Klasse L
  • 200 g Zucker + etwas mehr fürs Bestreuen (gerne Rohr- oder brauner Zucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Butter oder Deli Reform Halbfettmargarine (die leichte)
  • 350 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Rum
  • 1,7 kg Äpfel
  • 3 TL Sonnentor Chai-Küsschen

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Bitte nicht zu klein, sonst hat man Apfelmus auf dem Blech.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Butter, Zucker, Eier, Vanillezucker und Zimt schaumig rühren. Das Mehl, Backpulver und Salz unterrühren und einen ordentlichen Schuss Rum hinzugeben. Alles glatt rühren.

Die Hälfte der Apfelwürfel unter den Teig mischen.

Den Apfelteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verstreichen. Die restlichen Apfelstücke auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.

Nun etwas Zucker mit den 3 TL Chai-Küsschen vermischen über die Äpfel streuen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 35-40 Minuten goldbraun backen lassen.

Mit frischer Schlagsahne servieren.

apfelkuchen-blech

Stachelbeertorte ohne Backen

Mein Schwiegerpapa hat ein paar Mal eine ganz wunderbare Stachelbeertorte ohne Backen für uns gezaubert und an meinem Geburtstag habe ich sie als als Geburtstagstorte aufgetischt. Ich habe die Torte über 2 Tage gemütlich fertig gestellt und sie ist super-lecker geworden. Woran ich noch arbeiten möchte, mir war die Sahne nicht fest genug, ich könnte mir gut eine Frischkäse- oder Quark-Sahnecreme mit Gelantine oder Agar Agar vorstellen. Werde ich mal mit experimentieren. Aber hier ist erst einmal das Rezept ohne Modifikation.

Happy Birtday to me!
Happy Birthday to me!

Zutaten:

  • 24 Löffelbiskuits
  • 125-150 g Butter
  • 2 Gläser Stachelbeeren, abgetropft
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (mit Kochen)
  • 1 l Maracuja-Saft
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Sahnesteif
  • 1-2 Päckchen Vanillezucker
  • Baiser

Zubereitung:

Tag 1:

In eine 26er/28er Springform Backpapier in den Boden spannen.

Die Löffelbiskuits grob zerbröckeln, die zimmerwarme Butter untermischen und aus der Masse einen bröseligen Teig herstellen. Die Brösel dann in die Springform geben und mit einem Löffel schön auskleiden/andrücken. Die Form für 1 Stunde in den Kühlschrank geben, damit der Boden sich festigen kann.

Nun aus dem Puddingpulver und dem Maracuja-Saft einen Pudding kochen (weiterer Zucker ist nicht nötig, der Saft ist süß genug) und die Stachelbeeren in die warme Puddingcreme geben. Alles ordentlich mischen und direkt auf den Tortenboden geben und glatt streichen. Abkühlen lassen und dann am besten abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben.

Tag 2:

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig den Rand der Springform entfernen. Gleiches gilt für die Bodenplatte der Backform. Einen Tortenring umlegen und direkt die Bodenplatte der Form entfernen, den Kuchen auf eine Tortenplatte gleiten lassen.

Sahne mit dem Sahnesteif und etwas Vanillezucker steif schlagen und auf den Kuchen geben. Alles schön glatt streichen. Sofern die Torte direkt im Anschluss serviert werden soll, direkt das grob zerbröckelte Baiser auf die Sahne streuen. Hierbei nicht geizen, es sollte schon etwas crunchen beim Essen. Wenn man noch Zeit hat, kommt die Torte zunächst wieder zum Kühlen in den Kühlschrank und man streut das Baiser erst später auf.

Den Tortenring am Ende vorsichtig lösen und den Kuchen genießen.

Birgits Herzwaffeln

belgische-herzwaffeln2Beim Geocachen lernt man wirklich liebe Menschen kennen. Diese Erfahrung haben wir jetzt schon öfter machen dürfen. Jetzt kennen wir auch eine zweite Birgit und diese hat bei einem Event diese wunderbaren Waffeln mitgebracht. Wir waren optisch wie geschmacklich sofort verliebt. So schöne Waffeln. Und der Teufel ist ein Eichhörnchen, nicht einmal eine Woche später gab es ein Herzwaffeleisen beim Discounter. Zumindest theoretisch, denn bei unserem war es natürlich schon wieder ausverkauft. Netterweise hat Birgit uns dann das Eisen (nebst Rezept) besorgt und wir konnten ihre tollen, erfreulich wenig süßen Waffeln direkt ausprobieren. Weil das Rezept so klasse ist und die Süße eben nicht so erschlagend ist, möchten wir das Rezept gerne teilen. Natürlich kann noch nach eigenem Geschmack nachsüßen, keine Frage. Aber ich muss gestehen, ich finde es wirklich prima so und es verträgt sich sogar sehr gut mit WW.

Die Waffeln bleiben lange frisch, ohne dabei trocken zu werden und man kann sie aufgrund ihrer Form ganz hervorragend im Toaster aufknuspern. Vielleicht auch mal eine Frühstücksidee? Ich denke derzeit darüber nach, ob man sie vielleicht auch einfrieren und dann einzeln entnehmen und aufknuspern könnte. Habe schon die eine oder andere Idee dazu. Hier aber nun das lang genug gepriesene Rezept. Einen lieben Dank an Birgit.

Zutaten für ca. 16 Waffeln:

  • 125 g Margarine oder Butter (Halbfettmargarine funktioniert auch super)
  • 2-3 Eier (je nach Größe)
  • 2-3 EL Zucker (bei uns wie immer Rohrzucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 l Milch
  • 250 g Mehl (bei uns wie immer Dinkelmehl)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 g gehobelte Mandeln (gehackte gehen notfalls auch, keine geriebenen, sonst geht der tolle Crunch verloren)
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen schönen Waffelteig herstellen, ihn kurz ruhen lassen und dann die Waffeln ganz normal im gefetteten Eisen abbacken und mit Puderzucker bestäuben.

Bei diesem Herzwaffeleisen sind es in etwa 2 EL Teig pro Herzchen, die benötigt werden, um die 16 Waffeln heraus zu bekommen.

belgische-herzwaffeln