Archiv der Kategorie: Orient

Zucchini-Börek

Nachdem ich durch Gourmandises Végétariennes die wunderbaren Linsenbällchen kennen lernen konnte, habe ich mir das Kochbuch gegönnt, aus dem das Rezept der Linsenbällchen kam. „Türkei vegetarisch“ von Orkide und Orhan Tancgil – ein wirklich tolles Buch. Herrn Tancgil habe ich schon ein paar Mal im WDR TV daheim & unterwegs gesehen und fand ihn unglaublich sympathisch. Die Freude war riesig, als ich festgestellt habe, von wem das Kochbuch war. Hey, der nette türkische Koch aus dem TV hat das Kochbuch zusammen mit seiner Frau geschrieben.

Als nächstes haben wir das Rezept für Zucchini-Börek (Sodalt kabak böregi) ausprobiert und waren begeistert. Kam auf meinem Geburtstag super gut an (zusammen mit den Linsenbällchen mit Joghurtdip und einem Bauernsalat). Das Gericht ist sehr schnell gemacht und am Ende hat man ein Blech Essen, das glücklich macht. Außerdem kann man natürlich noch variieren. Mit Hackfleisch z.B. oder anderen Gemüsesorten. Ich möchte z.B. eine Kartoffel-Zwiebelmischung ausprobieren. Aber jetzt erst einmal zum Rezept aus dem Buch.

boerrek

 

Zutaten für ein tiefes Blech, ausreichend für 4-6 Personen:

1 Packung Yufka-Teig mit 4 großen, runden Blättern (ca. 500 g)

Für die Sauce:

  • 100 ml Milch
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • 200 ml Mineralwasser mit „Blubber“

Für die Füllung:

  • 300 g Zucchini
  • 200 g Beyaz Peynir (Salzlakenkäse vom Türken / quasi „türkischer Feta“)
  • 1 Bund Dill (Petersilie funktioniert auch sehr gut)
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1,5 TL Schwarzkümmelsamen
  • 1,5 TL gerösteter Sesam (optional)

Zubereitung:

Die Butter gemeinsam mit der Milch erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist (nicht aufkochen). Etwas abkühlen lassen. 2 der 3 Eier komplett aufschlagen, vom 3. Ei das Eigelb zur Seite stellen. Die Eiermasse in die lauwarme Milch-Butter-Masse rühren. Dann das Mineralwasser beigeben.

Die Zucchini waschen und grob raspeln. Den Käse ebenfalls reiben oder zerbröckeln. Den Dill (oder die Petersilie) waschen und fein hacken. Zucchini, Käse und Dill (oder Petersilie) mit Pfeffer und Muskatnuss in einer Schüssel vermischen.

Nun den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun das erste Teigblatt auf dem Backblech ausbereiten, so dass auf jeder Seite etwas Teig überlappt. Nun das Teigblatt mit der Eier-Milch-Soße bestreichen. Nun das zweite Teigblatt in 2-3 Teile zerlegen und die Stücke locker und etwas zerknittert (für die Luftigkeit) auf dem Blech verteilen, wieder etwas mit der Eier-Milch-Soße bestreichen. Nun die Zucchini-Füllung darauf verteilen.

Nun das 3. Teigblatt ebenfalls zerteilen und erneut luftig, locker darauf in „Falten“ gelegt verteilen. Wieder Soße drüber geben und am Ende mit dem letzten Teigblatt alles ordentlich abdecken und die Ecken schön umschlagen, einstecken.

Nun das übrig gebliebene Eigelb verquirlen und die letzte Teiglage damit bepinseln. Mit Schwarzkümmel und Sesam bestreuen.

Auf mittlerer Schiene ca. 35-45 Minuten goldbraun backen, kurz etwas abkühlen/ruhen lassen und dann in nette Portionen schneiden und servieren.

Vegetarische Linsenbällchen – Mercimek Köftesi von Gourmandises végétariennes

Die Tage kullerten mir diese wundervollen Kügelchen bei Facebook quasi durchs Bild. Es gab einen wunderbaren Beitrag zu diesen türkischen Linsenbällchen, die den putzigen Namen Mercimek Köftesi tragen. Nach Sichtung des Rezeptes war für mich klar, das müssen wir ausprobieren. Gesagt und getan. Als Dipp haben wir einen Harissa-Joghurt mit Minze dazu gereicht. Harmoniert super. Die Bällchen schmecken am nächsten Tag sogar noch besser. Eine Aromaexplosion. Wir haben gleich die doppelte Menge gemacht und am heutigen Tage ein paar der Bällchen als leichten Mittagssnack genossen.

linsenbaellchen-mit-joguhrtsoße

Zutaten für eine Portion Bällchen als Hauptgang:

  • 150 g rote Linsen
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 70 g Köftelik-Bulgur
  • 1 kleine Zwiebel, gepellt und in feine Würfel gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark
  • 1/4 TL (oder mehr) frisch gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Biozitrone / Zitronensaft
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/4 Bund glatte Petersilie
  • 1 Romana-Salatherz
  • geröstete Sesamsamen (nach Bedarf)

Für den Dipp:

  • 250 g Bio-Joghurt 1,5 % Fett
  • 1 El Harissa-Paste
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Orientalische Würzmischung (z.B. Ras el-Hanout oder Baharat)
  • 1 Stengel fische Minze, fein gehackt

Zubereitung:

Die Linsen mit 350 ml Wasser, Salz und Lorbeerblatt in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen und ca. 15-20 Minuten auf mittlerer Hitze garkochen. Dabei auf etwaigen Schaum achten und diesen, so gut es geht, abschöpfen. Bei uns war an dieser Stelle kaum Schaum, dies nur mal als Anmerkung. Den Topf vom Herd nehmen, den Bulgur hinzu geben und mit den Linsen vermischen. Dann abgedeckt zur Seite stellen und die Mischung quellen lassen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig andünsten. Dann den Kreuzkümmel hinzugeben. Wenn das Gewürz schön zu duften begibt, das Tomaten- und Paprikamark hinzugeben, kurz anrösten. Dann diese Mischung zur Linsen-/Bulgurmischung geben.

Den Saft einer halben Zitrone und Chiliflocken dazu geben und alles gut vermischen und abkühlen lassen. Wenn die Mischung genug abgekühlt ist, wird es Handarbeit. Nun alles mit den Händen gut durchkneten, bis eine homogene Mischung entstanden ist.

Nun die Petersilie und die Frühlingszwiebel waschen, abtupfen und ganz fein hacken. Dann zur Linsenmischung geben und alles mit etwa Salz und Zitronensaft abschmecken.

Kleine Bällchen rollen, diese durch etwas Sesam kullern und schön auf Salatblättern anrichten.

Nun noch Zitronenviertel dazu stellen oder wie bei uns – weglassen. Wir hatten genug Zitrone in der Mischung und unseren Dipp dazu, den wir ebenfalls leicht säuerlich abgeschmeckt haben.

Für den Dipp einfach nur alle Zutaten miteinander mischen, kurz ziehen lassen und dann zu den Bällchen servieren. Fein ist dazu auch noch etwas knuspriges Fladenbrot.

Burani Bonjon – Auberginen mit Joghurtsoße

burani-bonjon-aubergine-mit-joghurtsauceHier das 1. Rezept aus unserem neuen Buch „Veggiestan“ von Sally Butcher. Es ist wundervoll, total lecker, wenn auch nicht so gänzlich „diätisch“. Da Auberginen ja bekanntlich Öl lieben und man auch mit großem Aufwand nicht gänzlich verhindern kann, dass sie „Schwämmchen“ spielen und das Öl aufsaugen. Wir haben brav vorgesalzen, entwässert, getupft, gebraten, auf Kückenkrepp abgelegt, wieder getupft, … Aber trotzdem sind sie etwas fettiger und alles in allem dauert es natürlich auch, bis man diese Arbeitsschritte erledigt hat. Dies war das einzig wirklich Nervige am Rezept. Der ganze Aufwand war es Wert. Das Essen ist soooo lecker. Und man kann staunen, mit wie wenigen Zutaten und Gewürzen, man so ein feines Gericht zaubern kann.

Zutaten für 4 Portionen:

Auberginen

  • 3 große Auberginen
  • Salz
  • Rapsöl zum Anbraten
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 1 große gehackte Zwiebel
  • 4 grüne Chilis, gehackt (wir hatten 1 rote und es war super)
  • 1 große Dose geschälte Tomaten (oder 4 frische Tomaten), grob zerkleinert
  • 1 kleines Bund Koriander (oder Petersilie, wenn man wie ich keinen Koriander mag)

Joghurtsoße

  • 500 g Naturjoghurt (möglichst Vollmilchjoghurt, die leichte Variante funktioniert ebenso)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 5-6 Knoblauchzehen, gepresst (tatsächlich steht da gepresst und auch die hohe Anzahl, wir haben jedoch nur 2 Zehen ganz frischen Knoblauch genommen, das war sehr fein und auch genug)
  • 1 Hand voll frische Minze oder 2 TL getrocknete
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Stielansatz der Auberginen entfernen und sie in 5-7 mm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben salzen und mind. 30 Minuten stehen lassen, bis die Auberginen beginnen zu entwässern.

Die Scheiben abspülen und trocken tupfen, dann in Rapsöl leicht von beiden Seiten anbraten, bis sie ein wenig Farbe gewonnen haben. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und ein wenig abtupfen.

Die Auberginenscheiben mit Kurkuma bestreuen.

In einem Topf die Chilis und die Zwiebel glasig dünsten. Dann die Auberginenscheiben hinzugeben. Die Dosentomaten ebenfalls in den Topf geben. Ein wenig Wasser angießen, bis alle Zutaten leicht bedeckt sind und vorsichtig umrühren. Den Deckel auflegen und alles gut 20-30 Minuten sanft vor sich hin köcheln lassen.

Derweil die Joghurtsoße zubereiten. Den Knoblauch, Zitronensaft, Minze und die Gewürze in den Joghurt mischen und abschmecken.

Vorm Anrichten die Auberginen-Tomaten-Mischung noch einmal abschmecken. Eventuell nachsalzen und einen Hauch Zucker beifügen, um einen schönen, runden Geschmack zu erhalten.

Zum Anrichten zunächst einen Joghurtspiegel auf einem Teller anlegen. Darauf vorsichtig die Auberginen-Tomaten-Mischung aufsetzen. Über diese noch ein paar Tropfen Joghurtsoße tröpfeln und mit etwas Koriander oder Minze garnieren.

Mit Fladenbrot wie z.B. indisches Naan oder auch Reis servieren.

Bulgurauflauf

Zutaten für 2 Personen:

  • 140 g trockener Bulgur
  • 300 ml Gemüsebrühe (2 TL Instant)
  • 1 Salatgurke
  • 4 rote Spitzpaprika
  • 5 grüne Oliven ohne Stein
  • 10 eingelegte milde Peperoni
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Feta
  • 250 g Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Blattpetersilie

Zubereitung:

Bulgur nach Packungsbeilage in Gemüsebrühe garen. Salatgurke längs halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden. Paprika und Oliven in Ringe schneiden.

Bulgur mit Gurke, Peperoni, Paprika und Oliven in einer Auflaufform mischen. Knoblauch und Feta zerdrücken und mit Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie putzen, fein hacken und unterheben.

Joghurtsoße über den Auflauf geben und alles im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 180 ° Grad C (Umluft 160° C) ca. 20 Minuten backen.

Couscous mit 7 Gemüsen (Marokko)

Für zwei Personen braucht man:

  • 1 Aubergine
  • 250 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 2 Tomaten
  • 1 Chili
  • 100 g Kichererbsen (Konserve)
  • 1 TL Öl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 Nelken
  • 120 g trockener Couscous
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Messerspitze Safranpulver
  • ¼ TL Harissa (Gewürzpaste)
  • 1 EL gehacktes Koriandergrün
  • 1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Aubergine, Kürbis, Zwiebel und Knoblauch würfeln. Karotten und Zucchini in Scheiben, Tomaten in Spalten und Chili in Ringe schneiden. Kichererbsen abgießen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Das Gemüse zufügen und mit Brühe angiessen. Nelken hinzugeben und ca. 40 Minuten garen. Couscous nach Packungsanweisung garen. Nelken entfernen, Gemüse mit Salt und Pfeffer, Safranpulver und Harissa abschmecken. Koriandergrün und Petersilie unterrühren und mit dem Couscous servieren.

Hackfleischtaschen (Fatayer bi lahim) aus dem Libanon

hackfleischtaeschchenDieses Rezept haben wir in unserer aktiven Weight Watchers Zeit sehr zu schätzen gelernt. Es ist – relativ – einfach und schnell gemacht und der Dipp aus Roter Beete ist einfach nur genial. Ein wenig Grünzeug  vervollständigt ein wirklich sehr leckeres Essen. Und wenn man nicht diätet kann man natürlich auch „fettere“ Zutaten verwenden.

Zutaten für 8 Täschchen:

Für die Hackfleischtaschen:

  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Pflanzenöl
  • 150 g Tatar oder Rinderhack
  • 2 TL gehackte Mandeln
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 1 Eigelb

Für den Rote-Bete-Dip:

  • 1 EL Sauerrahm (Schmand)
  • 100 g fettarmer Joghurt
  • 1 EL Schafskäse / Feta
  • 100 g rote Bete (Konserve)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • Kreuzkümmelpulver

Für den Teig Zucker und Hefe mit Wasser verrühren, mit Salz und 240 g Mehl verkneten und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 25 Minuten gehen lassen. Zwiebel würfeln in einer heißen Pfanne mit dem Öl andünsten. Tatar/Hack hinzufügen und braten. Mandeln unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Teig auf einer mit dem restlichen Mehl bestreueten Arbeitsfläche dünn ausrollen und 8 Kreise (ca. 10 cm Durchmesser) ausstechen. In die Mitte des Kreises je 1 EL (oder ein klein wenig mehr) der Füllmasse geben. Teig an den Rändern mit etwas verquirltem Eigelb bepinseln und umklappen, so dass ein Halbmond entsteht (oder man verwendet diese tollen Täschchenbastler, haben wir auch, ist spitze damit). Ränder mit einer Gabel leicht eindrücken (braucht man bei dem Täschchenbastler natürlich nicht).

Hackfleischtaschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, erneut 10 Minuten ruhen lassen und mit dem restlichen Eigelb bepinseln. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (oder bei Umluft auf 200 Grad, Gas Stufe 4) auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Für den Rote-Bete-Dipp Sauerrahm, Joghurt und Schafskäse mit Roter Beete pürieren, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Zucker und Kreuzkümmelpulver abschmecken. Zusammen mit den Täschchen servieren.

Scharfe Linsencreme

Zutaten:

  • 150 g rote Linsen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 rote Paprika
  • 2 rote Chilis, entkernt
  • ein paar Stängelchen frisches Basilikum
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • Salz
  • 1 Messerspitze Honig

Zubereitung:
Die Linsen in einen Topf geben und den geschälten, halbierten Knoblauch dazulegen. 350 ml Wasser aufgießen und die Linsen zum kochen bringen. Dann kleiner stellen und den Deckel auflegen und die Linsen so gut 20 Minuten gar köcheln lassen. Zwischendurch reinschauen, und notfalls etwas Wasser nachgießen, wenn es zu trocken wird. Sie müssen am Ende so weich sein, dass sie fast von selbst zerfallen und es sollte sehr wenig Flüssigkeit im Topf verbleiben. Zum Schluss abkühlen lassen.

Die Paprika entkernen und zusammen mit den ebenfalls entkernten Chilis ganz mini-keenig fein hacken. Basilikum zupfen und auch ganz fein hacken.

Die Linsen mit Öl fein pürieren. Dann Paprika, Chili und Basilikum unterrühren. Die Mischung mit Salz, Zitronensaft und Honig abschmecken.

Wenn man keine Linsen mag, kann man auch gut Kichererbsen oder weiße Bohnen nehmen.

Minz-Hackbällchen mit Tomaten-Bulgur

Zutaten für 3-4 Portionen:

  • 2 Zwiebeln
  • 5-6 Stiele Minze (falls keine frische vorhanden ist, die gefriertgetrocknete geht auch, so ca. 2 Handflächen voll)
  • 500 g Rinderhack
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Zimt, 1 Messerspitze gemahlener Koriander
  • 3-4 EL Semmelbrösel/Paniermehl

 

  • etwas Olivenöl zum Anbraten und Schmoren
  • 300 g Bulgur
  • 1 Dose (425 ml) stückige Tomaten
  • 1-2 TL Instantgemüsebrühe
  • 100 g Fetakäse

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die eine Hälfte zum Hackfleisch geben, die andere in ein Schälchen geben und erst einmal zur Seite stellen. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Zimt und Koriander würzen, das Ei dazu geben, ebenso die Brösel und die feingehackte oder gefriergetrocknete Minze. Einen schönen Frikadellenteig mischen und 12 Kullerkugeln formen. Die Kullerkugeln dann in Öl rundherum schön braun braten.

In einem Töpfchen ein wenig Öl erhitzen und die bei Seite gestellten Zwiebelchen anschmurgeln. Den Bulgur hinzu geben und kurz mitdünsten. Brühepulver, stückige Tomaten und gut 250 ml Wasser zugießen. Ordentlich umrühren und den Bulgur gut 15 Minuten gar köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren. Falls es zu wenig Flüssigkeit ist, einfach ein wenig Wasser oder noch vorhandenen Tomatensaft angießen. Wie beim Risottokochen. Den Feta mit einer Gabel zerdrücken und untermischen. Zum Schluss den Bulgur mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schon fertig.

Frikadellchen und Bulgur zusammen servieren und mit ein wenig Minze garnieren.