Kategorie-Archiv: Party

Vegetarische Linsenbällchen – Mercimek Köftesi von Gourmandises végétariennes

Die Tage kullerten mir diese wundervollen Kügelchen bei Facebook quasi durchs Bild. Es gab einen wunderbaren Beitrag zu diesen türkischen Linsenbällchen, die den putzigen Namen Mercimek Köftesi tragen. Nach Sichtung des Rezeptes war für mich klar, das müssen wir ausprobieren. Gesagt und getan. Als Dipp haben wir einen Harissa-Joghurt mit Minze dazu gereicht. Harmoniert super. Die Bällchen schmecken am nächsten Tag sogar noch besser. Eine Aromaexplosion. Wir haben gleich die doppelte Menge gemacht und am heutigen Tage ein paar der Bällchen als leichten Mittagssnack genossen.

linsenbaellchen-mit-joguhrtsoße

Zutaten für eine Portion Bällchen als Hauptgang:

  • 150 g rote Linsen
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 70 g Köftelik-Bulgur
  • 1 kleine Zwiebel, gepellt und in feine Würfel gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark
  • 1/4 TL (oder mehr) frisch gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Biozitrone / Zitronensaft
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/4 Bund glatte Petersilie
  • 1 Romana-Salatherz
  • geröstete Sesamsamen (nach Bedarf)

Für den Dipp:

  • 250 g Bio-Joghurt 1,5 % Fett
  • 1 El Harissa-Paste
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Orientalische Würzmischung (z.B. Ras el-Hanout oder Baharat)
  • 1 Stengel fische Minze, fein gehackt

Zubereitung:

Die Linsen mit 350 ml Wasser, Salz und Lorbeerblatt in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen und ca. 15-20 Minuten auf mittlerer Hitze garkochen. Dabei auf etwaigen Schaum achten und diesen, so gut es geht, abschöpfen. Bei uns war an dieser Stelle kaum Schaum, dies nur mal als Anmerkung. Den Topf vom Herd nehmen, den Bulgur hinzu geben und mit den Linsen vermischen. Dann abgedeckt zur Seite stellen und die Mischung quellen lassen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig andünsten. Dann den Kreuzkümmel hinzugeben. Wenn das Gewürz schön zu duften begibt, das Tomaten- und Paprikamark hinzugeben, kurz anrösten. Dann diese Mischung zur Linsen-/Bulgurmischung geben.

Den Saft einer halben Zitrone und Chiliflocken dazu geben und alles gut vermischen und abkühlen lassen. Wenn die Mischung genug abgekühlt ist, wird es Handarbeit. Nun alles mit den Händen gut durchkneten, bis eine homogene Mischung entstanden ist.

Nun die Petersilie und die Frühlingszwiebel waschen, abtupfen und ganz fein hacken. Dann zur Linsenmischung geben und alles mit etwa Salz und Zitronensaft abschmecken.

Kleine Bällchen rollen, diese durch etwas Sesam kullern und schön auf Salatblättern anrichten.

Nun noch Zitronenviertel dazu stellen oder wie bei uns – weglassen. Wir hatten genug Zitrone in der Mischung und unseren Dipp dazu, den wir ebenfalls leicht säuerlich abgeschmeckt haben.

Für den Dipp einfach nur alle Zutaten miteinander mischen, kurz ziehen lassen und dann zu den Bällchen servieren. Fein ist dazu auch noch etwas knuspriges Fladenbrot.

Stachelbeer-Tiramisu

Manchmal enstehen ja aus der Not heraus ganz dolle Sachen. So ist es bei uns am letzten Wochenende passiert. Eigentlich wollte ich die schöne Stachelbeertorte von Schwiegerpapa machen, dann ging mir aber kurz nach dem Sonntags-Frühstück auf, dass ich gar keine Sahne besorgt hatte. Was also machen? Null Problemo, machen wir eben ein Tiramisu und sparen gleich doppelt Fett, was wiederum gut für unsere Diäterei ist. Also, so  macht man aus der Torte Tiramisu.

Zutaten:

  • 10-12 Löffelbiscuits
  • 1 Glas Stachelbeeren, abgetropft
  • 1 l Maracuja-Saft
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen
  • Baiser

Zubereitung:

Die Löffelbiscuits in eine kleine Auflaufschale auslegen. Darauf die abgetropften Stachelbeeren geben und schön verteilen.

Nun den Pudding statt mit Milch mit Maracujasaft/-nektar kochen. Hierbei ist kein zusätzlicher Zucker mehr nötig, ist schon süß genug. Den warmen Pudding auf die Stachelbeeren gießen und stocken lassen.

Auf die abgekühlte Puddingdecke zerbröckeltes Baiser geben.

Mit etwas Vanilleeis servieren.

Partybrot – derzeit in aller Munde

Ein frohes neues Jahr. Derzeit sehe ich vermehrt Rezepte für ein Partybrot im Netz herum schwirren, wie wir es an Silvester zu Kartoffelsalat und heißen Würstchen zubereitet haben. Es ist eine wirklich schnelle und sehr feine Sache und der Fantasie sind in der Herstellung keine Grenzen gesetzt. Man kann das gerne pi mal Daumen machen und nach eigenem Gusto verfeinern/abwandeln. Ich finde z.B. Salamistückchen oder fein gewürfelte grüne Oliven sehr reizvoll… Also, nur ran ans Brot und an diverse Versionen.

Derzeit finde ich „Retro-Essen“ übrigens sehr „ansprechend“. Mit großer Freude haben wir uns an Silvester an Geburtstage oder sonstige Festivitäten in der Familie erinnert, an denen es Dinge wie Käse- und Mettigel, total schöne Schnittchen, Kartoffel- und Nudelsalate (liebevoll mit Gürkchen, Ei und Tomatenrosen dekoriert, in den teuren Bleikristallschalen serviert), heiße Würstchen, gefüllte Eier (auch so ein Snack, an dem man sich so richtig austoben kann) und diverse Süppchen gab. Sollte man mal wieder machen, finde ich. War immer sehr lecker und gut. Und es muss nicht immer exotisch sein, oder? Jetzt aber wieder zurück zum Partybrot, dass sich mit den soeben genannten Leckerchen sehr gut versteht, wir haben es höchst selbst getestet. 😉

Zutaten:

  • 1 großes Brot, z.B. Kasseler
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Chilischote
  • ca. 300 g Gouda
  • 100-150 g Butter

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Zubereitung:

Das Brot wie einen Krustenbraten schachbrettartig einschneiden. Dabei die Blöckchen nicht zu klein machen.

Den Käse in dünne Scheiben schneiden/hobeln und die Brotritzen mit Käse bestücken. Das Brot nun am besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen

Die Butter vorsichtig schmelzen. Die Frühlingszwieblen, den Knoblauch und die Chili fein hacken und alles in die Butter geben.

Nun die Buttermischung vorsichtig über das Brot träufeln und nach Möglichkeit auch in die Ritzen füllen. Da ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, es klappt aber sehr gut.

Den Backofen nun auf 150 °C Umluft vorheizen.

Nun das Brot gut 20-25 Minuten im Ofen lassen, bis der Käse eine Chance hatte, zu schmelzen.  Sollte das Brot dabei zu dunkel oder kross werden, einfach mit etwas Backpapier abdecken. Bitte etwas Geduld haben und das Brot notfalls etwas länger in der Wärme lassen, damit auch der letzte Käse schön flüssig werden kann. Es lohnt sich.

Edit 13.02.2016: Eben habe ich eine Variante im Netz entdeckt, wo das Brot zunächst in Alufolie gewickelt wird und erst kurz vor Schluss enthüllt und zu Ende gebacken wird. Das werde ich mal probieren. 🙂

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Kichererbsensalat nach Jamie

kicherebsensalatDieser Salat begeistert uns gerade restlos und wird sicher gerade im Sommer ein oft gesehener Gast auf unserem Balkon sein. Zum Grillen ideal, mal was anderes und einfach nur unglaublich lecker. Auch dieses ist ein Jamie-Rezept, im Moment entdecken wir bei ihm wieder mehr, was uns schmeckt. Und bitte nicht wundern, wir haben auf dem Bild tatsächlich den Feta vergessen… Schmeckt auch ohne, aber mit natürlich noch viel besser.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 große Dose Kichererbsen, ca. 400 g
  • 1 rote Zwiebel, geschält
  • 1 rote Chili, entkernt
  • 4-6 aromatische Tomaten, grob gehackt
  • 200 g Feta
  • 2 Bio-Zitronen
  • Olivenöl
  • 1 Hand voll frische Minze, fein gehackt
  • 1 Hand voll frisches Basilikum, je nach Blattgröße etwas zerzupft
  •  Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Chili und Zwiebel in feine Ringe schneiden Zwiebel und zusammen mit den Tomatenstücken (mit  Saft) in eine Salatschüssel geben. Nun den Saft von 1,5 Zitronen hinzu geben und ungefähr die dreifache Menge Olivenöl (etwas weniger tut es auch, wenn man auf Diät ist) sowie Salz und Pfeffer vermischen.

Die abgegossenen Kichererbsen in einem Topf wärmen. Fast alle Kichererbsen zur Tomatenmischung geben, einen kleinen Teil zurück behalten und diesen pürieren und erst dann zugeben (für eine schöne Konsistenz). Alles gut vermischen und ein wenig bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Kurz vorm Servieren Minze und Basilikum zugeben. Eventuell noch nachwürzen mit Zitronensaft und Salz/Pfeffer. Zum Abschluss den Feta drüber krümmeln/unterheben und genießen.

 

 

Linsenstreich

Wir waren vor kurzem auf dem Seminar meiner lieben Kollegin Steffi, wo es darum ging, Küchenkräuter besser zu verstehen. Warum gibt man bei bestimmten Gerichten dieses oder jenes Kräutlein hinzu, außer das es was für den Geschmack tut? Was für Eigenschaften haben diese Kräuter und was machen sie mit uns? Ein spannendes Thema. Und ein Seminar, bei dem nicht nur trocken vorgetragen, sondern auch ausprobiert und gekocht wurde. Fanden wir total super. Ein Rezept hat uns total begeistert, also  noch mehr, als die anderen. Es gab da diesen Linsenstreich, der uns kollektiv umgehauen hat. Alle Teilnehmer haben begeistert gefuttert.

Wir haben den Streich mittlerweile nachgekocht und sind immer noch schwer begeistert. Er hält sich gut im Kühlschrank und wir hatten zwei Tage was davon, als Hauptgericht mit knusprigem Baguette und frischem Salat.

Wir haben festgestellt, wenn der Linsenstreich noch warm ist, schmeckt es fast schon überwürzt. Lässt man den Streich hingegen auskühlen, ist der Geschmack genau richtig. Davon also nicht irritieren lassen.

linsenstreich

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 mittlere Stange Lauch
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1/2 TL frischer Ingwer
  • 1/2 TL Koriander
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Margarine

Zubereitung:

Die Linsen mit der Brühe zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil den Lauch putzen und waschen, zu feinen Ringen/Streifchen schneiden und zusammen mit den Gewürzen zu den Linsen geben. Weitere 5-10 Minuten kochen, bis die Linsen zerfallen und der Lauch gar ist.

Nun die Mischung mit der Margarine zusammen fein pürieren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Gänzlich auskühlen lassen und genießen.

Steffis weltbeste Kartoffel-Foccaccia

focaccia-selbst-gebacken

Dieses Rezept habe ich von meiner lieben Kollegin Steffi. Nachdem ich die Foccaccia schon zwei Mal kosten durfte, habe ich nach dem Rezept gefragt und netterweise auch bekommen. Und weil es gar so lecker ist, gebe ich es gerne weiter. Es eignet sich zu gaaanz vielen Gelegenheiten und ist auch noch 1 bis 2 Tage später sehr lecker.

Zutaten für zwei Bleche Foccacia:

  • 1 kg Mehl (bei uns bevorzugt Dinkel)
  • 2 Tüten Trockenhefe oder 1 Tüte Trockenhefe plus 1 Blöckchen frische Hefe
  • 1-2 El Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 Tüte Kartoffelpüree-Pulver
  • 1 l Wasser

 Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und drei Stunden an einem kühlen Ort gehen lassen. Das macht das Foccaccia schön feinporig.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Teig nochmals durchkneten, in zwei Portionen teilen und jeweils auf einem Backblech ausbreiten. Nun mit den Fingern Löcher hineinstechen, das Ganze mit reichlich Olivenöl bestreichen, so dass Öl in den Löchern steht und dann Salz, Kräuter der Provence etc. je nach Lust, Laune und Geschmack darauf streuen.

Wir haben uns für ein paar Kirschtomaten, reichlich Kräuter von unserem Balkon und etwas grobes Meersalz entschieden. Sehr lecker.

Nun ca. 15-20 Minuten bei 180°C Umluft backen, bis Teig die Klopfprobe besteht und leicht gebräunt ist. Die Backzeit kann je nach Dicke des Teiges und des Ofens etwas variieren. Einfach ausprobieren. Das Resultat wird Euch begeistern.

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Veggy-Mett

Es gibt ja Dinge, die beeindrucken einen schwer. Wir hatten heute so einen WOW-Moment, als wir das Rezept für ein veganes Mett von Alnatura ausprobiert haben. Veggy-Mett, sogar vegan? Klingt eigentlich nach „geht nicht“ oder „kann nur komisch schmecken“. Ist aber nicht so. Tatsächlich schmeckt es uns so super-gut, dass wir von nun an immer Reiswaffeln im Haus haben werden, da gerade mein Mann Mett sehr liebt und öfters mal sagt: „Und jetzt ein Mettbrötchen.“ Wenn er das künftig sagt, kann ich sofort in die Küche flitzen und Reiswaffeln zerbröseln. Das geht so ratz-fatz, so fix kriegt er kein Brötchen aufgetoastet. Und kalorienarm ist es auch noch, sehr diätkonform also. Yes! Vielen lieben Dank an Alnatura für das tolle Rezept. Wir sind ab sofort große Fans vom Veggy-Mett. We like und zwar very much. Außerdem kann man sicher noch fein mit weiteren Gewürzen experimentieren. Ausbaufähig ist das Rezept auf jeden Fall noch.

Vegetarisches Mett - sogar vegan

Zutaten für ein Schälchen Veggy-Mett:

  • 6 Reiswaffeln
  • 150 ml Wasser
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rapsöl
  • Pfeffer, Salz
  • Senf

Zubereitung:

Die Reiswaffeln am besten mit den Händen zerbröseln. Bitte nicht in einem Häcksler zerhacken, das zerstört die Textur. Nun die Zwiebel und den Knobi putzen und fein hacken, zu den Reiswaffelbröseln geben.

Tomatenmark, Wasser und Öl hinzu geben. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Senf abschmecken. Fertig.

Das Veggy-Mett soll sich ca. 3 Tage im Kühlschrank halten, aber ich fürchte, es hat keine wirkliche Chance und wird spätestens heute Abend verputzt sein.

Selbstgemachter Krautsalat nach Amra

Meine liebe Nachbarin Amra macht einen total leckeren Krautsalat. Eigentlich macht sie eh nur leckere Sachen, aber der Krautsalat, den mag ich besonders gern. Ich muss zugeben, ich weiß schon, es ist eigentlich kein großer Akt, so etwas selbst zu machen, doch bisher haben wir einfach ein Eimerchen gekauft und gut war es. Dabei stört mich schon, dass die gekauften Salate mir bis auf wenige Ausnahmen nie wirklich so richtig gut schmecken, sie mir meistens irgendwie einen Tick zu süß sind. Nun habe ich Amra einfach mal gefragt und sie hat mir ihr Rezept verraten. Total simpel, wie so oft im Leben. Es sind die einfachen Dinge, die einen so richtig begeistern können. Hier nun also Amras Rezept. Mit einer Küchenmaschine ist es im Nu umgesetzt. Ein Bild habe ich wieder mal nicht, was soll ich sagen, der Salat ist etwas kamerascheu, fühlt sich nur wenig fotogen, aber ich denke, jeder weiß ja, wie ein schöner Krautsalat aussieht.

Zutaten für eine große Schüssel voll:

  • 1 knackig-frischer Weißkohl
  • Salz, Pfeffer
  • Weißweinessig (Essig-Essenz oder ein Kräuteressig gehen auch sehr gut)
  • ein geschmacksneutrales Öl wie z.B. Keim- oder Rapsöl

Zubereitung:

Den Weißkohl putzen, entstrunken. Dann den Kohl fein schneiden/reiben. Bei uns erledigt das unser rosa Küchenwunder Piggy ganz perfekt.

Die Kohlstreifen in einer großen Schüssel (wenn möglich mit Deckel) geben und würzen. Wie soll man nun die Würzmenge bestimmen? Ich mache das aus der Hand. Beherzt pfeffern und salzen, jedoch daran denken, man kann auch gut nachsalzen. Dann die Essig- und Ölflasche einmal drüber „kreisen“ lassen. Alles sehr gut vermischen und nun mit frisch gewaschenen Händen gut durchkneten, bis sich alles schön weich und geschmeidig anfühlt. Hier kann man schon mal kurz kosten, ab es geschmacklich einigermaßen hinkommt.

Nun macht man den Deckel auf die Schüssel oder deckt alles anderweitig mit Frischhaltefolie gut ab.

Der Salat wandert nun für gut 24 Stunden in den Kühlschrank und zieht durch. Danach ist er verzehrfertig.

Vor dem Servieren würde ich jedoch ein wenig Flüssigkeit, die sich zwangsläufig bildet, abgießen und noch einmal prüfen, ob eventuell nachgewürzt werden muss.

Das war es schon, einfach, simpel und total lecker. Danke, liebe Amra.

Italienischer Nudelsalat / Pasta mit Babyspinat

nudelsalat-mit-babyspinat2Ein schnelles, sehr feines Pastarezept, angeregt durch einen Salat, den ich kürzlich auf der Arbeit anlässlich eines Ausstandes genießen durfte. Entweder als Salat oder als lauwarme Pasta genießbar. Der Salat eignet sich sehr gut, um ihn auf eine Party mitzunehmen. Er matscht nicht durch, man kann ihn gut eintuppern und auch sehr fein noch am nächsten Tag genießen. Einzig allein den Blattspinat sollte man frisch vor dem Servieren unter den Salat mischen. Also extra eintuppern, wenn man plant, den Salat nicht in einem Rutsch aufzufuttern oder ihn eben irgendwohin mitnehmen möchte. Lauwarm wie kalt, einfach nur super und vom Einweichen der getrockneten Tomaten mal abgesehen, ganz fix zubereitet.

Zutaten für eine riesige Schüssel voll:

  • 500 g Muschel- oder Öhrchennudeln
  • 2-3 EL Nudelkochwasser
  • 50 g Pinienkerne
  • 2 große Tomaten oder eine Packung Cocktailtomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 große Hände voll Basilikumblätter
  • 1 große Tüte Babyspinat, geputzt, gewaschen, trocken geschleudert
  • 200 g Exquisa-Frischkäse 0,2 % natur oder auch gerne mit Kräutern (für nicht diätende Völker Ricotta, kommt natürlich noch besser)
  • 5-6 getrocknete Tomaten
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • Gute Laune Gewürz von Sonnentor

Zubereitung:

Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke hacken und in einer Schüssel mit 1 TL Gemüsebrühepulver mischen. Mit kochendem Wasser übergießen, bis sie überdeckt sind und gut 30-45 Minuten einweichen. Am Ende sollten sie schön weich sein und man nicht das Gefühl haben, auf Gummi herum zu kauen.

Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen, vom Nudelwasser 2-3 EL Nudelkochwasser auffangen und zur Seite stellen. Die Nudeln in einer großen Schüssel auskühlen lassen. Bitte darauf achten, dass die Nudeln nicht aneinander kleben.

Die Tomaten in kleine Stücke schneiden, ruhig mit Saft und Kernen. Bei Cocktailtomaten genügt halbieren oder vierteln. Die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Beides zu den Nudeln geben und vermischen.

Die eingeweichten Tomaten müssten nach gut 30-45 Minuten noch ein wenig Flüssigkeit um sich herum in der Schale haben. Sollte dies nicht der Fall sein, ein klein wenig heißes Wasser zugießen. Den Frischkäse/Ricotta nun in das Schälchen geben und zusammen mit dem Rest Nudelwasser glatt rühren, es sollte eine nicht zu flüssige, cremige Soße entstehen. Alles über die Nudeln geben und gut mischen.

Die Pinienkerne fettfrei in einer Pfanne anbräunen. Dabei aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Zu den Nudeln geben und untermischen.

Alles mit Pfeffer, Salz, Chiliflocken und Gute Laune-Gewürz würzen.

Nun die Basilikumblätter entweder im Ganzen oder leicht gehackt unter die Nudeln mischen. Ganz nach persönlicher Vorliebe.

Als letztes den Spinat (im Ganzen) grob unterheben oder überstreuen. Wichtig ist hierbei, es muss richtig viel Spinat sein.

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Spaghetti Eis – ohne Eis

Diesem Rezept bin ich locker zwei Jahre hinterher gewetzt. Eine liebe Kollegin hatte Geburtstag und eine Schüssel von diesem Hüftgold mitgebracht. Ihre Freundin hatte es für sie gemacht. Total lecker. Ganze zwei  Jahre hat es gedauert, bis ich endlich ans Rezept kam. Gestern konnten wir dann diese Köstlichkeit endlich  zubereiten, allerdings in halber Menge. Denn das Originalrezept ist partytauglich und für ca. 10 Personen gedacht.

Zutaten:

  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Magerquark
  • 170 g Puderzucker
  • 3 TL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 700 ml Sahne
  • 3 Packungen Sahnesteif
  • 1-2 Vanillezucker
  • 750 g Erdbeeren
  • etwas Zitronensaft
  • 70 g Puderzucker
  • Raspeln aus weißer Schokolade

Zubereitung:

Mascarpone, Quark, Puderzucker, Vanillezucker und Zitronensaft cremig verrühren.

Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und unter die Creme ziehen. Die Masse in eine große Schüssel füllen.

Die Erdbeeren mit Zitronensaft und Puderzucker pürieren. Dabei dürfen ruhig ein paar grobere Stückchen bleiben und es sollte nicht zu flüssig werden.

Die Erdbeermasse auf die Quarkmasse streichen.

Über die Erdbeeren weiße Schokoraspeln geben. Alles gut durchkühlen und servieren.