It’s beginning to look a lot like christmas…

weihnachtsdiorama3Ich wollte nur mal kurz bei Depot vorbei. Nur mal gucken, etwas stöbern. Dann ist das passiert, was ganz oft passiert. Gefühlt kam ich mit dem halben Laden im Sack wieder raus… Etwas Spontan-Dekorieren, mir war schwer nach Dioramabau. Das Lebkuchenhäuschen von Yankee Candles hatte ich schon, den Rest haben wir heute gekauft. Die riesige Tüte mit Dekoschnee kam auch noch einmal ordentlich  zum Einsatz. Nun haben wir diese kleine Landschaft auf unserem Küchentisch. Ich bin verliebt.

 

Der Nikolaus kann kommen

Also bei uns kann der Nikolaus oder Sinterklaas, wie er in den Niederlanden genannt wird, kommen. Wir haben es zwar noch nicht geschafft ein einziges Blech Kekse zu backen, dafür haben wir aber neulich ganz viele niederländische „Kerst“-Süßigkeiten eingekauft. Und was soll man sagen? Lecker. Sehr sogar. Kulinarisch mal wieder über den Tellerrand geschaut, wenn man so will. Jetzt müssen wir uns nur noch bremsen beim essen…

sinterklaas-snup

Schneller Apfelkuchen vom Blech

Wir hatten eine Apfelschwemme durch eine großzügige „Spende“. Um der Sache einigermaßen Herr zu werden, haben wir reichlich Apfelmus gekocht und nach einem Rezept für einen schnellen und unkomplizierten Apfelkuchen gesucht – und gefunden. Mit etwas Feintuning sah es am Ende so aus. Sehr lecker und wirklich einfach und schnell gemacht.

apfelkuchen-blech2

Zutaten für ein Blech:

  • 4 Eier der Klasse L
  • 200 g Zucker + etwas mehr fürs Bestreuen (gerne Rohr- oder brauner Zucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Butter oder Deli Reform Halbfettmargarine (die leichte)
  • 350 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Rum
  • 1,7 kg Äpfel
  • 3 TL Sonnentor Chai-Küsschen

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Bitte nicht zu klein, sonst hat man Apfelmus auf dem Blech.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Butter, Zucker, Eier, Vanillezucker und Zimt schaumig rühren. Das Mehl, Backpulver und Salz unterrühren und einen ordentlichen Schuss Rum hinzugeben. Alles glatt rühren.

Die Hälfte der Apfelwürfel unter den Teig mischen.

Den Apfelteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verstreichen. Die restlichen Apfelstücke auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.

Nun etwas Zucker mit den 3 TL Chai-Küsschen vermischen über die Äpfel streuen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 35-40 Minuten goldbraun backen lassen.

Mit frischer Schlagsahne servieren.

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Weihnachtsbalkon und Adventsschale 2015

Etwas verspätet, aber ich möchte unsere fertigen Balkonkästen und natürlich auch die Adventsschale doch noch zeigen.

Balkonien war am Ende schnell fertig. Die Lichterkette rein, die Sterne ebenso. Sieht im Dunkeln auch sehr schön aus. Ist nur immer so schlecht zu fotografieren. Die Pflanzen halten sich derzeit sehr gut, trotz stürmischer Zeiten und wahren Regenmassen.

Unser „Adventskranz“ hat mich dieses Jahr etwas Grübeln gekostet. Ich wusste einfach nicht so recht, was ich möchte. Habe einige „Rohlinge“, die ich immer wieder gerne bebastele. Aber so recht mochte ich in diesem Jahr gar nichts davon aussuchen. Irgendwann fanden wir dann diese silbrige Schale. Und die habe ich dann ganz spontan und kurzfristig mit Depot-„Krams“ zurecht  „gebastelt“. Bin zufrieden mit der kleinen Winterlandschaft. Und wieder einmal muss ich feststellen, ich finde diesen Kunstschnee total spannend… Ist so schön glitzerig. *hach*

Balkonien im Winter 2015

Jetzt ist es also soweit, der überraschend schöne und sonnige Herbst ist umgeschlagen in Regen und stürmischen Wind. Gut, dass wir unseren Balkon noch fix vorher – und bei schönem Wetter – winterfest bekommen haben. Alles, was nicht „winterhart“ ist, ist in den Keller gewandert, ich habe den Boden mehrfach gefegt und gewischt. Töpfchen und Rankhilfen sind entfernt. Die verblühten Chrysanthemen habe ich – ganz wie geplant – entfernt und mit Stacheldraht- und Stiefmütterchenpflänzchen ersetzt.

Jetzt werde ich zum Start der Adventszeit wieder die rostigen Sterne und die Lichterkette einbringen und schon ist alles erledigt. Ich freue mich über die Stiefmütterchen, die sehen hübsch zusammen mit den Stacheldrahtpflanzen und ich bin wirklich zufrieden mit dem Endergebnis. Dieses Jahr also keine Heide und keine Scheinbeere, dafür erstmalig Stiefmütterchen.

Pasta mit Kürbis-Parmesan-Soße nach Minzgrün

Über Melissa von Gourmandis végétariennes habe ich den Blog Minzgrün entdeckt. Dort habe ich ein wundervolles Pastasoßenrezept mit Butternutkürbis gefunden, das uns restlos begeistert hat. Die Soße ist einfach weltklasse, sie schmeckt total käsig, obwohl nur 25 g Parmesan drin sind. Und sie ist recht fix gemacht, das aufwendigste ist eigentlich den Kürbis zu schälen. Der Rest passiert quasi von allein. Vielen Dank für dieses wundervolle Rezept.

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Für 2 Personen braucht man folgenden Zutaten:

  • einen halben Butternut-Kürbis
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 halbe Chilischote, fein gehackt
  • 8 Salbeiblätter (wir hatten nur gefriergetrockneten Salbei da, der geht auch prima )
  • 25 g frisch geriebenen Parmesan
  • 150 ml Soja-Cuisine
  • 2 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis schälen und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden und in etwas Wasser gar kochen. Das geht recht fix. Das Wasser abgießen und den Kürbis kurz zur Seite stellen.

Die Pasta nach Packungsanweisung aufsetzen und garen.

Während die Pasta kocht nun das Olivenöl erhitzen und darin Knoblauch, Chili und Salbei andünsten. Dabei behutsam vorgehen und den Knoblauch nicht braun werden und auch den Salbei nicht verbrennen lassen.

Nun die Kürbisstücke, die Sojasahne und den Parmesan hinzu geben und alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sollte die Soße zu dick geraten sein, mit etwas Wasser – zum Beispiel Nudelwasser – oder weiterer Sojacousine verdünnen.

Nun die Pasta mit der Soße vermengen oder „getrennt“ anrichten.

 

Übergangsbepflanzung – Herbstbepflanzung 2015

Nachdem ich mit unserer Sommerbepflanzung in diesem Jahr nicht ganz so glücklich war, habe ich nach unserem Urlaub die erste trockene Gelegenheit genutzt (das hat erschreckend lang gedauert, als ich buddeln wollte, goß es natürlich in Strömen) und mit meinem Mann alles Verblühte rausgerupft und ein paar neue Pflanzen gekauft. Für Stiefmütterchen war es uns noch viel zu früh, also gab es Chrysanthemen in gelb und zart-rosa. Dazu japanische Scheinmyrthe und kleine Bäumchen aus dem Zypressenbereich. Wenn die Chrysanthemen hin sind, kommen die Stiefmütterchen. Dieses Jahr wirklich, vorgenommen habe ich mir das schon letztes Jahr… Was die Scheinmyrthe angeht, mal sehen, ob sie es über den Winter schafft. Schön wäre es, ich mag die hübschen Blüten gern. Ach und ein paar Chilis reifen auch noch, ebenso die letzten Tomaten. Green Zebra fand ich extrem cool und lecker, wenig Kerne, viel Fruchtfleisch. Und die Weinbergtomaten, die kleiner sind, sind sehr aromatisch. Ich hoffe, dass ich mich  uns im nächsten Jahre bremsen kann. Jedes Jahr kaufe ich mit meinem Mann neue Tomaten, obwohl der Platz eigentlich nicht dafür da ist… Ist immer ein ziemliches Herumgehampel, wenn die Pflanzen größer werden… Aber naja, es macht Freude.

Übrigens habe ich eine schöne wunderschöne Hortensie zu meinem Geburtstag im Juli geschenkt bekommen. Eine magical four seasons. Wunderschön in Blautönen gehalten, aber auf unserem Südbalkon extrem schlecht zu halten. Für nächstes Jahr muss ich mir echt was überlegen, sie ist mir regelrecht verbrannt, trotz auf den Boden stellen. Ich mag sie nicht abgeben oder in den Garten meiner Eltern pflanzen. Muss ich echt mal schauen. Sie hat echt gelitten.

Nun genießen wir hoffentlich noch ein paar sonnige Herbstage, bevor das Schmuddelwetter wieder loslegt. Unseren Grill haben wir schon in den Keller geräumt, die Balkonmöbel stehen jedoch noch. Da geht sicher noch was. Notfalls mit einer leichten Decke.

Rumtopf 2015

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Für dieses Jahr ist das Glas voll, nichts geht mehr. Ich kann es kaum noch bis zum 1. Advent erwarten. Es duftet sehr lecker und ich bin gespannt, wie am Ende alles schmecken wird. Ob es wieder klappen wird, ob ich das wieder so unglaublich lecker finden werde. Hach, ja, ich mag so etwas. Schön mit Vanilleeis und zur Not auch ohne. 😉 Sommer im ganz großen Glas, wenn Ihr mich fragt. 🙂

Balkonien 2015 – Update

Mittlerweile ist unser Balkon seit ungefähr Ende Mai beblümelt. Zeit für ein Update. Es hat sich so einiges getan.

Zunächst die Verlustmeldungen. Leider sind mir drei der orangenen Mini-Petunien kaputt gegangen. Dann eine der pink-lilanen im „Susannen“-Kasten, die Pflanze zum Haus hin hat gestreikt. Ich gehe stark davon aus, dass es der viele Regen war. Ich habe zwar direkt nachgekauft, aber leider habe ich nun doch drei Lücken, weil es einfach nicht hingehauen hat mit der Witterung. Auch die große Hitze dieser Tage hat ein Opfer gefordert, beide Tagetes haben es einfach nicht gepackt. Gerade noch total schön, dann total hin.

Nun die positiven Meldungen bzw. der Statusbericht. Die schwarzäugigen Susannen waren eher gelb, wobei es kein reines gelb ist. Macht aber nichts, sie sind schön und nach etwas Starthilfe mit meinem Lieblingsdünger haben sie nun das Rankgitter komplett für sich erobert. Die blauen „Gänseblümchen“ sind fast verblüht und werfen nun mit Samen um sich. Und sie treiben nach, was ich schön finde. Die verbliebene pink-gelbe Petunie gibt ihr Möglichstes, um zu bestehen. Man merkt, es fällt ihr schwer, die Susannen futtern ihr gerne den Dünger weg…

Bei den anderen Kästen haben die bläulichen-lilafarben, großen Petunien alles fest im Griff. Sie wuchern wie Unkraut. Die hängenden Geranien hatten anfangs kaum eine Chance, mittlerweile haben sie sich jedoch gut ins Spiel gebracht. Von den kleinen, orangenen Petunien sieht man nur zum Balkoninneren etwas. Von außen nichts, eine Wand in blau-lila-pink. Auch diese weiße, stark duftende Pflanze ist nur von innen sichtbar, sie breitet sich nun aber langsam aus. Der Lavendel blühte wunderbar, wie gewohnt. Ich habe ihn jetzt zurück geschnitten, wie es sich für nach der Blüte gehört.

Die Kräuter in Töpfen und auch der Vertikalwand gedeien prächtig. Das Umtopfen der Minze hat sich gelohnt, sie bedankt sich mit reicher Ernte. Ich habe die letzten Tage schon recherchiert, was man alles aus Minze machen kann und etwas ausprobiert (Rezepte folgen). Die Erdbeeren funktionieren auch super, zumindest 2 Sorten, die weiße schwächelt vor sich hin und ich sehe da wenig Chancen auf Früchte. Die Chilis gedeihen prächtig, es hängen schon ganz viele Schoten dran. Die Tomaten geben richtig Gas und nach dem Ausgeizen – ich kam mir unendlich brutal vor – sind nun viele Früchte vorhanden, die nur noch etwas wachsen und rot werden müssen.

Weiterhin habe ich mir noch zwei Blumenampeln gegönnt, die Portulak beheimaten. Und zwar sind es Sorten, die ich vorher noch nicht gesehen habe (zumindest nicht live) und ich musste da einfach zuschlagen.

Die „Hauswurz“-Schale macht sich prima. Ich habe sie mit Ablegern wieder etwas aufgefüllt und jetzt blühen gleich mehrere Pflanzen. Außerdem habe ich im Hauswurzkasten mehr Steine eingefügt, weil mir da einfach oft Pflanzen eingegangen sind. Durch die Steine geht es den Pflanzen viel besser (Wärmespeicher und so). Außerdem sieht es besser aus.

Die Ruhmeskrone kommt endlich auch aus dem Quark. Die warmen Temperaturen der letzten Tage lässt sie richtig in Fahrt kommen. Es war einfach zu kühl und durch die guten Temperaturen haben sich sowohl am Rankgitter, als auch im Kübelchen einige Triebe gebildet und es gibt reichlich Blüten.

Die Ballonblume blüht auch wieder. Ein dankbares Pflänzchen, dass ich vor mindestens 3 Jahren von meiner Mama zum Geburtstag bekommen habe und bisher tatsächlich nach jedem Winter wieder gekommen ist.

Generell bin ich mit diesem Balkonsommer jedoch aufgrund der vielen, sehr heftigen Unwetter nicht ganz glücklich. Die Pflanzen sind ganz schön durch gerüttelt worden, haben jedoch starken Durchhaltewillen bewiesen. Ich hoffe, es wird noch ein paar Tage – erträglich – schön. Die großen Hitzephasen haben die Pflanzen auch nicht unbedingt immer gut getan und man konnte kaum dagegen angießen. Es ist gut, eine Bewässerungsanlage zu haben, jedoch hat die torffreie Erde das Wasser nicht ganz so gut gehalten. Da müssen wir uns noch etwas einfallen lassen. Wie es momentan aussieht, könnt Ihr in der Galerie ansehen.

Mein Resümee bisher:

  • Keine mittelgroßen und kleinen Petunien mehr miteinander kombinieren. Entweder oder. Sieht dann einfach besser aus.
  • Weniger Pflanzen kaufen, auch wenn es noch so verlockend ist. Ich hatte dieses Jahr einfach etwas viele und sie behindern sich gegenseitig beim Wachstum, auch wenn ich das ungern zugeben mag. Auch wenn man schon jahrelang gerne und erfolgreich buddelt, den Fehler mache ich leider gerne, weil ich mich so schlecht bremsen kann…
  • Keine Petunien mehr in den „Susannen“-Kasten.  Am besten gar nicht viel mit rein, alle anderen Pflanzen haben eh keine Chance.
  • Mehr von den Erdbeerpflanzen, die sind toll und klappen so super im Kasten.
  • Die Portulakpflanzen in den Blumenampeln sind wunderschön, machen aber tierisch viel Dreck (wie auch die Geranien).