Aubergine, Kürbis, Zwiebel und Knoblauch würfeln. Karotten und Zucchini in Scheiben, Tomaten in Spalten und Chili in Ringe schneiden. Kichererbsen abgießen.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Das Gemüse zufügen und mit Brühe angiessen. Nelken hinzugeben und ca. 40 Minuten garen. Couscous nach Packungsanweisung garen. Nelken entfernen, Gemüse mit Salt und Pfeffer, Safranpulver und Harissa abschmecken. Koriandergrün und Petersilie unterrühren und mit dem Couscous servieren.
Zunächste die sterilisierten Gläser und einen Abfülltrichter für die fertige Marmelade bereitstellen.
Erdbeeren putzen und zerkleinern. Die Bananen schälen und ebenfalls zerkleinern. Erdbeeren und Bananen noch kalt mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure vermengen.
Rühren und dabei aufkochen lassen. Ca. 4 Minuten unter Rühren kochen lassen. Zuletzt den ausgepreßten Zitronensaft hinzufügen und heiß randvoll in Gläser füllen. Die Gläser gut verschließen, für 5 Minuten auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.
Hätte ich Dich heute erwartet, hätte ich Kuchen da, Kuchen da, Kuchen da… *lalala*
Habe heute mal wieder ein Rezept von Gourmandises végétariennes ausprobiert. Es gab, trotz mokiger Wärme draußen, einen veganen Möhren-Gewürzkuchen und der ist zum einen sehr schön geworden und zum anderen war er auch noch lecker. Und der ist sogar bei mir, der Anti-Bäckerin, was geworden.
Mein Tipp: Ausprobieren!
Veganer Möhren-Gewürzkuchen
Zutaten für eine kleine Kuchenform
100 g Zucker
100 ml Sonnenblumenöl
2 dicke Karotten (ca. 220g)
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Msp. Kardamom, gemahlen
1 Msp. Nelken, gemahlen
100 g Mehl (550er)
100 g Vollkornmehl
1/2 Packung Backpulver
Puderzucker für die Glasur
Zubereitung:
Zucker und Öl verquirlen, bis sich der Zucker auflöst. Die Gewürze und den Salz unterrühren. Die Karotten rapseln und mischen. Das Mehl mit Backpulver mischen, sieben und zügig mit der Karottenmasse verrühren. In eine gefettete Kuchen- oder Auflaufform geben und bei 180°C ca. 35-45 Minuten backen.
Abkühlen lassen, stürzen und mit Zuckerguss überziehen.
Ein ganz einfaches, schnelles Rezept ohne Schnick-Schnack, das ich besonders schätze, weil es eben ohne viel Theater und gut nebenher zu backen ist. Der Aufwand ist gering, aber der Kuchen schmeckt trotzdem sehr lecker.
Zutaten:
Teig:
125 g weiche Margarine oder Butter
125 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
3 Eier
200 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Milch
Belag:
5 mittelgroße Äpfel
ein wenige Zitronensaft
ein großzügiger Schuss Rum oder Wiskey
Zubereitung:
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann jedes Apfelviertel ca. 3-4 mal an der Außenseite einritzen und anschließend die Äpfel mit Zitronensaft und Rum/Wiskey marinieren. Die Dauer ist ganz nach Belieben.
Aus den Teigzutaten einen glatten Teig rühren und den in eine gefettete und mit Zucker ausgestreute Springform geben.
Auf den Teig die Apfelviertel, mit den eingeritzten Seiten nach oben, legen und dann im Ofen bei 180° C gut 40 bis 45 Minuten goldbraun backen. Wir nehmen übrigens Ober- und Unterhitze. Wenn dann die Oberfläche noch nicht braun genug ist, einfach kurz für 2-3 Minuten auf Grill- bzw. Oberhitze schalten.
Anschließend den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten ruhen lassen und dann den Springformrand entfernen. Man kann jetzt noch zusätzlich ein wenig Zucker aufstreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Ist aber kein Muss. Puderzucker darüber sieht auch sehr schön aus.
Als ich neulich bei Rock the Kitchen über das wundervolle Eisrezept mit Aprikosen gestolpert bin, da war der Wunsch nach einer Eismaschine wieder da. Ich erinnere mich daran, dass ich mit Anfang 20 einen Versuch in die Richtung gemacht und mein Geburtstagsgeld in ein Gerät von Phillips investiert habe. War eine schlechte Entscheidung; denn es funktionierte so gar nicht und ich habe die Maschine schnell wieder zurück gebracht und meine geschenkten Mäuse in etwas anderes investiert.
Jetzt hatte ich die Tage wieder Mal Geburtstag – na so was – und meine Eltern suchten noch nach einem passenden Geschenk. Sgail hat dann ganz fix den Kitchen Aid Zusatz für Eiscreme ins Spiel gebracht und so konnte ich dann zum Geburtstagskaffee dieses wundervolle Dingsbums auspacken.
Zuerst einmal, ich bin sehr froh, dass die Gefriereinheit in unseren Eisschrank passt. Zunächst dachte ich, es geht nur, wenn wir eine Schublade herausnehmen. Aber mit etwas Geschick passt sie auch mit Schublade rein. Die Maße sind nämlich nicht so doll. Oder es liegt vielleicht einfach daran, dass Amerikaner diese riesigen Kühl- und Gefrierschränke haben und wir doch eher etwas kleinere? Egal, wie auch immer. Die Gefrierschüssel steht also im Eis und muss dort mindestens 15 Stunden verbleiben, damit man ein gescheites Ergebnis erzielt. Wir haben sie sicherheitshalber noch länger drin gelassen…
Unser erstes Rezept ist aus dem beigelegten Handbuch des Zusatzes und soll eine „Französische Eiscreme“ erzielen. Diese kann man abwandeln, bis der Arzt kommt. Wir haben uns direkt mal dafür entschieden, wir möchten noch Schokokekse mit drin haben. So eine Art Ben and Jerry’s Cookie-Eis. Es ist gigantisch lecker geworden.
Piggy mit ihrem niegelnagelneuen Eismaschinen-Zubehör beim Eisrühren. Voller Einsatz ist gefragt.
Hier das mitgelieferte Grundrezept von Kitchen Aid:
Französische Vanilleeiscreme
Zutaten:
600 ml Halb-und-Halb (300 ml Sahne, 300 ml Vollmilch)
8 Eigelb
230 g Zucker
600 ml Sahne
4 TL Vanillearoma/Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
Zubereitung:
Das Halb-und-Halb in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis es sehr heiß ist, aber nicht kocht. Den Topf von Herd ziehen.
Derweil in die Kitchen Aid den Schneebesen einspannen und die Eigelbe und den Zucker auf Stufe 2 ca. 30 Sekunden verrühren lassen, bis es gut vermischt und leicht angedickt ist. Jetzt die Maschine bei Stufe 2 weiterlaufen lassen und nach und nach das Halb-und-Halb hinzugeben. Alles gut vermischen und danach wieder in den Topf geben.
Die Mischung bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis sie dampft und sich am Rand kleine Bläschen bilden. Achtung, die Mischung darf auf keinen Fall kochen! Die Mischung dann wieder in die Rührschüssel geben.
Nach und nach 600 ml Sahne, die Sahne und das Salz hinzufügen. Alles gut verrühren und dann in einen verschließbaren Behälter geben und mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank geben.
Am nächsten Tag (ich schätze, das wird bei den meisten von uns ein 2-Tages-Projekt) dann die Kitchen Aid mit dem Eismaschinenzubehör vorbereiten.
Die vorgekühlte Mischung dann vorsichtig bei laufender Maschine (Rühren, Stufe 1) in die Kühlschüssel gießen und weiterhin auf Stufe 1 ca. 15-20 Minuten (oder je nach Wunsch länger für eine höhere Festigkeit) rühren. Die Eiscreme anschließend in einen gefriergeeigneten Behälter umfüllen und wie gewohnt verwenden oder direkt einfrieren.
Für Eis mit Keksen einfach 100 g gehackte Schokokekse bei den letzten 1-2 Minuten der Zubereitungszeit hinzugeben.
Nachdem wir das Eis insgesamt gut 30 Minuten in der Maschine gehabt haben, wurde es in eine Box umgefüllt und zum „reifen“ in den Froster gestellt. Gegen Nachmittag, hatte es eine gute Konsitenz, ein wenig fester als Softeis. Und es war super-lecker. Um ein schönes Bild zu machen, haben wir das Eis dann doch noch etwas länger im Froster gelassen.
Zugegeben, das Bild ist kein Knüller, aber dafür ist das Eis oberlecker geworden und sieht ganz super aus, richtig schön vanillig-gelb und mit feinen Cockiestückchen.
Französiches Vanille-Sahne-Eis mit Schoko-Nuss-Cockies
Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Eis. Vielleicht diesmal ein Sorbet. Irgendwas, das etwas schneller geht, weil ich doch recht ungeduldig bin. Das Vanilleeis ist toll, aber es ist nichts, was man mal eben so für „gleich“ machen kann. Allerdings ist es der Zeitaufwand wirklich Wert.
Ich habe am Wochenende mal aus dem Stand ein eigenes Rezept zusammen gemischt. Eine gewagte Sache für jemanden, der nicht gerade mit Backtalent gesegnet ist. Sie sind aber trotzdem was geworden und ich fand sie sehr lecker. Auch die Kombination aus Pflaumen und der Banane ist fein.
Zutaten für 12 Muffins:
1 Glas Pflaumen
1 reife Banane
3 Eier
80 g Butter
80 g Zucker
1 Vanillezucker
1 Backpulver
100 g Gries
150 g Mehl
Zubereitung:
Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Muffinförmchen vorbereiten.
Die Pflaumen abgießen und abtropfen lassen.
Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter schaumig rühren. Die Banane klein manschen und dazugeben.
Mehl, Backpulver und Gries vermischen und zur Eier-Zucker-Butter-Bananenmischung geben. Alles gut vermischen.
Die Pflaumen unterheben und den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen geben. Die Muffins ca. 20 – 25 Minuten (Stäbchenprobe) backen und anschließend auskühlen lassen.
Wieder ein Rezept aus der LECKER, das wir unbedingt ausprobieren mussten und es hat sich gelohnt. Definitiv. Auch wenn das Häuten der Dicken Bohnen ein wenig zeitraubend ist.
Zutaten für 4 Personen:
400 g frische Spätzle aus dem Kühlregal
400 g Dicke Bohnen (TK)
400 g Spitzkohl
250 g Kabanossi
1 EL Öl
Salz, Pfeffer
1 EL Gemüsebrühepulver
Zubereitung:
Die Spätzle in kochendem Salzwasser garen, abtropfen lassen und zur Seite stellen.
Die Dicken Bohnen 4-5 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Kalt abschrecken und häuten.
Den Spitzkohl waschen, putzen und vierteln. Den Strunk entfernen und dann in Streifen schneiden.
Sofern die Kabanossi eine dicke Haut hat, diese abziehen. Ansonsten einfach direkt in Scheiben schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kabanossi darin unter Wenden anbraten. Die Spätzle kurz mit braten. Beides aus der Pfanne nehmen und im Bratfett den Kohl und die Bohnen ca. 5 Minuten unter Wenden braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Gut 1/4 l Wasser zugießen, aufkochen und die Brühe einrühren. 3-4 Minuten garen und anschließend Kabanossi und Spätzle unterheben. Kurz erwärmen und anrichten.
Wir haben zwei schöne Lorbeerpuschel auf dem Balkon und weil sie sehr schön gewachsen sind, habe ich heute großzügig frische Blätter geerntet. Ich werde sie trocknen und habe sie für diesen Zweck auf einen dünnen Küchenfaden aufgezogen.
Lorbeer auf dünnen Faden aufgezogen und zum Trocknen bereit.
Schön kühl, trocken und dunkel aufgehängt, werde ich die Lorbeerblätter vielleicht an Nikolaus nett verpackt verschenken. Alle selbst aufbrauchen werden wir wohl kaum können. Ich freue mich aber u.a. schon auf schönes, selbst gemachtes Sauerkraut, wo die eigenen Lorbeerblätter verwendet werden können.
Lorbeer im Frühjahr, hier mittig zu sehen und noch vor dem großen Austrieb.
Sgail und ich haben jedes Jahr Lavendel auf dem Balkon. Sollte er den Winter nicht so recht überlebt haben oder zu groß werden, tauschen wir ihn alle paar Jahre aus. Ist die Pflanze zu groß geworden, wandert sie als Spende in den elterlichen Garten, wo mittlerweile eine schöne, ca. 3 m² große Lavendelfläche entstanden ist. Diese wird nicht gedüngt. Bienen und Hummeln sowie andere Insekten sind davon ganz begeistert. Wir auch. Neben dem obligatorischen Lavendelsträußchen für die Küche, haben wir gestern auch Lavendelblüten für Lavendelzucker geerntet. Es ist ein Versuch. Meine Mama hat also treu und brav die Schale gehalten, als ich Blüte um Blüte den Hummelchen abgetrotzt habe und ein Kilo Zucker gespendet. Dafür wird sie natürlich die Hälfte des Zuckers bekommen. Ehrensache. Und den Bienchen und Hummelchen habe ich natürlich noch reichlich stehen lassen. Auch Ehrensache.
Rezepte für Lavendelzucker gibt es recht viele. Ich habe mich für eins entschieden, wo die Blüten nicht gemörsert und vorher großartig getrocknet werden. Ich habe die Blüten nur über Nacht antrocknen lassen und die Stiele ein wenig gekürzt.
Die Blüten einfach abwechselnd mit Zucker in Gläser einschichten und gut 4 Wochen stehen lassen. Danach durch ein Sieb schütten, um die Blüten zu entfernen, in Gläser geben und gut verschlossen lagern.
Der Zucker kann – sehr fein und vorsichtig dosiert – an Tees, Kuchen, Sahne und noch viele andere Gerichte gegeben werden. Man muss nur darauf achten, nicht zu viel zu nehmen, da sonst das Essen oder der Tee seifig und streng schmecken kann. Er soll sehr lecker sein, beruhigend und einschlaffördernd wirken, wenn man ihn im Winter in Melissentee gibt. Wir werden das natürlich ausprobieren.
Wir haben uns heute nach längerer Zeit mal wieder daran versucht selber Pasta zu machen. Nudelmaschine und Nudeltrockenständer stehen schon länger verwaist in der Kammer und heute hatten wir dann endlich mal Zeit. Los ging es mit der Rezeptsuche. Pastarezepte gibt es nämlich reichlich. Mit oder oder Ei? Wir entschieden uns für eine Variante ohne Ei und letzten Endes für das Pastagrundrezept von Sante de Santis aus dem Buch „El Mondo della Pasta“.
Direkt beim Anmixen des Teiges haben wir leider festgestellt, das Rezept passt so nicht ganz.
Für ein Kilogramm Teig soll man folgende Zutaten verwenden:
1 kg Hartweizengrieß (z.B. von der Firma De Cecco)
ca. 1/4 l Wasser
5 EL kalt gepresstes Olivenöl
1 Prise Salz
Keine Ahnung, wie Herr Santis es schafft, mit nur 1/4 l Wasser Bindung an den Teig zu kriegen. Vielleicht war die Menge Wasser auch nur auf 500 g Hartweizengrieß bezogen?
Piggy und wir haben es jedenfalls nicht geschafft mit 1/4 l Wasser auszukommen und haben fast noch einmal die gleiche Menge Wasser nachgeben müssen. Anschließend haben wir den Teig wie beschrieben in Folie gewickelt und gut 40 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank gelegt.
Danach haben wir den Teig mit unserer Nudelmaschine, einer Marcato Atlas 150, zu Bandnudeln verarbeitet. Sie sahen fein aus.
Eine Hälfte haben wir direkt ins heiße Wasser geschubst und verspeist. Die verbliebene Hälfte hängt noch zum Trocknen auf dem Ständer und wird morgen verputzt. An einer etwas gleichmäßigeren Länge müssen wir zugegebenerweise noch arbeiten. Wir haben den Ständer nun aufgebockt, damit nichts mehr auf die Tischplatte hinabhängt.
Das Endergebis mit Soya-Bolognese konnte sich durchaus sehen lassen und war echt lecker. Leider kein Basilikumblättchen zur Deko. Ging aber auch ohne. 😉
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