Archiv des Monats: April 2015

Windbeuteltorte nach Moni

windbeuteltorteOstern habe ich nach dem Rezept meiner lieben Kollegin Moni zum ersten Mal Windbeuteltorte selbst gemacht. Ich kannte sie bisher nur vom Kuchenbuffet, finde sie aber total lecker. Ich wollte gerne ein bewährtes Rezept und nicht einfach eins aus dem Netz. Monis Rezept ist klasse und sogar etwas anders, als ich die Torte ursprünglich kenne. Statt roter Grütze oben auf gibt es bei Moni einen Himbeerspiegel. Die Torte ist auch ganz prima geworden und so konnte sie stolz der Familie neben Gudruns Käsekuchen zum Kaffee vorsetzen.

Zutaten:

Boden

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver

Creme

  • 2 Becher Schmand
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 100 g Gelierzucker 2:1

Belag

  • 1-2 Packungen Tiefkühlfrüchte (je nach Packformat), z.B. Himbeeren
  • 2 Packungen TK-Mini-Windbeutel
  • 2 Päckchen roten Tortenguss

Zubereitung:

Eine Springform mit Backpapier bespannen und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Rührteig herstellen, in die Form füllen und ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Einen Tortenring um den ausgekühlten Boden legen.

Schmand mit Gelierzucker verrühren, Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und unter die Schmandmasse heben. Ein wenig Masse auf den Boden streichen.

Nun die gefrorenen Windbeutel auf der Cremeschicht verteilen. Darüber die restliche Creme streichen und alles schön glätten.

Die gefrorenen Früchte darauf verteilen. Tortenguss nach Anleitung herstellen und die Früchte damit überziehen.

Eventuell übrig gebliebene Windbteutel dekorativ oben auf setzen und mit Schokoraspeln oder sonstiger weiterer Deko verzieren.

Die Torte 2-3 h im Kühlschrank gut durchkühlen.

 

Tomatenzauber-Salz

tomatensalz2An Ostern gibt es neben Eiern nicht groß was an Geschenken bei uns. Ein kleines Mitbringsel zum Osterkaffee sollte es dennoch sein und ich habe ein wenig an einer Salzmischung gewerkelt.

In diesem Sinne frohe Ostern.

Zutaten für 3-4 Gläser:

  • 500 g Alnatura Meersalz, fein
  • 1 halbe Packung getrocknete Tomaten, von Seeberger z.B.
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 1/2 Töpfchen frischer Basilikum mit Stängeln
  • ein paar Tröpfchen frischer Zitronensaft

Zubereitung:

Tomaten, Knoblauch und Basilikum mit dem Zitronensaft in einemBlitzhacker zu einer geschmeidigen Masse zerhäckseln. Der Duft alleine haut einen schon um. Nun einfach die Masse in einer Schüssel nach und nach gut mit dem Salz vermischen. Das geht auch sehr gut in einem entsprechend großen Mörser, so kann man die Aromen ein klein wenig besser ins Salz einarbeiten.

In Gläser füllen, verschließen und eine gute Woche durchziehen lassen, bevor man es das erste Mal nutzt.

Kichererbsensalat nach Jamie

kicherebsensalatDieser Salat begeistert uns gerade restlos und wird sicher gerade im Sommer ein oft gesehener Gast auf unserem Balkon sein. Zum Grillen ideal, mal was anderes und einfach nur unglaublich lecker. Auch dieses ist ein Jamie-Rezept, im Moment entdecken wir bei ihm wieder mehr, was uns schmeckt. Und bitte nicht wundern, wir haben auf dem Bild tatsächlich den Feta vergessen… Schmeckt auch ohne, aber mit natürlich noch viel besser.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 große Dose Kichererbsen, ca. 400 g
  • 1 rote Zwiebel, geschält
  • 1 rote Chili, entkernt
  • 4-6 aromatische Tomaten, grob gehackt
  • 200 g Feta
  • 2 Bio-Zitronen
  • Olivenöl
  • 1 Hand voll frische Minze, fein gehackt
  • 1 Hand voll frisches Basilikum, je nach Blattgröße etwas zerzupft
  •  Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Chili und Zwiebel in feine Ringe schneiden Zwiebel und zusammen mit den Tomatenstücken (mit  Saft) in eine Salatschüssel geben. Nun den Saft von 1,5 Zitronen hinzu geben und ungefähr die dreifache Menge Olivenöl (etwas weniger tut es auch, wenn man auf Diät ist) sowie Salz und Pfeffer vermischen.

Die abgegossenen Kichererbsen in einem Topf wärmen. Fast alle Kichererbsen zur Tomatenmischung geben, einen kleinen Teil zurück behalten und diesen pürieren und erst dann zugeben (für eine schöne Konsistenz). Alles gut vermischen und ein wenig bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Kurz vorm Servieren Minze und Basilikum zugeben. Eventuell noch nachwürzen mit Zitronensaft und Salz/Pfeffer. Zum Abschluss den Feta drüber krümmeln/unterheben und genießen.

 

 

Linsensuppe mit Süßkartoffel und Spinat

linsensuppe-mit-suesskartoffeln-spinatDieses Rezept habe ich auf der Jamie Oliver Seite gefunden und es ist richtig toll. Es ist recht fix zubereitet und rein vegetarisch. Außerdem ein weiteres Rezept, wo wir Süßkartoffeln unterbringen können. Also gleich mehrere gute Eigenschaften für uns, die Suppe jetzt öfter zu kochen.  Am zweiten Tag schmeckt die Suppe übrigens noch besser. Wir kochen sie meistens am Sonntag, so haben wir am Montag den Luxus, das Essen nach der Arbeit einfach nur zu wärmen. Und es ist auch diätkonform, was mich echt freut.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knobizehen
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 kleines Püschelchen Koriander (weglassen, wenn man ihn nicht mag oder gegen Petersilie austauschen, schmeckt auch sehr gut)
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer
  • 80 g frischer Blattspinat (TK geht auch prima)
  • 450 g Süßkartoffeln
  • 6 große, aromatische Tomaten, ca. 300 g, gestückelt (Dosentomaten gehen sehr gut)
  • 320 g rote Linsen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 4 EL Griechischer Joghurt
  • knuspriges, frisch gebackenes Brot als Beilage

Zubereitung:

In einem Topf ein wenig Öl erhitzen und darin die gepellten und fein gehackten Zwiebeln und Knoblauch anschmoren. Den Sellerie etwas gröber klein schneiden und dazu geben. Vom Koriander die Stengelchen fein schneiden und ebenfalls beifügen. Für 8-10 Minuten sanft anschmoren, dann die Gewürze zufügen und gut vermischen, bis alles innig verbunden ist und gut duftet.

Die Süßkartoffeln schälen und grob stückeln, die Tomaten ebenso. Beides in den Topf geben. Die Linsen und die Gemüsebrühe direkt im Anschluss zufügen. Aufkochen lassen und dann die Temperatur runter regeln und mild 25-30 Minuten vor sich hin simmern lassen, bis die Kartoffeln gar sind und die Suppe angedickt ist. Sollte die Suppe zu dick geraten sein, einfach mit Wasser oder Gemüsebrühe verdünnen.

Den Spinat unterheben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und entscheiden, wie man die Suppe gerne essen möchte. Man kann sie pürieren, so lassen oder nur einen Teil pürieren und wieder zu geben. Dem eigenen Geschmack folgen. Außerdem hat die Suppe an sich schon fast die Konsistenz eines indischen Daals. Sie ist also dicker.

Zum Anrichten die Suppe in eine Schale geben und einen Klecks Joghurt in die Mitte geben. Mit gehacktem Koriandergrün bestreuen. Mit knusprigem Brot servieren.