Dorotheas Spritzgebäck

Vor ein paar Tagen brachte eine liebe Kollegin eine große Dose mit selbst gemachtem Spritzgebäck zur Frühstücksrunde. Ich war so begeistert, dass ich direkt ums Rezept bat, da ich neben dem Spritzgebäck-Klassiker nach „Anna“ gerne auch andere Variationen davon mag.

Frau Kollegin rückte das Rezepte gerne raus und gab den Hinweis, bloß keine „teuren“ Zutaten zu verwenden, da würden die Plätzchen nämlich nichts. Also keine Butter verwenden, sondern nur Margarine. Ich habe noch ein Päckchen Vanillezucker dazu gegeben, das kann ja nie schaden, wie ich finde. Eine Angabe zur Backdauer gab es leider nicht, aber da eh jeder Ofen anders ist, einfach im Auge behalten und das Blech rausnehmen, wenn die Kekse so richtig schön braun sind. Beim Ofen meiner Eltern hat das flockige 20 Minuten gedauert, wir hatten immer zwei Bleche gleichzeitig drin und nebenbei haben Mutti und ich nett geplaudert, während wir den Teig abgedeckt auf die kalte Terrasse verbannt haben. Weltbester Outdoorkühlschrank, es waren gut -4 Grad und der Teig konnte super weiter verarbeitet werden.

Bei der Geschmacksprobe kam heraus: Meiner Mama und mir sind die Kekse ein wenig zu süß. Papa und Sgail fanden sie super. Unseren Nachbarn, die kulturell bedingt besonders gerne Süßes mögen, waren sie gerade recht. So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein. Schon etwas strange.

Besonders ist der unglaubliche Crunch dieser Kekse. Und der tolle Geschmack von Nuss und Mandel, der ganz dezent durch kommt. Einfach lecker.

Zutaten:

600 g Magarine
500 g Zucker
2 Eier
250 g Nüsse (Mandeln/Haselnüsse)
1000 g Mehl
1 Backpulver

 Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und mit dem Wolf Spritzgebäck herstellen.

Bei 170 ° C Umluft im Ofen goldbraun backen und auf einem Rost auskühlen lassen, bevor man die Plätzchen in Keksdosen gibt.

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