Archiv der Kategorie: Allgemein

Abnehmen im Advent

Mein Mann und ich sind nach wie vor auf Diät. Immer noch mit WW. Ich weiß, wir sind schon ziemlich lang dabei. Liegt wohl einfach daran, dass wir „trockene Fresser“ sind, die gerne mal in alte Muster verfallen (mit oder ohne Ausrede). Aber hey, es läuft, dies nur mal am Rande.

In der Advents- und Weihnachtszeit kriegen wir jedoch regelmäßig die Krise. Ich habe chronisch zu wenig Punkte, da reicht schon ein Glas Glühwein und ich bin fast aus dem Tagesbudget. Nun kann man wunderbar argumentieren, ich hätte ja noch das sogenannte Wochenextra, nur wenn ich das angreife, nehme ich überhaupt nicht ab. Ich müsste mehr Sport machen. Oder ich könnte den ganzen Tag nur Dinge essen, die 0 Punkte haben, aber trotzdem Kalorien (wird von vielen gerne total ausgeblendet). Vor einem Jahr wurde nämlich mal wieder das Programm geändert, es wurde sehr Eiweiß lastig, sogenannte 0 Punkte- oder auch Zero-Lebensmittel wurden verstärkt eingeführt, was zu deutschlandweiter Skyr-Knappheit in vielen Orten führte. Ja, wenn es keinen Skyr, Eier oder auch keine Hähnchenbrust mehr irgendwo gibt, war garantiert eine Horde WWler vor Euch einkaufen… Auch Hülsenfrüchte sind nun „for free“. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln ist mehr denn je gefragt. Esse ich den ganzen Tag nur „Zeros“, kann ich bis abends den Fressflash garantieren. Habe ich an Nikolaus sehr deutlich vor Augen geführt bekommen. Ich brauche mein gewohntes Essen, um glücklich und zufrieden durch den Tag zu kommen. Ich muss mir dann eine andere Strategie überlegen, wie ich das üppigere Essen ausgleichen kann. Denn dass ich mit raus gehen mag, steht außer Frage. Man kann sich nicht überall ausschließen, wo Geselligkeit und Essen/Getränke lauern. Soziale Isolation ist sch… Im Moment versuche ich im Vorfeld und auch im Nachgang massiv Punkte einzusparen, so einen Ausgleich zum geselligen „Ausrutscher“ zu schaffen. Mal sehen, wie gut oder schlecht ich damit fahren werde.

Besonders in der Advents- und Weihnachtszeit stoße ich fast jeden Tag an meine Grenzen. Und weil ich oft punktemäßig nicht kann, verzichtet auch mein Mann. Er erträgt es einfach nicht, selbst etwas zu essen, wenn ich das nicht kann. Dann kommt dieses Gefühl von „wir sind draußen, nicht dabei“. Kinder, die ihre Nase am Schaufenster des Süßigkeitenladen sehnsüchtig plattdrücken. Wir würden so gerne, das Gewissen ist sehr schlecht, wenn man dann mal eine Tasse Punsch (eine!!!) trinkt oder dem Schokonikolaus 20 g abringt, die vielleicht nicht mehr im Budget waren. Hey man, ich habe noch Osterhasen stehen, weil sie quasi nie „drin“ sind für mich. Und ich glaube, da ist sogar noch einen Nikolaus vom letzten Jahr…  Wie gut, dass wir nicht zu den Leuten gehöre, die sich sklavisch an das Mindeshaltbarkeitsdatum halten.

Im Moment versuchen wir irgendwo die Balance zwischen WW und „mitmachen und genießen“ zu finden. Dann nehmen wir vielleicht in dieser Woche nicht ab, aber auch nicht zu, wenn wir es geschickt anstellen. Die Weihnachtszeit ist zu kurz, um immer nur „vorm Laden“ zu stehen. Man muss auch mal rein und was kosten. Nicht gleich die ganze Auslage plündern, aber hey, ein paar Plätzchen und etwas Punsch und Glühwein müssen einfach drin sein. Man soll doch auch noch zufrieden sein und dabei helfen mir nicht die neuen Mental- und Antistressübungen aus der WW-App.

Dieses Dilemma treibt gerade eine kleine Gemeinschaft bei WW besonders um. Ich bin Teil einer charmanten kleinen Gruppe, die sich gegenseitig motiviert und unterstützt und es geht vielen so wie meinem Mann und mir. Das schlechte Gewissen plagt uns, wenn wir nur an Plätzchen denken. Fast täglich kommen Nachrichten, die von eigentlich schönen Abenden erzählen, jedoch auch, wie sehr man aus dem Budget ist. Es ist ein Elend. Da sind ganz viel Freude und große Verzweiflung ganz nah beieinander. Doch ganz ehrlich, ich bin der Ansicht, es ist falsch so. Wir dürfen nicht vergessen, da draußen – außerhalb des WW-Kosmos – findet das Wichtigste überhaupt statt, unser Leben nämlich. Das soll kein Freibrief für Völlerei sein, aber vielleicht können wir die Zügel etwas lockern, etwas weniger streng mit uns sein. Wir sind es doch schon das ganze Jahr und sagen so oft nein, wenn Kolleginnen und Kollegen mal Kuchen mitbringen. „The most wonderful time of the year“ sollte sich nicht zur vierwöchigen Intensivfolter für uns WWler entwickeln. Also lasst uns mal die Nase zur Tür hinein stecken, ein paar zaghafte Schritte ins Geschäft machen, den Glanz und das Glitzern bestaunen und vielleicht 1-2 Teilchen aus der Auslage glücklich genießen. Der Januar kommt, die Waage wird wie immer nicht so richtig nett zu uns sein (zu allen anderen „Normalos“ aber auch nicht), aber hey, wir waren dann dabei, haben Spaß mit Freunden und Familie und uns nicht ausgegrenzt. Das Leben besteht nicht nur aus Punkten und vor allem, es wartet nicht, bis wir unser Wunschgewicht erreicht haben. In diesem Sinne: One Plätzchen a day, keeps the (Weihnachts)Stress away.

Ein besonderer Adentskalender

Hallo zusammen, wir melden uns zurück und möchten gerne unseren diesjährigen Adventskalender von Just Spices vorstellen und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit wünschen.

Just Spices gibt es schon länger und sie stellen tolle Gewürzmischungen her und bieten Einzelgewürze in sehr guter Qualität an. Es ist zwar keine Bio-Qualität, aber dennoch ohne Geschmacksverstärker. Wir wollten die Gewürze immer schon einmal testen und sind schon 1-2 Jahre um den Adventskalender  herum geschlichen. Da wir immer noch fleißig auf Diät sind, wollten wir keinen Schokoladenkalender und da kam der „Dicke“ von Just Spices gerade Recht. Wir haben ihn uns quasi gegenseitig geschenkt. Brav selbst gekauft, kein Werbegeschenk, keine Bestechung, um darüber zu berichten. Abwechselnd öffnen wir nun die Türchen und erfreuen uns an neuen Gewürzen. Schokoladenkalender gab es aber trotzdem noch, Mama und Papa sei Dank. Und bei Ikea haben wir auch einen gekauft, vielleicht gewinnen wir ja mal was, denn da ist nicht nur Schoki drin.

Der „Dicke“ von Just Spices.

Nun haben wir die ersten Türchen geöffnet und ich dachte, ich berichte, was wir  vorgefunden haben. Ich werde diesen Post jetzt einfach täglich ergänzen. Also, es geht los.

1. Dezember: Avocado Topping

Dieses Gewürz hatten wir tatsächlich schon vorher und ich freute mich, es im Kalender zu finden. Mein 1. Gedanke war, braucht man eine Gewürzmischung für Avocado? Nun, ich denke, eigentlich nicht. Aber man, sie ist lecker. Wir haben sie zum einen beim Frühstück auf Avocado oder Gurke, Tomate, … getestet. Und auch im Salat war sie super (toll bei Feldsalat). Eine feine Mischung. Klare Kaufempfehlung.

2. Dezember: Glühwein Gewürz

Eine feine Mischung, um seinen Glühwein selbst zu machen. Haben wir direkt mal ausprobiert und für lecker befunden. Noch etwas leckerer finde ich jedoch die Mischung „Oh Du fröhliche“ von Herbaria in Bio-Qualität.

3. Dezember: Gemüsebrühe

Hier musste ich schmunzeln. Brühe kann man immer brauchen. Ich bin gespannt, wie sie schmeckt. Gemüsebrühe ist nicht gleich Gemüsebrühe.

4. Dezember: Raclette Gewürz

Auf den 1. Blick auch wieder die Frage, braucht man das? Wenn man sich die Zutatenliste mal durchliest, joa, das schmeckt bestimmt prima. Ein Allrounder nicht nur fürs Pfännchen. Wir werden es probieren, es klingt lecker.

5. Dezember: Pizza Gewürz

Hm, ich weiß nicht, wie Ihr das seht, aber Pizza Gewürz haut mich jetzt nicht um. Das ist eine klassische italienisch anmutende Mischung, wie man sie an jede Nudelsoße, über jede Pizza oder einfach an eine Gemüsepfanne geben kann. Bräuchte ich jetzt nicht. Zumal ich großer Fan der Sonnentor Mischung „Laune gut, alles gut“ bin, diese ist in Bio-Qualität und ein Dauergast in unserer Küche. Da muss das Pizza Gewürz schon echt gut sein, um auch dauerhaft bei uns sein zu dürfen. Wir gucken mal. Eine Chance hat es auf jeden Fall.

6. Dezember: Cherry Kiss

Ein „Gewürz“ für Müsli, Muffins, Quark, Kuchen und Co., so etwas mag ich. Wir essen oft Joghurt, Porridge oder Skyr mit frischem Obst. Das Döslein kommt also gerade richtig. Finde ich wirklich gut. Einen schönen Nikolaus Euch allen.

7. Dezember: Meat Allrounder

Ein Gewürz für Fleisch, immer gut. Der nächste Sommer, die nächste Grillsaison kommt bestimmt. Außerdem was zu Fleisch schmeckt, geht auch bei Gemüse oder Fisch. Ich bin da recht schmerzfrei und werde „allround“ testen. Ich bin sicher, wir werden es mögen.

8. Dezember: Basamico Dressing Mix

Heute haben wir ein Döschen mit einem Kräutermix für ein Balsamico Dressing. Finde ich prima. Man fügt noch etwas Balsamico und Öl hinzu und mischt alles gut durch, fertig. Klasse, der Salat ist schon gekauft, wir freuen uns drauf. Abwechslungs bei Salatdressings ist immer prima.

9. Dezember: Asia Rührei Gewürz

Heute ist es soweit, es war ein Rührei Gewürz im Kalender. Rührei Gewürz, echt jetzt? Darüber habe ich immer gelacht, immer. Weil ich immer dachte, wozu eine Gewürzmischung für Rührei?! Jetzt haben wir gleich zum Frühstück die Möglichkeit, es zu testen. Denn wenn man mal ehrlich ist, was macht man in der Regel so an sein Rührei? Immer die gleichen Gewürze, wenn man hat, vielleicht noch frische Kräuter. Ich werde gleich berichten, es gibt heute dann gleich mal Rührei. Und ja, wir sind spät dran mit Frühstück. Liegt aber an den Quarkstangen, die gerade noch frisch im Ofen vor sich hin backen. Edit: Wir müssen es wohl noch einmal testen, irgendwie haben wir fast nur Sojasoße geschmeckt, wir haben wohl zu wenig Gewürz ans Ei gegeben.

Fenstermalerei mit Kreidemarkern

Im letzten Jahr habe ich das erste Mal das Arbeitszimmerfenster weihnachtlich mit Kreidemalern bemalt. Die Bastelqueen Bine Brändle hat sehr schöne Vorlagen dazu erstellt, die ich hier auch benutzt habe. Ich kann das jedem nur empfehlen. Es macht Spaß und ich mag es auch gut leiden. Das 1. Bild zeigt unser Arbeitszimmerfenster im letzten Jahr.

In diesem Jahr wollte ich es gerne wiederholen. Ich finde es fast meditativ und es ist mal was anderes. Es dauerte bei mir gut zwei Stunden, bis ich mit einem Fenster fertig war. Man muss auch eine gewisse Ruhe an den Tag legen, sonst wird es nichts. Auf die Schnelle klappt das gar nicht.

Die Farbe lässt sich übrigens ganz leicht abwischen und macht überhaupt keinen Dreck. Ganz anders als dieser Kunstschnee aus der Spraydose. Und es gibt übrigens nicht nur Weihnachts- und Wintervorlagen, dies nur mal am Rande.

Im Arbeitszimmer gibt es jetzt gerade das „Winter Wunderland“ mit Nikolaus im Ballon, Engelchen und Schneemann vor einer Häuserkullisse. Dazu nur dezente Beleuchtung via LED-Kerzen. Im letzten Jahr hatte ich eine Papier-Lichterkette in warm-weiß drum herum gepappt. War mir dieses Mal nicht nach. Sollte etwas anders aussehen.

Auch unser Schlafzimmerfenster wurde verschönert. Heraus gekommen ist dabei dieses leicht russisch anmutende Schneedörfchen. Zugegeben, sieht man nicht ganz so toll jetzt auf dem Bild. Aber ich wollte auch die schöne Beleuchtung zeigen. Die hübschen Lichter entschädigen etwas für den weniger schönen Ausblick auf einen Garagenhof und kahle Bäume. Im Winter ist es nie so nett aus dem Fenster zu sehen bei uns. Im Sommer ist alles schön grün. Na ja, Winter halt und Ruhrgebiet. Da macht man mal nix.

 

Einen guten Rutsch und alles Gute für 2017

Bevor wir uns fein machen, um  Silvester zu feiern, möchten wir allen Besuchern des kleinen grünen Planeten ein schönes Silvesterfest zu wünschen.

Mögen Wünsche, Ziele und Träume sich 2017 erfüllen und alles von Gesundheit und Liebe begleitet werden. Mögen Unfrieden und Krankheiten fern bleiben und das Jahr 2017 viele kleine Wunder für uns bereit halten. Einen guten Rutsch und bis nächstes Jahr. Dann hoffentlich auch wieder mehr von uns.

Herbst auf dem kleinen grünen Planeten

Hallo Ihr da draußen. 🙂 Ja, es gibt uns noch. Irgendwie ist dieses Jahr nicht unbedingt das Jahr der vielen Blogeinträge , aber es ist gerade einfach ganz viel anderes zu tun. Dennoch möchte ich sagen, es gibt uns noch und bald wird es auch wieder einen Bericht zur Herbstbepflanzung auf dem „Hänger“ des kleinen grünen Planeten geben. Der Verfall der Sommerbepflanzung schreitet gerade nämlich mächtig voran. Es sieht schon nicht mehr so richtig schön aus. Allein es fehlt ein wenig die freie Zeit und Muße, um mich näher mit den Blumenkästen zu beschäftigen. Ich war jedoch schon bei Frau Adameit und habe mal etwas geschaut, was ich dieses Jahr pflanzen könnte. Stiefmütterchen haben ja im letzten Jahr sehr gut geklappt. Ich denke, die werden wieder bei uns „einziehen“ dürfen. Dazu wie immer etwas, wo ich meine Lichterkette für die Weihnachtszeit drum wickeln kann. Mal sehen, was ich hübsches bekomme.

Was machst Du denn da?Und sonst so? Im Moment nutzen wir jede freie Minute und auch das richtig gute Wetter fürs Geocachen (sorry Blumenkästen). Raus in die Natur, die letzten Strahlen der wärmenden Sonne genießen, bevor es wieder grau und kalt für die nächsten Monate wird. Ich genieße die kleinen Ausflüge in die nahe Haard und wenn wir dabei noch einen Geocache finden können, umso besser. Wenn mir das jemand als Kind erzählt hätte, ich hätte einen Vogel gezeigt… Ich habe „Spazierengehen“ als Kind so etwas von gehasst…

kuechenwaageThema Abnehmen. Ja, wir sind immer noch dabei. Mühsam nährt sich das Eichhorn. Immer wieder kleine Erfolge, aber auch immer wieder derbe Rückschläge. Mittlerweile kann ich nicht mehr leugnen, dass ich ein Stressfresser bin. Das ist natürlich keine wirkliche Entschuldigung, aber manchmal verpufft meine Disziplin einfach und es ist nicht mehr genug Energie zum Durchhalten da. Und im Moment habe ich auch eine Phase, wo mir das ständige Überlegen und oftmals auch Verzichten einfach gegen den Strich geht. Kleiner Koller, der sich immer wieder mal einstellt (gerade im Herbst, wenn einem nach richtig deftigem Essen ist und man schon die ersten Gedanken Richtung Advent schweifen lässt und die ganze Plätzchen vor sich sieht, die man gerne backen UND auch essen würde). Gerade an den Wochenenden ist es ganz schlimm.
Immerhin merke ich, seit wir Geocachen sind wir deutlich fitter, als noch vor zwei Jahren. Es hilft uns schon beim Abnehmen und in Sachen körperlicher Fitness sind wir auch ein gutes Stück weiter. Insofern, immer noch (irgendwie) auf dem rechten Weg, aber immer mal wieder kleine Abstecher ins Genussleben. Und wie meine liebe Kollegin Gudrun (Gudruns Käsekuchen) immer so schön sagt: „Das Leben ist zu kurz für (immer nur) Knäckebrot.“ Recht hat sie, manchmal muss man auch genießen und zwar Vollfett und auch mal ein Stück Kuchen oder ein Glas Wein. Punkt. Wenn man dann nicht abnimmt, weiß man wenigstens direkt wovon und entweder man kann damit leben oder lässt es. Ich muss immer an den anderen, sehr beliebten WW-Spruch denken: „Nichts schmeckt so gut, wie schlank sein sich anfühlt“. Ich glaube, bis zu einem bestimmten Punkt mag das stimmen, aber so ganz – zumindest für mich – trifft es nicht zu. Schlank sein um jeden Preis, ich glaube ich wäre ein sehr, sehr unglücklicher Mensch.

nepumukAnsonsten ist gerade der Wunsch nach Gemütlichkeit ganz groß bei uns. Einmummeln, Kamin an und dazu ein schönes Buch oder eine Tasse Tee. Herbst genießen, auch mal in der Stube, wenn es das Wetter nicht anders zulässt. Sich Zeit nehmen, um zur Ruhe zu kommen.
In diesem Zuge habe ich vor ein paar Wochen mit Yoga angefangen. 70 Minuten in der Woche, die nur für mich sind. Und die tun mir echt gut. In der Zeit denke ich nicht an Arbeit, private Baustellen oder an WW. Ich verrenke mich so gut es geht (manchmal ist die Schwarte zwar im Weg oder die Schwerkraft zieht erbärmlich an meinem Hintern und will mich einfach nicht in diese verdammte „Kerze“ kommen lassen), merke, dass es mir gut tut,  weil z.B. meine Nacken- und Schulterschmerzen stark nachgelassen haben. Klasse finde ich auch, man muss gar nicht schlank wie eine Gazelle sein, um mitmachen zu können. Und keiner lacht oder es gibt blöde Sprüche, wenn man eine Übung nicht so hinbekommt. Man versucht einfach, so gut es geht. (Und für die Kerze, habe ich jetzt ein Hilfsmittel.) Und manchmal kriegen auch „Gazellen“ Übungen nicht hin, die mit Gleichgewicht z.B., die ich dann überraschend gut schaffe. Ha. 🙂 Also Leute, ich kann Yoga nur empfehlen und stehe gerade in den Startlöchern, um mich für den Folgekurs anzumelden. Bei mir bietet das übrigens unser „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ an. Direkt nach dem Dienst kann ich in ein Nebengebäude wechseln und den Kurs machen. Die Yoga-Lehrerin kommt quasi ins Haus. Und wenn die Stunde zu Ende ist, geht es ab nach Hause. Sehr, sehr praktisch und man hat quasi auch keine Ausrede, warum man so etwas nicht machen kann. Und die Krankenkasse zahlt auch was dazu. Vielleicht gibt es das bei Euch auch? Bietet Euer Arbeitgeber auch so etwas an? Bei uns gibt es noch Massagen und einen normalen Sportkurs. Yoga war aber etwas, was ich immer schon mal ausprobieren wollte. Insofern ist es für mich ideal und ich freue mich, weil es mir so gut tut und ich einigermaßen mithalten kann.

Soweit so gut, demnächst wieder mehr. Ich habe z.B. ein schönes WW-Rezept mit Kürbis, das schnell geht und sehr, sehr lecker ist (und sogar für zwei Tage reicht, also sehr freundlich für Berufstätige). Kommt in Kürze. Winke und bis die Tage…

Einen guten Rutsch ins neue Jahr

Frohes Neues Jahr 2016
cowardlion/shutterstock.com

Da ist schon wieder Silvester. Erstaunlich, wie schnell gerade die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr vergehen. Wochenlang werkelt man auf die „schönste Zeit im Jahr“ hin und dann wusch, alles schon wieder vorbei. Wie jedes Jahr packt mich nach den Weihnachtsfeiertagen immer der Nach-Weihnachtsblues, wenn ich die ersten Tannenbäume lieblos an den Straßenrand geklatscht liegen sehe oder so gnadenlos von Weihnachts- und Winterdeko auf Frühling in den Schaufenstern um dekoriert wird, obwohl doch gerade erst Winteranfang war. Der ganz große Schock ist dann immer, wenn man in großen Einkaufszentren die Sale-Schilder sieht. Was vor drei Tagen noch sehr, sehr teuer war, bekommt man jetzt schon fast geschenkt. Preisreduzierungen von locker 50 % sind keine Seltenheit. Wir haben es dieses Jahr gesehen, als wir im Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim ein wenig bummeln waren. Die Leute stürzten sich auf die reduzierten Weihnachtsartikel und schleppten alles kistenweise raus. Ich staune dann immer. Nichts gegen Schnäppchen, wir haben auch welche gemacht, aber Weihnachtskugeln haben wir nicht gekauft und die Dimensionen, in denen da gekauft wird… Ui.

Dann die Diskussion ums Böllern. Ich verfolge das derzeit auf Facebook mit einer gewissen Fassungslosigkeit. Da wird aus der Frage „Böllert Ihr?“ eine Diskussion, die von „Geldverpulvern“ bis hin zu „sollen die Asylanten doch zu Hause bleiben, wenn es ihnen nicht passt“. Da wird von Brauchtum gesprochen, von Tierschutz, von was weiß ich nicht alles und eine harmlose Äußerung wird direkt mit giftigen Antworten bedacht. Die Leute scheinen mir gerade mal wieder besonders voll von Hass zu sein. Und das doch in einer Zeit, die doch als „Zeit der Liebe und Freundschaft“ bezeichnet wird. Ehm ja, was soll ich dazu noch sagen? Jedem das Seine. Bei uns wird nicht geböllert, haben wir noch nie und der Drang ist von Jahr zu Jahr kleiner geworden, nachdem die Leute auch immer unverantwortlicher mit den Knallkörper umgehen. Unser Brauchtum in der Familie ist es also nicht zu Böllern, so.

Wir feiern dieses Jahr sehr ruhig in der Familie. Nachdem dieses Jahr so einiges in der Familie passiert ist, wird wieder enger zusammen gerückt. Es wird selbst gemachten Kartoffelsalat, Würstchen, gefüllte Eier und so einen „Brotigel“ geben (Rezept folgt in Kürze), den ich schon seit längerer Zeit ausprobieren möchte. Dazu entweder leckeren Wein oder ein ordentliches Bier. Ab nächster Woche wird wieder auf Diät gegangen. Wir haben über Weihnachten gar nicht so irre viel zugenommen, was mich ganz froh stimmt. Allerdings waren wir auch bis wenige Tage vor dem Fest sehr eisern.

Auf jeden Fall war es alles in allem kein schlechtes Jahr, wenn man von einem Todesfall in der Familie absieht. Wir sind alle einigermaßen gesund geblieben, haben einen Familienteil wieder aktiviert, waren aktiver denn je, haben viele nette Menschen (auch über das Geocachen) kennen gelernt und unsere Liebe zu den Niederlanden ist nach wie vor ungebrochen. Wir arbeiten weiter an unserem Gewicht, wollen nach wie vor gesünder leben. Wenn man so will, unsere guten Vorsätze fürs neue Jahr sind eigentlich die alten: gesund leben, dran bleiben, mehr Bewegung, mehr nette Menschen kennen lernen und die Familienbande pflegen. Ich denke, das sind ganz gute Vorsätze. Also, packen wir’s.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir sehen uns hoffentlich 2016 alle gesund und munter wieder. In Kürze gibt es sicher auch wieder mehr zu bloggen. Bis dahin, tot ziens.

It’s beginning to look a lot like christmas…

Ich wollte nur mal kurz bei Depot vorbei. Nur mal gucken, etwas stöbern. Dann ist das passiert, was ganz oft passiert. Gefühlt kam ich mit dem halben Laden im Sack wieder raus… Etwas Spontan-Dekorieren, mir war schwer nach Dioramabau. Das Lebkuchenhäuschen von Yankee Candles hatte ich schon, den Rest haben wir heute gekauft. Die riesige Tüte mit Dekoschnee kam auch noch einmal ordentlich  zum Einsatz. Nun haben wir diese kleine Landschaft auf unserem Küchentisch. Ich bin verliebt.

 

Der Nikolaus kann kommen

Also bei uns kann der Nikolaus oder Sinterklaas, wie er in den Niederlanden genannt wird, kommen. Wir haben es zwar noch nicht geschafft ein einziges Blech Kekse zu backen, dafür haben wir aber neulich ganz viele niederländische „Kerst“-Süßigkeiten eingekauft. Und was soll man sagen? Lecker. Sehr sogar. Kulinarisch mal wieder über den Tellerrand geschaut, wenn man so will. Jetzt müssen wir uns nur noch bremsen beim essen…

sinterklaas-snup

Tomatenzauber-Salz

tomatensalz2An Ostern gibt es neben Eiern nicht groß was an Geschenken bei uns. Ein kleines Mitbringsel zum Osterkaffee sollte es dennoch sein und ich habe ein wenig an einer Salzmischung gewerkelt.

In diesem Sinne frohe Ostern.

Zutaten für 3-4 Gläser:

  • 500 g Alnatura Meersalz, fein
  • 1 halbe Packung getrocknete Tomaten, von Seeberger z.B.
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 1/2 Töpfchen frischer Basilikum mit Stängeln
  • ein paar Tröpfchen frischer Zitronensaft

Zubereitung:

Tomaten, Knoblauch und Basilikum mit dem Zitronensaft in einemBlitzhacker zu einer geschmeidigen Masse zerhäckseln. Der Duft alleine haut einen schon um. Nun einfach die Masse in einer Schüssel nach und nach gut mit dem Salz vermischen. Das geht auch sehr gut in einem entsprechend großen Mörser, so kann man die Aromen ein klein wenig besser ins Salz einarbeiten.

In Gläser füllen, verschließen und eine gute Woche durchziehen lassen, bevor man es das erste Mal nutzt.