Herbst auf dem kleinen grünen Planeten

Hallo Ihr da draußen. 🙂 Ja, es gibt uns noch. Irgendwie ist dieses Jahr nicht unbedingt das Jahr der vielen Blogeinträge , aber es ist gerade einfach ganz viel anderes zu tun. Dennoch möchte ich sagen, es gibt uns noch und bald wird es auch wieder einen Bericht zur Herbstbepflanzung auf dem „Hänger“ des kleinen grünen Planeten geben. Der Verfall der Sommerbepflanzung schreitet gerade nämlich mächtig voran. Es sieht schon nicht mehr so richtig schön aus. Allein es fehlt ein wenig die freie Zeit und Muße, um mich näher mit den Blumenkästen zu beschäftigen. Ich war jedoch schon bei Frau Adameit und habe mal etwas geschaut, was ich dieses Jahr pflanzen könnte. Stiefmütterchen haben ja im letzten Jahr sehr gut geklappt. Ich denke, die werden wieder bei uns „einziehen“ dürfen. Dazu wie immer etwas, wo ich meine Lichterkette für die Weihnachtszeit drum wickeln kann. Mal sehen, was ich hübsches bekomme.

Was machst Du denn da?Und sonst so? Im Moment nutzen wir jede freie Minute und auch das richtig gute Wetter fürs Geocachen (sorry Blumenkästen). Raus in die Natur, die letzten Strahlen der wärmenden Sonne genießen, bevor es wieder grau und kalt für die nächsten Monate wird. Ich genieße die kleinen Ausflüge in die nahe Haard und wenn wir dabei noch einen Geocache finden können, umso besser. Wenn mir das jemand als Kind erzählt hätte, ich hätte einen Vogel gezeigt… Ich habe „Spazierengehen“ als Kind so etwas von gehasst…

kuechenwaageThema Abnehmen. Ja, wir sind immer noch dabei. Mühsam nährt sich das Eichhorn. Immer wieder kleine Erfolge, aber auch immer wieder derbe Rückschläge. Mittlerweile kann ich nicht mehr leugnen, dass ich ein Stressfresser bin. Das ist natürlich keine wirkliche Entschuldigung, aber manchmal verpufft meine Disziplin einfach und es ist nicht mehr genug Energie zum Durchhalten da. Und im Moment habe ich auch eine Phase, wo mir das ständige Überlegen und oftmals auch Verzichten einfach gegen den Strich geht. Kleiner Koller, der sich immer wieder mal einstellt (gerade im Herbst, wenn einem nach richtig deftigem Essen ist und man schon die ersten Gedanken Richtung Advent schweifen lässt und die ganze Plätzchen vor sich sieht, die man gerne backen UND auch essen würde). Gerade an den Wochenenden ist es ganz schlimm.
Immerhin merke ich, seit wir Geocachen sind wir deutlich fitter, als noch vor zwei Jahren. Es hilft uns schon beim Abnehmen und in Sachen körperlicher Fitness sind wir auch ein gutes Stück weiter. Insofern, immer noch (irgendwie) auf dem rechten Weg, aber immer mal wieder kleine Abstecher ins Genussleben. Und wie meine liebe Kollegin Gudrun (Gudruns Käsekuchen) immer so schön sagt: „Das Leben ist zu kurz für (immer nur) Knäckebrot.“ Recht hat sie, manchmal muss man auch genießen und zwar Vollfett und auch mal ein Stück Kuchen oder ein Glas Wein. Punkt. Wenn man dann nicht abnimmt, weiß man wenigstens direkt wovon und entweder man kann damit leben oder lässt es. Ich muss immer an den anderen, sehr beliebten WW-Spruch denken: „Nichts schmeckt so gut, wie schlank sein sich anfühlt“. Ich glaube, bis zu einem bestimmten Punkt mag das stimmen, aber so ganz – zumindest für mich – trifft es nicht zu. Schlank sein um jeden Preis, ich glaube ich wäre ein sehr, sehr unglücklicher Mensch.

nepumukAnsonsten ist gerade der Wunsch nach Gemütlichkeit ganz groß bei uns. Einmummeln, Kamin an und dazu ein schönes Buch oder eine Tasse Tee. Herbst genießen, auch mal in der Stube, wenn es das Wetter nicht anders zulässt. Sich Zeit nehmen, um zur Ruhe zu kommen.
In diesem Zuge habe ich vor ein paar Wochen mit Yoga angefangen. 70 Minuten in der Woche, die nur für mich sind. Und die tun mir echt gut. In der Zeit denke ich nicht an Arbeit, private Baustellen oder an WW. Ich verrenke mich so gut es geht (manchmal ist die Schwarte zwar im Weg oder die Schwerkraft zieht erbärmlich an meinem Hintern und will mich einfach nicht in diese verdammte „Kerze“ kommen lassen), merke, dass es mir gut tut,  weil z.B. meine Nacken- und Schulterschmerzen stark nachgelassen haben. Klasse finde ich auch, man muss gar nicht schlank wie eine Gazelle sein, um mitmachen zu können. Und keiner lacht oder es gibt blöde Sprüche, wenn man eine Übung nicht so hinbekommt. Man versucht einfach, so gut es geht. (Und für die Kerze, habe ich jetzt ein Hilfsmittel.) Und manchmal kriegen auch „Gazellen“ Übungen nicht hin, die mit Gleichgewicht z.B., die ich dann überraschend gut schaffe. Ha. 🙂 Also Leute, ich kann Yoga nur empfehlen und stehe gerade in den Startlöchern, um mich für den Folgekurs anzumelden. Bei mir bietet das übrigens unser „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ an. Direkt nach dem Dienst kann ich in ein Nebengebäude wechseln und den Kurs machen. Die Yoga-Lehrerin kommt quasi ins Haus. Und wenn die Stunde zu Ende ist, geht es ab nach Hause. Sehr, sehr praktisch und man hat quasi auch keine Ausrede, warum man so etwas nicht machen kann. Und die Krankenkasse zahlt auch was dazu. Vielleicht gibt es das bei Euch auch? Bietet Euer Arbeitgeber auch so etwas an? Bei uns gibt es noch Massagen und einen normalen Sportkurs. Yoga war aber etwas, was ich immer schon mal ausprobieren wollte. Insofern ist es für mich ideal und ich freue mich, weil es mir so gut tut und ich einigermaßen mithalten kann.

Soweit so gut, demnächst wieder mehr. Ich habe z.B. ein schönes WW-Rezept mit Kürbis, das schnell geht und sehr, sehr lecker ist (und sogar für zwei Tage reicht, also sehr freundlich für Berufstätige). Kommt in Kürze. Winke und bis die Tage…

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