Archiv der Kategorie: Allgemein

Tomatenzauber-Salz

tomatensalz2An Ostern gibt es neben Eiern nicht groß was an Geschenken bei uns. Ein kleines Mitbringsel zum Osterkaffee sollte es dennoch sein und ich habe ein wenig an einer Salzmischung gewerkelt.

In diesem Sinne frohe Ostern.

Zutaten für 3-4 Gläser:

  • 500 g Alnatura Meersalz, fein
  • 1 halbe Packung getrocknete Tomaten, von Seeberger z.B.
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 1/2 Töpfchen frischer Basilikum mit Stängeln
  • ein paar Tröpfchen frischer Zitronensaft

Zubereitung:

Tomaten, Knoblauch und Basilikum mit dem Zitronensaft in einemBlitzhacker zu einer geschmeidigen Masse zerhäckseln. Der Duft alleine haut einen schon um. Nun einfach die Masse in einer Schüssel nach und nach gut mit dem Salz vermischen. Das geht auch sehr gut in einem entsprechend großen Mörser, so kann man die Aromen ein klein wenig besser ins Salz einarbeiten.

In Gläser füllen, verschließen und eine gute Woche durchziehen lassen, bevor man es das erste Mal nutzt.

Neues Hobby: Geocachen

Wir sind jetzt aktiv, sind jetzt voll outdoor, wir sind seit ein paar Monaten offiziell Geocacher. Yes, jawohl. Weg von der Couch, rauf aufs Rad, rein in die Stadt, rein in die Natur, rein in den Wald. Auf zu Muskelkater und Döschenjagen. Schnitzeljagd mal ganz anders. Mit viel Knobeln, Technik und einer Menge Bewegung. Da freut sich die Waage und am Ende die Figur. So der Plan, den wir die letzten Wochen auch recht konsequent verfolgen, so das Wetter es denn zulässt. Trendtechnisch sind wir mit diesem neuen Hobby sicher Lichtjahre „zu spä“t, ich glaube, der ganz große Hype ist schon länger vorbei. Jedoch verliert das Hobby dadurch nicht seinen Reiz.

Was ist Geocachen? Moderne Schnitzeljagd unterstützt mit GPS ist die Kurzform. Raus in die Natur, selbstverständlich mit vernünftigem Verhalten und Beachtung aller Regeln in Sachen Natur- und Tierschutz.
Die sogenannten Caches gibt es in unterschiedlichen Variationen und auch Größen, vom ganz einfachen Suchen und Finden bis hin zu Rätseln bis der Arzt kommt und die Koordinaten für das Endziel ausfindig zu machen. Dieses Endziel kann unglaublich klein sein und dann z.B. Micro oder Nano heißen oder eine richtig große Kiste sein. Wenn man sich so richtig informieren möchte, was Geocaching ist und wie es genau funktioniert, dann sollte man sich mal das große Portal dazu im Netz unter Geocaching.com ansehen. Hier wird alles so wunderbar und einfach erklärt, wie ich es nie könnte, muss ich gestehen. Außerdem meldet man sich als Geocacher in der Regel auch dort an, um seine Funde zu dokumentieren. Natürlich gibt es auch noch andere Websites dazu, jedoch ist Geocaching.com schon diejenige welche, würde ich sagen. Hier sind die meisten Caches gelistet und man bekommt prima Informationen zum Hobby.

Wir haben im letzten Oktober angefangen und sogar über den Winter nicht die Füße still gehalten. Entweder waren wir bei schönem/trockenem Wetter mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs oder mein Mann hat in einer Tour gerätselt, um an Zielkoordinaten zu kommen. Diese Rätsel haben es echt in sich. Ich gebe zu, ich bin da eine Niete. Mir liegt die reine Suche mehr, ich mag das im Wald herum zu hopsen und dort Verstecke ausfindig zu machen. Die Kamera ist auch hier und da mit dabei. Wir kommen an Stellen, wo wir sonst nie gewesen wären und lernen unsere Heimat in vielen Bereichen neu oder ganz anders kennen. Die Bewegung dabei tut uns eher unsportlichen Schreibtischtätern sehr gut und mittlerweile sind wir sogar regelrecht hungrig auf Licht, Sonne, Bewegung und frische Luft. Das finde ich gerade für mich persönlich ganz spannend. Ich war immer ein Bewegungsmuffel, von meiner Kindheit und draußen spielen einmal abgesehen. Spazierengehen fand ich immer total fad und langweilig, einfach nur bäh. Jetzt, mit einem Ziel vor Augen, sieht die Sache ganz anders aus. Auch was Radfahren angeht, wenn man ein schönes Ziel vor Augen hat, dann saust man nur so dahin. Außerdem scheinen wir beide in ein Alter zu kommen, wo man einfach lernt, die Natur zu genießen, die Augen weiter aufreißt für die Schönheit, die einem so begegnen kann, wenn man unterwegs ist. Ich bin zum Beispiel ein ganz großer Moosfan geworden und habe immer sehr viel Freude, wenn ich unterschiedliche Arten mit ihren wunderschönen Färbungen entdecke. Wenn dann noch das Sonnenlicht richtig drauf fällt, ist es meistens ein sehr, sehr schöner Anblick.

Wir haben mal ein paar Bilder unserer Funde gemacht, schaut mal, so unterschiedlich können diese „Schätze“ beim Geocaching aussehen. Geocaching, vielleicht auch ein Hobby für Euch?

St. Martin

mausEinen schönen St. Martins Tag wünsche ich. Kaum zu glauben, dass es schon wieder soweit ist. Die letzten Tage und Wochen waren so unglaublich hektisch und arbeitsintensiv, da merkt man kaum, wie das Jahr auf sein Ende zusteuert. Und doch ist irgendwie stresstechnisch kein Ende in Sicht. Zeit für eine kleine Pause. Wie wäre zur Feier des Tages mit feinem Martinsgebäck, statt Stutenkerl oder Weckmann? Ein feines Rezept hätte ich hier.

kekseGeht jemand zum Laternenumzug? Ich muss zugeben, dass ich das immer sehr schön fand, als ich noch Kind war. Ich denke mal, auch heute Abend, werde ich auf den Balkon huschen, wenn ich Musik vom Umzug höre. Ist einfach zu süß, wie die Kleinen mit ihren selbst gebastelten Laternen vorbeiziehen und so unglaublich stolz sind, wenn sie den Laternenstock alleine halten dürfen.

Jamie kann keinen Rotkohl

Heute mal kein Rezept, nur mal ganz spontan eine Erkenntnis, die wir gestern hatten und die mich irgendwie schmunzeln lässt: Jamie Oliver, seines Zeichens Starkoch und auch sehr geschätzt von uns, kann keinen Rotkohl. Mag sein, dass es wem schmeckt nach seinem Rezept, uns aber nicht.

Wir haben vor kurzem ein wunderbares Stück Schweinebraten von unserem Hofladen mitgebracht, den wir ganz klassisch als Krustenbraten zubereiten wollten. Nachdem wir in der letzten Zeit so nette Erfahrungen mit Jamie Oliver-Rezepten hatten, haben wir spontan nach einem Rezept in „Clever kochen mit Jamie“ geschaut und gefunden. Klang alles lecker und plausibel. Als Beilage wurde u.a. Rotkohl, selbst gemacht versteht sich, im Rezept genannt und das klang super für uns. Wir also brav nach Rezept gearbeitet. Lange Rede, kurzer Sinn: Jamie Oliver kann keinen guten Rotkohl. Gott sei Dank haben wir noch rechtzeitig die Kurve bekommen und lieber nach Muttis Art mit feinen Gewürzen wie Lorbeer, Piment, Nelke, Sternanis und natürlich der Beigabe von Äpfeln den schönen Rotkohl retten können.

Selten habe ich etwas so langweiliges und fades probiert, gewürzt wurde nur mit Salz, Pfeffer, Weißweinessig und Beerenmarmelade. Hm, ja. Dafür war der Braten sehr lecker, wenn auch etwas lorbeerlastig. 10 frische Lorbeerblätter am Braten waren mir persönlich etwas dominant, als wir am Ende die Bratensoße machten. Lieber weniger an den Braten und dafür welche zum Rotkohl, Herr Oliver. Da bleibe ich lieber bei Muttis Rezept. Der Braten war hingegen prima, wobei ich glaube, das habe ich eher meinem Mann zu verdanken, als der Anleitung von Jamie…

Trotz allem freue ich mich schon unbändig auf das Ende des Monats. Dann erscheint das neue Jamie Kochbuch „Comfort-Food“ auch auf Deutsch und ich habe mir schon ein Exemplar vorbestellt. Tim Mälzers „Heimat“ habe ich seit Samstag und bisher nur einmal gemütlich durch geblättert. Ich denke, da wird das Nachkochen die Tage auch noch kommen. Einige Rezepte klangen sehr vielversprechend und wirklich schön bodenständig.

Urlaub = Segeln

Wir waren im Urlaub: Segeln auf der Nil Desperandum, wie nun schon öfter, aber immer noch nicht oft genug. Immer wieder schön. Immer wieder so erholsam ohne Uhr zu leben, nur im hier und jetzt zu sein, nur von Mahlzeit zu Mahlzeit zu leben (Diät mal ausblenden und doll genießen). Wir hatten wieder mal super viel Glück mit dem Wetter. Wenn es denn geregnet hat, dann meistens gegen Abend und über Nacht und im Härtefall waren wir auch mal durch die tolle Plane geschützt, die so prima über den Baum aufgehängt wird und so ein tolles zeltartiges Konstrukt ergibt. Aber eigentlich hatten wir sehr viel Sonnenschein, sogar so viel, dass wir schwimmen gehen konnten.  Wir waren hinter der Schleuse bei Kornwerderzand vor Anker gegangen, um am nächsten Morgen in aller Frühe trocken zu fallen. Dort konnten wir dann im Salzwasser herum paddeln, war eine sehr coole Erfahrung und ich gebe zu, ich bin mächtig stolz auf mich, weil ich mich reingetraut habe. Ich schwimme ja wirklich sehr gerne, aber immer noch fühle ich mich in der „Öffentlichkeit“ nicht schlank genug und außerdem schwimme ich ungern da, wo ich den Grund nicht sehen kann und so… Etwas spinnert, ich gebe es ja zu. Dieses Mal habe ich mich jedoch gleich doppelt überwunden und mir mal nicht selbst im Wege gestanden. Bin meinem Mann hinterher gesprungen und gemeinsam hatten wir richtig viel Spaß.

Eine Besonderheit kann ich auch noch erzählen. Beim Trockenfallen ist uns ein Nymphensittich mitten im Watt zugeflogen. Der arme Kerl ist wohl aus seinem Käfig ausgebüchst und hat sich heillos verflogen. Total entkräftet ist es an Bord gelandet und mein Mann hat ihn fangen können. Gefüttert mit ein paar Körnchen vom Frühstückbrötchen und ein wenig Wasser gegen den mächtig großen Durst, ein wenig gestreichelt und gehätschelt, fuhr er dann in einer Kiste schön ruhig in unserer Kabine mit uns zurück nach Stavoren, wo wir ihn dem Hafenmeister übergeben haben. Da der kleine Kerl beringt war, hoffen wir nun, dass er wieder zu seinen Besitzern zurück findet. Auf jeden Fall war das Tier handzahm und wir können davon ausgehen, hätten wir ihn nicht mitgenommen, hätte er es nicht geschafft. Gutes Karma ist uns also gewiss.

Insgesamt war es eine sehr schöne Tour, auf der wir auch Hochzeitstag feiern konnten (deshalb auf dem einen Foto der geschmückte Gemeinschaftsraum): Enkhuizen, Medemblick, Terschelling, Kornwerderzand Sandbank, Stavoren, Lemmer, Hoorn und wieder nach Enkhuizen.

In Lemmer und Stavoren waren wir bisher noch nicht und wir haben viele neue Eindrücke gewonnen. Lemmer ist schon arg touristisch, aber nun ja. Es gibt trotzdem viel zu sehen.

Bevor es nach Hause ging, haben wir natürlich wieder schwer den Enkhuizer Deen und den Käseladen „beshoppt“. Urlaubsmitbringsel müssen sein, essbare wie sonstige sowieso.

 

 

Welcome to the little green planet beach!

Da soll mal einer sagen, auf dem kleinsten Balkon wäre nicht auch etwas Platz für ein wenig Beachfeeling. 🙂 So lässt es sich gut aushalten. 🙂 Die rote Badehose und der rote Badeanzug sind angezogen, die Rettungsboje liegt bereit. Gleich nach dem Frühstück war Eröffnung. Jetzt müsste nur noch mein Heuschnupfen ganz magisch verschwinden und die Welt wäre in Ordnung.

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Viel warm = viel trinken

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Unser kleines „Balkon-Café“ hat ja seit einiger Zeit bei sonnigem Wetter wieder „geöffnet“ und die neueste Errungenschaft ist ein ganz wundervoller Getränkespender mit 5 l Volumen. Die Anschaffung kann ich jedem nur empfehlen. Wir haben haben hier ganz besonders leckere 5 l Cheesecake-Eistee mit Apfelsafteiswürfeln eingebracht und können nun genüsslich unsere gut gekühlten Tee genießen. Einen zusätzlichen kleinen Sonnenschirm namens „Rüdiger“ haben wir nun auch. Wenn die Sonne nun die Markise „unterwandert“, muss ich nicht mehr flüchten. *yeah*

Prost und schöne Pfingsten! Wir werden nun grillen und den schönen Abend genießen.

We proudly present Sir Winston

Gerade bei uns eingetroffen und schon sehr heimisch geworden, unser neuer Einkaufshelfer für Markttage und Tripps in die Niederlande: Sir Winston, seines Zeichens ein waschechter Andersen-Shopper mit super-coolem und multifunktionalem Fahrgestell und Rädern, die so schnell nicht schlapp machen. Die Tasche ist aus receycelter LKW-Plane und es war Liebe auf den ersten Blick. Wie man sieht, er fügt sich auch sehr gut ins Gesamtkonzept ein.

Jede dieser Taschen ist handgearbeitet und ein Unikat, man kann sie auch als Rucksack tragen. Wie schön, Winston ist also unique und passt somit super zu uns. Wir freuen uns schon auf den ersten gemeinsamen Bummel morgen und ich schätze, es gibt ein mittelschweres Gerangel, wer lenken darf.

sir-winston-shopper

Sailing (again and again and again) – Pieper-Race

Am ersten Aprilwochenende waren wir wieder in den Niederlanden zum Regattasegeln. Diesmal in Volendam zum Pieper-Race, das über zwei Tage ging und traditionell den Beginn der Segelsaison darstellt. Wir hatten jedes Wetter, nur keinen Schnee. Aber wir waren gut ausgerüstet und ich muss sagen, es macht eigentlich bei jedem Wetter sehr viel Spaß auf der Nil Desperandum zu sein. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir viele liebe Menschen wiedergesehen und einige neue kennengelernt haben. Zuhause kommen wir derzeit nicht so richtig runter und so ein kleiner Wochenendtripp ist schon schön.

Außerdem muss ich sagen, ich liebe niederländische Städte. Es ist so idyllisch dort. Obwohl der Himmel nicht immer strahlend-blau war, selbst an diesigen Tagen versprühen die Orte dort irgendwie ihren eigenen Zauber. Und es gibt dort eindeutig mehr Blumen und Pflanzen, als bei uns. Das ist mir im letzten Mai schon aufgefallen. Wo hier noch niemand groß pflanzen würde, ist in den Niederlanden schon alles bunt, üppig und das wirklich sehr stimmig und meistens mit Stil. Speziell Volendenam ist für einen Ausflug sehr zu empfehlen. Es ist schon recht touristisch, aber dennoch wunderschön. Und ein Tag am Meer ist doch sicher immer schön.

Die Supermärkte sind wahre Paradiese für Genießer. Wir entdecken ständig neue Dinge, die wir ganz köstlich finden und die es hier in Deutschland so gar nicht gibt. Ich frage mich, warum haben wir keine Teebeutel direkt für einen Liter Tee? Das ist doch so praktisch, wenn es mal schnell gehen muss. Oder warum sind bei uns viele Dinge einfach teurer, z.B. die Sachen von Alpro Soja? Hmpf.

Anbei ein paar Bilder, wie gesagt, vom Wetter war alles dabei. Anfangs war es diesig, dann kam etwas Regen, dann Sonnenschein pur, dann wieder diesig und Regen. Bordhündin „Joopie“ (das habe ich sicher wieder falsch geschrieben) musste hin und wieder mit Rettungsweste unter Deck, wenn es etwas stürmischer war. Aber sie hat das ganz gut verpackt und schön bei uns gesessen, während wir uns am heißen Tee wieder aufgewärmt haben.

Ach und wir sind übrigens 7. geworden. Hätte ich fast vergessen, denn irgendwie kommt es uns nie so auf großartige Platzierungen an. Hauptsache Spaß gehabt und den hatten wir reichlich. Eigentlich gehen die Tage immer viel zu schnell vorbei. Leider. Aber der nächste Urlaub ist schon geplant und wir freuen uns sehr drauf. Bis dahin, tot ziens.

R.I.P. Blue, welcome McCreamy

nespresso-fna1-krupsVor Weihnachten hat sich bei unserer Nespresso Maschine Blue leider das Alter bemerkbar gemacht. Plötzlich ging nichts mehr, nur noch ein zartes Brummen war zu hören und wir mussten sie dann leider vom Kundendienst abholen lassen. Eigentlich waren wir guter Dinge, dass sie ratz-fatz wieder bei uns ist, hatten wir doch mit dem Service schon bei Blue2 super Erfahrungen gemacht. Diesmal war es jedoch anders. Blue kam zurück und nach einem (letzten) Espresso ging nichts mehr. Hm. Also erneut den Service kontaktiert und diesmal kam dann leider die schlechte Nachricht, Blue sei nicht mehr reparabel. *schnief* Da wir jedoch die erste Reparatur schon gezahlt hatten und die Maschine wirklich sehr lange hatten, hat uns die Firma Krups auf Kulanz eine neue Maschine zur Verfügung gestellt. Man bot uns eine Umilk pure cream an, die ich zunächst gar nicht haben wollte, so nett das Angebot auch war. Meine Eltern haben nämlich eine Lattissima von Delonghi, die auf Knopfdruck auch Milchschaum produziert. Wie ein kleiner Vollautomat. So etwas  hatten wir eigentlich als nächste Maschine anvisiert, sollten uns Blue und Blue2 mal verlassen. Ich wollte eigentlich keine Maschine mehr, wo man mit dem Aeroccino extra Milch aufschäumen muss. Auch wenn das bei der Umilk nun alles an einem Gerät hängt. So ein Ding haben wir ja auch schon. Nur blöderweise ist die Lattissima eben eine Delonghi und logischerweise hat die Firma Krups kein Interesse daran, uns ein Modell von einer Konkurrenzfirma anzubieten. Nach etwas überlegen haben wir die Umilk dann aber angenommen und kurze Zeit später kam das Gerät dann auch sicher verpackt mit DHL.

Blues sterbliche Überreste haben wir gestern erhalten, das Austauschgerät, eine kleine Pixie, hat uns wieder verlassen. Auch wenn das nur ein Haushaltsgerät ist, irgendwie hat uns das ganz schön mitgenommen. Unzählige Espressi haben wir miteinander geteilt, mit dem Aeroccino Milch geschäumelt und uns daran erfreut, wie nett Blue zu unserer Küche passt. Klar, wir haben noch Blue2 und sie hat uns den Verlust auch etwas angenehmer gestaltet. Aber dennoch, wir hingen an Blue. Nun mag man darüber den Kopf schütteln oder nicht, aber das ist eben so bei uns.

mac-creamyNach etwas hin und her haben wir dann die Umilk näher angesehen, ausgepackt und zunächst „probeweise“ hingestellt. Blue2 macht so lange Siesta in Umilk-Kiste. Die neue Maschine ist weiß und sieht hübsch aus. Sie kann auch Dinge, die Blue und Blue2 nicht können. Einstellbare Tassengrößen und so, schon ein Fortschritt, wenn man das bisher manuell gemacht hat. Der Kaffee schmeckt sehr gut und was mir prima gefällt, die Maschine hat nicht so eine riesigen Wassertank, den man doch nie ganz voll macht. Ist schon durchdacht vom Design und den Funktionen (stellt sich z.B. automatisch nach einer gewissen Zeit aus, sofern man das nicht selbst macht, so kann man das nicht mehr vergessen und spart Strom). Alles in allem gewöhnen wir uns gerade aneinander. Wir befinden uns in der Beschnupperungsphase, nähern uns aber langsam an, sind überrascht, was die kleine Maschine uns alles an Extras anbietet, die man gar nicht vermutet hätte. Seit ein paar Tagen hat sie auf jeden Fall auch einen Namen, ein gutes Zeichen bei uns. Wir haben sie McCreamy getauft, werden sie behalten und sie nun weiter nutzen. Blue2 wird auch nicht in die Ecke verbannt, ich denke, wir werden sie wohl im Büro zum Einsatz bringen. Mal schauen. Es ist beruhigend zu wissen, dass es sie gibt. Deshalb schließe ich mit dem Satz: R.I.P. Blue, welcome McCreamy, auf ganz viele schöne gemeinsame Jahre und gaaaanz viele leckere Espressi.