Archiv der Kategorie: Allgemein

Advent, Advent ein Lichtlein brennt… (die 2.te)

1. AdventHallo ihr Lieben,

auch ich möchte Euch natürlich allen einen schönen ersten Advent wünschen. Nachdem wir heute noch mal ein bisschen das Chaos beseitigt haben, können wir nun hoffentlich ganz entspannt und besinnlich in die Vorweihnachtszeit eintauchen.

Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen auch noch das Eine oder Andere am Blog anpassen, damit wir wieder unseren „eigenen“ Look bekommen und Maren sich im neuen digitalen Zuhause so richtig wohl fühlt. Ich wünsche Euch allen auf jeden Fall eine wunderschöne, entspannte und besinnliche Weihnachtszeit. Schaltet mal einen Gang zurück und nehmt Euch Zeit, mit Euren Lieben und Freunden die Zeit zu genießen. Kocht oder backt was schönes, setzt einen Punsch oder Glühwein auf und genießt ein paar wundervolle Stunden mit den wichtigsten Menschen in Eurem Leben.

Liebe Grüße Euer Sgail aka Hayo

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Einen schönen 1. Advent wünschen wir und gleich werden wir die erste Kerze anzünden. Wir haben dieses Jahr zwei Varianten. Einmal das moderne Holztablett mit den Teelichtgläsern in der Küche, passend zum Thema Candy-Christmas, was so schön zu unserer hellblauen Küche passt.Adventgesteck

Und zum anderen einen immerwährenden Kranz, den ich vor zwei Jahren bei Frau Rimkus erstanden habe. Da gab es dieses Jahr einfach eine neue Kerze für und die werden wir gleich entzünden. Der Früchtepunsch wärmt schon auf dem Kamin, ein paar Kekse (wenn auch nur gekaufte) stehen bereit.adventkranz

Ansonsten sieht man, wir lieben Rosalie und Trüffel und haben einen riesigen Kalender, wo jeden Tag kleine Briefchen eingesteckt sind und auch einen Gutscheinkalender der beiden, den man sich als Paar teilt. Heute war was für meinen Mann drin, einmal Frühstück im Bett. Uah, wo ich so gegen Krümmel im Bett bin. Aber Gutschein ist Gutschein. Weiterhin haben wir noch einen sehr schönen Teeadventskalender, wo jeden Tag Tee für einen Liter drin ist. Heute zum Start ist es ein winterlicher Kräutertee. Ich freue mich drauf. Wie immer sind die Fotos mitten aus dem Leben und nicht wirklich in aufgeräumter Umgebung. Mittlerweile habe ich das Chaos im Wohnzimmer zwar beseitigt, aber na ja, das Bild war schon im Sack. *schäm* Also, darüber wegsehen, bitte.Adventkalender

Lichterzauber

sterne1

Meine Neuerwerbungen in diesem Jahr. Ich fand das Muster der Sterne sehr schön. Leider kommt das auf dem Foto nicht ganz so gut rüber. Daneben die kleine weiße Laterne von Ikea, die auch neu ist. Mag ich sehr.

maus

Die schöne Maus aus Holz ist eine meiner liebsten Dekoteilchen. Jetzt schon ein paar Jahre alt, aber immer noch total schön und sehr knuffelig.

lichterkette-sterne

Im Arbeitszimmer bei den Fröschen funkelt wieder die schöne Kette aus Bascetta-Sternen. Total schön und cosy vom Licht her, jedoch irgendwie gerade kein Bild von „an“.

Umzug weitgehend abgeschlossen

Hallo Ihr Lieben,

lange hat es gedauert, aber nun sind wir endlich bei einem professionellen Webhoster mit einem wirklich guten Hosting und perfektem Support. „Little green planet“ sollte nun also wieder dauerhaft erreichbar sein.
Nachdem unser langjähriger Hoster sich mehr als unprofessionell verhalten hat, wurde dieser Schritt leider unabdingbar. Zum Schluss waren zwei Nachfragen nach dem Erhalt meiner Unterlagen für einen Domainwechsel, nach immerhin 4 Wochen Wartezeit,  wohl so unbequem,  dass der Provider gleich von seinem, angeblich in der AGB enthaltenen, Kündigungsrecht Gebrauch gemacht hat… Nach zehn Jahren, in denen dieser „VerrückterNetzPlatz“ Hoster gern und natürlich immer pünktlich seine Gebüren von meinem Konto abgebucht hat. Nun sei es drum , es kam mir sehr gelegen. So habe ich zu meiner eigenen Kündigung des Vertrages auch gleich noch eine von der Gegenseite, was das ganze Prozedere sehr beschleunigt. Das unprofessionelle Gebahren des Mitarbeiters Herrn Sch. war mir über die Jahre schon mehrfach übel aufgestoßen. Da ich den Support aber über die 10 Jahre selten gebraucht habe, war der Ärger meist schnell wieder verraucht. Wie dem auch sei, das Kapitel „VerrückterNetzPlatz“ ist nun abgeschlossen und wir befinden uns in einem neuen digitalen Zuhause, mit dem ich auch in beruflicher Hinsicht bisher ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich wünsche Euch allen ein schönes und entspanntes Wochenende.

Angriff auf little-green-planet.de

Hallo, wir sind wohl seit geraumer Zeit Angriffen von Außen ausgesetzt. Um diesen Zugriffen durch Dritte auf den Blog ein Ende zu setzen, habe ich den Blog neu aufgesetzt und werde nun in den kommenden Tagen versuchen, alle Funktionen wieder zu reaktivieren. Gleichzeitig werde ich das Theme das Blogs auf eines der aktuelleren Themes anpassen. Bis das alles abgeschlossen ist, kann es vorkommen, dass die Darstellung nicht immer optimal ist…

Ich danke für Euer Verständniss 🙂
Viele liebe Grüße
Hayo

Brandaris-Race – Regattasegeln

brandarisrace2013Das 3. Mal in diesem Jahr ein kleiner Urlaub in den Niederlanden. Vor zwei Wochen waren wir wieder Segeln. Diesmal jedoch ganz mini-mini-kurz, nur gut 2 Tage. Dafür aber besonders, weil Regattasegeln. Wir waren mit der Nil Desperandum und Skipper Ab beim Brandaris-Race dabei und konnten einen schönen 5. Platz ersegeln. Brandaris-Race „ging“ so: Wir sind von Harlingen aus nach Terschelling gesegelt und das auf Zeit. Wir hatten die schöne Nummer 47, die gut sichtbar für das Start- und Zeitnehmerboot hochgehalten wurde. Dann sind wir an diesem Boot vorbeigefahren und das war quasi schon der Start. Das Ziel war ähnlich. Am Zeitboot vorbei und Ende. Ich habe vergeblich auf einen Pistolenschuss als Startsignal gewartet. Etwas unspektakulär, hätte ich mir anders vorgestellt. Aber wieder etwas dazu gelernt.

Ein reiner Vergnügungstripp war es diesmal nicht. Wir sind als Küchenteam für Abs Frau Elina eingesprungen, die gerade ihr 2. Baby erwartet. Für gut 30 Personen zu kochen war eine echte Herausforderung, aber es hat uns Spaß gemacht. Das Wetter war durchwachsen, aber nicht gänzlich schlecht. So haben wir auch mal die andere Seite gesehen, hatten wir doch im Mai und im August nur schönstes Wetter. Alles in allem, war es ganz toll. Ich weiß, dass ich nun absolut seefest bin, denn wenn man bei Windstärke 8-9 noch kochen kann und einem dabei nicht übel wird, dann muss das wohl gut sein. Eine besondere Herausforderung war das Kochen bei diesen Bedingungen jedoch auf jeden Fall. Aber wir haben uns als standfest erwiesen und der große Gasherd mit 6 Flammen war auch kein Problem für uns. Gemeckert hat keiner und alle sind satt geworden zu sein. Was will man mehr?

essig-kaese-jam-wein-terschellingAuf Terschelling haben wir nur wenig Zeit verbracht, da das Wetter nicht so prächtig war. Es meimelte immer mal wieder und war recht kühl. So haben wir nur ganz schnell Cranberry-Rosé im Weinladen und in einem niedlichen kleinen Geschäft Cranberry-Marmelade und -essig erstanden. Wie ich schon einmal erwähnt habe, Terschelling ist berühmt für seine Cranberryprodukte. Ach und einen Brennnesselkäse haben wir auch erstanden, auch auf der Insel produziert. Alles ist noch hübsch eingepackt. Auf jeden Fall ist die Insel auch bei rauerer Witterung einen Besuch wert. Leider fehlte uns wegen der Kocherei jedoch etwas die Muße und Zeit, um mehr zu erkunden. Ich glaube, wir müssen da wirklich mal so für ein paar Tage hin.

Regattasegeln ist auf jeden Fall nicht vergleichbar mit gemütlichem Dahinsegeln. Allein der Anblick von ca. 100 Schiffen auf einem Haufen ist ziemlich beeindruckend. Und der Himmel war am Renntag trotz der vielen Wolken sehr sehenswert. Es herrschte ein ganz besonderes Licht und das Wasser war alles andere als glatt und blau. Eine schöne Erfahrung war es auf jeden Fall, ich ziehe jedoch das gemütliche Segeln bei schönem Wetter und mit mehr Zeit zum Erkunden vor. Kochen ist schön und macht mir Spaß, aber wenn man schon unterwegs ist, möchte man ja auch was sehen und erleben. Das ist mir diesmal leider etwas zu kurz gekommen.

Ein digitaler Umzug für Elo und Sgail

Ich melde mich ja hier eher selten zu Wort, aber Elo ist gerade mitten in den Umzugsarbeiten und packt gerade fleißig den ganzen Quellcode ihres Blogs fein säuberlich in kleine digitale Umzugskartons.
Aus diesem Grund wird sie in den kommenden Tagen etwas weniger bloggen können. Sobald unser neues Serverhäuschen dann bezogen ist, sollte alles wieder seine gewohnten Wege gehen und Elo und ich können dann um so fleißiger über das berichten, was uns in unserem Leben so bewegt.

Viele Grüße Euer Sgailumzug

Ich darf das nicht…essen

Seit gut vier Wochen befinde ich mich auf Anraten meiner Heilpraktikerin Christina in der Entgiftungsphase. Entgiftung, warum? Nun, ich habe jetzt schon mehrere Jahre schwer Probleme mit Heuschnupfen und dieses Jahr war es so schlimm, dass ich zum Arzt bin und geradezu um Erlösung gebettelt habe; denn mein sonstiges Allergiemittel schlug plötzlich nicht mehr an. Heraus kam nach einem Test, ich bin so ziemlich auf alles allergisch, was so an Pollen herum fliegt. Na toll. Therapiemöglichkeiten? Bei meinem Arzt bevorzugt Spritzen oder jetzt auch Tabletten. Da ich schon zweimal drei Jahre eine Therapie gegen Hausstaub gemacht habe, war ich ehrlich gesagt nicht wild darauf, erneut zum Nadelkissen zu mutieren. Ermutigt von einigen Kolleginnen habe ich mich dann Richtung Naturheilkunde gewagt. Als Kopfmensch ist das ein großer Schritt für mich, aber ich möchte es zumindest versuchen. Der Weg der Schulmedizin steht mir ja nach wie vor offen. In der Frau unseres Hausarztes habe ich auch direkt eine Fachfrau gefunden. Sehr schön, die liebe Christina kenne ich schon und mag sie auch. Das sind ja schon mal gute Voraussetzungen.

Nach einem Erstgespräch bzw. der Erstuntersuchung mit dem Pendel (schwer verdaulich für einen Kopfmenschen) sagte Christina mir, in Weizen und Schweinefleisch könnten meine Probleme begründet sein. Meine Therapie bestünde zunächst aus einer Entgiftung mit anschließendem Darmaufbau und einigen Bioresonanzsitzungen. Neben Bärlau-Essenz, Koriandertabletten und Chlorella-Alge dreimal am Tag zur Entgiftung, darf ich während dieser Zeit (insgesamt 6 Wochen) kein Schweinfleisch und keine Produkte aus/mit Weizen essen.

Zunächst einmal, diese Bärlau-Essenz auf Likörbasis ist abartig. Ich komme mir vor, als müsste ich eine Art Maggi pur löffeln. 5 ml können da ganz schön viel sein, wenn es scheusslich riecht und noch schlimmer schmeckt. Da hilft nur, runter mit dem Zeug, nicht drüber nachdenken, nicht atmen, nur schlucken. Und ich muss sagen, man gewöhnt sich tatsächlich daran. Es klappt nun in Woche 4 schon deutlich besser, als noch in Woche 1, wo mich fast jedes Mal das große Würgen ereilte. Die Tabletten kriege ich ohne Probleme runter.

Ansonsten puh, Weizen ist ganz schon häufig in Lebensmitteln enthalten, vor allem da, wo man ihn nicht gerade vermutet. Wir backen unser Brot selber, also wird alles mit Weizen durch Dinkel, Hafer und Roggen ersetzt, kein größeres Problem. Auch Dinkelpasta finde ich sehr lecker. Dank DM bzw. Alnatura habe ich auch direkt eine gute Bezugsquelle gefunden.schweinefleisch-und-weizen

Bei Schweinefleisch war mir schnell klar, ich muss auch an Gelantine in Weingummi denken und ich weiß auch, in fast jeder Wurst ist anteilig Schweinefleisch drin. Es bedeutete also für uns, neben der WW-Ernährungsumstellung respektive Diät, kamen noch weitere Einschnitte für mich hinzu, die mein Mann aber netterweise fast alle mitmacht.

Thema Wurst: Ich kann mich nur wenig für Geflügelbraten,-aufschnitt und Co. erwärmen. Mal ganz nett, aber dauerhaft einfach nur fad und nicht mein Ding, zumal mir keiner erzählen kann, dass das Fleisch gesünder ist, als vom Schwein (Stichwort: Antibiotika). Alternativen? Streichs in allen Variationen, die fertig gekauft aber fast alle irgendwie auf Sonnenblumenkernbasis hergestellt werden und somit einen hohen Fettgehalt haben (WW-unfreundlich, sch…), Fake-Wurst, wobei ich da genau lesen muss, weil viele dieser Artikel Weizen in irgendeiner Form enthalten (Geil, das macht „Spaß“, nicht?). Nur Marmelade essen mag ich auch nicht, Käse also? Schade, denn Milchprodukte soll ich auch nicht so viele. Gut mit Soja und Hafer- oder Reismilch kann ich gut leben, der Sojajogi schmeckt mir super-gut, den Milchersatz finde ich total lecker,  nur vermisse ich Quark und etwas mehr Käse. Hm, nicht so einfach gerade und so blöd das klingt, es macht mich auch traurig. Ich lege viel Wert auf gutes und leckeres Essen. Die letzte Zeit habe ich doch sehr an der Umstellung zu knabbern, vor allem im Zusammenhang mit WW. Ich vermisse Wurst, auch wenn ich mittlerweile tatsächlich eine vegetarische „Fleischwurst“ gefunden habe, die mir echt gut scheckt. Oder ein veganer „Kräuterkäse“, der tatsächlich sehr käsig schmeckt. Da kriegt man fast schon Angst. Eine gute Geflügelsalami habe ich auch gefunden, bei Schinken ist es so lala. Es gibt was aus Rind bzw. Geflügel, aber trotzdem schmeckte bisher keiner so toll, wie vom Schweinchen (wobei ich Schweine als Tiere echt toll finde). Generell fällt mir das mit dem Geflügel seit letztem Freitag richtig schwer, weil mein Mann mir von der Kampagne „Rette meinen Bruder“ erzählte. Hm, ich weiß ja um Tierleid, ist ja nicht so, als ginge ich blind durch die Welt. Vegetarier wollte ich aber nicht unbedingt werden, dafür mag ich einfach einige Fleischsachen zu gern. Nur nachdem er diese Kampagne erwähnt hat, habe ich immer diese Bilder im Kopf. Männliche Küken, die quasi über sind und lebend durch einen Schredder gejagt werden. Wie grausam wir Menschen doch sind. Furchtbar und mir schlägt das direkt auf den eh nur geringen Appetit auf Geflügel.

Nun beschäftige ich mich also seit über vier Wochen total mit den Inhaltsangaben auf Packungen. Staune, wo überall Weizen oder was vom Schwein enthalten ist und suche mir Alternativen. Mal sind sie mehr, mal weniger gelungen. Auf jeden Fall läuft meine Entgiftung gut, laut Christina. Und mein „Chi“ ist deutlich besser geworden. Das misst sie immer am Anfang der Bioresonanz. Zu so einer Sitzung war ich bisher 4 x. Ansich auch unspektakulär, man liegt mit einer Art Matte auf einer Liege, die Matte ist ans Gerät angeschlossen und man bekommt z.B. auch mal verkabelte Messingkugeln in die Hand oder so eine Art Metallhülsen. Dann liegt man da und irgendwas passiert. Irgendwas „schwingt“. Ich finde die Vorstellung irgendwie witzig, dass da was „zurecht gestubst“ wird. Näher mag ich nicht drüber nachdenken, sonst kriege ich vielleicht zu große Zweifel und blockiere mich selbst.

Was mir ganz bewusst geworden ist, wie schön es doch ist, wenn man alles essen darf, alles verträgt, keine Allergien hat und nichts hat, worauf man achten muss. Die zwei Dinge, die ich gerade für einen sehr absehbaren Zeitraum nicht darf, kann man ersetzen und doch vermisse ich sie schmerzlich. Wie mag es erst Leuten ergehen, die etwas nie, nie wieder essen dürfen, weil sie es grundsätzlich nicht vertragen? Nie wieder spontan ein Brötchen irgendwo kaufen oder immer und überall fragen zu müssen, was drin ist? Ich war letzte Woche auf einer Veranstaltung und habe ganz schüchtern beim Catering angefragt. Man hat mir total nett Auskunft erteilt, aber ich kam mir trotzdem doof vor und irgendwie abnorm, obwohl ich dann beim Essen sogar mitessen konnte. Aber das schräge Gefühl, wenn ich unserer lieben Nachbarin schon wieder etwas abschlagen muss, weil da Weizen drin ist und sie es nur ganz schwer verstehen kann, weil sie doch gastlich sein möchte und gar nicht ok findet, wenn sie mir nichts anbieten kann. Luxusprobleme würde meine liebe Kollegin Andrea dazu sagen. Hat sie ja auch irgendwie Recht. Trotz allem bin ich froh, wenn ich in gut zwei Wochen wieder alles essen darf, wenn auch bewusster und vielleicht nicht in größeren Mengen. Allerdings sind wir eh auf einem sehr guten Weg, unser Fleischkonsum wird immer geringer, insofern wird mir das sicherlich nicht schwer fallen. Und insgesamt werden wir wohl auch künftig mehr Dinkel- und sonstige Mehlsorten für unser Brot verwenden, muss ja echt nicht immer gewohnheitsmässig mit viel Weizen sein. Und die „Wurst“ werde ich auch weiterhin kaufen. Die schmeckt sogar meinem Mann.

Ich bin nur mal gespannt, wie es am Ende mit meinen Allergien aussieht. Ob es was gebracht haben wird oder nicht. Ich hege schon ein wenig Hoffnung, aber als Kopfmensch tue ich mich schwer mit „Schwingungen“, Pendeln und Co., aber wir werden sehen.

Blond Amsterdam – Urlaubsmitbringsel

Hier sind unsere diesmaligen Urlaubsmitbringsel von Blond Amsterdam. Wir mochten immer schon mal was von dem farbenfrohen Geschirr haben und nun haben drei bzw. 4 Teile ihren Weg zu uns gefunden. Zwei große Schalen und eine Butterdose. Und einen Coffee to go Becher, den wir als nette Dreingabe erhalten haben. Bin ganz verliebt. Die Sachen haben wir in einem entzückenden kleinen Laden in Enkhuizen erstanden, der ganz viel Auswahl und auch sonst ganz viele schöne Dinge hatte. Am liebsten hätten wir alles gekauft, muss ich ja ehrlich gestehen. Aber der Platz ist begrenzt und es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon den Schrank voll mit schönem Geschirr. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr über die neuen Sachen und die Butterdose ist auch schon im Gebrauch. Die großen Schalen suchen zur Zeit noch ihren Platz im Schrank, weil sie wirklich ordentlich groß sind. Aber das macht nichts. Die sind so klasse für Pasta, viel Salat oder eine richtig große Obstschale. Sie werden sicher in Kürze einen endgültigen Lagerplatz erhalten und auch viel in Gebrauch sein.

We were sailing (again)

Still war es die letzte Zeit hier im Blog. Wir hatten im August ganz viel zu tun und sind dann endlich in den späten Sommerurlaub gefahren. Haben uns lange darauf hin gequält und nun war es endlich soweit. Der Segelurlaub im Mai hat uns so gut gefallen, dass wir das gleich Ende August noch einmal für gut 5 Tage wiederholt haben. Wieder waren wir auf der Nil Desperandum unterwegs, mit einem Großteil der gleichen Mitfahrer, jedoch einer etwas andere Route.

Wieder ging es von Enkhuizen aus los aufs Ijsselmeer, von dort ins Wattenmeer, auf eine Sandbank zum Trockenfallen, nach Texel, Medemblick und Hoorn und wieder zurück. Die Tour hat mir sehr gut gefallen. Texel fand ich zwar nicht sonderlich schön, aber das lag wohl auch daran, dass wir in einem eher weniger schön gelegenen Hafen in 3. Reihe „geparkt“ haben, nach uns noch zwei Boote und wir am Ende als 5er Sandwich an der Hafenmauer in einem eher industriell anmutenden Hafen klebten. Da war das an Landgehen ein echtes Erlebnis, eine recht abenteuerliche Klettertour, als auf dem Rückweg auch noch der Tidenhub mit ins Spiel kam. Ich habe gedacht, nach dem „Hingweg“ könnte es gar nicht schlimmer kommen, doch weit gefehlt. Immerhin schmeckte das Inselbier dafür sehr lecker, wenn mich da auch sonst nur wenig begeistern konnte. Bei Terschelling war es Liebe auf den 1. Blick, bei Texel das Gegenteil.

Das Trockenfallen war ein echtes Erlebnis. Diesmal spielte das Wetter mit, im Mai war es leider deutlich zu kalt für eine solche Aktion. Aber diesmal hatten wir Glück und sind schon am Vorabend hinter der großen Abschlussschleuse in „Lauerstellung“ gegangen, um früh morgens mit dem letzten Rest Wasser auf die Sandbank aufzulaufen. Wir haben den Abend quasi irgendwo im nirgendwo verbracht, denn dort war quasi nichts außer dem Steg, eine Art Minideich und dahinter noch ein paar Wohnmobile. Wir haben den Abend jedoch genutzt und nach langer Zeit mal wieder einen unserer Drachen rausgekramt. Andere spielten Fußball an Land oder gingen spazieren. Auch konnten wir einen sehr schönen Sonnenuntergang dort genießen, so dass wir nichts vermisst haben. So gegen halb 5 morgens ging der Motor dann an und wir tuckerten gut 10-15 Minuten in finsterer Nacht zur Sandbank. Als wir dort angekommen und an der richtigen Stelle platziert waren, ging es auch recht fix mit „Wasser weg“. Zwei Mitfahrer wagten sich ins recht kühle Nass und fischten mit einem kleinen Schleppnetz nach Krabben. Zu diesem Zeitpunkt war es noch stockdunkel und das Wasser noch gut hüfthoch. Ich wäre da ungern reingestiegen. Das Wasser hatte auch nicht unbedingt Badetemperatur, obwohl der Wettergott während unserer Reise auch diesmal mit uns war. Das restliche Wasser lief sehr schnell ab und wir konnten nach einem wunderschönen Sonnenaufgang von Board klettern. Also rein in die kurzen Hosen und „aussteigen“. Was eine Matsche. Aber ich fand es sehr spannend und interessant.

Medemblick war noch genauso nett, wie beim letzten Mal und Hoorn ist eine Bilderbuchstadt. Wunderschöne Altstadt, unglaublich viele Läden und für einkaufsfreudige Touristen sicher ein Paradies. Mir hat in erster Linie gefallen, dass da im Rahmen eines Strickprojektes ganz viele Statuen, Schiffe, Geländern und dergleichen mit Stricksachen überzogen/ummantelt waren. Laternenpfähle kamen ganz poppig-bunt und witzig daher, Brückengeländer waren mit den dollsten Sachen verschönert. Das fand ich wunderschön und ich konnte mich kaum daran satt sehen. Die Städte am Ijsselmeer vermögen es einfach sehr gut, einen mit ihrem urigen Charme einzufangen.

Die ganze Woche über hatten wir perfektes Wetter zum Segeln, nur nicht, als wir uns nach Terschelling aufmachten. Da reichte der Wind einfach nur noch für Texel und unter Motor mochten wir nicht dorthin fahren.

Die ganze Zeit über habe ich mit meiner neuen Kamera wild geknipst. Die Bilder sind schön geworden und natürlich gibt es wieder ein paar Impressionen unserer Reise unten angefügt.

Alles in allem haben wir uns sehr gut erholt, die 5 Tage sind jedoch wieder viel zu schnell vorbei gewesen. Deshalb planen wir schon wieder die nächste Reise, wir sind eindeutig auf den Geschmack gekommen. Neben ganz viel Käse und einem Käsehobel aus dem schönen Käsegeschäft in Enkhuizen, haben wir diesmal auch ein wenig Geschirr von Blond Amsterdam erstanden. Doch davon demnächst mehr.