Archiv der Kategorie: Vegetarisch

Veggy-Mett

Es gibt ja Dinge, die beeindrucken einen schwer. Wir hatten heute so einen WOW-Moment, als wir das Rezept für ein veganes Mett von Alnatura ausprobiert haben. Veggy-Mett, sogar vegan? Klingt eigentlich nach „geht nicht“ oder „kann nur komisch schmecken“. Ist aber nicht so. Tatsächlich schmeckt es uns so super-gut, dass wir von nun an immer Reiswaffeln im Haus haben werden, da gerade mein Mann Mett sehr liebt und öfters mal sagt: „Und jetzt ein Mettbrötchen.“ Wenn er das künftig sagt, kann ich sofort in die Küche flitzen und Reiswaffeln zerbröseln. Das geht so ratz-fatz, so fix kriegt er kein Brötchen aufgetoastet. Und kalorienarm ist es auch noch, sehr diätkonform also. Yes! Vielen lieben Dank an Alnatura für das tolle Rezept. Wir sind ab sofort große Fans vom Veggy-Mett. We like und zwar very much. Außerdem kann man sicher noch fein mit weiteren Gewürzen experimentieren. Ausbaufähig ist das Rezept auf jeden Fall noch.

Vegetarisches Mett - sogar vegan

Zutaten für ein Schälchen Veggy-Mett:

  • 6 Reiswaffeln
  • 150 ml Wasser
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rapsöl
  • Pfeffer, Salz
  • Senf

Zubereitung:

Die Reiswaffeln am besten mit den Händen zerbröseln. Bitte nicht in einem Häcksler zerhacken, das zerstört die Textur. Nun die Zwiebel und den Knobi putzen und fein hacken, zu den Reiswaffelbröseln geben.

Tomatenmark, Wasser und Öl hinzu geben. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Senf abschmecken. Fertig.

Das Veggy-Mett soll sich ca. 3 Tage im Kühlschrank halten, aber ich fürchte, es hat keine wirkliche Chance und wird spätestens heute Abend verputzt sein.

Veggy-Korma mit Blumenkohlreis

Blumenkohl erlebt derzeit eine ungemeine Renaissance. Es gibt ja viele Leute, die Kohlenhydrate meiden und diese schwören nun auf Blumenkohl, um ihn z.B. zu Pizzaboden (Strange, oder?) oder wie in diesem Rezept von Jamie Oliver zu „Blumenkohlreis“ zu verarbeiten. Wir haben uns das neue Buch von Jamie Oliver „Cook clever mit Jamie“ gegönnt und sind begeistert von den schönen Rezepten und dem, was das Kochbuch eigentlich vermitteln möchte – clever einkaufen und gute Resteküche, die gar nicht wie Resteküche wirkt. Günstig einkaufen, bewusst essen, alles verwerten. Ein spannendes Thema, wie ich finde.

Aber nun zum Rezept. Wir waren schwer begeistert, auch vom Blumenkohlreis. Das ist echt nicht übel. Aber es bleibt eben Blumenkohl, darüber sollte man sich im Klaren sein. Wenn man den nicht mag, wird einem natürlich auch der „Reis“ nicht schmecken. Das Curry ist klasse und schmeckt auch aufgewärmt am nächsten Tag sehr gut. Und es lässt sich notfalls auch sehr gut mit Matsaman Currypaste kochen, wenn man gerade keine Kormapaste da hat. Alles schon ausprobiert, sehr yummi. Und diätverträglich ist es übrigens auch.

suesskartoffel-kicherebsencurry

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 gehäufter EL Mandelblättchen
  • 2 große Süßkartoffeln
  • Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel (weiße geht auch)
  • 2 Knobizehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1/2 Bund Koriandergrün (geht auch ohne, wenn man das nicht mag)
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Handvoll Curryblätter
  • 1 gehäufter EL Korma-Currypaste
  • 1 Dose (400 g ) Kichererbsen
  • 1 großer Blumenkohl
  • Saft einer Zitrone
  • 50 g Feta
  • 4 EL Joghurt

Zubereitung:

Zunächst röstet man die Mandeln fettfrei in einer Pfanne an und stellt sie dann zum Auskühlen bei Seite.

Die Süßkartoffeln waschen und abschrubbeln, dann in ca. 4 cm große Stücke schneiden und bei mittlerer Hitze in etwas Olivenöl gut 5 Minuten anbräunen.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen, in dünne Streifchen schneiden. Die Chili in Ringe schneiden.

Die Curryblätter zu den Süßkartoffeln geben und gut umrühren. Nach gut einer Minute Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili beifügen. Ebenso die Currypaste. Unter gelegentlichem Rühren alles 5 Minuten garen, bis die Zwiebeln schön glasig geworden sind.

Nun die Kichererbsen komplett mit Sud und 600 ml Wasser dazu geben. Aufkochen lassen und dann den Deckel auflegen, die Hitze auf mittlere Stufe stellen und alles gut 30 Minuten vor sich hin blubbern lassen, bis die Soße ein wenig eindickt.

Während das Curry vor sich hin kocht, widmen wir uns dem Blumenkohl. den Blumenkohl putzen, jedoch die schönen Blätter und Strunkstücke nicht wegwerfen. Die Blätter fein hacken, den Strunk in feine Scheiben schneiden. Zum Curry dazu geben und mitgaren lassen.

Nun den Kohl in kleine Röschen teilen und in einer Küchenmaschine portionsweise zu „Reis“ zerkleinern. Wir haben das in Moi gemacht, hat super funktioniert.

Den Blumenkohlreis nun in eine mikrowellengeeignete Form geben und einige Tröpfchen Wasser dazu geben. Mit etwas Frischhaltefolie (Keine Alufolie!!)  bedecken und alles bei höchster Stufe ca. 7 Minuten weich garen.

Sobald das Curry fertig ist, presst man großzügig Zitronensaft darüber und schmeckt ab. Den Feta nach Belieben drüber bröckeln. Nun nur noch entscheiden, ob man den Joghurt unterrührt oder als Klecks auf dem Teller mit dazu gibt.

Das Curry zusammen mit Blumenkohlreis auf Tellern anrichten, mit Mandelblättchen und Koriandergrün bestreuen. Genießen.

suesskartoffel-kicherebsencurry2

Chai-Karamell-Sirup nach Gourmandises végétariennes

weihnachtsgeschenke3Bei Gorumande haben wir das nächste Rezept für unsere Kiste gefunden. Ein feiner Chai-Karamell-Sirup, der hervorragend auf Eis, über Obst oder im Tee oder Kaffee schmeckt. Zu sehen ist der Sirup auf unserem Bild bei Flocke 5. Er ist recht unkompliziert herzustellen. Problematisch wird es erst, wenn man größere Mengen davon braucht. Dann muss man das in mehreren Durchgängen kochen. Das kann dauern, kann ich Euch sagen…

Zutaten:

  • 1 Packung Chai-Tee , zum Beispiel der von Alnatura
  • 150 g Zucker + 4 EL Zucker extra

Zubereitung:

Die Teebeutel auspacken – alle. Das dauert schon mal etwas. Dann die Beutel mit 3/4 l kochendem Wasser übergießen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Die Teebeutel anschließend fest ausdrücken.  Vorsichtig, die Beutel sind heiß und man sollte nicht nicht versehentlich den Tee aus den Beuteln drücken.

Eine sterile Glasflasche bereithalten.

In einem großen Topf (weil es zischt und spritzt) die 4 EL Zucker karamellisieren lassen. Mit dem Tee aufgießen und rühren (an dieser Stelle spritzt und zischt es, also vorsichtig sein). Den restlichen Zucker beigeben und nun die Flüssigkeit leise köchelnd einreduzieren, bis der Sirup dickflüssig wird.

Ist der Sirup schön eingedickt, wird er noch kochend in die sterile Glasflasche abgefüllt. Bitte sofort verschließen.

Der Sirup hält sich geöffnet im Kühlschrank mindestens 6 Monate.

 

 

Gefüllter Spaghettikürbis nach Gourmandises végétariennes

Ein totaler Knaller ist dieses Rezept – wie eigentlich fast alles, was ich auf Gourmandes tollem Blog gefunden habe.

Spaghettikürbis war nach einem mehr oder weniger missglücktem Versuch bei uns außen vor geblieben, wenn es um die Begeisterung für Kürbis geht. Jetzt haben wir wieder ein Rezept, wo er sich prächtig macht. Und wo ich so drüber nachdenke, er müsste auch fabelhaft im Kürbis-Curry sein.

Ich habe Gourmandes Rezept ein wenig abgewandelt und heraus gekommen ist bei mir das hier.

spagettikuerbis

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Spaghettikürbis
  • 100 g Saure Sahne
  • 40 g Parmesan
  • 40 g Gouda
  • 150 g Körniger Frischkäse
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine, sehr fein gehackte Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • Chiliflocken
  • Glücksgewürzmischung von Sonnentor

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Eine ungefettete Auflaufform parat halten.

Zunächst den Kürbis abwaschen und dann von außen z.B. mit einem Metall-Schaschlikspieß ein paar Mal einpieksen und dann in die Auflaufform legen. Für eine Stunde im Ofen backen, dann müsste die Haut bei Druck leicht nachgeben.

Den Kürbis vorsichtig halbieren. Achtung, der Kleine ist sehr wehrhaft und verflixt heiß. Das Kerngehäuse entfernen. Das Kürbisfleisch nun vorsichtig lockern und auslösen.

Saure Sahne und die Käsesorten vermischen, den Knoblauch entweder fein hacken oder durchgepresst dazu geben. Die Zwiebel sehr fein hacken und ebenfalls untermischen. Alles gut pikant mit den Gewürzen abschmecken.

In einer Schüssel nun das Kürbisfleisch mit einem Teil der Käsemischung vermengen. Kurz abschmecken und eventuell nachwürzen.

Nun diese Mischung in die leeren Kürbishälften füllen und die restliche Käsemischung oben auf verteilen. Eventuell noch ein wenig extra Käse oben auf streuen.

Die Form zurück in den Backofen schieben und noch einmal gut 20 Minuten überbacken.

Dazu passt hervorragend Reis.

Tadka-Dal – Dal aus gelben Schälerbsen

tadka-dalZum ersten Advent gab es bei uns ein feines indisches Daal mit ganz viel Reis dazu. Total lecker und auch am nächsten Tag bei etwaigen Resten noch ein echter Hochgenuss. Durch die in der indischen Küchen sehr gängigen Gewürze wie  Kardamomkapseln und Zimtstangen hatte das Gericht irgendwie auch einen leichten weihnachtlichen Touch. Diese Gewürze sind ja doch – vom einmal Backen abgesehen – eher untypisch in der deutschen Küche. Dieses Gericht kommt übrigens aus dem Punjab.

Zutaten für 4-6 Portionen:

  •  200 g Ahar (so nennt man die gelben Schälerbesen) abgespült und abgetropft
  • 2 EL Butter
  • 1 schwarze Kardamomkapsel
  • 1 Zimstange, ca. 2-3 cm lang
  • 2 Gewürznelken
  • 3 TL Cayennepfeffer
  • Salz

Für das Masala:

  • 2 Zwiebeln, geschält, eine gehackt und eine in Ringe geschnitten
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 3-4 Knoblauchzehen, geschält
  • 1 TL frisch gehackter Ingwer
  • 2 EL gehacktes Koriandergrün
  • 2 TL Koriandersamen
  • 2 getrocknete, rote Chilischoten
  • 2 Tomaten in grobe Stücke geschnitten

Zubereitung:

600 ml Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Schälerbsen dazu geben und bei mittlerer Hitze ca. 30-45 Minuten weich kochen.  Abgießen und zur Seite stellen.

Für das Masala die gehackte Zwiebel mit Kreuzkümmelsamen, Knoblauch, Ingwer, Koriandergrün, Tomaten, Koriandersamen und Chilischoten im Mixer fein pürieren.

In einem weiteren Topf nun die Butter bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Zwiebelringe, Kardamom, Zimt und Gewürznelken zugeben und unter Rühren ca. 7-8 Minuten braten, bis die Zwiebelringe goldbraun sind. Das Masala einrühren und 10-15 Minuten bei sanfter Hitze köcheln lassen.

Nun die Schälerbsen, das Ahar, zugeben. Bei Bedarf mit ein wenig Wasser verdünnen und salzen. Das Dal nun noch ein paar Minuten köcheln lassen, damit sich alle Aromen miteinander verbinden und eine schöne Konsistenz erreicht wird.

Mit Reis und/oder indischen Brotsorten wie z.B. Chapati oder Naan servieren.

Vegetarische Lasagne mit Kohlrabi und Spinat

Gestern fiel mir online dieses Rezept von „Lecker“ bzw. „Essen und Genießen“ in die Hände und da wir alle Zutaten beisammen hatten (sogar frischen Spinat), konnte es direkt losgehen. Mein Mann hat gekocht und ich konnte nach Dienstschluss genießen. Toll. Hätte ich gerne öfter. Nie hätte ich erwartet, dass mir das so gut schmeckt. Ich habe keine Pasta vermisst. Die Lasagne ist sicherlich nicht schnell zubereitet und bedarf ein wenig Vorbereitung, aber das Endergebnis lohnt sich. Versprochen.

Ein Bild reiche ich nach, wir haben uns nämlich wie die Geier aufs Essen gestürzt. Das Bild von Lecker passt aber auf jeden Fall. Sieht genauso toll aus und ist nicht geschönt.

Zutaten für ca. 4 Personen:

  • 750 g Blattspinat frisch oder auch TK
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 3 mittelgroße Kohlrabi (ca. 1 kg)
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • frisch geriebenen Muskat
  • 3 EL Butter/Margarine
  • 3 EL Mehl
  • 1/2 l Milch
  • 1/4 l Wasser
  • 4 Tomaten
  • Fett (für die Form)
  • 150 g Gouda, gerieben

Zubereitung:

Zunächst den Spinat verlesen und Waschen, trocken schleudern oder einfach die TK-Variante auspacken.

Die Sonnenblumenkerne fettfrei in einer Pfanne anrösten, den Käse reiben und beides zur Seite stellen.

Die Kohlrabi schälen und entweder in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Die Kohlrabischeiben dann in Salzwasser 2-3 Minute blanchieren. Gut abtropfen lassen.

Nun die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Das Öl erhitzen und die Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs darin andünsten.

Jetzt den Spinat zufügen und zusammenfallen lassen. Kräftigt mit Salz und Pfeffer würzen. Zur Seite stellen.

In einem weiteren Topf nun die Soße vorbereiten. Dazu etwas Butter erhitzen und darin die andere Hälfte Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Das Mehl hinzugeben, rühren und ebenfalls kurz anschwitzen. Nun mit der Milch und einem 1/4 l Wasser angießen, gut verrühren und aufkochen lassen. Gut 3 Minuten köcheln lassen und gut mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Die Auflaufform leicht ausbuttern und nun Soße, Kohlrabi und Tomaten wechselnd einschichten. Nach Möglichkeit mit einer Schicht aus Tomaten und Soße abschließen.

Den gerieben Käse obenauf verteilen und nun im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 175 ° C  bzw. 150 ° C Umluft gut 45 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun geworden ist.

Vor dem Servieren die Lasagne mit den gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen und genießen.

Paprika mit Kartoffelfüllung

Meine liebe bosnische Nachbarin Amra ist immer wieder für so manches kulinarisches Highlight gut. So durfte ich vor einigen Monaten zum ersten Mal mit Kartoffel gefüllte Paprika kosten. Ich finde das so lecker, dass ich seitdem mit diversen Kartoffelfüllungen experimentiere. Eigentlich geht alles, was man mag, am wichtigsten ist jedoch, dass der Hauptteil der Füllung aus geriebener Kartoffel besteht. Hier poste ich erst einmal das Basisrezept, um überhaupt zu zeigen, wie es geht. Vegeta ist übrigens das bosnische non plus ultra, ohne das geht nichts bei Frau Nachbarin.

Als Variationsvorschlag für weitere Füllungen: Möhre, Feta, Mozzarella oder sonstiger Käse, Schinkenwürfel (sofern man es nicht vegetarisch mag), Frühlingszwiebeln, Zucchini, …

Die Sahne in der Soße kann man auch weglassen. Geht auch ohne sehr gut. Mit schmeckt das Sößchen jedoch einfach besser.

Noch etwas blass, daher wieder ab in den Ofen.
Diese Paprika sind noch etwas blass, daher wieder ab in den Ofen…

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

  • 4 Paprikaschoten in Wunschfarbe
  • 2-3 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chili
  • 2 TL Olivenöl
  •  Salz, Pfeffer, Brühepulver/Vegeta, Gute Laune Gewürz von Sonnentor
  • 200 ml Sahne

Zubereitung:

Den Backofen auf ca. 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Paprikas waschen und dann längs halbieren und entkernen. In einer ausreichend großen Auflaufform parken.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, die Chili entkernen. Die Kartoffeln schälen.

Nun alles auf der etwas gröberen Reibe zu Raspeln reiben. Ich schiebe alles über den entsprechenden Zusatz bei Piggy. Funktioniert blitzschnell und perfekt. Einfach alles rein und durch.

Das Olivenöl zu der Mischung geben und alles kräftig mit den o.g. Gewürzen würzen, da die rohen Kartoffeln einiges vertragen können.

Nun die Masse auf die Paprikahälften verteilen.

Ein wenig Gemüsebrühe anrühren, mit der Sahne vermischen und neben den Paprikas in die Auflaufform gießen. Nicht drüber. Je nach Größe der Form ist dazu eine unterschiedliche Menge Brühe nötig. Ich mache das immer so, dass die Paprikas in etwa zu einem Drittel in der Brühe-Sahne-Mischung baden.

Nun die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für 45 Minuten in den Ofen schieben. Nach den 45 Minuten die Folie abnehmen und noch einmal gut 15 bis 20 Minuten ohne Abdeckung im Ofen lassen. Die Kartoffelmischung soll angeknuspert und vor allem am Ende auch gar sein. Zur Not noch etwas Zeit dazu geben und wieder abdecken, wenn alles zu braun werden sollte.

Die Brühe-Sahne-Mischung köchelt während der Backzeit ein und ergibt eine kleine Menge Soße, die man auf die Paprikas träufeln kann. Sie ist schön würzig.

Am Ende aus dem Ofen nehmen und einfach nur genießen, jedoch darauf achten, die Paprikas halten die Hitze sehr lange und sind entsprechend heiß.

Gegrillte Aubergine

aubergine-vom-grillWer mich kennt, der weiß, ich kann Auberginen in der Regel nicht viel abgewinnen. Außer dass ich sie rein optisch wirklich wunderschön finde, haut mich der Geschmack eher selten um. Es gibt zwar mittlerweile 1 oder 2 Rezepte, die es dann doch tun, aber diese erscheinen mir jedes Mal so selten, wie ein 6er im Lotto. Am Wochenende ist dann gegrille Aubergine hinzu gekommen. Einfach, simpel, fast schon zu simpel, um es Rezept zu nennen. Aber ich möchte es dennoch posten. Einfach weil es so verflixt einfach und schnell gemacht, das Endergebnis so unglaublich lecker ist. Und ich kann sagen, es ist sehr schwer, sie zu fotografieren, weil man sie sofort essen möchte und nicht warten mag. 😉

Zutaten:

  • Auberginen, so viele man mag
  • Olivenöl
  • Zitronensalz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Auberginen waschen, putzen und dann längs in gut 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Nun die Scheiben von beiden Seiten mit Öl bepinseln und mit Zitronensalz und Pfeffer bestreuen.

Auf dem heißen Grill von beiden Seiten schön anbräunen und servieren.

Selbstgemachter Krautsalat nach Amra

Meine liebe Nachbarin Amra macht einen total leckeren Krautsalat. Eigentlich macht sie eh nur leckere Sachen, aber der Krautsalat, den mag ich besonders gern. Ich muss zugeben, ich weiß schon, es ist eigentlich kein großer Akt, so etwas selbst zu machen, doch bisher haben wir einfach ein Eimerchen gekauft und gut war es. Dabei stört mich schon, dass die gekauften Salate mir bis auf wenige Ausnahmen nie wirklich so richtig gut schmecken, sie mir meistens irgendwie einen Tick zu süß sind. Nun habe ich Amra einfach mal gefragt und sie hat mir ihr Rezept verraten. Total simpel, wie so oft im Leben. Es sind die einfachen Dinge, die einen so richtig begeistern können. Hier nun also Amras Rezept. Mit einer Küchenmaschine ist es im Nu umgesetzt. Ein Bild habe ich wieder mal nicht, was soll ich sagen, der Salat ist etwas kamerascheu, fühlt sich nur wenig fotogen, aber ich denke, jeder weiß ja, wie ein schöner Krautsalat aussieht.

Zutaten für eine große Schüssel voll:

  • 1 knackig-frischer Weißkohl
  • Salz, Pfeffer
  • Weißweinessig (Essig-Essenz oder ein Kräuteressig gehen auch sehr gut)
  • ein geschmacksneutrales Öl wie z.B. Keim- oder Rapsöl

Zubereitung:

Den Weißkohl putzen, entstrunken. Dann den Kohl fein schneiden/reiben. Bei uns erledigt das unser rosa Küchenwunder Piggy ganz perfekt.

Die Kohlstreifen in einer großen Schüssel (wenn möglich mit Deckel) geben und würzen. Wie soll man nun die Würzmenge bestimmen? Ich mache das aus der Hand. Beherzt pfeffern und salzen, jedoch daran denken, man kann auch gut nachsalzen. Dann die Essig- und Ölflasche einmal drüber „kreisen“ lassen. Alles sehr gut vermischen und nun mit frisch gewaschenen Händen gut durchkneten, bis sich alles schön weich und geschmeidig anfühlt. Hier kann man schon mal kurz kosten, ab es geschmacklich einigermaßen hinkommt.

Nun macht man den Deckel auf die Schüssel oder deckt alles anderweitig mit Frischhaltefolie gut ab.

Der Salat wandert nun für gut 24 Stunden in den Kühlschrank und zieht durch. Danach ist er verzehrfertig.

Vor dem Servieren würde ich jedoch ein wenig Flüssigkeit, die sich zwangsläufig bildet, abgießen und noch einmal prüfen, ob eventuell nachgewürzt werden muss.

Das war es schon, einfach, simpel und total lecker. Danke, liebe Amra.

Italienischer Nudelsalat / Pasta mit Babyspinat

nudelsalat-mit-babyspinat2Ein schnelles, sehr feines Pastarezept, angeregt durch einen Salat, den ich kürzlich auf der Arbeit anlässlich eines Ausstandes genießen durfte. Entweder als Salat oder als lauwarme Pasta genießbar. Der Salat eignet sich sehr gut, um ihn auf eine Party mitzunehmen. Er matscht nicht durch, man kann ihn gut eintuppern und auch sehr fein noch am nächsten Tag genießen. Einzig allein den Blattspinat sollte man frisch vor dem Servieren unter den Salat mischen. Also extra eintuppern, wenn man plant, den Salat nicht in einem Rutsch aufzufuttern oder ihn eben irgendwohin mitnehmen möchte. Lauwarm wie kalt, einfach nur super und vom Einweichen der getrockneten Tomaten mal abgesehen, ganz fix zubereitet.

Zutaten für eine riesige Schüssel voll:

  • 500 g Muschel- oder Öhrchennudeln
  • 2-3 EL Nudelkochwasser
  • 50 g Pinienkerne
  • 2 große Tomaten oder eine Packung Cocktailtomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 große Hände voll Basilikumblätter
  • 1 große Tüte Babyspinat, geputzt, gewaschen, trocken geschleudert
  • 200 g Exquisa-Frischkäse 0,2 % natur oder auch gerne mit Kräutern (für nicht diätende Völker Ricotta, kommt natürlich noch besser)
  • 5-6 getrocknete Tomaten
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • Gute Laune Gewürz von Sonnentor

Zubereitung:

Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke hacken und in einer Schüssel mit 1 TL Gemüsebrühepulver mischen. Mit kochendem Wasser übergießen, bis sie überdeckt sind und gut 30-45 Minuten einweichen. Am Ende sollten sie schön weich sein und man nicht das Gefühl haben, auf Gummi herum zu kauen.

Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen, vom Nudelwasser 2-3 EL Nudelkochwasser auffangen und zur Seite stellen. Die Nudeln in einer großen Schüssel auskühlen lassen. Bitte darauf achten, dass die Nudeln nicht aneinander kleben.

Die Tomaten in kleine Stücke schneiden, ruhig mit Saft und Kernen. Bei Cocktailtomaten genügt halbieren oder vierteln. Die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Beides zu den Nudeln geben und vermischen.

Die eingeweichten Tomaten müssten nach gut 30-45 Minuten noch ein wenig Flüssigkeit um sich herum in der Schale haben. Sollte dies nicht der Fall sein, ein klein wenig heißes Wasser zugießen. Den Frischkäse/Ricotta nun in das Schälchen geben und zusammen mit dem Rest Nudelwasser glatt rühren, es sollte eine nicht zu flüssige, cremige Soße entstehen. Alles über die Nudeln geben und gut mischen.

Die Pinienkerne fettfrei in einer Pfanne anbräunen. Dabei aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Zu den Nudeln geben und untermischen.

Alles mit Pfeffer, Salz, Chiliflocken und Gute Laune-Gewürz würzen.

Nun die Basilikumblätter entweder im Ganzen oder leicht gehackt unter die Nudeln mischen. Ganz nach persönlicher Vorliebe.

Als letztes den Spinat (im Ganzen) grob unterheben oder überstreuen. Wichtig ist hierbei, es muss richtig viel Spinat sein.

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