Frank Rehfeld – Zwergenfluch / Zwergenbann / Zwergenblut

Und ein vorerst letztes Mal etwas für Zwerge-Fans. Die Geschichte ist als Trilogie angelegt.

Die Lesereihenfolge ist diese:

  1. Zwergenfluch
  2. Zwergenbann
  3. Zwergenblut

Das Zwergenreich Elan-Dhor, von einem eher schwächlichen und glanzlosen König regiert, steht vor einer neuen, unbekannten Herausforderung.

Es fängt alles ganz harmlos mit einer kleinen Expedition an, die angeführt durch den Krieger Barlok, einem hoch angesehenen Zwergenheld älteren Semesters und seinem Schützling Warlon. Die Expedition soll der Behauptung eines Goblins nachgehen, in einem bislang unbekannten Stollen gäbe es Goldader, deren Ausmaß ihresgleichen suchen würde. Die kleine Gruppe zieht los und findet tatsächlich besagte Ader. Jedoch werden sie Opfer eines grausamen Überfalls. Ein unsichtbarer Gegner metzelt einen nach dem anderen nieder. Nur vier Zwerge – unter ihnen Barlok und Warlon – können sich retten und dem König berichten. Doch der König gibt nichts auf die Warnungen der beiden Krieger und schickt seinen Sohn Farlian, den faulen und saufenden Thronfolger, mit einer kleinen Armee erneut zum Stollen, um seiner Goldgier nachzugeben und Elan-Dhor wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Warlon muss Farlian begleiten, während Barlok mit seinen Verletzungen kämpft und sich einem aufkeimenden Absetzungsversuch des schwächlichen Königs gegenüber sieht. Seine Großnichte Tharlia, ihres Zeichens Hohepriesterin und „Hexe“ eines religiösen Ordens, versucht den König über den hohen Zwergenrat abzusetzen und selbst auf den Thron zu gelangen. Zunächst sind ihre Motive eher eigennütziger Natur, doch schon bald erkennt sie, nur durch eine starke Führung und den weisen Rat ihres Großonkels Barlok hat das Zwergenfolk überhaupt eine Chance zu überleben…

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Die Bücher haben auf jeden Fall von allem etwas: Kampf, Magie, Freundschaft, Intrigen und Ränkespiel, gute Charaktere und es lässt sich leicht lesen. Sogar leichter als Heitz, da hier nicht ständig in verschiedene Zeiten oder Gegenden gewechselt wird. Sprünge sind zwar auch drin, aber diese durchaus erkennbar und sinnig angeordnet.

Die Story kommt bisher zwar nicht an die Heitzschen Zwergenbücher ran, aber ich finde sie gelungen und mitreißend.

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