Neil Gaiman – Das Graveyardbuch

Ein Jugendbuch, aber ein sehr schönes und man kann es auch als Erwachsener prima lesen. Ich habe es in einer schönen Ausführung mit Metallbox drum herum erstanden, die mir im Buchhandel sofort ins Auge stach. Macht im Bücherregal richtig was her.

Es geht um ein Baby, einen Jungen, der im Alter von gut 1,5 Jahren zur Waise wird, als der Killer Jack nachts in das Haus der Familie eindringt, und die gesamte Familie tötet. Durch eine glückliche Fügung entgeht der Kleine dem Mörder und gelangt auf den nahegelegenen Friedhof, wo er auf Wunsch seiner verstorbenen Mutter – die dort kurz nach dem Mord als Geist erscheint – von den Friedhofsbewohnern als „Ehrenbürger“ aufgenommen und von dem verstorbenen Ehepaar Owens adoptiert wird. Sie taufen ihn Nobody Owens, genannt „Bod“. Der Vampir Silas wird Bods Vormund.

Durch die Ehrenbürgerschaft können die Friedhofsbewöhner Bods Leben vor dem Bösewicht Jack schützen, der auch im Laufe der Jahre seinen Auftrag den Jungen zu finden und zu ermorden weiter verfolgt. Bod muss ständig auf der Hut sein, um ihm nicht in die Hände zu geraten…

Ich fand das Buch ganz prima. Bei Amazon wird oft der Vergleich mit Dschungelbuch gezogen, aber na ja, ich finde schon, dass dies hier eine schöne, eigenständige Geschichte ist. Ich fand nur das Ende irgendwie als etwas plötzlich. Da hätte noch mehr kommen dürfen. Hätte gerne weiter gelesen.

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