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Back(ofen)kartoffeln vom Blech

Backkartoffelrezepte gibt es wie Sand am Meer. Hier mein Grundrezept:

Zutaten:

  • viele kleine, geschrubbte Kartoffeln
  • Olivenöl (wunderbar auch Kräuteröl)
  • Pommessalzmischung

Zubereitung:

Die Kartoffeln halbieren und in eine Auflaufform oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Darüber etwas Öl pinseln und die Gewürzmischung aufstreuen. Dann bei 200 Grad in den Ofen packen und die Kartoffeln schön braun und knusprig werden lassen (das ist je nach Sorte so ca. nach 30-45 Minuten der Fall).

Besonders lecker finde ich, wenn man frischen Rosmarin über die Kartoffeln gibt, bevor man sie backt oder eben auch Kräuteröl zum bepinseln nimmt. Gibt den Kartoffeln einen besonders leckeren Geschmack.

Grundsätzlich kann man die Kartoffeln beliebig würzen. Ehrlich gesagt, ich unternehme immer eine kleine Reise durch den Gewürzschrank und schaue, was gerade da ist und was mir schmecken könnte.

Backkartoffel-Creme

Zutaten:

  • 200 g Frischkäse natur
  • etwas Milch
  • Basilikumöl
  • Selleriesalz
  • frischer Pfeffer aus der Mühle
  • frische Kräuter (besonders viel Schnittlauch)

Zubereitung:

Man rührt den Frischkäse mit etwas Milch glatt und gibt dann nach und nach die Gewürze, das Öl und die Kräuter hinzu.

Die Creme ist nicht nur zu Backkartoffeln, sondern auch zum Grillen eine gute Beigabe.

Fetacreme

 

Zutaten:

  • 200 g Frischkäse natur
  • 200 g Feta
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Rosmarin (frisch oder getrocknet)
  • Pfeffer/Salz
  • eventuell etwas Milch

Zubereitung:

Alle Zutaten mit einem Stabmixer zu einer homogenen Masse mixen. Falls nötig, ein wenig Milch zugeben, um besser mixen zu können.

Beliebig zu erweitern mit Paprika, sonstigem Gemüse und Gewürzen. Einfach nur lecker und definitiv günstiger als beim Griechen oder Türken auf dem Markt. Ob als Dipp oder zum Grillen, das ist einfach nur lecker und schnell gemacht.

Kürbiscremesuppe

Zutaten:

  • 1 mittlerer Hokkaido, entkernt und klein geschnippelt
  • 3-5 Kartoffeln, geschält und klein geschnitten
  • 1 Zwiebel, geschält und fein gehackt
  • 1-2 Knobizehen, geschält und fein gehackt
  • 1-2 Chilischoten, fein gehackt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt
  • etwas Öl
  • 1 kleine Dose Kokosmilch
  • Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • Herbaria Gewürzmischung „Kürbiskönig“

Zubereitung:

Zwiebeln, Chili, Ingwer und Knoblauch in ein wenig Öl andünsten. Dann die Kürbisstücke hinzugeben und kurz angehen lassen. Kartoffeln dazu geben und mit Gemüsebrühe angießen, bis das Gemüse leicht bedeckt ist. Gar köcheln lassen.

Wenn das Gemüse schön weich gekocht ist, alles mit einem Pürierstab fein pürieren und auf kleinste Stufe stellen. Die Kokosmilch dazu geben, bis die Suppe eine angenehme Konsistenz hat und nach Möglichkeit nicht mehr aufkochen, da die Kokosmilch leicht ausflockt bei zu großer Hitze. Mit Pfeffer und der Kürbiskönig-Gewürzmischung abschmecken.

Elos Kürbisrisotto frei Schnauze

Zuaten:

  • 1 kleiner Hokkaido geputzt, entkernt und in feine Würfelchen geschnitten, ca. 400-500 g
  • 2 Knobizehen, fein geschnitten/gehackt
  • 5 Schalotten, fein gehackt
  • 1 Chili  entweder entkernt oder ganz in Ringe geschnitten (Chilipulver geht zur Not auch)
  • trockener Weißwein, ein ordentlicher Schuss zum Ablöschen
  • Butter und etwas Öl
  • Parmesan, so ca. 80-100 g gerieben
  • 1-1,5 l Gemüsebrühe
  • 300 g Risottoreis, Aborio z.B.

Zubereitung:

Zunächst die Kürbiswürfel in etwas Öl 2-3 Minuten andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite schieben. In einem zweiten großen Topf ein Stück Butter schmelzen und Schalotten, Chili und Knobi andünsten. Dann den Reis hinzugeben und 2-3 Minuten anschwenken, bis der Reis langsam glasig wird. Die Masse mit einem großzügigen Schuss Weißwein ablöschen und den Wein einkochen lassen. Dann nach und nach mit der Gemüsebrühe angießen und immer schön rühren. Ca. 15 Minuten vor Kochende die Kürbiswürfel hinzugeben und Reis und Kürbis zu Ende garen. Der Reis und der Kürbis sollten schön zart sein, jedoch nicht matschig. Zum Schluss ein ordentliches Stück Butter in den Reis geben und gut umrühren. Dann den gerieben Parmesan unterziehen und eventuell noch etwas Abschmecken. Sofort servieren.

Kürbis-Curry

Dieses Curry kocht mir immer mein Mann in der Kürbiszeit. Ich liebe es.

kuerbis-curryZum Kürbis: Wir haben drei Sorten ausprobiert. Zum einen Hokaido, wo das Curry zusätzlich sehr weich, buttrig und „maronig“ schmeckte und der Kürbis weitgehend seine stückige Form behalten hat. Zum anderen haben wir einen Speisekürbis getestet, dessen Namen wir leider nicht wissen. Er sieht eigentlich ganz klassisch aus wie einer dieser Halloweenkürbisse. Nur in klein. Sein Fleisch ist etwas phaseriger, als das des Hokaido. Er ist herrlich musig eingekocht und das hat mir persönlich sehr viel besser geschmeckt, als mit dem Hokaido. Außerdem hatte er nicht diesen starken Eigengeschmack wie der Hokaido. Ich mag den zwar sehr gerne, aber nicht bei dem Curry. Butternut ist auch prima. Grundsätzlich kann man aber jede Sorte Kürbis nehmen, das ist nicht festgelegt. Einfach mal ausprobieren, was einem schmeckt. Gibt ja genug Sorten.

Man benötigt für 4 Personen:

  • 150 ml Öl
  • 2 mittelgroße Zwiebeln in Ringe geschnitten
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 450 g geputzter und in Würfel geschnittener Kürbis
  • 1 TL Aamchoor (Mangopulver)
  • 1 TL frischer Ingwer, fein gehackt (ein absolutes Muss, sonst schmeckt es bei weitem nicht so gut)
  • 1 grosse Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 1 TL rote Chilischote, fein gehackt oder zerstoßen
  • 1/2 TL Salz
  • 300 ml Wasser

Das Öl in einer großen Pfanne/in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln und Kreuzkümmelsamen unter gelegentlichem Rühren goldbraun braten (das duftet vielleicht lecker).

Die Kürbiswürfel beifügen und bei geringer Hitze 3-5 Minuten anbraten.

Mangopulver, Ingwer, Knoblauch, Chili und Salz vermengen und dann zum Kürbis geben. Alles gut verrühren.

Mit Wasser angießen und zugedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis schön weich ist. Die Kochdauer ist je nach Kürbissorte etwas unterschiedlich und kann zwischen 20 und 30 Minuten liegen. Also schön im Auge behalten und immer wieder gut umrühren.

Dazu passen sehr gut Reis oder indische Brotsorten.

Tofu-Gemüse-Spieße

Zwischendurch braucht man einfach mal was anderes auf dem Grill. Diese Spießchen finde ich mit ihrer Soße einfach nur genial. Und sogar überzeugte Tofuhasser finden sie echt spitze. Wichtig ist, die Soße dazu ist ein absolutes Muss, sonst schmeckt alles eher fade.

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 Grillspießchen aus Holz oder Metall
  • 1 kleine Zucchini, gewaschen und in gut 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 100 g Tofu, in nicht zu kleine Würfel geschnitten
  • 1 Paprika, in entsprechend große Würfel geschnitten

Eine Marinade aus

  • 3 EL Öl
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 Stück Ingwer, ungefähr Walnuss groß, fein gehackt
  • Pfeffer, Salz
  • Chiliflocken

herstellen und darin Tofu, Zucchini und Paprika einlegen.

Dann den Dipp für „später drauf“ herstellen aus:

  • 1 TL brauner Zucker, weißer geht aber auch
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Öl
  • 1 Frühlingszwiebel fein geschnitten
  • 1 rote Chili, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Die Gemüsestücke und den Tofu abwechselnd auf die Spieße stecken und dann auf dem Grill gut 12 Minuten garen. Den Dipp anschließend großzügig drüber träufeln.

Aus der Marinade für den Tofu und das Gemüse lässt sich prima eine Salatsoße für Tomatensalat zaubern. Einfach noch einen Hauch Zucker hinzugeben und 2-3 in Spalten geschnittene Tomaten reinschubsen und umrühren. Fertig. Einfach nur lecker.