Christian von Aster – Die große Erzferkelprophezeihung: Zwerg und Überzwerg / Das abartige Artefakt / Nimmerzwerg

Und noch einmal eine Trilogie rund um Zwerge. Eine feine Story über Verschwörung, alte Regeln und Traditionen und eine Rasse, die dem Untergang geweiht ist, seit es keine Zwergenfrauen mehr gibt.

Laut Klappentext soll es eine Parodie sein, fand ich aber gar nicht. Sicherlich sehr humorvoll, aber in meinen Augen keine Parodie. Die Bücher sind mit tollem Wortwitz geschrieben und ich habe so manches Mal schmunzeln müssen.

Die Story kann bei weitem nicht mit „Die Zwerge“ verglichen werden, dazu fehlt die Tiefe und die epische Länge, aber die Bücher erheben auch nicht den Anspruch und sind durchaus schön geschrieben und mit allen Dingen gespickt, die zu einer Zwergenstory dazu gehören: Gold, Bier, Gerede über Bärte, Äxte und andere Waffen sowie dicke Freundschaften und noch dickere Feindschaften.

Alles dreht sich um die große Erzferkelprophezeihung und eine Gruppe von Zwergen, die ungleicher nicht sein können und zum „Schicksalszwerg“ berufen werden. Dieses Trüppchen muss – wie so oft – alles dafür geben, damit ihr Volk nicht untergeht. Sie müssen sich Bedrohungen unterschiedlichster Art stellen und dabei Vorurteile, Angst, Zweifel und auch Verluste überwinden.

Insgesamt eine schöne Reihe. Ich habe mich aber am Ende von Band 3 etwas über das Ende geärgert und es nicht so recht würdig empfunden. Irgendwie hätte ich mehr erwartet. Ein 4. Band wäre toll, der es irgendwie gescheit zu Ende bringt.

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