Gegen die Doppelbesteuerung bei Kaffee und Konsorten

Gestern waren wir einkaufen. Der Wochenendeinkauf war wieder einmal fällig. Da ich ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker bin, geht der Weg auch immer wieder in die Kaffeeabteilung, um zu sehen was sich auf dem Markt tut. Ich trinke zwar in den letzten Jahren deutlich weniger Kaffee und Elo eigentlich sogar nur sporadisch, aber dafür legen wir Wert auf umweltverträglichen bzw. biologischen Anbau und auch auf faire Bezahlung (Fairtrade) der Pflücker und Kaffee- und Kakaobauern. Wir sind dann auch gern bereit, ein paar Cent oder Euro pro Pfund mehr auszugeben.

Heute ist mir dann eine Inititive aufgefallen, die wir gern unterstützen würden. Diese Initiative hat zwar nichts mit biologischem Anbau oder fairem Handel zu tun, jedoch mit der Doppelbesteuerung, die es in Deutschland bei recht vielen Dingen gibt. Der Geschäftsführer von Darboven Kaffee, Albert Darboven, kämpft mit dieser Inititive gegen die Kaffeesteuer, die seit 1871 auf die begehrten braunen Bohnen erhoben wird. Im Einzelhandel wird zu dieser Kaffeesteuer  noch 7 % Mehrwertsteuer erhoben und beim Kaffee-to-go oder im Restaurant sogar noch 19 % Mehrwertsteuer.

Um diesen Umstand zu ändern und eine breite Masse auf diesen Misstand hinzuweisen, wurde die Inititive ins Leben gerufen. Es gibt noch zahlreiche andere Waren in Deutschland, die solchen Doppelbesteuerungen unterliegen, aber hier hat man mal die Chance seinem Missfallen Ausdruck zu verleihen und sich der Inititive durch Ausfüllen eines einfachen Webformulrs anzuschließen.

Wir haben das bereits getan und würden uns freuen, wenn sich vielleicht der eine oder andere Kaffeefan unter Euch auch anschließt.

Unter www.gegen-kaffeesteuer.de gibt es alle Informatione zum Thema und auch das Formular. 🙂

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