Marc Levy – 7 Tage bis zur Ewigkeit

Gott – genannt Sir – und Luzifer – genannt President – streiten wie eh und je darum, wem nun die Weltherrschaft gehört. Nun wollen sie dies durch einen 7-tägigen Wettkampf endlich klären. Sie schicken jeweils ihren besten Agenten. Im Falle Gotts ist dies Zofia, im Falle Luzifers Lucas.

Wo Zofia hilfsbereit ist und allen Menschen nur Guttes will – ein Engel eben – ist Lucas die perfekte Verkörperung des Bösens. Er schadet den Menschen, wo er nur kann, klaut Autos am laufenden Band und ist so ein richtig aalglatter Mistkerl.

Im San Francisco der Jetztzeit beginnen die beiden ihren Wettstreit. Schließlich treffen die beiden aufeinander, ohne zu wissen, dass sie ihren Gegner vor Augen haben und ihre Mission kommt ordentlich ins Wanken…

Nun, die Inhaltsangabe versprach irgendwie mehr Action. Ich habe mir den Kampf zwischen Gut und Böse spannender und nicht so banal und alltäglich vorgestellt. Die kleine Lovestory am Rande war niedlich, hat mich jedoch auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Lustig und einnehmend waren die Randfiguren. Gott, der Raketenstarts liebt und sich deshalb den Vornamen Houston gibt (er findet Gott einfach doof). Luzifer, der wie ein Mafiosi daher kommt und noch einige andere Charaktere, die man schnell lieb gewinnt.

Alles in allem recht seichte Unterhaltung, für nach dem Feierabend ganz nett, wenn man nicht mehr groß Konzentration für einen Schmöker aufbringen kann. Kein Brüller, aber auch nicht total ohne Reiz.

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