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Kokosnuss-Sauerteig-Scones

Mein Mann backt seit einigen Monaten erfolgreich unser Brot mit selbst angesetztem Sauerteig. Eine Wissenschaft für sich, wenn Ihr mich fragt. Dabei fällt oftmals ein Rest an, der sogenannte Discard. Der ist viel zu schade, um ihn zu entsorgen. Es gibt im Netz viele tolle Rezepte, was man mit Discard alles anstellen kann. Dieses Rezept ist eines davon.

Wir haben das Rezept beim amerikanischen Blog Healingslice entdeckt. Vielen Dank dafür.
Das Rezept überzeugt durch einfache Herstellung, wunderbare Zutaten und am coolsten, die Scones sind in einem Tortencontainer lange frisch und halten sich über einige Tage. Sie schmecken nie alt, was ich äußert faszinierend finde. Die Textur ist saftig, frisch und man kann wunderbar mit dem Topping spielen. Die Kokosnusscreme-Glasur ist für sich schon sehr lecker. Mit einem Topping wird es jedoch noch besser. Wir hatten statt Kokosnussstreifen schon gefriergetrocknete Himbeerbröckchen on top und ich kann mir noch viele weitere Varianten vorstellen, kandierte Ananasstückchen z.B., …

Wir haben das Rezept für uns minimal abgewandelt. Hier ist unsere Version.

Zutaten für 8 Stück:

  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz, ca. 1/2 TL
  • 1 Päckchen Vanillezucker bzw. Vanilleextrakt
  • 60 g Kokosnusscreme, ungesüßt (+ ein klein wenig mehr, um sie direkt vorm Backen einzustreichen)
  • 65 g Kokosraspel
  • 110 g gekühlte, ungesalzene Butter in Blöckchen geschnitten (gerne vorher eine halbe Stunde ins Eisfach geben, dann bleibt der Teig stabiler)
  • 100 Sauerteig-Discard
  • 1 Ei Größe M
  • Abrieb einer Bio-Limette oder Bio-Zitrone, ersatzweise funktioniert aber auch etwas Limetten-/Zitronensaft (wir haben meistens immer etwas frischen Saft im Kühlschrank)

  • Glasur:
    • 3 EL Puderzucker (wir mögen die Glasur nicht so super-dick)
    • 1-2 TL Kokosnusscreme
    • ein wenig Zitronen-/Limettensaft für Frische

  • Topping:
    • geröstete Kokosspäne, gefriergetrocknete Himbeerstückchen, …

Zubereitung:

Zucker und den Abrieb von Limette/Zitrone gut vermischen. Mehl, Backpulver, Salz, Vanillezucker und Kokosraspeln hinzugeben und vermischen. Dann die Butter in Stückchen einarbeiten. Die Autorin des Originalrezeptes reibt die eiskalte Butter hinein. Bei uns hat es auch so gut geklappt. Der Teig ist dann bröselig und das muss so sein.

Die feuchten Zutaten bestehend aus Discard, Ei und Kokosnusscreme in einer separaten Schale gut vermischen.

Nun alles zusammen mischen, bis sich ein klumpig/klebrig wirkender Teigball entsteht. Nicht überkneten, das ist ganz wichtig.

Nun auf einer bemehlten Fläche den Teig zu einem runden Fladen ausrollen. Die Dicke sollte am Ende ca. 2-3 cm betragen. Den Teigfladen in 8 Teile aufteilen, wie bei einer Torte.

Damit der Teig beim Backen nicht auseinanderläuft, sollte man ihn mind. 1 h einfrieren. Geht auch prima über Nacht. Wir haben keinen großen Eisschrank und daher die Scones mit Backpapier getrennt in einer großen Dose eingeschichtet eingefroren. Leider nicht ganz so cool, wie ein Blech einfach in einen riesigen Eisschrank zu schieben. Aber es funktioniert.

Zum Backen den Ofen auf 180°/ 200° C Umluft bzw. Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nun die Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und sie noch mit ein klein wenig extra Kokosnusscreme einstreichen. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Während die Scones auf einem Gitter abkühlen, kann man in Ruhe die Glasur herstellen. Die Glasur vorsichtig mit den beiden Flüssigkeiten anrühren, bis sie schön dicklich und gut aufzutragen ist. Sacht an die Konsistenz rantasten, wie immer bei Puderzucker-Glasuren.

Die ausgekühlten Scones mit der Glasur bestreichen und mit gewünschtem Topping bestreuen. Auf unseren Bildern seht Ihr dieses Mal kein Topping. Wir müssen beim nächsten Mal weitere Bilder machen. Die Himbeer-Version war zu schnell aufgegessen…

Oliebollen

Die Niederlande sind eins unserer Herzensländer. Unsere Nachbarn lieben zum Jahreswechsel Oliebollen und wir haben uns gedacht, dass wir sie nun auch endlich mal selbst machen. Mit unseren Berlinern oder Krapfen haben sie weniger zu tun. Hier wird ein Hefeteig frittiert. Mit oder ohne Rosinen, ein Hüftknaller, aber es lohnt sich.

Wir haben statt Rosinen übrigens eine Trockenfrüchtemischung vom Weihnachtsmarkt verwendet, die wir zuvor ein paar Tage in Portwein eingelegt und diese dann schön abtropfen haben lassen. Das hat der ganzen Sache noch einmal etwas Pfiff gegeben.

Oiliebollen aus den Niederlanden, selbst gemacht - einfach köstlich.

Zutaten für ca. 15-20 Stück:

  • 1 Päckchen Trockenhefe (ca. 7 g) oder 30 g frische Hefe
  • 2 TL Salz
  • 2 Eier Größe M
  • 500 g Dinkelmehl
  • 300 ml lauwarme Milch
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 150 g Rosinen, zuvor in Wasser eingeweicht und dann wieder abgetropft
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Frittieröl

Zubereitung:

Je nachdem, ob Trockenhefe oder frische Hefe verwendet wird, gibt es nun zwei Startmöglichkeiten. Frische Hefe zunächst in die lauwarme Milch bröckeln und sie darin auflösen, kurz stehen lassen.

Bei der Verwendung von Trockenhefe diese direkt mit den trockenen Zutaten vermischen.

Dann die Milch oder Hefe-Milchmischung, das warme Wasser und die Eier hinzugeben. Alles gut vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist, der leicht zähflüssig sein sollte.

Die eingeweichten Rosinen zufügen und gut mischen.

Nun muss der Teig an einem warmen Ort ruhen. Abgedeckt mit einem Tuch soll der Teig sich in gut einer Stunde verdoppeln.

Dann wird frittiert. Entweder eine Fritteuse oder einen Topf nutzen. Das Öl sollte ca. 180 °C vorgeheitzt werden.

Profis nehmen wohl häufig einem Eisportionierer. Wie hatten zwei Esslöffel. Kleine Portionen abstechen und sie 5-7 Minuten goldbraun ausbacken. Hier darauf achten, dass das Fett nicht zu heiß wird, sonst werden sie zu schnell dunkel und sind nicht durchgebacken.

Die fertigen Oliebollen auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Puderzucker bestäubt noch warm servieren.

Tipp: Alles, was nicht direkt aufgegessen wird, einfach am nächsten Tag kurz unterm Wasserhahn (ja, wirklich) ordentlich befeuchten und dann z.B. in einer Heißluftfritteuse 5-8 Minuten bei ca. 180 °C nochmal aufknuspern. Das funktioniert sehr gut. Wer keine Heißluftfritteuse hat, der gute, alte Backofen tut es auch.

Feuerzangenbowle

Neben Glühwein trinken wir sehr gerne Feuerzangenbowle. Jetzt, wo der Jahreswechsel wieder vor der Tür steht und der gleichnamige Film mit Heinz Rühmann nun auch wieder öfter gezeigt wird, haben wir hier ein schönes Rezept für eine Feuerzangenbowle. Sie lässt sich effektvoll im Rahmen einer Party herstellen oder auch einfach nur daheim in der Küche. Ein Genuss ist sie so oder so.

Wichtig: Da hier hochprozentiger Alkohol entzündet wird, ist mit absoluter Vorsicht zu agieren. Niemals den Rum direkt aus der Flasche auf den brennenden Zuckerhut gießen! Das kann die ganze Flasche schlagartig entzünden. Daher unbedingt mit einer kleinen Kelle und großer Vorsicht arbeiten.

Zutaten für ca. 8 Portionen:

  • 1,5 l trockener Rotwein
  • 2 große Bio-Orangen
  • 2 Bio-Zitronen
  • 1-2 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 6 Nelken
  • 1 großer Zuckerhut (250 g)
  • 300 ml brauner Rum mit mind. 54 % Alkoholgehalt, z.B. Pott-Rum

Zubereitung:

Den Rotwein in einen großen Topf gießen. Die Zitrusfrüchte heiß abwaschen und in Scheiben schneiden. Nun in eine der Scheiben die Nelken spicken. So kann man diese später leichter entfernen. Die Orangen- und Zitronenscheiben zum Wein geben, ebenso Zimtstange und Sternanis. Alles sachte und vorsichtig erwärmen, aber nicht aufkochen lassen.

Wenn man nun ein hitzebeständiges Bowletöpfchen (vielleicht sogar mit Rechaud) besitzt, so wird der warme Wein nun umgefüllt, um es dekorativer zu gestalten und die Bowle warm zu halten. Ansonsten bleibt der Wein eben im Topf und bei kleiner Stufe auf dem Herd.

Die Feuerzange mit Zuckerhut auflegen und mit ca. 100 ml Rum tränken und gaaanz vorsichtig mit langem Feuerzeug oder Streichholz entzünden. Nun tropft der schmelzende Zucker langsam in den Wein. Das sieht ziemlich beeindruckend aus und wie gesagt, bitte sehr vorsichtig dabei sein. Man möchte ja keinen Wohnungsbrand riskieren.

Nach und nach den restlichen Rum vorsichtig mit einer kleinen Kelle über den brennenden Zuckerhut gießen. So brennt der Zuckerhut langsam vollständig ab und man kann das Getränk in Gläser füllen und genießen. Natürlich kann man die Gläser noch effektvoll dekorieren. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Dorotheas Spritzgebäck „reloaded“

Vor ein paar Jahren bekam ich ein weiteres Rezept für Spritzgebäck, das mich ebenso begeistert, wie das Familienrezept. Meine damalige Kollegin Dorothea brachte eine Kiste Spritzgebäck mit ins Büro und wir konnten die Finger nicht aus der Dose lassen. Wir saßen zum Frühstückskaffee und man hörte nur noch „crunch, crunch, crunch“.

Es schmeckt durch die Zugabe von Mandeln/Haselnüssen auch noch einmal anders und die Konsistenz ist auch gänzlich anders. Wo das Familienrezept zwar auch einen gewissen Crunch hat, ist es doch auch hier und da etwas mürbe. Das ist bei Dorotheas Spritzgebäck nicht der Fall. Crunch pur. Aber auch kein Wunder, der Zuckeranteil macht es aus, würde ich meinen.

Gestern habe ich das Gebäck mal wieder gebacken. Den Teig hatte ich schon am Vortag vorbereitet. Er ließ sich optimal verarbeiten und die Kekse sind genauso geworden, wie ich sie in Erinnerung habe. Unglaublich crunchy und mit hohem Suchtpotenzial, eben ganz Dorotheas Spritzgebäck. Eine tolle Erinnerung an Dorothea, die mittlerweile schon einige Zeit im wohlverdienten Ruhestand ist und sehr von mir vermisst wird.

Wer also noch etwas backen möchte vor den Feiertagen, dem sei dieses Rezept ans Herz gelegt.

Adventsbackstube

Gestern haben wir noch einmal den Teig für die gefüllten Pumpernickel-Schoko-Sterne angesetzt, die wir heute mit klassichen Linzer-Ausstechern und ganz wichtig, ohne das Eigelb on top verarbeitet haben. Ehrlich gesagt, wir finden sie ohne das Eigelb echt viel schöner und geschmacklich haben wir auch nichts vermisst. Die Linzer Ausstecher machen es wunderbar einfach. Ein herrlicher Vormittag in der Küche.

(Pott-)Spekulatius

Hier haben wir ein weiteres Rezept aus dem Münsteraner Weihnachtsküche Buch von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Statt eines Prinzipalmarkt-Ausstechers, haben wir jedoch stilecht einen Förderturm. Schließlich sind wir hier im Ruhrgebiet. Jawohl. 🙂 Da das Münsterland jedoch „um die Ecke liegt“ und wir im Ruhrgebiet dafür bekannt sind, kulinarische Einflüsse aus vielen Regionen und Kulturen zu haben, wird das Rezept unserer Münsterländer Nachbarn unserer Sammlung hinzugefügt. Wir mögen halt das Beste von allem. 😉 Und diese Kekse sind wirklich sehr lecker. Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten und verzeiht tatsächlich auch Ausstechunfälle.

Zutaten:

  • 300 g Weizenmehl Type 405 (oder Dinkelmehl Type 630) plus etwas mehr zur Verarbeitung
  • 1/2 TL Backpulver (wir verwenden immer Weinsteinbackpulver)
  • 1 Ei Größe L
  • 200 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 150 g weiche Butter

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermischen, eine kleine Mulde bilden, in der das Ei und die Butter (in kleinen Stücken) gegeben werden. Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in Folie wickeln (oder Lock & Lock-Dose) und mind. 1 Stunde kalt stellen, bevor man an die weitere Verarbeitung geht.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf bemehlter Fläche portionsweise ca. 4 mm dick ausrollen und dann seine Motive ausstechen.

Die Kekse ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen und in einer Keksdose luftdicht verschlossen aufbewahren.

Spritzgebäck nach „Anna“

2011 hatte ich dieses Rezept das 1. Mal veröffentlicht. Da war das Rezept schon gut und gerne 30 Jahre in der Familie. Mittlerweile dürften es gut 44 Jahre sein. Wie die Zeit vergeht. Wir haben es ursprünglich von einer ganz lieben Nachbarin erhalten. Diese ist mittlerweile leider verstorben. Wir backen es jetzt also in Gedenken an „Anna“. Ich werde sie nie vergessen. „Anna“ war eine echte Backgöttin und eine Seele von Mensch. Und Weihnachten ohne „Annas Spritzgebäck“ geht bei uns gar nicht. Es ist so gut, ich muss das Rezept einfach mal wieder nach oben holen.

Die Tage habe ich es mit meiner Mama erneut gebacken und den Teig schon einen Tag im voraus vorbereitet und in einer Lock & Lock Dose im Kühlschrank aufbewahrt. Das hat dem Teig sehr gut getan. Er war sehr gut zu verarbeiten, hat kaum geklebt.

Für 2-3 Bleche braucht man:

  • 625 g Mehl
  • 3 Eier der Klasse M
  • 250 g Margarine/Butter
  • 250 g Zucker
  • jeweils 1 Päckchen Vanillezucker und Backpulver
  • optional Schokoglasur

Den Backofen auf 180 Grad Umluft bzw. 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Dann mit einem Fleischwolf das Gebäck formen und nach Wunschform (in Streifen, Kreisen, etc.) auf mit Backpapier ausgelegte Bleche auslegen. Dabei nicht zu dicht nebeneinander legen.

Die Plätzchen ca. 15-20 Minuten (je nach gewünschtem Bräunegrad) backen.  Jedes Mal denke ich mir, dass es zu lang ist, aber die Kekse brauchen ihre Zeit und je nach Ofen dauert es wirklich so lange.

Optional in warmer Schokoglasur dippen. Wir lieben es aber tatsächlich pur. In einer Blechdose aufbewahren und genießen.

Gefüllte Pumpernickel-Schoko-Sterne

Dieses Rezept habe ich aus dem Buch von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup „Münsters Weihnachtsküche“ aus dem Hölker Verlag, das ich vor 1-2 Jahren an Nikolaus geschenkt bekommen habe. Zu Münster haben mein Mann und ich einen langjährigen Bezug und das Buch ist wirklich zauberhaft gestaltet, die Rezepte sind uns nicht fremd.

Pumpernickel ist in Nordrhein-Westfalen und im Münsterland etwas sehr Traditionelles und meine Familie mag ihn sehr. Im Gebäck oder Dessert ist er neben seiner klassischen Verwendung ebenfalls ein absoluter Hochgenuss.

Wir wollten das Rezept schon lange probieren. Da ich wenig Zeit fürs Backen habe, habe ich den Teig tatsächlich schon am Vortag zubereitet, luftdicht in einer Lock & Lock Dose verpackt und einen ganzen Tag im Kühlschrank gelagert. Das hilft außerdem ungemein bei der weiteren Verarbeitung und irgendwie finde ich es nett, wenn man nach dem Backen nicht noch Küchengeräte groß säubern muss. Bei uns sind übrigens auch ein paar Sterne mehr raus gekommen. Sind wir nicht böse drum, die Kekse sind sehr lecker.

Zutaten für mind. 15 Sterne:

  • 125 g zimmerwarme Butter
  • 125 g Zucker
  • 60 g Pumpernickel
  • 1 Ei Größe L
  • 225 g Mehl (+ etwas mehr zum Verarbeiten)
  • 50 g fein gehackte Zartbitterschokolade
  • 1 Eigelb (optional ein wenig Milch zum Verkleppern)
  • 125 g Johannesbeerkonfitüre/-Gelee
  • Sternausstecher Durchmesser 7 bzw. 1,5 cm

Zubereitung:

Den Pumperickel fein zerbröseln. Butter und Zucker cremig rühren und das Vollei zugeben, gut unterrühren. Das Mehl zufügen und zu einem glatten Teit verkneten.

Pumpernickelbrösel und gehackte Schokolade unter den Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln oder in eine Dose geben und mindestens 30 Minuten kühlen.

Den Teig auf bemehlter Fläche ca. 4 mm dick ausrollen und (mind.) 15 Sterne ausstechen. Weitere 15 Sterne mit jeweils einem kleinem zusätzlichen Stern in der Mitte ausstechen.

Die Keksrohlinge mit verkleppertem Eigelb bestreichen.

Achtung: Ich würde hier dem Eigelb etwas Milch zufügen, da man sonst schnell den Eindruck hat, der Keks wäre mit Rührei-Topping.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Kekse ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Die Johannsbeerkonfitüre/das Gelee leicht erwärmen und etwas glatt rühren. Dadurch hat man keine Marmeladenklumpen zwischen den Keksen. Je einen Klecks auf ca. 15 Sterne (ohne Sternloch) geben und mit einem „gelöcherten“ Keks bedecken. Gut antrocknen lassen und genießen.

Und hier noch ein Update, wie es ohne Eigelb on top aussehen kann. 😉

Lillet „Winter“-Edition

Als Gin-Liebhaberin bin ich bei Aperol- und Lillet-Getränken meistens raus, wenn es was mit Gin gibt. Denn Gib dem Leben einen Gin und nicht, gib dem Leben Aperol.
Jedoch ist mir die Tage dieses Rezept für einen winterlichen Lillet-Cocktail in die Finger geraten und wir haben es ausprobiert und so toll gefunden, dass wir es gerne teilen möchten. Vielleicht ist es etwas für die Silvester-Party? Bei uns ist der Drink auf jeden Fall heute mit dabei. Einen guten Rutsch und ein gesundes 2024 für Euch alle.

Zutaten für ein Glas:

  • Eiswürfel (wir haben vor ein paar Tagen dicke Eisblöckchen mit Bio-Orange, Rosmarin, Cranberries, … produziert, die sich besonders hübsch im Glas machen)
  • 50 ml Lillet Blanc
  • 50 ml Birnensaft
  • 20 ml Zimtsirup, gekauft oder selbst gemacht
  • 30 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 50 ml Tonic Water

Für die Garntur, optional:

ein Zweiglein frischer Thymian, Zimtstange und eine Birnenscheibe

Zubereitung:

Die Eiswürfel ins Glas geben, Lillet Blanc, Birnensaft, Zitronensaft und Zimtsirup zufügen. Mit Tonic Water auffüllen und sacht umrühren.

Eine Birnenscheibe vorsichtig an den Glasrand stecken, Zimtstange und Thymianzweiglein mit ins Glas stecken und schon ist das leckere Getränk fertig.

Glücksgebäck

Bevor das alte Jahr sich dem Ende neigt, noch ganz herzliche Wünsche für einen guten Übergang und eine schöne Feier heute Abend. Ob wild oder ruhig, rutscht gut rein und wenn Ihr es wie wir haltet – wir rutschen gemütlich mit gutem Essen rein – dann habt Ihr vielleicht noch etwas Lust zu backen. Bei uns steigen die besten Parties in der Küche.

Dieses Rezept habe ich auf Instagram bei „Ganaschekatze“ entdeckt und fand die Idee einfach zauberhaft. Habe es direkt ausprobiert. Eine schöne Idee, um etwas „Glück“ an Familie und Freunde zu verschenken. Ein frohes und gesundes neues Jahr Euch allen.

Hefegebäch Glücksklee
Hefegebäck Glücksklee

Zutaten:

  • 400 g (Dinkel)Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • 240 ml gewärmte Milch
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb, etwas Milch
  • Hagelzucker

Zubereitung:

Je nach Hefeart einen Teig herstellen. Bei der frischer Hefe zunächst aus Milch, Hefe und Zucker einen kleinen Ansatz erstellen, diesen kurz zur Seite stellen und dann mit Mehl, Butter und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bei der Nutzung von Trockenhefe direkt alle Zutaten vermischen und den Teig herstellen. Den Teig dann eine gute Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Ausrollfläche gut bemehlen und Backbleche vorbereiten. Den Ofen auf 180 °C O/U vorheizen.

Den Teig nun kurz „aufkneten“ und dann zum Ausstechen ausrollen. Mit einem Ausstecher Herzen ausstechen und jeweils aus vier Herzen ein „Kleeblatt“ auf dem Backblech auslegen. Noch einmal gut 15 Minuten gehen lassen.

Die „Kleeblätter“ mit „verkleppertem“ Ei-Milch-Gemisch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Je nach Ofen zwischen 15-20 Minuten goldbraun backen, abkühlen lassen und verschenken/genießen.

Hefegebäch Glücksklee
Hefegebäck Glücksklee