Archiv des Monats: Dezember 2013

Tadka-Dal – Dal aus gelben Schälerbsen

tadka-dalZum ersten Advent gab es bei uns ein feines indisches Daal mit ganz viel Reis dazu. Total lecker und auch am nächsten Tag bei etwaigen Resten noch ein echter Hochgenuss. Durch die in der indischen Küchen sehr gängigen Gewürze wie  Kardamomkapseln und Zimtstangen hatte das Gericht irgendwie auch einen leichten weihnachtlichen Touch. Diese Gewürze sind ja doch – vom einmal Backen abgesehen – eher untypisch in der deutschen Küche. Dieses Gericht kommt übrigens aus dem Punjab.

Zutaten für 4-6 Portionen:

  •  200 g Ahar (so nennt man die gelben Schälerbesen) abgespült und abgetropft
  • 2 EL Butter
  • 1 schwarze Kardamomkapsel
  • 1 Zimstange, ca. 2-3 cm lang
  • 2 Gewürznelken
  • 3 TL Cayennepfeffer
  • Salz

Für das Masala:

  • 2 Zwiebeln, geschält, eine gehackt und eine in Ringe geschnitten
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 3-4 Knoblauchzehen, geschält
  • 1 TL frisch gehackter Ingwer
  • 2 EL gehacktes Koriandergrün
  • 2 TL Koriandersamen
  • 2 getrocknete, rote Chilischoten
  • 2 Tomaten in grobe Stücke geschnitten

Zubereitung:

600 ml Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Schälerbsen dazu geben und bei mittlerer Hitze ca. 30-45 Minuten weich kochen.  Abgießen und zur Seite stellen.

Für das Masala die gehackte Zwiebel mit Kreuzkümmelsamen, Knoblauch, Ingwer, Koriandergrün, Tomaten, Koriandersamen und Chilischoten im Mixer fein pürieren.

In einem weiteren Topf nun die Butter bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Zwiebelringe, Kardamom, Zimt und Gewürznelken zugeben und unter Rühren ca. 7-8 Minuten braten, bis die Zwiebelringe goldbraun sind. Das Masala einrühren und 10-15 Minuten bei sanfter Hitze köcheln lassen.

Nun die Schälerbsen, das Ahar, zugeben. Bei Bedarf mit ein wenig Wasser verdünnen und salzen. Das Dal nun noch ein paar Minuten köcheln lassen, damit sich alle Aromen miteinander verbinden und eine schöne Konsistenz erreicht wird.

Mit Reis und/oder indischen Brotsorten wie z.B. Chapati oder Naan servieren.

Piggys rosa Cranberrywölkchen

cranberrymakronen1Unser rosa Küchenwunder Piggy habe ich ja schon öfters vorgestellt. Heute präsentiere ich voller Stolz Piggys rosa Cranberrywölkchen.

Ein Augen- und Gaumenschmaus und  relativ schnell und einfach gemacht. Piggy macht das quasi ganz alleine. Ein echtes Talent eben.

Je nach Wölkchengröße bekommt man 2-3 Bleche aus den angegeben Zutaten. Wer mag, der kann auch gerne Oblaten als Bodenplatte verwenden. Je nach Gusto. Gutes Gelingen.

Nachtrag: Mittlerweile haben wir das Jahr 2018 und statt der Wilton Farben, die ja leider in der Kritik stehen und eventuell gesundheitliche Schäden verursachen können, haben wir umgedacht, diese entsorgt und nun von Sonnentor Rote Bete Latte Pulver verwendet. Färbt ebenso schön und ist sicher gesünder.

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Zutaten:

  • 4 Eiweiß (Eigröße M, gerne aber auch XL, dann wird es eben etwas mehr)
  • 1 paar Krümelchen Salz, nur ein winziger Hauch
  • 2 TL Zitronensaft
  • Rote Bete Latte von Sonnentor, ca. 1 TL oder eine andere rote Lebensmittelfarbe
  • 2 TL Zitronenabrieb oder auch gerne Orangenabrieb
  • 260 g Zucker
  • 200 g gehackte Cranberries

Zubereitung:

Die fein säuberlich getrennten kalten Eiweiße mit dem Salz und dem Zitronensaft aufschlagen. Die Speisefarbe zufügen (dabei auf die Angaben des Herstellers und den eigenen Geschmack achten, weshalb ich keine Mengenangabe gemacht habe), die Masse soll richtig schön rosa werden. Den Zucker nun nach und nach einrieseln lassen und richtig kräftigen Eischnee produzieren.

Nun die Cranberries und den Zitronen- oder wahlweise Orangenabrieb vorsichtig untermischen.

Den Backofen auf 120 °C Umluft (130 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Auf mit Backpapier ausgelegten Blechen nun mit zwei Teelöffeln kleine Wölkchen aufsetzen. Hierbei einfach nach persönlicher Vorliebe vorgehen. Die einen mögen das kleiner, die anderen größer. Natürlich kann man auch einen Spritzbeutel mit großer Tülle verwenden. Man sollte nur darauf achten, dass die Tülle eine große Öffnung hat, damit etwaige Cranberrystücke nicht alles verstopfen.

Nun die Bleche in den Ofen schieben und alles gute 45 bis 50 Minuten trocknen lassen. Dabei darauf achten, dass die Wölkchen nicht braun werden.

Auf den Blechen abkühlen lassen und genießen.

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Nigella Lawson – Nigella Christmas: Food for family, Friends, Festivities

nigellas-christmasDieses Buch habe ich von meinen Schwiegereltern zum Geburtstag im Sommer geschenkt bekommen und nun ist die Zeit, in der ich es gerne vorstellen würde. Das Buch ist, wie der Titel sicher schon vermuten lässt, in Englisch geschrieben und dreht sich um die englische Esskultur in der Weihnachtszeit. Vom Frühstück, bis hin zum Festessen, Kuchen und Dessserts und Getränken, alles ist mit dabei. Wunderschön und sehr stimmungsvoll bebildert, besticht das Buch mit mal mehr und mal weniger komplizierten Rezepten. Einiges ist recht zeitintensiv in der Umsetzung, vieles lässt sich dafür sehr gut vorbereiten. Das finde ich toll. Raffiniert, aber dennoch schaffbar soll es sein.

Auf der Suche nach praktikablen Rezepten für unsere Adventszeit waren wir zum Bespiel so begeistert von einem Kuchenbild, dass wir uns direkt eine spezielle Kuchenform zum Backen dieses Kuchens aus dem Buch besorgt haben. Ich bin ja nicht so die Bäckerin vorm Herrn, aber der Kuchen klang nicht schwer, aber dennoch lecker und da wir an Weihnachten für das Dessert zuständig sind beim Familienessen, haben wir gedacht, wir machen diesen Kuchen und mit der speziellen Form wird er auch noch spannend und weihnachtlich aussehen. Ich freue mich schon auf Heiligabend, wenn wir ihn präsentieren können. Es gibt da eine Fruchtsoße zu und ich finde das gar nicht so schlecht, als Alternative zu Eis oder irgendwelchen Cremes. Mal sehen, wie es ankommt. Sicher gibt es auch vorher noch einen Probelauf, so zur Sicherheit. Man möchte ja schließlich wissen, dass es schmeckt, was man so anbietet.

Nur das Stöbern allein im Buch macht schon Freude. Ich denke, das Ausprobieren und Verkosten wird großartig. Rund herum, ein schönes Buch für Koch- und Weihnachtsfans.

By the way – einen schönen Nikolaustag wünschen wir Euch.

Hühnersuppe

Wenn die Tage nass und kühl sind, man viel Stress auf der Arbeit hatte und sich vielleicht sogar etwas krank fühlt, dann ist eine Hühnersuppe genau richtig, um ein wenig Sonne ins Herz zu zaubern. Hühnersuppe, das sind für mich auch ganz viele Erinnerungen an meine Oma, die diese Suppe oft gekocht hat und natürlich auch an meine Mama, die diese Suppe auch heute noch mit viel Liebe zubereitet. Hühnersuppe ist so ein Gericht, das geht fast immer. Ungeschlagen als Trostspender, Heilmittel und Seelenbalsam in allen Lagen. Von Oma und Mutti schmeckt sie am besten, aber selbst kochen geht natürlich auch und das ist gar nicht so schwer.

Da wir immer noch auf Diät sind, verwenden wir kein komplettes fettes Suppenhuhn, sondern nur zwei Schenkel, das ist deutlich fettärmer und funktioniert sehr gut. Da uns persönlich auch nicht mehr so irre viel an Fleisch liegt, reicht es auch als Suppeneinlage .

Wir besitzen keinen Schnellkochtopf, aber in einer guten Stunde steht auch bei uns diese Suppe auf dem Tisch.

Ein Hinweis bezüglich der etwaigen Resteaufbewahrung: Gibt man den Reis mit in die Suppe, so wird die Flüssigkeit über Nacht im Kühlschrank heftig aufgesogen.  Das ist nicht jedermanns Geschmack. Bei meinen Schwiegereltern wird deshalb der Reis grundsätzlich warm und extra bei Tisch gereicht, so dass sich jeder selbst nehmen kann. Ich bin wieder mehr der „Reis in die Suppe“-Typ und liebe auch etwas dickere Suppen, verdünnen kann ich notfalls immer noch.huehnersuppe

 

Zutaten für einen großen Topf Suppe (5-6 l Topfgröße):

  • 2 Hühnerschenkel
  • 3 Möhren
  • 1 große Stange Lauch
  • 1 etwa faustgroßes Stück Knollensellerie
  • 1-2 Pastinaken, nach Belieben
  • 1 Chili, entkernt und fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 1 EL mildes Currypulver, z.B. Herbaria Old Mild Curry
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • Reis als Suppeneinlage, extra gekocht und klar gespült

Zubereitung:

Die Hühnerschenkel waschen und in den Suppentopf legen. Nun das gewaschene Suppengemüse (Möhren, Lauch, Sellerie und Pastinaken) putzen und in Würfel (1,5 bis 2 cm groß) bzw. den Lauch in Ringe schneiden und dazu geben. Die Lorbeerblätter ebenfalls dazu geben, mit der Pfeffermühle ein paar Runden über dem Topf drehen. Die fein gehackten Chilistückchen dazu geben. Das Salz kommt erst später hinzu. Mit Wasser aufgießen, bis alles üppig bedeckt ist und ab damit auf den Ofen.

Nun alles sanft köchelnd 30-45 Minuten vor sich hin blubbern lassen und den Reis für die Suppeneinlage vorbereiten. Hier liegt es ganz an der persönlichen Vorliebe, was die Menge angeht. Also Reis nach Anleitung kochen, dann in einem Sieb unter fließend Wasser klar spülen, sonst erhält man nämlich eine trübe Suppe.

Dann die Hühnerschenkel aus dem Topf nehmen und das Fleisch abzupfen und zur Seite stellen. Die Lorbeerblätter aus der Suppe fischen und wegwerfen.

Den Reis in die Suppe geben (oder auch extra reichen, ganz wie man mag), das gezupfte Hühnerfleisch dazu geben und mit Salz und dem Currypulver abschmecken.

Wenn man mag und hat, kann man nun noch mit frischer Petersilie garnieren und genießen.

Advent, Advent ein Lichtlein brennt… (die 2.te)

1. AdventHallo ihr Lieben,

auch ich möchte Euch natürlich allen einen schönen ersten Advent wünschen. Nachdem wir heute noch mal ein bisschen das Chaos beseitigt haben, können wir nun hoffentlich ganz entspannt und besinnlich in die Vorweihnachtszeit eintauchen.

Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen auch noch das Eine oder Andere am Blog anpassen, damit wir wieder unseren „eigenen“ Look bekommen und Maren sich im neuen digitalen Zuhause so richtig wohl fühlt. Ich wünsche Euch allen auf jeden Fall eine wunderschöne, entspannte und besinnliche Weihnachtszeit. Schaltet mal einen Gang zurück und nehmt Euch Zeit, mit Euren Lieben und Freunden die Zeit zu genießen. Kocht oder backt was schönes, setzt einen Punsch oder Glühwein auf und genießt ein paar wundervolle Stunden mit den wichtigsten Menschen in Eurem Leben.

Liebe Grüße Euer Sgail aka Hayo

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Einen schönen 1. Advent wünschen wir und gleich werden wir die erste Kerze anzünden. Wir haben dieses Jahr zwei Varianten. Einmal das moderne Holztablett mit den Teelichtgläsern in der Küche, passend zum Thema Candy-Christmas, was so schön zu unserer hellblauen Küche passt.Adventgesteck

Und zum anderen einen immerwährenden Kranz, den ich vor zwei Jahren bei Frau Rimkus erstanden habe. Da gab es dieses Jahr einfach eine neue Kerze für und die werden wir gleich entzünden. Der Früchtepunsch wärmt schon auf dem Kamin, ein paar Kekse (wenn auch nur gekaufte) stehen bereit.adventkranz

Ansonsten sieht man, wir lieben Rosalie und Trüffel und haben einen riesigen Kalender, wo jeden Tag kleine Briefchen eingesteckt sind und auch einen Gutscheinkalender der beiden, den man sich als Paar teilt. Heute war was für meinen Mann drin, einmal Frühstück im Bett. Uah, wo ich so gegen Krümmel im Bett bin. Aber Gutschein ist Gutschein. Weiterhin haben wir noch einen sehr schönen Teeadventskalender, wo jeden Tag Tee für einen Liter drin ist. Heute zum Start ist es ein winterlicher Kräutertee. Ich freue mich drauf. Wie immer sind die Fotos mitten aus dem Leben und nicht wirklich in aufgeräumter Umgebung. Mittlerweile habe ich das Chaos im Wohnzimmer zwar beseitigt, aber na ja, das Bild war schon im Sack. *schäm* Also, darüber wegsehen, bitte.Adventkalender