Archiv der Kategorie: Kochlöffelchen

Lieblings-Sojabolognese

Wir haben nach vielen Versuchen nun eine absolute Lieblingsvariante für Sojabolognese gefunden. Die ist einfach nur prima und der Topf voll reicht immer schön für zwei Tage Nudeln futtern.

Zutaten:

  • 1/2 Packung Alnatura Sojaschnetzel fein
  • 1-2 TL Bio-Gemüsebrühepulver für die Schnetzelchen
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel, geschält und in feine Würfelchen geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und  in feine Würfelchen geschnitten
  • 1-2 Möhren, geschält und in feine Würfelchen geschnitten
  • 1-2 Stangen Staudensellerie, geputzt, „entphasert“ und in feine Würfelchen geschnitten
  • 1 rote Chili, je nach Gusto entkernt oder nicht, in feine Stückchen geschnitten
  • 1/4 l guter, trockener Rotwein
  • 1 guten Strang (Bio-)Tomatenmark
  • 1 (690 g) Alnatura Bio-Tomaten-Passata oder auch gerne die Bio-Passata von Kaufland
  • 1 TL Milerb Kräuter in Öl toskanische Art (provenzalische Art ist auch sehr fein)
  • 1 TL Bio-Gemüsebrühepulver für die Soße
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

Zunächst die Sojaschnetzel in ausreichend Wasser mit 1-2 TL Gemüsebrühepulver nach Packungsanleitung gar kochen und abtropfen lassen. Bei Seite stellen.

Öl in einen Topf geben. Darin die Zwiebeln, die Chili und den Knoblauch andünsten. Dann Sojaschnetzel, Tomatenmark, Möhre und den Sellerie dazu geben und kräftig anbraten.

Alles mit dem Rotwein ablöschen und den Wein verkochen lassen.

Dann die Tomatenpassata, etwas Brühepulver, Pfeffer, Salz, etwas Zucker und die Kräuter in Öl dazu geben /das erste Mal abschmecken. Die Soße ein wenig einkochen lassen und anschließend noch einmal abschmecken und je nach Bedarf nachwürzen.

Regenbogensalat nach Jamie Oliver

Dieses Rezept ist uns schon öfters begegnet. Herr Oliver macht es offenbar in jeder seiner diversen Sendungen immer mal wieder in verschiedenen Varianten. Hier ist eine davon. Und die ist echt lecker und sehr gesund und vor allem, viele der Gemüse sind derzeit saisonal heimisch verfügbar und müssen nicht extra importiert werden. Am Dressing kann man sicher noch schrauben, aber sonst – super lecker und mit einer Küchenmaschine auch super-fix gemacht. Piggy hatte das Gemüse in null Komma nix fein geraspelt. Bitte nicht auf die Nüsse verzichten, die geben der ganzen Sachen noch sehr viel Pepp.

Ganz wichtig: Die Küchengeräte sofort reinigen, da Möhre, Rotkohl und rote Bete erbärmlich färben und unschöne Rückstände hinterlassen können.

Zutaten für eine ziemlich große Schüssel voll:

  • 1/4 Weißkohl oder Spitzkohl
  • 1/4 Rotkohl
  • 1/2 -2 rohe (!) rote Beete , je nach Größe
  • 1-2 dicke Möhren
  • ein paar Radieschen
  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • 1-2 Handvoll Wallnusskerne, grob zerteilt

Für das Dressing:

  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL Rapsöl
  • 3 EL Apfelessig oder Cidre-Essig
  • Salz und Pfeffer frisch gemahlen
  • 3 TL Senf
  • Tabasco nach Belieben
  • Worcestersauce nach Belieben

Zubereitung:

Das Gemüse putzen/schrubben und durch die Küchenmaschine „jagen“. Das Dressing anrühren. (Wir haben noch ein wenig Honig hinzugegeben.)

Das Dressing zum geraspelten Gemüse geben, gut durchmischen und vorm Servieren die Nüsse über den Salat streuen.

Rinderragout nach Jamie Oliver

Laut Jamie Oliver ist dieses Ragout eins der Lieblingsgerichte seiner Frau Jools. Da wir uns vorgenommen haben, nur noch richtig „gute“ Fleischgerichte zu kochen, wenn wir denn Fleisch essen, haben wir gedacht, wir probieren dieses Gericht einfach mal aus. Allein die Zutatenliste klingt schon lecker. Das fertige Gericht hat uns auch nicht enttäuscht.

Zutaten:

  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
  • 1 Handvoll frische Salbeiblätter
  • 800 – 1000 g Rinderschmorfleisch vom Rind in 5 cm große Würfel geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Mehl zum Fleisch drin Wenden
  • 2 Pastinaken, geschält und geviertelt
  • 3-4 Möhren, geschält und in grobe Stücke zerteilt
  • 1/2 Butternutkürbis, entkernt und grob gewürfelt
  • 1 Hand voll Topinambur, geschält und halbiert (je nach Größe)
  • 500 g kleine Kartoffeln (gewaschen)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Flasche Rotwein
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
  • 1 Hand voll Rosmarinnadeln, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

Zubereitung:

Den Ofen auf 160 ° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Butter mit ein wenig Olivenöl in einem Bräter zerlassen, die Zwiebeln und die Salbeiblätter darin 3-4 Minuten anschwitzen. Ein wenig Mehl mit Salz und Pfeffer würden, darin das Fleisch wenden und zusammen mit dem gesamten Gemüse (außer dem Knoblauch), dem Tomatenmark sowie der Brühe in den Bräter geben. Man brät das Fleisch vorher nicht an. Alles gut vermischen, noch einmal ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen lassen. Dann den Deckel auf den Bräter legen und diesen in den Ofen stellen. Das Fleisch jetzt für 3-4 Stunden (!) vor sich hin schmoren lassen, bis es ganz weich ist und regelrecht zerfällt.

Das Ragout zum Servieren in Schälchen füllen.

Zitronenschale, Rosmarin und Knoblauch vermischen und von dieser Mischung ein wenig auf das Ragout geben. Dazu frisches Baguette und Rotwein reichen.

***

Wir haben statt der kleinen Kartoffeln Süßkartoffeln verwendet. Das war wirklich gut. Nächstes Mal probieren wir dann Kartoffeln. Das Fleisch war in unserem Fall ganz klassisches und ziemlich gut aussehendes Rindergulasch. Nach gut 2,5 Stunden zog ein wirklich hervorragender Duft durch unsere Wohnung. Nach 3,5 Stunden war das Essen fertig, der Duft noch überwältigender und wir haben den Ofen ausgeschaltet und das Ragout noch bei der Restwärme drin gelassen. Da wir leider ein wenig spät mit dem Kochen angefangen haben, gab es das Essen dann erst aufgewärmt am nächsten Tag. Dazu haben wir frische Kartoffelklöße serviert.

Kulinarische Vorsätze für 2012

Das neue Jahr ist ja nun schon eine gute Woche alt und die letzten Tage haben mein Mann und ich überlegt, was 2012 uns wohl bringen mag und ob wir Vorsätze haben. Zunächst einmal, wir müssen beide dringend auf Diät. Gar nicht so einfach, wenn man gerne gut isst, aber es muss leider sein.

Des Weiteren haben wir überlegt, wir möchten gerne mehr „alte“ Gemüsesorten neu für uns entdecken. Dieser Tage habe ich nämlich zum ersten Mal Pastinake verkocht. Ich hätte nie gedacht, wie lecker Pastinake ist. Roh konnte ich schon kaum die Finger davon lassen, in der Sojabolognese verarbeitet brachte sie es zu ganz vielen „ahs“, „ohs“ und „jamm, jamms“. Einfach nur total lecker. Oder Topinambur. Schon mal Topinambur verarbeitet? Bei uns köchelt es gerade in einem Ragout vor sich hin. Als wir die Knollen kauften, stand auf einmal eine ältere Dame neben uns, die uns etwas schüchtern fragte, was wir damit anstellen würden. Ich hätte gedacht, sie müsste das besser wissen, als wir. Spontan zählten wir ein paar Möglichkeiten wie dieses Ragout, Suppen, Pürees usw. auf. Daraufhin kaufte sie auch ein Schälchen und wollte ein Kartoffelpüree damit aufpeppen. Ich frage mich, ob es ihr wohl geschmeckt hat. Es brauchte nur jemanden, der die Topinamburknollen kaufte und schon war sie mutig genug, es auch zu tun. Ich hoffe, ihr Püree war lecker und sie kauft die Knollen wieder.

Steckrübe haben wir auch noch nie gemacht. Oder Schwarzwurzeln. Von meiner lieben Kollegin Susanne weiß ich, sie macht im Winter oft Schwarzwurzelgemüse. Ich kenne es nur aus einer sehr „dunklen Phase“ in  meinem Teenagerleben, als wir regelmäßig von unserem Nachbarn aus dem Iglo-Werksverkauf mit Tonnen von TK-Gemüsepackungen bedacht wurden, die alle irgendwie nicht mein Geschmack waren und sind. Bähwäh. Nichts gegen Iglo, aber diese ganzen Rahmgemüse sind einfach nur zum Abgewöhnen. Immerhin haben wir schon ein paar Rezepte mit Roter Beete ausprobiert. Richtig frischer Roter Beete, nicht die aus dem Glas. Die aus dem Glas ist auch fein, aber mit der frischen geht so einiges. Ganz klar. Man muss nur wissen, was man damit machen kann.

Genau deshalb habe ich zwei Kochbücher bestellt, die uns helfen sollen, die etwas in Vergessenheit geratenen Gemüse neu zu entdecken bzw. wiederzuerwecken. Nicht, dass wir nicht schon reichlich Bücher hätten, aber zu diesem Thema irgendwie noch nicht. Sobald sie da sind, werde ich sie vorstellen. Ich bin gespannt, was man aus Topinambur, Pastinake und Co. so alles machen kann und ob sich das auch mit einer Diät in Einklang bringen lässt.

Auf jeden Fall werden wir weiterhin nur wenig Fleisch essen. Wir haben festgestellt, weniger ist mehr und deshalb gibt es weiterhin mehr Gemüse und wenn Fleisch, dann sehr hochwertiges und welches von Tieren, die ein einigermaßen glückliches Leben geführt hat. Wir werden mal sehen, ob wir nicht auch in diesem Bereich einen Metzger oder einen Hofladen finden, der wirklich gutes Biofleisch verkauft. Das ist nämlich nicht so leicht.

Ansonsten die Devise für 2012: Ausprobieren, ausprobieren, ausprieren. Und Genießen. Trotz Diät!

Honig-Dinkel-Tiramisu mit Himbeeren

Ich habe ja immer sooo ein Glück. Da möchte ich gerne Annas Spekulatius-Tiramisu schnell noch einmal zubereiten, bevor alle Weihnachtsartikel vom Markt sind und was ist? Spekulatius war im Lädchen wohl schon vor Heiligabend ausverkauft und ich hatte auch keine Lust, noch weitere Läden abzuklappern.

Nun gut, Not macht erfinderisch und deshalb habe ich das Rezept direkt abgewandelt. Herausgekommen ist dieses Rezept. Wie man sieht, habe ich hier und da etwas an Zutaten reduziert, ergänzt, ausgetauscht und ersetzt. Vom Dinkel-Honig-Gebäck brauchte ich tatsächlich nicht einmal eine volle 150 g Tüte. Sehr gut kann ich mir auch Amarettinis darin vorstellen, die Mascaponecreme dann mit einen Schuss Amaratto aromatisiert und und und. Mir fallen dazu direkt eine ganze Reihe Kniffe ein. Aber nun erst einmal zu Honig-Dinkel-Kekschen und Himbeeren.

Zutaten für 5-6 Portionen:

  • 250 g Mascapone
  • 250 g Quark
  • 330 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 3 Teelöffel Yukatan Honig (oder jede andere Lieblingshonigsorte)
  • etwas Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 1 Spritzer Saft einer Bio-Zitrone
  • 1 EL  Flower Power Gewürzblütenzubereitung von Sonnentor
  • 150 g Bio Honig-Dinkel Gebäck (von Kaufland)
  • 450 – 500 g tiefgekühlte Himbeeren
  • Blütenhäubchen Gewürzblütenmischung vom Sonnetor zum Bestäuben

Zubereitung:

Mascapone mit Vanillezucker, Zucker, Honig, Zitronenschale und -saft sowie Flower Power Blüten gut verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterrühren.

Nun entweder Gläser oder eine große Schale bereitstellen. Die erste Schicht ist Creme, darüber schichtet man die Dinkelkekse, die praktischerweise schon recht klein und handlich sind und gibt darüber eine Lage Himbeeren. So geht es weiter, Schicht um Schicht. Die letzte Schicht sollte aus Creme bestehen und wird erst vor dem Servieren Blütenhäubchen bestäubt.

Anschließend gut durchkühlen, am besten ein paar Stunden oder direkt über Nacht, bis alles schön durchgezogen ist.

Annas Tiramisu mit Spekulatius und Himbeeren

Mit diesem Traumdessert beglückten uns Anna und Basti zwischen Weihnachten und Neujahr nach einem Besuch beim Lieblings-Thai. Einfach nur lecker. *yummi*

Zutaten:

  • 250 g Mascapone
  • 250 g Quark
  • 330 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 90 g brauner Zucker
  • 1-2 EL Blütenhäubchen Gewürzblütenmischung von Sonnentor
  • 400 g Spekulatius
  • 500 g tiefgekühlte Himbeeren
  • Kakaopulver oder Chai Küsschen Gewürzblütenmischung vom Sonnetor zum Bestäuben

Zubereitung:

Mascapone mit Vanillezucker, Zucker und Blütenhäubchen verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterrühren.

Nun entweder Gläser oder eine große Schale bereitstellen. Die erste Schicht ist Creme, darüber schichtet man Spekulatius und darüber eine Lage Himbeeren. So geht es weiter, Schicht um Schicht. Die letzte Schicht sollte aus Creme bestehen und wird wahlweise mit Kakao der Chai Küsschen bestäubt.

Anschließend gut durchkühlen, am besten ein paar Stunden oder direkt über Nacht, bis alles schön durchgezogen ist.

Brownie-Sterne

Eigentlich wollte ich dieses Rezept vor Weihnachten noch gebacken haben und auch ein schönes Foto beifügen. Da ich aber leider schon wieder krank bin… Kein Backen, kein Foto und somit nur das Rezept. *seufz* Auf jeden Fall schmecken die Sterne und sind erprobt. Sobald ich kann, werde ich ein Foto nachreichen.

Zutaten für 1 Blech:

  • 170 g Halbbitter-Kuvertüre
  • 250 g Butter
  • 6 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Vanillearoma
  • 1 Prise Salz
  • 220 g Mehl
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 3 EL Puderzucker

Zubereitung:

Kuvertüre fein hacken, mit der Butter in einem Topf bei milder Hitze über einem Wasserbad zerlassen. Eier, Zucker, Vanillearoma und 1 Prise Salz mit dem Rührgerät 8-10 Minuten sehr dickcremig rühren. Kuvertürenmischung beifügen, dann Mehl und Nüsse unterrühren.

Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Blech (32 x 39 cm) streichen (falls das Backblech größer ist, einfach mit etwas Alufolie die Größe abgrenzen). Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad auf der 2. Schiene von unten 15-18 Minuten backen (Umluft nicht geeignet).

Auf dem Blech lauwarm abkühlen lassen. Dann die Platte auf ein zweites Backpapier stürzen. Aus dem noch warmen Teig Sterne ausstechen (verschiedene Größen). Mit Puderzucker bestäuben.

Kirchererbsen-Lauch-Suppe

Das Rezept haben wir aus unserem allerersten Jamie Oliver Kochbuch. Es ist uralt. Wir haben es endlich ausprobiert bzw. Sgail; denn er hat die Suppe für mich gekocht. Ich habe nur gefuttert. Jammi.

Die Suppe ist recht fix gemacht und schmeckt wirklich sehr fein. Gerade an kalten und nassen Tagen, wie sie gerade vorherrschen.

Zutaten:

  • 350 g über Nacht eingeweichte Kichererbsen (oder aus der Dose)
  • 1 mittelgroße Kartoffel, geschält und klein geschnitten
  • 5 mittelgroße Lauchstangen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Butter
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und in feine Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 850-1000 ml Gemüsebrühe
  • geriebener Parmesan
  • kalt gepresstes Olivenöl (Extra Vergine)

Zubereitung:

Wenn man keine vorgekochten Kichererbsen aus der Dose verwendet, muss man die eingeweichten Kirchererbsen zunächst abspülen  und mit den Kartoffelstückchen weich kochen. Das dauert in etwa 45-50 Minuten. Sind sie schön weich, werden sie abgegossen.

Den geputzten und gesäuberten Lauch in feine Ringelchen schneiden.

Einen Topf mit dickem Boden wärmen und 1 EL Olivenöl und die Butter hineingeben. Lauch und Knoblauch mit einer Prise Salz hineingeben und dünsten, bis sie weich und süß sind. Dann die Kichererbsen zufügen und eine Minute mitbraten. Mit gut 2/3 der Brühe angießen und 15 Minuten köcheln.

Jetzt muss man entscheiden, ob man die Suppe pürieren oder lieber als Brühe mit Einlage essen mag. Oder man püriert einfach nur einen Teil und gibt die Masse dann zum Rest zurück. Ganz nach Belieben. Sgail hat einfach den Mixstab einmal ordentlich in den Topf gehalten und danach mit der restliche Brühe soweit verdünnt, bis wir es angemessen fanden.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Gusto mit geriebenem Parmesan bestreuen. Darüber noch einen Schuss von dem guten Olivenöl Extra Vergine, fertig.

Schokoladen-Chili-Crackles nach Rock the Kitchen!

Schon sehr lange stand dieses Rezept von Rock the Kitchen! auf unserer Ausprobier-Wunschliste. Heute fanden wir endlich Zeit und Muße dazu. Die Dinger sind wirklich sehr, sehr, lecker geworden und eine ganz tolle Abwechslung zu den normalen Plätzchen in der Weihnachtszeit. Vielen Dank an Sylvia für das tolle Rezept. Lustigerweise haben wir gerade die Tage ein Rezeptheft erstanden, wo so etwas ähnliches drin ist, nur ohne Chili. 🙂 Das Rezept werden wir auch ausprobieren. Die Dinger sehen so klasse aus und der Aufwand ist so schön gering.

Und weil wir es besonders gut gemeint haben, haben wir diesmal mit Gepa-Produkten gebacken. Total lecker und es gab uns echt ein gutes Gefühl.

Zutaten:

  • 230 g gute Schokolade, 82 %, wir hatten Gepa Grand Noir Edelbitter in 85 %
  • 60 g Kakaopulver, z.B. Gepa Kakao Amaribe
  • Mark einer Vanilleschote
  • 125 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Chiliflocken/-pulver, bei uns war es eigene Ernte
  • 100 g zimmerwarme Butter
  • 250 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 60 ml Milch
  • 200 g Puderzucker zum Wälzen

Zubereitung:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und kurz zur Seite stellen, damit sie etwas abkühlt. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren und danach Eier und Vanille unterrühren. Dann die geschmolzene Schokolade hinzugeben. Alles gut verrühren und anschließend die restlichen Zutaten – ausgenommen den Puderzucker – unterrühren.

Den Teig nun abgedeckt für ca. 2 Stunden in den Froster stellen. Hierbei auf die Einstellung des eigenen Gerätes achten. Bei uns war der Teig schon nach gut 1,5 Stunden recht fest. Der recht matschige Teig muss gut portionierbar sein und nicht zu fest, da er sich sonst erst wieder durch die Handwärme formen lässt.

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Aus dem angefroreren Teig walnussgroße Kugeln formen, diese im Puderzucker wälzen und aufs Blech legen. Dabei auf einen ausreichenden Abstand zur „Nachbarkugel“ achten.

Das Wälzen im Puderzucker klappt prima in einer kleinen Schale und besonders gut, wenn man den Puderzucker vorab siebt, dann haftet er besser an den Teigkugeln. Insgesamt sind wir mit ungefähr 100 g Puderzucker ausgekommen. Aber es macht sicher Sinn, noch etwas in Reserve zu haben.

12-15 Minuten backen, bis die Kugeln schön aufgeplatzt sind.

Dann das Blech aus dem Ofen nehmen und die Crackles auskühlen lassen. Sie sind im warmen Zustand noch recht weich, dies ändert sich aber wieder nach dem Auskühlen. Also einfach ein wenig geduldig sein und abwarten, bis die Crackles erkaltet sind.

Linsensuppe mit Thaicurrypaste

Ich hatte vorgestern wieder etwas Zeit und konnte ein neues Rezept ausprobieren. Diesmal aus dem neuen GU Vegetarisch Buch. Es ist ganz prima geworden und war wirklich schnell gemacht. Die Zutaten hatten wir sogar fast alle im Haus. Solche Gerichte mag ich sehr gerne, wo man gar nicht erst groß für einkaufen muss und direkt loslegen kann. Und ich habe es direkt verdoppelt und so hatten wir fein für zwei Tage was.

Zutaten für zwei Portionen:

  •  1 mittelgroße Zwiebel
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70 g rote Linsen
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1-2 TL rote Thai-Currypaste
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 1/2 Bund Koriander
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Crème légère oder Sauerrahm

Zubereitung:

Die Linsen in ein Sieb geben und abbrausen. Abtropfen lassen.

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in Öl glasig dünsten. Den Knoblauch und den Ingwer ebenfalls schälen, fein hacken und mitdünsten.

Tomatenmark und Currypaste dazugeben und 2 Minuten anrösten. Die Linsen zufügen und 2 Minuten mitdünsten. Dann die Brühe aufgießen und 3 Minuten köcheln lassen.

Die Dosentomaten zugeben, alles gut verrühren und zugedeckt 15-20 Minuten auf sanfter Flamme köcheln lassen. Wenn die Linsen gar sind, ist die Suppe fertig zum Abschmecken mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker.

Das Koriandergrün waschen, trocknen und fein hacken.

Die Suppe in Schälchen füllen, einen Klecks Crème légère oder Sauerrahm darauf geben und mit etwas Koriandergrün garnieren.

***

Wir haben den Koriander weggelassen. Hatten wir zum einen nicht da und zum anderen bin ich nicht so ein großer Fan davon, wie Sgail. Wir haben einfach ein paar Ruccola-Keimlinge von unserem Keimsieb oben aufgesetzt. Weiterhin haben wir ein wenig Zucker zum Abschmecken verwendet, da Tomate einfach immer ein wenig Zucker vertragen kann. Crème légère ist etwas, was wir eigentlich nicht im Hause haben. Haben wir extra gekauft und mal wieder befunden, braucht man nicht so wirklich. Sauerrahm oder etwas in der Richtung tut es auch.