Archiv der Kategorie: Kochlöffelchen

Oregano-Parmesan Baguettes

Zutaten:

  • 500 gMehl
  • 350 ml Wasser
  • ½ Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Oregano
  • Parmesan, frisch geraspelt

Zubereitung:

Salz, Zucker und zerbröselte Hefe mit dem Wasser mischen, die Mischung umrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Ca. 20 Minuten stehen lassen. Nach der Zeit nochmals umrühren, das Gemisch sollte nun leicht sprudeln.

Den Backofen auf 50° vorheizen.

Nun das Mehl und einen TL Oregano zur Flüssigkeit geben, alles ca. 10 Minuten lang kräftig zu einem gleichmäßigen, elastischen Teig verkneten.

Den Backofen ausschalten, den Teig in eine Schüssel geben und diese mit einem warmen, feuchten Handtuch bedecken. Die Schüssel auf den Boden des ausgeschalteten Backofens stellen und ca. 1 ½ bis 2 Stunden gehen lassen. Das Volumen des Teiges sollte sich dabei deutlich – bis um etwa das Doppelte – vergrößern.

Wenn es soweit ist, den Teig aus der Schüssel lösen und noch einmal kurz kräftig kneten.

Den Backofen auf 240° vorheizen.

Den Teig anschließend in zwei gleiche Hälften teilen und die Teile je zu etwa 40cm langen Baguettes formen. Jedes Baguette diagonal auf ein Backblech legen und (am Besten mit Hilfe einer Blumenspritze) von allen Seiten gründlich mit Wasser besprühen.

Den Parmesan raspeln, mit dem getrockneten Oregano vermischen und auf die gut angefeuchteten Baguettes streuen. Leicht andrücken und die Brote noch mal leicht mit Wasser besprühen.

Ein tolles Rezept, von einer ganz lieben Forennutzerin.

Italienisches Olivenbrot

Zutaten:

250 g Mehl
1 Würfel Hefe
150 ml trockener Weißwein
159 ml Olivenöl
4 Eier
1/2 TL Salz
1-2 TL Oreganoblättchen
150 g Parmesan
2 Knoblauchzehen
100 g grüne Oliven

Zubereitung:

250 g Mehl mit einem Würfel Hefe mischen, nach und nach zimmerwarmen Wein (150ml, trockener Weißwein) und 150 ml Olivenöl unterrühren. Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 min. gehen lassen.

4 Eier und 1/2 TL Salz unter den Teig rühren, danach 150 g geriebenen Parmesan und Oreganoblättchen unterziehen.
2 Knoblauchzehen schälen und klein hacken, 100g entsteinte grüne Oliven grob hacken und beides zum Schluss zugeben.

Teig in eine gefettete Kastenform füllen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 1 Stunde goldbraun backen.

Brot einige Minuten ruhen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Joghurtraita mit Cocktailtomaten

Dieses Rezept ist von meinem Mann, der sehr gerne exotisch kocht.

Zutaten:

  • 500 g Joghurt (je gehaltvoller, desto besser)
  • 250 g Kirsch- bzw Cocktailtomaten
  • frische rote oder grüne Chilis (so scharf, wie man es gerne haben möchte)
  • 1 Teelöffel braune Senfsamen
  • 12-16 getrocknete Curryblätter (frische gehen auch, dann etwas weniger)
  • 1 Prise Asafoetida (auch Teufelsdreck oder Hing genannt)
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz (Ghee) um die Gewürze zu rösten

Zubereitung:

Den Joghurt in einer Schüssel mit etwas Salz locker schlagen, damit er schön cremig ist – danach erst mal zur Seite stellen.

Nun die Chilis in sehr dünne Ringe schneiden, damit sie auch all ihre Kraft entfalten. Wem das zu scharf ist kann sie auch vorher noch halbieren und die Kerne und die weißen Trennlamellen herausnehmen, dann wird es milder.

Nun die Curryblätter auf einem Brettchen mit dem Messer klein krümeln oder schneiden. Dabei darauf achten, dass nicht zu viele dicke Stiele dabei sind.

Die Tomaten waschen, abtrocknen und dann halbieren. Die Hälften in den Joghurt geben und vorsichtig unterrühren. Das ganze dann zur Seite stellen.

Nun erhitzt man das Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne. Es muss richtig schön heiß sein, damit es auch sofort röstet, wenn die Gewürze rein kommen. Wenn das Fett soweit ist, gibt man zuerst die braune Senfsaat hinein und macht sofort den Deckel auf die Pfanne, da die Samen ein erstaunliches Eigenleben entwickeln und anfangen zu hopsen. Aufpassen das es nicht verbrennt, also immer etwas Vorsicht walten lassen.

Nach wenigen Sekunden ist das Gehopse vorbei und die Samen sind aufgesprungen und geröstet. Dann die Chilischeiben, Curryblätter und das Hing (Asafoetida) dazu geben und kurz mitrösten, bis die Chilischeiben etwas geröstet aussehen, sie sollten keines Falls schwarz werden, dann wirds bitter. Es entwickelt sich ein etwas beißender Dampf beim Rösten, das ist normal und so gewollt, da etwas vom scharfen Capsaicin verdampft, mehr aber auch nicht.

Nun den Inhalt der Pfanne direkt auf den Joghurt geben, es sollte ruhig etwas zischen und dann vorsichtig unterrühren, bis das Öl mit den Gewürzen im gesamten Joghurt verteilt ist.  Das sieht man recht gut, da das Öl entweder etwas rot oder grün geworden ist, ganz danach, welche Chilis man verwendet hat. Ist das Öl nicht mehr am Rand oder auf den Joghurt zu sehen, ist alles wohl verteilt und das Gericht fertig.

Es eignet sich wunderbar zu Fladenbrot, beim Grillen als Beilage oder auch zu Backkartoffeln. Es geht aber eigentlich zu allen würzigen und scharfen Gerichten. Es kühlt wunderbar den Gaumen und schmeckt ganz prima. Im Sommer gehts auch als Hauptspeise, die würzig ist, aber nicht belastet.

Grillzucchini mit Feta

Für zwei Personen braucht man:

  • 2 mittelgroße frisch gewaschene Zucchini
  • 1 Päckchen Feta
  • ein paar Kirschtomaten, auch frisch gewaschen
  • Koblauchöl
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • Zitronensaft

Die Zucchinienden abtrennen und die Früchte dann fächerförmig einschneiden. In die Zwischenräume dünn geschnittene Fetascheibchen einfüllen. Die so befüllte Zucchini auf ein mit Knoblauchöl gefettetes Stück Alufolie legen. Drum herum die Kirschtomaten geben. Die Folie zu einem Schiffchen falten und alles mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronensaft würzen. Dann einfach auf den Grill geben und warten, bis die Zucchini schön gar gebacken ist.

Unser Lieblingsrezept bisher was Zucchini vom Grill angeht und ein echter Dauerbrenner auf dem Outdoor-Chef.

Spiegeleierkuchen

Wie allgemein bekannt sein dürfte, bin ich keine besonders gute Zuckerbäckerin. Hin und wieder versuche ich mich jedoch am einen  Rezept. Dies ist das derzeit beliebteste, weil es sogar mir gelingt.

Für ein Blech benötigt man:

  • 200 g Margarine oder Butter
  • 200 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier der Klasse M
  • 1 Päckchen Backpulver

Alle Zutaten zusammen mixen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech bei 200 Grad Umluft ca. 15 Minuten backen und dann abkühlen lassen.

Für die Puddingcreme benötigt man:

  • 2 Beutelchen Vanillepuddingpulver
  • 1 l Milch
  • die Zuckermenge, die für das Puddingpulver benötigt wird – bei mir sind es immer um die 80 g
  • 2 Becher Schmand

Den Pudding nach Anleitung kochen und kalt rühren, damit sich keine Haut bilden kann. Dann den Schmand einrühren und auf den erkalteten Boden streichen.

Des Weiteren benötigt man:

  • 1 große Dose Aprikosen, abgetropft
  • 2 Beutelchen klaren Tortenguss

Die abgetropften Aprikosen auf die Puddingcreme legen, so dass es wie ganz viele Spiegeleier nebeneinander aussieht. Dann alles noch einmal für gut 10-15 Minuten bei 200 Grad Umluft backen. Aufpassen, dass die Creme nicht braun wird. Den Kuchen erkalten lassen.

Den Tortenguss nach Anweisung zubereiten und über den Kuchen geben. Auskühlen lassen, fertig. Jammi.

Mallorna und Torfinis Nudelauflauf für Verliebte

Von zwei lieben Freunden, das Rezept ist ein Gedicht – und eine Kalorienbombe ohne Frage.

Zutaten:

  • 250g Spaghetti
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 250g Blattspinat (Tiefkühlware)
  • 1/2 Schiffchen Sahneschmierkäse
  • 150 ml Schlagsahne
  • ca. 200g Cocktailtomaten
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss
  • Gouda zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Spaghetti in reichlich Salzwasser garkochen und in eine Auflaufform füllen.

Den Knoblauch schälen und in feine Scheibchen schneiden, Zwiebeln fein würfeln und beides in etwas Öl in einem Topf glasig dünsten. Den Spinat noch tiefgekühlt hinzufügen, Deckel drauf und auftauen lassen. Mit Peffer, Salz und Muskatnuss würzen.

Die Sahne und den Sahneschmierkäse in eine hohe Rührschüssel geben und mit dem Mixer zusammen schaumig rühren, dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken

Cocktailtomaten halbieren und den Gouda (Menge nach Geschmack) reiben.

Das Zwiebel-Knoblauch-Spinat-Gemisch auf die Nudeln geben und alles gut mischen. Darüber die Sahne-Schmierkäse-Sauce verteilen und die Tomatenhälften darauf legen. Mit Gouda bestreuen.

Bei ca. 200 Grad je nach Geschmack im Ofen bräunen lassen (ca. 20 – 25 Minuten).

Indisches Lassi – süße oder herzhafte Variante

Lassi süß mit Banane

Für 4 Gläser:

1 kleine Banane schälen, grob schneiden und mit 500 g fettarmen Naturjogurt, 300 ml eiskaltem Wasser und 3 EL Zucker oder Honig gut durchmixen. In Gläser füllen und nach Belieben etwas Zimtpuler drüber streuen.

Wir machen das in der Regel nicht mit Banane, sondern mit Mangopulp (Mangobrei, den es schon fertig beim Asiamann in Dosen zu kaufen gibt). Einfach die Banane durch „Mangomatsch“ ersetzen.

Lassi herzhaft/salzig

Für 4 Gläser:

500 g fettarmen Naturjogurt mit 300 ml eiskaltem Wasser und 2 TL Zitronensaft gut durchmischen (Mixer oder Stabmixer). Mit Salz und Kreuzkümmelpulver (Cumin) würzen. In Gläser füllen und mit zwei oder drei Minzblättchen garnieren.

Reis-Obst-Salat

Diesen schnellen Reissalat gibt es schon so lange ich mich erinnern kann bei uns. Meine Mutter machte das hauptsächlich im Sommer, wenn es so richtig heiß war oder nahm es mit, wenn wir ins Schwimmbad gingen. Für viele ist ein süßer Reissalat vielleicht ungewöhnlich, aber es ist einfach nur lecker und schnell gemacht. Man kann das natürlich auch mit frischem Obst machen, aber ich kann mich gut daran erinnern, dass in meiner Jugend Cocktailfrüchte schwer „in“ waren.

Für eine große Schüssel voll braucht man:

  • 1 Kaffeetasse (einer dieser Humpen) voll Reis
  • 1 große Dose Cocktailfrüchte
  • eventuell Zucker

Zubereitung:

Den Reis ohne Salz (!) ganz normal kochen, so dass er noch etwas Biss hat und nicht eine einzige breiige Masse ist. Klar spülen und abkühlen lassen. Die Cocktailfrüchte abgießen und unter den kalten Reis mischen. Mit Zucker nach Belieben noch etwas nachsüßen, dann kaltstellen und fertig ist es schon.

Fenchel-Paprika-Salat

Zutaten:

  • je 1 rote, gelbe, grüne Paprika (kleingeschnitten)
  • 1 Knolle Fenchel (geputzt und kleingeschnitten, Fenchelgrün als Deko zur Seite legen)
  • 1-2 säuerliche Äpfel (gewaschen, entkernt und kleingeschnippelt)
  • 1 Spritzerchen Zitronensaft
  • Fertigsösschen von Knorr (Gartenkräuter) mit guten Olivenöl anrühren oder Salatsosse nach Belieben selber mixen

Zubereitung:

Einfach das klein geschnippelte Gemüse und die Apfelschnitze in einer Schüssel mischen, den Spritzer Zitrone drüber geben (damit die Äpfel nicht braun werden) und die Salatsosse drüber giessen. Schön mischen, Fenchelgrün drüber streuen und schon ist die Vitaminbombe fertig.

Doppelt gegartes Schweinefleisch mit Paprika nach Szechuan Art

Zutaten:

  • ein kleines Stück Ingwer
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 600 g Schweinefleisch aus der Keule
  • 1 EL Reiswein oder trockener Sherry
  • 5 grüne Paprika
  • 2 kleine Chilischoten
  • Öl zum Braten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Maisstärke oder Kartoffelmehl

Für die Sauce:

2 EL Brühe
2 EL Zucker
2 EL schwarze Bohnenpaste
¼ TL Salz
1 EL Reiswein oder trockener Sherry

Zubereitung:

Ingwer schälen und mit der Breitseite eines Küchenbeiles/schweren Messers leicht flach klopfen. Lauch ebenfalls etwas mit der Klinge flach drücken, so lösen sich die Aromastoffe besser.

In einem großen Topf reichlich Wasser zum kochen bringen. Das in einem Stück belassene Fleisch mit dem Ingwer und dem Lauch hinein geben und ca. 20 Minuten (gar) köcheln. Das Fleisch heraus nehmen und abkühlen lassen.

Das kalte Fleisch in etwa 4 cm große Würfel und dann in sehr dünne Scheibchen schneiden. In eine Schale legen und mit dem Reiswein beträufeln.

Paprikaschoten putzen und in Stücke/Würfel schneiden, die etwas kleiner als die Fleischscheibchen sind Chilis entkernen und in etwa 3 mm große Ringe schneiden.

Brühe, Zucker, schwarze Bohnenpaste und Salz zu einer Sauce mischen.

Wok sehr heiß werden lassen, dann 2-3 EL Öl hinein gießen. Im sehr heißen Öl den gehackten Knoblauch, Paprika und die Chilis unter Rühren braten.

Sobald der Paprika anfängt zart zu werden (er sollte noch schön knackig sein), die Fleischstücke hinzugeben, mit 1 EL Reiswein beträufeln, dann die vorbereitete Soße hinzu gießen.

Bei starker Hitze unter ständigem Rühren fertig braten. 2 EL Maisstärke oder Kartoffelmehl in EL Wasser auflösen und unterrühren – dies ergibt eine seidig glänzende Sauce, die das Gericht sämig macht.