John Moore – Hauen & Stechen

Irgendwo in einer Fantasywelt… Prinz Charming, jung, attraktiv und reichlich naiv,  reitet durch die Lande, um dem Prinzen-Image gerecht zu werden. Hilflose Jungfrauen vor bösen Zauberern, fiesen Drachen oder Monstern retten, das ist sein Job. Auf die Dauer nervt es ihn jedoch sehr, dass sich die Dankbarkeit der schönen Prinzessinnen nur auf keusche Küsschen auf die Wange beschränkt. Alles wird aber anders, als er Prinzessin Anne vor ihrer Stiefmutter, der bösen Königin Ruby, retten soll. Ruby findet nämlich Gefallen an Charming, als sie erfährt, dass er dank mangelnder Erfahrung in einer ganz bestimmten, äußerst persönlichen Sache geradezu dafür prädestiniert ist, für sie den Gral zu holen. Offenbart sich doch der Gral bekanntlich nur den Unberührten. Und so kommt auf Prinz Charming ein Abenteuer zu, das turbulenter nicht sein könnte.
Ich habe herzhaft gelacht beim lesen und fühlte mich manchmal etwas an „Shrek“ erinnert, denn auch hier werden ein paar klassische „Mädchenmärchen“ durch den Kakao gezogen. Das Buch liest sich sehr schnell und hat mir einen heiteren Nachmittag beschert. Eine schöne Kombination zwischen Fantasy und Parodie.

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