Nigella Lawson – Nigella Christmas: Food for family, Friends, Festivities

nigellas-christmasDieses Buch habe ich von meinen Schwiegereltern zum Geburtstag im Sommer geschenkt bekommen und nun ist die Zeit, in der ich es gerne vorstellen würde. Das Buch ist, wie der Titel sicher schon vermuten lässt, in Englisch geschrieben und dreht sich um die englische Esskultur in der Weihnachtszeit. Vom Frühstück, bis hin zum Festessen, Kuchen und Dessserts und Getränken, alles ist mit dabei. Wunderschön und sehr stimmungsvoll bebildert, besticht das Buch mit mal mehr und mal weniger komplizierten Rezepten. Einiges ist recht zeitintensiv in der Umsetzung, vieles lässt sich dafür sehr gut vorbereiten. Das finde ich toll. Raffiniert, aber dennoch schaffbar soll es sein.

Auf der Suche nach praktikablen Rezepten für unsere Adventszeit waren wir zum Bespiel so begeistert von einem Kuchenbild, dass wir uns direkt eine spezielle Kuchenform zum Backen dieses Kuchens aus dem Buch besorgt haben. Ich bin ja nicht so die Bäckerin vorm Herrn, aber der Kuchen klang nicht schwer, aber dennoch lecker und da wir an Weihnachten für das Dessert zuständig sind beim Familienessen, haben wir gedacht, wir machen diesen Kuchen und mit der speziellen Form wird er auch noch spannend und weihnachtlich aussehen. Ich freue mich schon auf Heiligabend, wenn wir ihn präsentieren können. Es gibt da eine Fruchtsoße zu und ich finde das gar nicht so schlecht, als Alternative zu Eis oder irgendwelchen Cremes. Mal sehen, wie es ankommt. Sicher gibt es auch vorher noch einen Probelauf, so zur Sicherheit. Man möchte ja schließlich wissen, dass es schmeckt, was man so anbietet.

Nur das Stöbern allein im Buch macht schon Freude. Ich denke, das Ausprobieren und Verkosten wird großartig. Rund herum, ein schönes Buch für Koch- und Weihnachtsfans.

By the way – einen schönen Nikolaustag wünschen wir Euch.

Hühnersuppe

Wenn die Tage nass und kühl sind, man viel Stress auf der Arbeit hatte und sich vielleicht sogar etwas krank fühlt, dann ist eine Hühnersuppe genau richtig, um ein wenig Sonne ins Herz zu zaubern. Hühnersuppe, das sind für mich auch ganz viele Erinnerungen an meine Oma, die diese Suppe oft gekocht hat und natürlich auch an meine Mama, die diese Suppe auch heute noch mit viel Liebe zubereitet. Hühnersuppe ist so ein Gericht, das geht fast immer. Ungeschlagen als Trostspender, Heilmittel und Seelenbalsam in allen Lagen. Von Oma und Mutti schmeckt sie am besten, aber selbst kochen geht natürlich auch und das ist gar nicht so schwer.

Da wir immer noch auf Diät sind, verwenden wir kein komplettes fettes Suppenhuhn, sondern nur zwei Schenkel, das ist deutlich fettärmer und funktioniert sehr gut. Da uns persönlich auch nicht mehr so irre viel an Fleisch liegt, reicht es auch als Suppeneinlage .

Wir besitzen keinen Schnellkochtopf, aber in einer guten Stunde steht auch bei uns diese Suppe auf dem Tisch.

Ein Hinweis bezüglich der etwaigen Resteaufbewahrung: Gibt man den Reis mit in die Suppe, so wird die Flüssigkeit über Nacht im Kühlschrank heftig aufgesogen.  Das ist nicht jedermanns Geschmack. Bei meinen Schwiegereltern wird deshalb der Reis grundsätzlich warm und extra bei Tisch gereicht, so dass sich jeder selbst nehmen kann. Ich bin wieder mehr der „Reis in die Suppe“-Typ und liebe auch etwas dickere Suppen, verdünnen kann ich notfalls immer noch.huehnersuppe

 

Zutaten für einen großen Topf Suppe (5-6 l Topfgröße):

  • 2 Hühnerschenkel
  • 3 Möhren
  • 1 große Stange Lauch
  • 1 etwa faustgroßes Stück Knollensellerie
  • 1-2 Pastinaken, nach Belieben
  • 1 Chili, entkernt und fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 1 EL mildes Currypulver, z.B. Herbaria Old Mild Curry
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • Reis als Suppeneinlage, extra gekocht und klar gespült

Zubereitung:

Die Hühnerschenkel waschen und in den Suppentopf legen. Nun das gewaschene Suppengemüse (Möhren, Lauch, Sellerie und Pastinaken) putzen und in Würfel (1,5 bis 2 cm groß) bzw. den Lauch in Ringe schneiden und dazu geben. Die Lorbeerblätter ebenfalls dazu geben, mit der Pfeffermühle ein paar Runden über dem Topf drehen. Die fein gehackten Chilistückchen dazu geben. Das Salz kommt erst später hinzu. Mit Wasser aufgießen, bis alles üppig bedeckt ist und ab damit auf den Ofen.

Nun alles sanft köchelnd 30-45 Minuten vor sich hin blubbern lassen und den Reis für die Suppeneinlage vorbereiten. Hier liegt es ganz an der persönlichen Vorliebe, was die Menge angeht. Also Reis nach Anleitung kochen, dann in einem Sieb unter fließend Wasser klar spülen, sonst erhält man nämlich eine trübe Suppe.

Dann die Hühnerschenkel aus dem Topf nehmen und das Fleisch abzupfen und zur Seite stellen. Die Lorbeerblätter aus der Suppe fischen und wegwerfen.

Den Reis in die Suppe geben (oder auch extra reichen, ganz wie man mag), das gezupfte Hühnerfleisch dazu geben und mit Salz und dem Currypulver abschmecken.

Wenn man mag und hat, kann man nun noch mit frischer Petersilie garnieren und genießen.

Advent, Advent ein Lichtlein brennt… (die 2.te)

1. AdventHallo ihr Lieben,

auch ich möchte Euch natürlich allen einen schönen ersten Advent wünschen. Nachdem wir heute noch mal ein bisschen das Chaos beseitigt haben, können wir nun hoffentlich ganz entspannt und besinnlich in die Vorweihnachtszeit eintauchen.

Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen auch noch das Eine oder Andere am Blog anpassen, damit wir wieder unseren „eigenen“ Look bekommen und Maren sich im neuen digitalen Zuhause so richtig wohl fühlt. Ich wünsche Euch allen auf jeden Fall eine wunderschöne, entspannte und besinnliche Weihnachtszeit. Schaltet mal einen Gang zurück und nehmt Euch Zeit, mit Euren Lieben und Freunden die Zeit zu genießen. Kocht oder backt was schönes, setzt einen Punsch oder Glühwein auf und genießt ein paar wundervolle Stunden mit den wichtigsten Menschen in Eurem Leben.

Liebe Grüße Euer Sgail aka Hayo

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Einen schönen 1. Advent wünschen wir und gleich werden wir die erste Kerze anzünden. Wir haben dieses Jahr zwei Varianten. Einmal das moderne Holztablett mit den Teelichtgläsern in der Küche, passend zum Thema Candy-Christmas, was so schön zu unserer hellblauen Küche passt.Adventgesteck

Und zum anderen einen immerwährenden Kranz, den ich vor zwei Jahren bei Frau Rimkus erstanden habe. Da gab es dieses Jahr einfach eine neue Kerze für und die werden wir gleich entzünden. Der Früchtepunsch wärmt schon auf dem Kamin, ein paar Kekse (wenn auch nur gekaufte) stehen bereit.adventkranz

Ansonsten sieht man, wir lieben Rosalie und Trüffel und haben einen riesigen Kalender, wo jeden Tag kleine Briefchen eingesteckt sind und auch einen Gutscheinkalender der beiden, den man sich als Paar teilt. Heute war was für meinen Mann drin, einmal Frühstück im Bett. Uah, wo ich so gegen Krümmel im Bett bin. Aber Gutschein ist Gutschein. Weiterhin haben wir noch einen sehr schönen Teeadventskalender, wo jeden Tag Tee für einen Liter drin ist. Heute zum Start ist es ein winterlicher Kräutertee. Ich freue mich drauf. Wie immer sind die Fotos mitten aus dem Leben und nicht wirklich in aufgeräumter Umgebung. Mittlerweile habe ich das Chaos im Wohnzimmer zwar beseitigt, aber na ja, das Bild war schon im Sack. *schäm* Also, darüber wegsehen, bitte.Adventkalender

Lichterzauber

sterne1

Meine Neuerwerbungen in diesem Jahr. Ich fand das Muster der Sterne sehr schön. Leider kommt das auf dem Foto nicht ganz so gut rüber. Daneben die kleine weiße Laterne von Ikea, die auch neu ist. Mag ich sehr.

maus

Die schöne Maus aus Holz ist eine meiner liebsten Dekoteilchen. Jetzt schon ein paar Jahre alt, aber immer noch total schön und sehr knuffelig.

lichterkette-sterne

Im Arbeitszimmer bei den Fröschen funkelt wieder die schöne Kette aus Bascetta-Sternen. Total schön und cosy vom Licht her, jedoch irgendwie gerade kein Bild von „an“.

Weihnachtliche Balkonkästen 2013

stern2Nachdem es die letzten Wochen hier im Blog sehr ruhig war ob der ewigen Attacken von außen oder auch wegen unseres virtuellen Umzuges, möchte ich mich mit einem Minibeitrag über die diesjährigen weihnachtlichen Balkonkästen zurückmelden. Wird schließlich jetzt auch höchste Zeit, am Sonntag ist es soweit und die erste Kerze wird angezündet. Da möchte ich natürlich vorbereitet sein.

winterkasten2Ich habe einen trockenen Nachmittag genutzt und die schöne, warmweiße LED-Lichterkette in die Kästen gelegt. Ja sie ist wirklich mit warmweißen Licht und nicht bernstein oder bläulich. Puh. Ein erster Lichtcheck am Sonntag sah gut aus. Die rostigen Sterne machen sich wieder sehr gut in den Kästen. Seit gestern Abend leuchtet es nun offiziell bei uns ganz prächtig. Ich freue mich, weil es  wirklich schön geworden ist und ich die Zeit der vielen Lichter immer sehr genieße (so lange es keine bunten und wild psychedelisch blinkenden Lichter oder gar Lichtschläuche sind).

Insgesamt bin ich mit meiner Pflanzenauswahl  für die Kästen sehr zufrieden. Alles ist gut angegangen und die Pflanzen harmonieren optisch sehr gut miteinander. Ich glaube, man sollte einfach öfter mal etwas mutiger sein und nicht nur Heide und Stacheldraht kaufen. Auch nach letzter Nacht, wo es den ersten wirklich knackigen Frost gegeben hat, sieht alles noch sehr gut aus. Ein Leuchtbild reiche ich noch nach. Jetzt erst einmal die Kästen bei Tag. Auch wenn die dazugehörige Aussicht nicht besonders schön ist. *schäm* Ruhrgebiet eben, alte Zechenhäuser und so. Aber unser Zuhause.

winterkasten2013

 

Umzug weitgehend abgeschlossen

Hallo Ihr Lieben,

lange hat es gedauert, aber nun sind wir endlich bei einem professionellen Webhoster mit einem wirklich guten Hosting und perfektem Support. „Little green planet“ sollte nun also wieder dauerhaft erreichbar sein.
Nachdem unser langjähriger Hoster sich mehr als unprofessionell verhalten hat, wurde dieser Schritt leider unabdingbar. Zum Schluss waren zwei Nachfragen nach dem Erhalt meiner Unterlagen für einen Domainwechsel, nach immerhin 4 Wochen Wartezeit,  wohl so unbequem,  dass der Provider gleich von seinem, angeblich in der AGB enthaltenen, Kündigungsrecht Gebrauch gemacht hat… Nach zehn Jahren, in denen dieser „VerrückterNetzPlatz“ Hoster gern und natürlich immer pünktlich seine Gebüren von meinem Konto abgebucht hat. Nun sei es drum , es kam mir sehr gelegen. So habe ich zu meiner eigenen Kündigung des Vertrages auch gleich noch eine von der Gegenseite, was das ganze Prozedere sehr beschleunigt. Das unprofessionelle Gebahren des Mitarbeiters Herrn Sch. war mir über die Jahre schon mehrfach übel aufgestoßen. Da ich den Support aber über die 10 Jahre selten gebraucht habe, war der Ärger meist schnell wieder verraucht. Wie dem auch sei, das Kapitel „VerrückterNetzPlatz“ ist nun abgeschlossen und wir befinden uns in einem neuen digitalen Zuhause, mit dem ich auch in beruflicher Hinsicht bisher ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich wünsche Euch allen ein schönes und entspanntes Wochenende.

Angriff auf little-green-planet.de

Hallo, wir sind wohl seit geraumer Zeit Angriffen von Außen ausgesetzt. Um diesen Zugriffen durch Dritte auf den Blog ein Ende zu setzen, habe ich den Blog neu aufgesetzt und werde nun in den kommenden Tagen versuchen, alle Funktionen wieder zu reaktivieren. Gleichzeitig werde ich das Theme das Blogs auf eines der aktuelleren Themes anpassen. Bis das alles abgeschlossen ist, kann es vorkommen, dass die Darstellung nicht immer optimal ist…

Ich danke für Euer Verständniss 🙂
Viele liebe Grüße
Hayo

Brandaris-Race – Regattasegeln

brandarisrace2013Das 3. Mal in diesem Jahr ein kleiner Urlaub in den Niederlanden. Vor zwei Wochen waren wir wieder Segeln. Diesmal jedoch ganz mini-mini-kurz, nur gut 2 Tage. Dafür aber besonders, weil Regattasegeln. Wir waren mit der Nil Desperandum und Skipper Ab beim Brandaris-Race dabei und konnten einen schönen 5. Platz ersegeln. Brandaris-Race „ging“ so: Wir sind von Harlingen aus nach Terschelling gesegelt und das auf Zeit. Wir hatten die schöne Nummer 47, die gut sichtbar für das Start- und Zeitnehmerboot hochgehalten wurde. Dann sind wir an diesem Boot vorbeigefahren und das war quasi schon der Start. Das Ziel war ähnlich. Am Zeitboot vorbei und Ende. Ich habe vergeblich auf einen Pistolenschuss als Startsignal gewartet. Etwas unspektakulär, hätte ich mir anders vorgestellt. Aber wieder etwas dazu gelernt.

Ein reiner Vergnügungstripp war es diesmal nicht. Wir sind als Küchenteam für Abs Frau Elina eingesprungen, die gerade ihr 2. Baby erwartet. Für gut 30 Personen zu kochen war eine echte Herausforderung, aber es hat uns Spaß gemacht. Das Wetter war durchwachsen, aber nicht gänzlich schlecht. So haben wir auch mal die andere Seite gesehen, hatten wir doch im Mai und im August nur schönstes Wetter. Alles in allem, war es ganz toll. Ich weiß, dass ich nun absolut seefest bin, denn wenn man bei Windstärke 8-9 noch kochen kann und einem dabei nicht übel wird, dann muss das wohl gut sein. Eine besondere Herausforderung war das Kochen bei diesen Bedingungen jedoch auf jeden Fall. Aber wir haben uns als standfest erwiesen und der große Gasherd mit 6 Flammen war auch kein Problem für uns. Gemeckert hat keiner und alle sind satt geworden zu sein. Was will man mehr?

essig-kaese-jam-wein-terschellingAuf Terschelling haben wir nur wenig Zeit verbracht, da das Wetter nicht so prächtig war. Es meimelte immer mal wieder und war recht kühl. So haben wir nur ganz schnell Cranberry-Rosé im Weinladen und in einem niedlichen kleinen Geschäft Cranberry-Marmelade und -essig erstanden. Wie ich schon einmal erwähnt habe, Terschelling ist berühmt für seine Cranberryprodukte. Ach und einen Brennnesselkäse haben wir auch erstanden, auch auf der Insel produziert. Alles ist noch hübsch eingepackt. Auf jeden Fall ist die Insel auch bei rauerer Witterung einen Besuch wert. Leider fehlte uns wegen der Kocherei jedoch etwas die Muße und Zeit, um mehr zu erkunden. Ich glaube, wir müssen da wirklich mal so für ein paar Tage hin.

Regattasegeln ist auf jeden Fall nicht vergleichbar mit gemütlichem Dahinsegeln. Allein der Anblick von ca. 100 Schiffen auf einem Haufen ist ziemlich beeindruckend. Und der Himmel war am Renntag trotz der vielen Wolken sehr sehenswert. Es herrschte ein ganz besonderes Licht und das Wasser war alles andere als glatt und blau. Eine schöne Erfahrung war es auf jeden Fall, ich ziehe jedoch das gemütliche Segeln bei schönem Wetter und mit mehr Zeit zum Erkunden vor. Kochen ist schön und macht mir Spaß, aber wenn man schon unterwegs ist, möchte man ja auch was sehen und erleben. Das ist mir diesmal leider etwas zu kurz gekommen.