Durch Zufall stolperte ich kürzlich über dieses Buch von Frau Stroner. Da ich schon „Bald ist Weihnachten, ein kulinarischer Adventskalender“ von ihr besitze, konnte ich nicht widerstehen und habe zugegriffen. Defintiv kein Fehlgriff, das kann ich sagen. Ein Buch das Spaß macht anzusehen, ein Buch das Freude beim Ausprobieren bringt.
Ich finde die Idee einfach ganz bezaubernd, kleine Mitbringsel und Geschenke in der Küche zu fertigen. Und wenn man das noch in der Weihnachtszeit macht, hat man wirklich tolle, selbstgemachte Geschenke.
Das Buch präsentiert weihnachtliche Rezepte aus Deutschland, Frankreich, England, Schweden, Indien und Österreich. So vielfältig und unterschiedlich die Länder sind, so sind es auch die Rezepte. Es geht von süß über herzhaft, gebacken, eingelegt, gekocht, eingeweckt rauf und runter: Tee, Glühwein und Glögg, Likörchen, Gewürzmischungen, Soßen, Plätzchen, Kuchen, Marmeladen- und Gelees…
Sehr, sehr viele Rezepte unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades erwarten einen. Ich denke, da findet jeder etwas, egal ob man ein Profibäcker/-koch oder eher ein Anfänger ist. Präsentiert werden die Rezepte mit ganz tollen Bildern, die wirklich was hermachen. Ich finde das Buch allein nur zum Blättern schon einfach nur gelungen.
Der Neanderthaler, wie man ihn sich Anfang des 20. Jahrhunders vorstellte. *uga, uga*
Wir waren neulich von der Arbeit aus auf Weihnachtsausflug. Das Neandertal bzw. Mettmann war dieses Jahr unser Ziel. Bei Mettmann fällt mir irgendwie spontan immer Hape Kekeling und sein „Samba in Mettmann“ ein, aber ne, wir haben das Neanderthal-Museum besucht bzw. leider wegen Zeitmangels nur einen kleinen Teil davon.
Die Fassade des Museums soll an einen Gletscher erinnern. Irgendwie.
Zunächst gab es einen geführten Gang zur Fundstelle der Knochen des bekannten Neanderthalers. Diese Knochen sind ungefähr 500 m vom Museum weg, weiter kann es wirklich nicht sein. Dennoch blieb unser Führer, ein netter älterer Herr, der wirklich sehr mit der Geschichte des Neanderthals vertraut war und irgendwie daher kam, als wäre er von Anfang an dabei gewesen, gefühlt alle 2 Meter stehen, um uns irgendwas zu zeigen, zu erklären oder eine seiner selbst gebastelten Info-Karten zu zeigen. Das mag nun negativ klingen, ist aber gar nicht so gemeint. Vielmehr hallt ein wenig der Frust und die Enttäuschung nach, dass wir zum einen nicht so richtig für einen, wenn auch so kurzen, Spaziergang angezogen waren und erbärmlich gefroren haben in den gut 1,5 Stunden (für 500 m und wieder zurück!) und zum anderen, uns einfach nur die Zeit davon lief, da wir gegen Mittag für eine Bergische Kaffeetafel inklusive Dröppelminna angemeldet waren.
Nachgemachter Fußabdruck eines Neanderthalers und der Abdruck eines Raumanzugstiefels.
Irgendwann konnte ich vor lauter Kälte dem gutem Mann gar nicht mehr folgen und am nächsten Tag war ich auch prompt krank. Ich habe mich von der patschnassen Wiese, den komischen Info-Steinkreuzen und den Messtangen, die die Fundstelle markieren bzw. darstellen sollen (es war ziemlich blauäugig von mir dort Höhlen oder eine archäoligisch aussehenden Grabungsstelle zu erwarten), mit ein paar Kolleginnen auf den Weg verzogen, weil meine Füße kurz vorm Abfrieren waren.
Sein Fuß, mein Fuß, so könnte es aussehen.
So warteten wir, bis die Monologe des wirklich netten Guides vorbei waren und wir wieder zurück ins Warme konnten. Immerhin habe ich gelernt, in uns allen stecken gut 4 % Neanderthal-Gene. Weißte Bescheid… Ach und das fand ich ehrlich gesagt ziemlich arrogant, man spricht dem Neanderthaler zumindest soviel Gripps zu, dass er sich mit seinen Mitneanderthalern lautsprachlich verständigen konnte. Das fand ich irgendwie sehr überheblich, wenn doch nachgewiesen ist, dass auch der Neanderthaler über das sogenannte Zungenbein verfügte, welches unsere Zunge u.a. zur sprachlichen Nutzung befähigt. Als wenn der Neanderthaler zu doof gewesen wäre, seine Zunge für eine lautsprachliche Verständigung einzusetzen. Tse. Die Arroganz der Menschen des 21. Jahrhunderts. So etwas regt mich auf.
Eine Darstellung des Neanderthalers, wie er wohl eher ausgesehen haben mag.
Im Museum stürmte ich als erstes mit zwei meiner Kolleginnen den kleinen Shop. Der ist echt süß und neben einigen Dingen, die recht wenig mit dem Neanderthaler zu tun haben, gibt es auch knuffige Mitbringsel, die an den Besuch erinnern. Ich habe für Sgail und mich ein Steinzeitfeuerzeug und zwei Mini-Mammuts mitgebracht.
*raaarrwwwrrr*
Pfotenabdruck
Mini-Wildschweinchen
Wolfwurfhöhle
Dann ging es in die Sonderausstellung „Wölfe“, die den Ruf des Wolfes als gnadenloses Raubtier wieder gerade rücken möchte. Wer tatsächlich noch dem Glauben anhängt, ein Wolf fällt ohne weiteres Menschen an, frisst alles, was ihm zwischen die Zähne kommt und ist mega-gefährlich, dem wird hier gezeigt, wie Wölfe sich wirklich in freier Wildbahn verhalten. Wir hatten eine sehr nette, geführte Runde und haben viel gelernt. Am Ende stand der provokante Satz „Rotkäppchen lügt“ und was soll ich sagen, so ist es. Allerdings musste ich für diese Erkenntnis nicht erst diese Ausstellung besuchen. Es reicht dafür vollkommen aus, mit Sgail verheiratet zu sein, der als großer Tiernarr schon vor langer Zeit für Aufklärung sorgte.
Nett sieht er aus.
Als wir dachten, jetzt können wir uns den Rest bzw. eigentlich die Hauptausstellung im Museum ansehen, kam die Erkenntnis, dass wir keine Zeit mehr haben und flux zur Kaffeetafel müssen. Das war wirklich sehr schade, aber wir haben direkt beschlossen, nächstes Jahr kommen wir wieder und sehen uns alles in Ruhe an.
Die Bergische Kaffeetafel kann man mal mitgemacht haben, muss man aber nicht. Das wäre zumindest meine Meinung. Alles in allem durchaus lecker, aber nicht gänzlich mein Geschmack.
Dröppelminna
Ich mag all das, was dort angeboten wird, aber nicht zusammen. Das Drumherum fand ich viel spannender, die Dröppelminna auf dem Tisch z.B., wo das Abzapfen des Kaffees das eine oder andere Mal etwas abenteuerlich verlief. Ist man nicht so gut im Timing, kann man schon mal für eine kleine Überflutung sorgen. Alles in allem war es jedoch ein sehr schöner Ausflug und ich freue mich jetzt schon, wenn wir wiederkommen und uns den Rest des Museums ansehen. Das, was wir gesehen haben, kann ich zumindest schon einmal empfehlen.
„Punsch aller Pünsche, erfülle meine Wünsche“ – frei nach Michael Endes wunderbarem Kinderbuch „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“
Heute möchte ich gerne ein wenig von den Glühwein- und Punschgewürzmischungen von Herbaria schwärmen. Ich weiß, sicher kann man das alles selber anmischen und auch wunderbar in kleinen, schick dekorierten Plastibeutelchen verschenken, aber ich gebe ja zu, wir haben einen Faible für die hübschen, bunten Herbaria-Metalldosen. Die sind schön bunt und wiederverwendbar, die sind toll beklebt, die haben schöne Namen und der Inhalt schmeckt uns (meistens) sehr gut. Und mit dem neuen Emailletöpfchen aus der Nikolaussocke meines Mannes können wir nun super Punsch und Glühwein mit unserem Öfchen „Nepi“ zubereiten. Das ist besonders stimmungsvoll.
Oh Du Fröhliche – Glühweingewürzmischung: Mein Mann meint, das wäre der beste selbstgemachte Glühwein ever, den wir daraus produziert haben. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass die Mischung in dem 1. Säckchen seines Adventskalenders war und wir den Wein nach Fertigstellung auf „Nepi“ warm gehalten haben. War schon sehr adventlich und hatte einen rustikalen Touch.
Hot Apple Cider – Apfelpunschgewürz: Diesen Punsch kann man mit Apfelsaft entweder alkoholfrei genießen oder durch die Zugabe eines guten Rums für die Liebhaber etwas stärkeren „Stoffs“ verfeinern.
Bei beiden Gewürzen sollte man entweder ein befüllbares Einmal-Teebeutelchen (Unbedigt bei Hot Apple Cider!) oder ein sehr feines Teesieb zum Abseien parat halten. Danach steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg. Aber daran denken: Don’t drink and drive.
Sgail und ich lieben PiepEier und schon lange gehören sie in unseren Haushalt. Die Dinger sind so genial. Alles fing mit Schantall, dem Ei für mittelweiche Eier an und endete irgendwann, nachdem Schantall ausgepowert war, mit dem goldenen Ei, das alles von wachsweich bis knüppelhart kann. Mittlerweile gibt es ganz viele tolle Versionen dieser Eier und jeder findet bei Brainstream sein spezielles Ei, dass Eierkochen einfach zum Kinderspiel macht.
Jetzt gehen wir back to the roots und dürfen dank Mel eine brandneue Schantall in Empfang nehmen. Ganz herzlichen Dank, liebe Mel. Wir freuen uns total.
Vor ein paar Tagen brachte eine liebe Kollegin eine große Dose mit selbst gemachtem Spritzgebäck zur Frühstücksrunde. Ich war so begeistert, dass ich direkt ums Rezept bat, da ich neben dem Spritzgebäck-Klassiker nach „Anna“ gerne auch andere Variationen davon mag.
Frau Kollegin rückte das Rezepte gerne raus und gab den Hinweis, bloß keine „teuren“ Zutaten zu verwenden, da würden die Plätzchen nämlich nichts. Also keine Butter verwenden, sondern nur Margarine. Ich habe noch ein Päckchen Vanillezucker dazu gegeben, das kann ja nie schaden, wie ich finde.
Besonders ist der unglaubliche Crunch dieser Kekse. Und der tolle Geschmack von Nuss und Mandel, der ganz dezent durch kommt. Einfach lecker.
Nachtrag: Wir haben das Rezept mittlerweile schon öfter gebacken und man kann ohne weiteres etwas weniger Zucker (z.B. 25 g weniger) nehmen. Sie schmecken dann immer noch klasse und sind schön crunchy.
Zutaten:
600 g Magarine
500 g Zucker
2 Eier
250 g Nüsse (Mandeln/Haselnüsse)
1000 g Mehl
1 Backpulver
Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und am besten eine gute Stunde gut kühlen, das erleichtert die Weiterverarbeitung.
Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig dann in die gewünschten Formen spritzen. Wir verwenden ganz klassisch einen Hand-Wolf oder den passenden Aufsatz für unsere Piggy. Das klappt auch ganz prima.
Bei 170 ° C Umluft im Ofen ca. 12-13 Minuten (bei unserem Ofen) goldbraun backen und auf einem Rost auskühlen lassen, bevor man die Plätzchen in Keksdosen gibt.
Nachdem unsere vier Amaryllis-Zwiebeln aus dem letzten Winter nun eine ganze Zeit eine Auszeit im Keller genossen haben, dürfen sie nun wieder in die Wohnung und werden frisch für die neue Weihnachts- und Wintersaison getopft. Ich weiß zwar noch nicht genau, wo ich die Töpfchen hinstellen werde, aber ich würde mich sehr freuen, wenn die Zwiebeln wieder neu austreiben. Es ist mein erster Versuch mit „übersommern“, nachdem ich sonst die Zwiebeln irgendwann aufgrund ihrer elendig langen Blätter nach der Blüte auf den Kompost gegeben habe. Asche auf mein Haupt. Nach der Blüte im letzten Jahr wollte ich es besser machen und habe tapfer durchgehalten, als nur noch riesige Blätter sprossen und natürlich abknickten. Ich habe mich brav an die Pflegeanleitung gehalten und hoffe, es hat sich gelohnt.
Mein Mann hat mir die Pflanzen nun aus dem Keller geholt. Drei der Pflanzen haben brav ihr komplettes Laub abgeworfen, nur die große weiße Zwiebel hat noch ein Blatt dran. Ich werde es abschneiden und die Pflanze danach ebenso neu topfen und halten, wie die anderen auch. Wir werden sehen, wie es sich auswirkt. Auf jeden Fall wird heute heftig gebuddelt und dann geschaut, wo die Töpfchen hinkönnen. Freue mich, sie wieder in der Wohnung zu haben.
Ich habe zum ersten Mal mit Sgails Kamera herum geknipst und wollte gerne noch ein paar Bilder mehr vom Holzmachen zeigen. Es gibt dabei soviel zu sehen und ich habe einfach mal drauf los geknipst, vielleicht etwas ohne Hand und Fuß und vor allem ohne mich mit der Kamera wirklich auszukennen. Aber ich denke, man kann trotzdem das eine oder andere erkennen.
Nur zur Erklärung, wir haben in dieser „angekauften Pazelle“ Holz, das zwar als Kaminholz tituliert wird, es jedoch eigentlich nicht wirklich ist. Es läuft eher als „besseres Anfeuerholz“. Wir hätten uns deutlich dickere Stämme gewünscht. Von daher haben wir nach dem Raussammeln aus dem Wald direkt auf die sogenannte Küppersbuschlänge gesägt. Das bedeutet ofenfertige Größe. Wir brauchen das Holz wegen seiner geringen Stärke nicht mal mehrgroßartig spalten. Immerhin etwas…
Das „richtige“ Holz folgt dann in Kürze. Meine Knochen freuen sich jetzt schon…
Es gibt so Dinge, die ist man als reiner „Schreibtischtäter“ rein gar nicht gewohnt. Harte körperliche Arbeit fällt eindeutig darunter. Doch wenn man sich Kaminholz nicht in entsprechend „genormten“ Stücken, quasi „mundgerecht“ für seinen Ofen liefern lässt, bedeutet es, dass man in voller Montur mit Kettensäge und Anhänger in den Wald fährt und dort Holz „macht“. Warum das „Holzmachen“ heißt, ist mir schleierhaft. Ehrlich. Auf jeden Fall trifft der Spruch, „Holz wärmt drei Mal“ eindeutig zu. Man kommt ins Schwitzen, wenn man einen Baum fällt, in zerkleinert und am Ende wenn das Holz im Kamin brennt und mokige Wärme verbreitet.
Je nachdem, was man so beim Forsthof gekauft/geordert hat, hat man das Holz entweder schon gefällt und ordentlich gestapelt an einem gut zugänglichen Weg liegen oder man muss erst gekennzeichnete Bäume fällen, sofern das noch nicht passiert ist, entasten und zum Wegrand rücken, um es dort weiter zu verarbeiten. Bei uns ist letzteres der Fall. Wir ziehen nun schon einige Wochenenden mit Sack und Pack in den Wald und „machen“ Brennholz. Papa hat eine Parzelle „angekauft“, die wir plündern können und aus der wir eine gewisse Raummeterzahl Holz rauskriegen sollen. Raummeter ist übrigens neben Schüttraummeter das gängige Maß der Dinge.
STIHL – was sonst?
Die Sache ansich ist übrigens durchaus spannend, man darf nur mit einem Kettensägenschein dort im Wald hantieren und möglichst niemals allein, wegen der Unfallgefahr. War mir vorher nicht wirklich bewusst. Aber da mein Papa so einen Schein hat und bestens mit diesen Maschinchen (STIHL natürlich, was anderes kommt gar nicht in die Tüte) umgehen kann, ist das kein Problem für uns. Die Schnittschutzklamotten lassen ihn zwar wie ein Michelinmännchen aussehen, aber Sicherheit steht ja bekanntlich an erster Stelle. Zur Entlastung wird Sgail sehr wahrscheinlich im nächsten Jahr auch so einen Schein machen. Finde ich toll, dann können wir das Tempo anziehen und noch mehr schaffen. Was man ebenso immer dabei haben muss ist quasi der Kaufbeleg vom Förster, der es einem erlaubt, die Waldwege mit Auto und Hänger zu befahren. Hin und wieder schaut jemand vom Forsthof oder der zuständigen Behörde vorbei und kontrolliert das auch, es gibt nämlich viele schwarze Schafe, die sich in der Holzsaison unter die arbeitenden Leute mischen und Holz stehlen. Man bekommt auch einen Schlüssel für die Schranken, sonst würde man ja gar nicht weit kommen. Schranke rauf schubsen ist gar nicht so schwer, runter schon eher. Diese Schranken sind durch ihr Kontergewicht ordentlich schwer, aber wenn man sich dran hängt (ich muss das, Papa und Sgail natürlich nicht), gehen sie prima wieder runter.
Es gibt soviel Schönes zu sehen…
Ganz schön anstrengend alles, wenn man das so gar nicht gewohnt ist. Da hat man am Ende des Tages Arme wie Blei und am nächsten Tag garantiert auch „Rücken“. Aber ich muss auch sagen, es macht Spaß mit Mann und Maus den Tag in der Natur zu verbringen. So hatten wir wettertechnisch auch schon von knackigen null Grad mit wunderschönem Sonnenaufgang bis hin zu dickem Nebel und Nieselregen alles mit dabei. Die Natur ist sogar bei Nebel schön. Man muss nur inne halten und sich umsehen. Es gibt wirklich viel zu entdecken. Und das von mir, die ich nie gerne spazieren gehen mag und bei diesigem Wetter schon mal gar nicht…
Vorsicht, hier stehe ich!
Ich habe mich dabei ertappt, dass ich Dinge gesehen habe, die ich sonst auf „erzwungenen“ Spaziergängen gar nicht groß wahrgenommen hätte. Wie das Licht sich zwischen den Bäumen bricht, der leicht modrige, pilzige Geruch überall. Das Glitzern des Raureifs auf den Blättern. Die Farben, die selbst jetzt noch da sind, wo die Blätter größtenteils schon alle gefallen sind. Es ist schön, ja wirklich. Man muss nur die Augen ein wenig öffnen und eventuell schlechtes Wetter kurz ausblenden.
It‘ s a verdammig long way home to Mama and the lovely Futter…
Am besten ist jedoch, wenn so gegen 16:30 Uhr langsam das Licht weniger wird, man die letzten Holzstücke auf den Anhänger wuchtet und es zurück nach Hause geht, wo Mama schon mit einem richtig leckeren, heißen Essen auf uns wartet. Mama ist nämlich der Verpflegungsoffizier in der Truppe. Sie verwöhnt uns mit bester Hausmannskost wie z.B. einer kräftigen Hühnersuppe mit viel Reis, Königsberger Klopsen mit ganz viel Kapernsoße oder leckerem Grünkohl. Die Aussicht auf das Abendessen hält gerade uns Schreibtischtäter schwer am Leben und man gibt beim letzten Entladen des Hängers noch einmal richtig Gas. Und wenn man dann irgendwann nach der heißen Badewanne mit Kneippschen Badezusatz „Muskel- und Gelenke-Wohl“ aufs Sofa plumst, kann es durchaus sein, dass der Tag schon um 21 Uhr zu Ende ist, weil man so groggy ist. Aber es wird besser, man gewöhnt sich langsam, aber sicher daran. Das kann ich verraten. Nur das frühe Aufstehen an Wochenenden, das werde ich nie mögen.
Dieses Jahr haben wir mal wieder einen Adventsteller und keinen Kranz oder ein Gesteck. Wir haben unseren schönen Holzteller mit den Tannenbäumchen und den sternförmigen Teelichthaltern vom Regal geangelt und ihn nett gestaltet. Vor einigen Jahren haben wir ihn auf unserem ehemaligen Lieblings-Weihnachtsmarkt bei einem sehr netten „Holzwurm“ erstanden. Der Mann ist ein Künstler, seine Schwibbögen sind einfach nur prächtig.
Ein wenig Moos, Ilex, Fichtennadeln, Rinde und Tannenzapfen sollen im Zusammenspiel mit Yankee Candle Teelichtern der Duftrichtung Christmas Tree und unterschiedlichen roten Christbaumkugeln für adventliche Stimmung sorgen. Die Yankee Candle Duftteelichter verwenden wir übrigens zum ersten Mal und ich bin gespannt, wie sie sich machen. Hoffentlich kein künstlicher Geruch oder gar ein Duftoverkill. Das wäre gruselig. Sonntag werden wir mehr wissen. 😉
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