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Fröhliche Weihnachten

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Sgail und ich wünschen von Herzen fröhliche Weihnachten. Und in Gedenken an alte Zeiten „keenige Weihnacht“.

Mögen die Festtage schöne,  besinnliche Stunden im Kreise von Familie und Freunden sein und natürlich viele schöne Geschenke unter dem Tannenbaum liegen, die das Herz erfreuen.

Auf zu schönen Stunden bei Kerzenschein, Funkelglitzer, Geschenkpapiergeraschel und Gelächter.

Auf zu Spaß, Spiel, Geschenkewürfeln, Familienumarmungen und Gaumenfreuden.

Auf zu Mamas Sauerbraten mit Rotkohl und Semmelknödeln!!!! *Attacke* 🙂

Gewonnen!

Sgail und ich haben was gewonnen! *hops* Echt was gewonnen. Wo wir sonst nie Glück haben und überhaupt. Wir haben den tollen kabellosen Mixer aus der Weihnachts-Verlosung von Rock the Kitchen! gewonnen!!! Mit Schneebesen, Sahnebecher, Pürierstab und Häckseltöpfchen!!!  Ich kann es gar nicht glauben!!!

Schon am Dienstag war ich ganz baff und dachte, ich wäre im Fieberwahn, als ich die Gewinnmail von Sylvia von Montag in meinem Postfach fand. Es war Montag auf der Arbeit spät geworden und meine Erkältung machte mir das Leben schwer, da habe ich gar nicht mehr abends nach Post geschaut.

Als ich mich dann Dienstag noch kurz bei einigen Kollegen abmelden wollte, fand ich die Mail dann und habe erst mal nach Luft geschnappt. Vor lauter Freude und Erkältungsdusel habe ich echt 3 Mal kontrolliert, ob ich mir das nicht einbilde und meine Antwortmail noch x Mal geprüft, ob unsere Adresse da auch ja richtig steht. Doch nein, ehrlich, wir haben gewonnen und soeben brachte die nette Hermesbotin den super-duper Mixer vorbei. So einen haben wir schon ein paar Mal im Laden bewundert. Oh mei, wow. Ich bin immer noch ganz hin und weg und grinse im Kreis.

Ganz herzlichen Dank, liebe Sylvia. Wir freuen uns riesig. Fröhliche Weihnachten!

Weil im Leben nicht immer alles rosa Zuckerguss ist…

Sgail und ich führen seit einiger Zeit den Link von Sternenland e.V. in unserer Blogroll. Der Name klingt sehr schön, nicht? Doch wenn man darauf klickt, merkt man sehr schnell, dass Sternenland einen sehr ernsten und traurigen Hintergrund hat. Es ist ein Hospizdienst und Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche. Die Themen Tod und Hospiz sind ansich schon nicht ohne, aber gerade bei kleinen Kindern und Jugendlichen ist alles noch eine Spur härter.

Sgail hilft schon seit Jahren bei Sternenland e.V. bzw. der Vorgängerorganisation, indem er den Internetauftritt betreut. Bei mir ist durchaus der Wunsch da, auch etwas zu tun. Doch was? Ich habe einen Fulltime-Job und viel Freizeit habe ich auch leider nicht. Außerdem habe ich sehr nah am Wasser gebaut und weine schon bei Lassie, wenn es da dramatisch wird. Ich fürchte, ich könnte am Leid der Kinder und ihrer Familien zerbrechen. Man muss sicher stark sein, wenn man in diesem Bereich helfen möchte.

Durch das Schicksal des kleinen Löwen und seiner Familie, nachzulesen unter „Mein Löwenbaby“ wurde ich wieder sehr nachdenklich und sehe, dass es ganz wichtig ist, dass es so liebe Menschen gibt, die helfen, wo sie nur können. Beim kleinen Löwen war es das Kinderhospiz St. Nikolaus.

Deshalb möchte ich dazu aufrufen, wenn man vor Weihnachten oder auch danach, das Bedürfnis hat, etwas Gutes zu tun, vielleicht etwas zu spenden, dann wären hier zwei Institutionen, die es sicher wert sind. Und wer kein Geld spenden mag, bei Sternenland e.V. gibt es auch eine Wunschliste mit Dingen, die man sich wünscht oder die gebraucht werden. Vielleicht wäre ja etwas dabei? Jetzt gerade sind z.B. Lichterketten sehr gefragt und auch Kinderbücher. Also keine Dinge, die sehr teuer oder exotisch sind. Vielleicht auch ein Weg, etwas Gutes zu tun.

12. Dezember: Tag des Weihnachtssterns oder Poinsettia Day

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Wie ich heute Morgen gelernt habe, ist der 12. Dezember eines jeden Jahres „Poinsettia Day“, der Tag des Weihnachtssterns (Euphorbia pulcherrima).

Da ich Weihnachtssterne in allen Varianten einfach nur sehr gerne habe (ausgenommen, der armen Gesellen, die man scheußlich eingefärbt oder mit Glitter und Kunstschnee zugekleistert hat), musste ich natürlich direkt nachforschen und vom Poinsettia Day berichten.

Was ist nun der Poinsettia Day? Er kommt, wie zu erwarten, aus Amerika und man feiert ihn, in dem man Familie und Freunde mit kleinen Sternengrüßen überrascht. Warum feiert man ihn? Der Poinsettia Day mit seinen Sternengrüßen soll eine Möglichkeit sein, um vor Weihnachten Missstimmungen aus dem Weg zu räumen, eine Freude zu machen, Feststimmung zu verbreiten oder einfach nur Danke zu sagen. Das ist doch ein schöner Gedanke.

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Doch was weiß man eigentlich über den Weihnachtsstern? Mal davon abgesehen, dass er in jedem Advent zuhauf bei uns auf den Fensterbänken steht.

35 Millionen Pflanzen werden Jahr für Jahr für den Verkauf in der Vorweihnachtszeit gezogen, gut jeder zweite davon verschenkt. Das ist ordentlich. Beheimatet ist er ursprünglich in Ländern wie Mittel- bis Südamerika, Mexiko, Venezuela, Brasilien und den karibischen Inseln. Als Zierpflanze ist er jedoch auch nach Afrika, Asien, Australien und im Mittelmeerraum „eingeschleppt“ worden. In Deutschland wird er natürlich auch kultiviert. Das weiß ich aus 1. Hand, da ich jedes Jahr das „Fest der Sterne“ der Gärtnerei Fischer besuche und jedes Mal ganz fasziniert von ganzen Gewächshäusern voll Weihnachtssternen bin.

Wie der Namensteil Euphorbia schon sagt, gehört der Weihnachtsstern zu der Familie der Wolfsmilchgewächse. Der zweite Namensteil-  pulcherrima – bedeutet „die Schönste“. Die gefärbten Hochblätter werden oft fälschlich als Blüte bezeichnet. Die eigentliche Blüte ist jedoch klein, grün-gelblich und eher unscheinbar.

Sorten gibt es wie Sand am Meer. Schon allein das Farbspektrum ist enorm und reicht von einfarbig knallrot bis hin zu zweifarbigen, gesprenkelten Pflanzen in pink, weiß und rosa. Neben der Farbe gibt es noch sehr viele verschiedene Blattformen: zackig, gerundet, gefüllt anmutend, …

Beim Kauf und bei de Pflege eines Weihnachtssterns sollte man ein paar Dinge beachten, damit man lange Freude an seinem Sternchen hat:

  • Die Pflanze sollte schöne, grüne Blätter haben, die nicht gerollt oder vertrocknet sind. Des Weiteren sollte die Pflanze keine Verletzungen an Stielen oder Blättern vorweisen und die Erde darf weder triefend nass, noch total trocken sein.
  • Weihnachtssterne vertragen keine Zugluft und haben es gerne warm, so um die 20 °C. Deshalb keine Pflanzen kaufen, die schon im Windfang eines Supermarktes oder gar draußen ihr trauriges Dasein fristen.  Auch wenn sie einem noch so leid tun, sie sind regelrecht dazu verdammt, einen schnellen Weg zum Kompost zu gehen. Der Kälte- und Zugluftschock setzt in der Regel ein paar Tage später ein und die Pflanzen verlieren schlagartig all ihre Blätter.  Deshalb ist es auch wichtig, die Pflanze gut zu verpacken, wenn man ein gesundes Exemplar erstanden hat. Ordentlich in Papier einschlagen, damit das Sternchen nicht friert und keine kalte Luft abbekommt.
  • Hat man seinen Stern zu Hause, gilt es dafür zu sorgen, dass die Pflanze einen hellen, aber nicht vollsonnigen Standort, an einem warmen und zugluftfreien Ort erhält.
  • Er verträgt keine nassen Füße und man sollte ihn erst dann mit nach Möglichkeit lauwarmen Wasser gießen, wenn die Erde trocken ist.
  • Während der Blüte nicht düngen, erst danach mit einer monatlichen Gabe eines normalen Düngers.
  • Farbige Hochblätter erhält man im Folgejahr in der Regel nur dann, wenn die Pflanze mehrere Wochen mindestens 12 Stunden am Tag im Dunkeln steht. Mit Hilfe eines Pappkartons kann man diesen Effekt erzielen.

Überraschungspaket

Gestern hatten wir in der Firma Weihnachtsfeier und vorab lieferte der Paketbote ein richtig großes Paket an mich aus. Zunächst dachte ich, es wäre eins von Elos online geshopten Weihnachtspaketen. Was mich dann aber anlachte, was mindestens genauso gut. Ein Dankschön-Überraschungspaket von der „Schwiegermutter“ eines Kollegens, der ich ein wenig mit ihrem PC geholfen habe. Und dann noch ein echt besonders Paket dazu.

Ein Dankeschön-Überraschungspaket von Fattoria La Vialla!!!! Ich bin fast hinten rüber gekippt. Von diesem wundervollen „Laden“, wo es diese hochwertigen italienischen Bio-Lebensmittel gibt und deren Katalog alleine schon eine Augenweide ist. Wo wir immer schon mal bestellen wollten, es nur bisher doch nicht getan haben…

Das Paket war wundervoll verpackt, der Inhalt sicher zwischen Holzwolle verstaut. Nach dem Auspacken heute früh lachten uns dann an:

  • Casa Conforto Chianti Superiore 2009
  • rosaRosa 2010
  • Olive all’Arancia
  • Sugo Bambolino
  • La Ribollita
  • Olio extravergine di Oliva
  • Aceto Balsamico di Modena
  • 500 g Fussili
  • 500 g Spaghetti
  • Le Ricette di Giuliana Band 2

Boah, was für ein toller Inhalt. So schöne Sachen, so liebevoll und hochwertig verpackt und präsentiert. Echt toll. Wir sind hin und weg. Jetzt können wir kosten und schauen, ob auch alles so gut schmeckt, wie es aussieht und präsentiert wird.

Noch einmal herzlichen Dank an die großzügige Spenderin. Das ist genau unser Geschmack und wir werden es zu würdigen wissen. Solche Geschenke kriegt man doch echt gerne.

Gegen die Doppelbesteuerung bei Kaffee und Konsorten

Gestern waren wir einkaufen. Der Wochenendeinkauf war wieder einmal fällig. Da ich ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker bin, geht der Weg auch immer wieder in die Kaffeeabteilung, um zu sehen was sich auf dem Markt tut. Ich trinke zwar in den letzten Jahren deutlich weniger Kaffee und Elo eigentlich sogar nur sporadisch, aber dafür legen wir Wert auf umweltverträglichen bzw. biologischen Anbau und auch auf faire Bezahlung (Fairtrade) der Pflücker und Kaffee- und Kakaobauern. Wir sind dann auch gern bereit, ein paar Cent oder Euro pro Pfund mehr auszugeben.

Heute ist mir dann eine Inititive aufgefallen, die wir gern unterstützen würden. Diese Initiative hat zwar nichts mit biologischem Anbau oder fairem Handel zu tun, jedoch mit der Doppelbesteuerung, die es in Deutschland bei recht vielen Dingen gibt. Der Geschäftsführer von Darboven Kaffee, Albert Darboven, kämpft mit dieser Inititive gegen die Kaffeesteuer, die seit 1871 auf die begehrten braunen Bohnen erhoben wird. Im Einzelhandel wird zu dieser Kaffeesteuer  noch 7 % Mehrwertsteuer erhoben und beim Kaffee-to-go oder im Restaurant sogar noch 19 % Mehrwertsteuer.

Um diesen Umstand zu ändern und eine breite Masse auf diesen Misstand hinzuweisen, wurde die Inititive ins Leben gerufen. Es gibt noch zahlreiche andere Waren in Deutschland, die solchen Doppelbesteuerungen unterliegen, aber hier hat man mal die Chance seinem Missfallen Ausdruck zu verleihen und sich der Inititive durch Ausfüllen eines einfachen Webformulrs anzuschließen.

Wir haben das bereits getan und würden uns freuen, wenn sich vielleicht der eine oder andere Kaffeefan unter Euch auch anschließt.

Unter www.gegen-kaffeesteuer.de gibt es alle Informatione zum Thema und auch das Formular. 🙂

Weihnachtliches Büro

Auf der Arbeit teile ich mir ein Büro mit zwei lieben Kolleginnen, M. und A. . Zur anstehenden Advents- und Weihnachtszeit wollten wir es uns so richtig nett machen. Kerzen dürfen wir nicht.

Also was sonst außer dem obligatorischen Weihnachtsstern? Richtig, wir haben Sterne gebastelt. An den Fenstern unseres Büros kleben nun 6 bunte Sternchen, was einige Kollegen aus den Nachbarbüros schon ein wenig schmunzeln lässt. Ein paar Weihnachtshasser gibt es eben überall.

Ist uns aber egal. Wir mögen es und den tristen Ausblick auf Lagerhalle und Parkplatz werten sie allemal auf.

Leider kein tolles Bild, weil mit Handy geknipst. Generell ist es schwer, meistens reflektiert die Lagerhalle nämlich auch noch fies.

Keimgläser

Nachdem wir ja nun schon seit einigen Monaten ein sehr schönes Anzuchtsieb für u.a. Kresse- und Ruccolakeimlinge haben, sind nun zwei Keimgläser hinzugekommen. Der Grund dafür ist recht einfach, Radieschenkeimlinge klappen leider nicht so gut auf dem Sieb. Die Keimlinge werden zu schnell zu dick und so kappt man beim Rausziehen den Keimling und das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache.

Sgail hat also heute zwei Keimgläser im Reformhaus besorgt, da wir auch keine etagenartige Konstruktion haben wollten, die doch etwas mehr Platz weg nimmt. Die beiden Gläser kann man wunderbar einzeln nutzen und wenn man sie gemeinsam aufstellen mag, kann man sie aneinander klipsen. Verstauen lassen sie sich auch ohne große Probleme. Sie haben beidseitig Luftlöcher, so dass alles atmungsaktiv ist und es keine Bakterienschleudern werden dürften. Und in die Spülmaschine dürfen sie auch.

Wir haben heute Radieschen und Senf angesetzt und nun sind wir gespannt, wie gut das klappt. Die Saatkörnchen mussten nicht wie beim Sieb vorher eingeweicht werden. Man gibt sie direkt ins Glas, lässt ordentlich Wasser durchlaufen, schwenkt dabei immer schön herum. Dann einfach etwas abtropfen lassen und schräg stellen. Zwei Mal am Tag ist Durchspülen Pflicht. Einmal mehr, als beim Keimsieb. Aber das sollte kein Problem darstellen. Je nach Saatgut soll man nach 3-4 Tagen ernten können. Wir werden sehen.

Es ist passiert!

Gestern auf dem Heimweg vom Wochendeinkauf ist es passiert. Mein Adlerauge erspäte doch tatsächlich die erste Weihnachtsbeleuchtung. Can’t believe it. Eine dieser Leuchtpyramiden verbreitete den ersten weihnachtlichen Lichterschein. Ich gebe zu, ich mag Weihnachten, Weihnachtsbeleutung, aber nicht im Oktober.

Ich fiebere auf November hin. Auf die 1. Adventswoche. Am Wochenende vorher schmücke ich mit Sgail immer unsere Wohnung, damit wir die Woche darauf alles schön genießen können. Unsere Beleuchtung startet dann genau am Montag der 1. Adventswoche. Manchmal auch ein paar Tage später. Aber Oktober? Noch vor Allerheiligen? Irgendwie schräg, auch wenn ich mich an den Anblick der Weihnachtsmänner im Supermarkt schon gewöhnt habe.