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Wicked – wir waren dann auch mal in Oz

Da das Musical Wicked ja bald das Ruhrgebiet verlässt, sind Sgail und ich schnell noch hin und haben uns eine Vorstellung in Oberhausen gegönnt. War total schön und durch ein Angebotsspezial auch erschwinglich. Irgendwie war uns das vorher immer ein wenig zu teuer, da wir auch nicht ganz hinten kurz vorm Notausgang sitzen wollten. Jetzt haben wir mal wieder gesehen, wir sollten uns solche Dinge einfach öfters mal gönnen. Es lohnt sich.

Wir haben uns für eine Vorstellung um 14:00 Uhr entschieden, da wir abends noch schön essen gehen wollten. Als wir um gut 13:15 Uhr in Oberhausen ankamen, sahen wir schon so einige Leute auf das Theater zuströmen. Durch die umliegenden Parkhäuser gab es jedoch nicht das kleinste Parkplatzproblem. Innerhalb von zwei Gehminuten waren wir am Theater und haben uns in die Schlange eingereiht. Die war trotz der vielen Menschen drum herum recht kurz. Es ging zügig voran. Man wies uns sehr nett und freundlich ein und so hatten wir auch kurz darauf keinerlei Probleme unsere Plätze zu finden. Alles was sehr gut zugänglich, die Sitze bequem, wenn auch ein wenig eng aneinander gequetscht. Ein klein wenig mehr Armfreiheit wäre schön gewesen.

Das Bühnenbild hat uns sehr beeindruckt. Wobei ich im ersten Moment nur dachte, dass alles sehr klein aussieht. Ich dachte immer, Musical-Bühnen wären größer. Allerdings muss ich auch zugeben, bisher war ich noch in keinem Musical.  Nur in einer Musical- Revue mit kurzen Auszügen aus den zahlreichen Musicals, die es so gibt. Irgendwie war Wicked das erste Musical, das mich wirklich richtig interessiert hat. Auf jeden Fall fanden wir doch ziemlich cool, was man aus der Bühne alles machen konnte.

Kurz vor der Vorstellung setzte sich dann natürlich wieder ein recht großer Mensch genau vor mich, war anders gar nicht zu erwarten. Na ja, ich habe trotzdem noch einigermaßen sehen können. Hin und wieder hat es mich ein wenig geärgert, ich gebe es ja zu. War halt wieder mal wie im Kino. Ich habe immer so ein Glück. Irgendwer großes setzt sich IMMER vor mich. Und mir so ein Sitzkissen für Kinder wollte ich mir dann auch nicht mehr holen, zumal ich mich dann an allen Leuten wieder vorbei quetschen hätte müssen.

Als die Vorstellung dann begann, war ich nur noch hin und weg. Sgail ebenso. Das Bühnenbild, die wunderbaren Kostüme, die tollen Darsteller und das grandiose Make Up haben uns nachhaltig beeindruckt. Der Gesang war ganz wunderbar und ich fand, man konnte kaum Unterschiede zwischen der CD und dem Livegesang finden. Die Qualität war enorm. Auch wenn wir ein anderes Ensemble als auf der CD hatten, wurden wir zu keiner Zeit enttäuscht. Im Gegenteil.

Nach einer winzigen Pause nach gut 1,5 Stunden – man schaffte es als Frau gerade so zum WC und wieder zurück – ging es noch einmal genauso toll weiter. Die Schlangen vor den WCs waren lustigerweise nur vor den Damen-Toiletten. Die Herren mussten sich nicht anstellen.

Nach dem Ende der Vorstellung haben wir uns dann am Souvenirstand umgesehen und das eine oder andere gekauft. Geärgert hat uns sehr, das „Zauberbuch“ wird in Oberhausen mal eben 20 Euro teurer als bei Amazon verkauft. Das nenne ich dann mal Abzocke und es war der einzige Wermutstropfen an dem tollen Erlebnis; denn Sgail hatte das Buch teuer gekauft.  Wir hätten gar nicht erst im Anschluss bei Amazon gucken sollen. Das es etwas teurer sein könnte, damit haben wir ja schon gerechnet, aber 20 Euro ist schon mal ein Knaller und das finden wir ziemlich traurig. Wir hatten uns vorher diesbezüglich nicht schlau gemacht, wie vielleicht noch viele andere, die einfach so gucken waren. Da haben wir dann wohl Pech gehabt.

Alles in allem war der Tag jedoch schön und nachdem wir wieder zu Hause angekommen sind, haben wir den Abend schön in unserem Lieblingsrestaurant ausklingen lassen.

Liebe ist…

…wenn Mann die Kommentare seiner Frau liest und diese daraufhin einfach mal so mit einer Hoya pubicalyx überrascht.

Sie kommt Dienstag oder Mittwoch mit der Post und ich bin schon sooo gespannt.

Nachtrag 09.08.2011: Und da ist sie. Ich finde sie total schön. Ihre Blätter sind sehr viel größer, als die der „bella“ und ich bin gespannt, ob sie sich bei uns wohl fühlen wird.

Hoya pubicalyx

Herbstblues im August

Gestern erlebte ich ein Wechselbad der Gefühle. Als ich nach Hause kam, schien noch wunderbar bei ungefähr 30 Grad die Sonne. Endlich wieder sommerliche Gefühle, endlich raus auf den Balkon und etwas Balkon- und Blumenpflege betreiben. Der Boden hatte dringend nötig, Besuch vom Besen zu kriegen. Der Lavendel musste zurückgeschnitten werden, verblühte Geranientriebe gezupft und gar etwas „Unkraut“ aus den Kästen entfernt werden. Lauter Mini-Linden, die sich gerne überall breit machen, weil es auf unserer Straße ja vor Linden nur so wimmelt und unser Balkon nicht überdacht ist. Furchtbare Bäume. Klar, jeder Baum macht irgendwie auch Dreck, aber dieses Jahr fand ich „unsere“ Linden schlimmer, als je zuvor. Autos konnte man fast gar nicht vorm Haus stehen lassen, weil der klebrige Saft und die Blüten alles panierten. Und der viele Dreck, den man mit in die Wohnung schleppt, wenn man vorm Haus oder auf dem Balkon unterwegs ist… So gut kann man sich gar nicht die Füße abtreten.

Ich hatte mir gestern vorgenommen, die Pflanzen direkt ein wenig zu düngen. Das mache ich am liebsten mit der Kanne und nicht mit unserem Schlauch. Irgendwie plempere ich immer alles voll, wenn ich das Wasser aus dem Schlauch in die Kanne fülle. Also bin ich gefühlte 30 Mal mit meiner Kanne und Dünger hin und her gewetzt und habe gegossen. Es war zwar auch ein Gewitter angekündigt, aber mal ehrlich, nur selten kommt wirklich das, was angesagt wird und ich verlasse mich da nur ungern drauf. Wenn es danach ginge, hätte schon vorgestern ein Gewitter mit ordentlich Regen kommen müssen.

Nun ja, auf jeden Fall war ich gerade fertig mit Balkonsäubern, Blumenpflege und der großen Gießaktion, als es sich auch schon langsam zuzog. Soweit so gut, alles gar nicht schlimm, soll es ruhig regnen. Was dann kam, war aber irgendwie deprimierend für mich.

© Lisa A/shutterstock.com

 

Durch den aufkommenden Wind rieselten die Blätter nur so von den Bäumen und weil unser Balkon gar so günstig liegt, weht der Wind immer alles fein auf selbigen rauf. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir einen Wust von Lindenblättern auf dem Balkon. Klar, war ja auch gerade frisch abgekehrt…

Und neben dem Frust, dass alles direkt wieder dreckig ist, kam die Erkenntnis, dass schon erstaunlich viele Blätter fallen. Viel zu viele für Anfang August. War es das jetzt echt schon mit Sommer? Heute früh verstärkte sich dieser Eindruck noch, als ich vorm Haus und auf dem Weg zur Garage wirklich schon recht viele Blätterhäufchen vorfand. Und direkt musste ich daran denken, dass Sgail mir letzte Woche erzählt hat, er hätte auf seinem Weg zur Arbeit schon Gänse gen Süden fliegen sehen. Öh, wie jetzt? Och ne. Unsere Clematis hat doch noch gar nicht geblüht. Laut Schildchen soll das jetzt noch diesen Monat kommen. Und die Geranien und die Susannen geben doch auch gerade wieder so schön Gas. Kann doch nicht schon wieder alles bald vorbei sein. Auch wenn die letzten Wochen morgens wirklich alles schon sehr herbstlich wirkte… Ich meine, ok, Herbst ist auch schön mit seinen vielen Farben, Kastanien, Eicheln, Kürbis und auch Pilzen. Aber doch noch nicht Anfang August. Das deprimiert, definitiv.

Das einzig Gute daran ist, ich beneide meine urlaubenden Kollegen gerade so gar nicht und hocke nicht traurig im Büro, wie im letzten Jahr. Da saß ich nämlich auch in den Sommerferien ziemlich allein gelassen und bei schönstem Wetter im Büro und starrte traurig nach draußen. Eingesperrt für 8 Stunden und nur in der Mittagspause und nach Feierabend kam man endlich an die Sonne. Wenn sie denn noch da war. Zumindest das bleibt mir dieses Jahr erspart.

Schrullige Angewohnheiten

Sgail sagte mir heute, eine seiner Kolleginnen und ich würden ähnlich ticken. Inwiefern, fragte ich sofort neugierig. Und dann begann er aufzuzählen:

Teekannen muss man abwechselnd benutzen, weil sie sonst eifersüchtig aufeinander werden. Ja genau, ganz meine Meinung. Deshalb kommen bei uns alle Teekannen immer abwechselnd an die Reihe. Sie sind ja alle sehr hübsch und so hat jede dann immer schön im Wechsel ihren großen Auftritt.

Man muss verblühte oder „gehandicapte“ Pflanzen vor der Resterampe und dem unweigerlichen Landen auf dem Müll bewahren. Ja genau, sie brauchen doch nur eine Chance und etwas Liebe, dann blühen sie bald wieder. Wenn sie wirklich die letzte Reise auf den Kompost antreten, dann ist das was anderes. Aber einfach wegwerfen, nur weil verblüht oder lieblos in eine Ecke geschubst? Geht gar nicht. Deshalb werfe ich immer einen Blick auf die Resterampe oder rücke gequetschte Pflänzchen ins rechte Licht, wenn ich sie vielleicht nicht mitnehmen kann.

Man lässt nicht eine Sache im Laden zurück, die dann auf einmal alleine und ein Einzelstück wäre. Ja genau, lieber kauft man noch ein zweites davon, damit das andere nicht alleine endet und das ausgewählte auch Gesellschaft hat.

Bei Stofftieren kauft man aus dem unteren Regal, von ganz hinten. Ja genau, auf Augenhöhe sitzen und dann gekauft werden ist ja einfach und kann jeder. Deshalb bin ich bei Harrods auch auf Knien vor dem Teddybärenregal herum gerutscht und habe den kleinsten und in die hinterste Ecke gequetschten Bären mit nach Hause genommen. Charly guckt heute noch dankbar.

Von Keksen und Gummibärchen nimmt man immer zwei. Ja genau, weil zwei sind immer besser als eins und sie haben Gesellschaft im Bauch.

Man bevorzugt Haustiere aus dem Tierheim und da besonders die, die vielleicht sogar ein Gebrechen haben. Ja genau, ein Herz für Tiere. Ich mag auch unseren Frosch mit dem Matschpfötchen am liebsten (auch wenn der nicht aus dem Tierheim ist). Würden wir uns wieder Hunde oder Katzen anschaffen, wäre der Gang ins Tierheim absolut normal.

Das lässt sich jetzt beliebig fortsetzen. Auf jeden Fall ist das so bei mir. Ich ticke da anders. Und Sgails Kollegin wohl auch. Ich finde es schön, dass ich damit nicht alleine bin. Habe eben ein Herz für Underdocs und auch was Tiere angeht, gerade in Tierheimen sitzen so viele arme Seelen und warten nur darauf, dass man ihnen einfach eine Chance gibt. Und ja, ich gebe Dingen, Gebrauchgegenständen einen Namen. Und ich stehe dazu und finde es toll, wenn wir unsere Teekannen, Küchengeräte und sogar unseren Ofen mit Namen ansprechen können. Diese Dinge bereichern unser Leben und warum soll man ihnen nicht Namen geben oder mit ihnen sprechen? Ich lobe Piggy grundsätzlich, wenn sie mal wieder einen 1a Pizzateig für uns geknetet hat. Vielleicht ist das komisch, schrullig, aber ich finde es auch nicht schlimm und stehe dazu. Das bin eben ich. Und Sgail ist Gott sei Dank auch so.

Aquazoo Düsseldorf

Vorgestern war Personalausflug bei uns. Der engere Kolleginnen- und Kollegenkreis hat sich nach Durchsicht des reichhaltigen Angebotes für den Besuch des Düsseldorfer Aquazoo entschieden.

Diese Wahl fand ich gut, denn ich hatte schon einige Beiträge in den gängigen TV-Tiersendungen über den Aquazoo gesehen und Wandern, Radfahren und Rafting wären im Kollegenkreis nur bedingt etwas für mich. Ich muss zugeben, insgeheim hoffte ich auch ein wenig, den vom Zoodirektor handaufgezogenen Zwergotter Nemo zu sehen. Hat leider nicht geklappt. Aber wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und ich habe dabei die stellvertretende Direktorin Frau Honigs an ihrem Schreibtisch sitzen sehen und musste direkt an einen TV-Beitrag über sie denken.

Frau Honigs ist vielleicht dem einen oder anderen ein Begriff, da auch sie ein verwaistes Zwergotterbaby aufgezogen hat. Murphi lernte bei Frau Honigs nicht nur in der Badewanne Fische fangen, sondern auch schwimmen und alles andere, was für einen kleinen Otter wichtig ist. Für den Fernsehzuschauer eine ziemliche Gaudi, für Frau Honigs sicher schwere Arbeit. Jetzt ist Murphi übrigens im Loro Parque auf Teneriffa bei Dr. Reinschmidt untergebracht und hat eine nette Gefährtin in Khali gefunden. Ich glaube, da würde ich auch gerne einmal hin.

Susanne mit einer Stabheuschrecke und einer halben Frau Pelzer. Ich muss dringend fotografieren üben. *schäm*
In der Futtertierzucht hinter den Kulissen: Baby-Grillen in einer großen Curver-Box. Fast wie bei uns Zuhause, nur alles viel, viel größer und Gott sei Dank machen unsere Fruchtfliegen und Asseln nicht so einen Krach. Die Geräuschkulisse ist echt beachtlich. Und der ganz spezielle Futtertiergeruch auch.

Wir hatten eine tolle Führung über gut 1,5 Stunden. Frau Pelzer hat sich alle Mühe gegeben und hat uns neben einer Futterküche, diversen Futtertieranzuchträumen auch Stabheuschrecken und anderes Getier aus der Nähe gezeigt. Meine Kollegin Susanne hat schon Übung mit Stabheuschrecken und war direkt zur Stelle, als es diese auf den Arm gab. Bei den gelben Seidenspinnen, die zum Teil direkt frei in den Zuchträumen unter der Decke leben, haben dann doch einige Kollegen respektvoll Abstand gehalten

Seidenspinnen-Weibchen unter der Decke in einem der Zuchträume hinter den Kulissen
Seidenspinnen-Männchen, deutlich kleiner als das Weibchen und direkt über einer Tür

Leider war es nur sehr voll. Offenbar hatten alle Kindergärten und Grundschulen der näheren Umgebung das gleiche Ziel und es war schon ziemlich schwer, den vielen Zwergen auszuweichen. Faszinierend fand ich,  sie drängelten sogar Erwachsene vor den Becken und Schaubereichen weg. Ich weiß nicht so recht, wie ich das finden soll. Ich mag Kinder, aber wir hatten auch Eintritt bezahlt und es wäre schön gewesen, wenn die Betreuer ihre Zwerge mal etwas geordneter durch die Anlage geführt hätten. War für uns alle doch recht anstrengend und gesehen haben wir dann in dem Getümmel auch nicht alles. Na ja, egal. Spaß hatten wir trotzdem und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein erst recht.

Ein Atlasspinner, der sich direkt vor meine Linse setzte.
Leider habe ich mir den Namen dieser possierlichen Kerlchen nicht merken können, aber das tut ihrer Niedlichkeit ja keinen Abbruch.
Schildkröten beim morgendlichen Snack

Auf jeden Fall möchte ich mit meinem Mann noch einmal alleine und in Ruhe durch den Aquazoo stromern. Denn dort soll es auch Pfeilgiftfrösche geben. Leider habe ich nur ein Becken gesehen und das war zum einen winzig und zum anderen auch irgendwie leer. So sehr ich auch guckte und suchte, ich fand da keinen Frosch. Es sollten Mysties drin sein, aber ne, nicht so wirklich.

Insgesamt habe ich natürlich noch viel mehr Bilder gemacht. Aber die geben leider nicht wieder, wie toll es dort im Aquazoo wirklich ist. Außerdem habe ich festgestellt, ich muss dringend unsere kleine Kamera besser kennenlernen. Fische fotografieren habe ich nicht so wirklich erfolgreich hinbekommen. Bei den Pinguinen das gleiche in grün. Aber na ja, in Bewegung sehen sie eh noch viel besser aus, als auf Bildern.

Ein Besuch im Aquazoo lohnt sich auf jeden Fall ist und ist auch mit 6 Euro für einen Erwachsenen nicht zu teuer.

Weichkorallen
Weichkorallen

 

Neue Badewanne

Wir haben eine neue Badewanne. Nicht eine ganz normale, nein, eine für Yankee Candle Tarts. Seit letztem Jahr sind wir dieser duftigen Angelegenheit verfallen und haben schon den einen oder anderen Tartburner. Aber diese Wanne… Schon lange haben wir sie immer mal wieder im Netz bewundern können, nie konnte man sie jedoch käuflich erweben. Was ein Jammer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt endlich haben wir einen Online-Shop aufgetan, wo man sie tatsächlich – und auch noch in Deutschland – bestellen kann. Wir haben direkt zugeschlagen und nun werden wir einen schönen Platz suchen, wo das gute Stück auch gut zur Geltung kommt und  feinen Duft verströmen kann.

Familienzuwachs, wir präsentieren: „Moi“

Unsere Küchenmaschine Piggy ist nun „große Schwester“. Gestern zog Moi bei uns ein. Aus dem gleichen „Stall“ wie Piggy, ebenso rosa und mindestens genauso cool, macht der kleine Standmixer seinem Namen alle Ehre und produziert Milchshakes, da wird McDonalds echt blaß vor Neid. Mal sehen, was wir mit Moi so alles zaubern…

Gestatten „Moi“: 4,5 zartrosa Kilo mit 1 (!) PS starkem Motor, dessen Kraft super in Milchshakes, Crushed Ice und noch andere „Schweinereien“ investiert werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders schön finden wir:

  • Moi reinigt sich quasi selbst, einfach Wasser und etwas Spüli in den Behälter geben und los geht es. Man muss nur noch mit klarem Wasser nachspülen und trocken reiben.
  • Der Behälter ist aus Glas und nicht aus Plastik. Insgesamt ist alles schön und schwer verarbeitet, wie von Kitchen Aid gewohnt.
  • Man kriegt den Behälter total gut ab und kann auch sehr gut das fertige Getränk eingießen.
  • Durch seine 4,5 kg „Lebendgewicht“ steht Moi extrem sicher „im Leben“ und wackelt somit beim Mixen nicht herum.
  • Für Männer sind die verschiedenen Funktionen ein echtes Highlight und schönes Spielzeug. Weil Moi kann nicht nur mixen…

Sofafrust

Man stelle sich vor, wir suchen nun schon seit genau 2 Jahren nach einem Sofa. Das Sofa soll eigentlich gar nicht viele Kriterien erfüllen, ausgenommen:

  • es muss unser Sofa, quasi Liebe auf den 1. Blick sein, uns direkt dazu aniemieren, auf „ihm“ alle drei Teile des Herrn der Ringe in der extended Version gucken zu wollen
  • es sollte nicht länger als 2,45 m sein
  • falls möglich, zum Notbett umbaubar sein, ist aber nicht zwingen nötig, wir sind zu Abstrichen bereit
  • so ein Fußteil mit dran wäre nett, damit man auch zu zweit nach Möglichkeit die Beine lang machen kann darauf, bitte keinen zusätzlichen Hocker
  • es sollte nicht gleich so teuer wie eine ganze Garnitur zusammen sein

Wir haben festgestellt, es ist ein Ding der Unmöglickeit. Egal in welchen Laden wir auch gehen, ob wir im teuren oder billigen Segment nach „ihm“ suchen, nirgendwo finden wir „es“. Zum ko… und es bringt einen echt an den Rand der Verzweiflung, weil man weiß, das alte Sofa ist kurz vorm Aufgeben und kann nicht mehr. Wo sind nur all die schönen, knuffigen Kuschelsofas geblieben? Woher kommen diese ganzen durchgestylten Riesenmonster, die mehr Kissen als Menschen beherbergen sollen? Menno, kann doch nicht so schwer sein, sollte man meinen. Ist es aber doch. Leider.

Da heißt es echt: Altes Schätzchen, halte noch etwas durch. Wir haben noch keinen Nachfolger für Dich gefunden und ohne Dich geht es nicht. *täschel*

Neue Froschart entdeckt

Gestern hatten wir Besuch von Anna und Basti und die beiden haben uns eine gaaaanz neue Froschart als Geschenk mitgebracht.

Dendrobates annabastieae
Dendrobates annabastieae

Wir sind entzückt. Eine hohe Lebenserwartung scheint diese Art leider nicht haben. Zwei sind schon von uns gegangen und die vier verbliebenen sehen auch schon etwas blass um die Nase aus…

Unser Ofen ist da, der nächste Winter kann kommen

Vor ein paar Monaten hatten wir die Eingebung, ein Kaminofen wäre ja schön. Zum einen möchten wir damit natürlich heizen. Die Heizkosten sind ganz schön hoch geworden, die Winter die letzten Jahre waren ja auch eindeutig wieder härter und mit viel Schnee. Zum anderen sieht so ein Öfchen ja auch schick aus. Wir haben uns dann mal schlau gemacht und nach etwas hin und her, heute sind die Kaminbauer eingetroffen und hatten unser Öfchen im Gepäck.

Tapfer wuchteten sie die gut 400 kg bis ins 2. Obergeschoss und ließen sich gar nicht vom schwülen Klima oder den vielen Stufen abhalten. Aufgebaut wurde in unserem Flur, da Wohnzimmer baulich leider nicht geht. Aber gut, Heizen steht im Vordergrund, nicht Optik. Wobei, im Flur macht sich der Ofen auch sehr schön. Da wir keinen schlauchartigen Flur haben, können wir uns immer noch bequem mit Sitzsack davor setzen. Das Öfchen hat natürlich auch ein Backfach und wir freuen uns jetzt schon auf Kastanien rösten und Glühwein wärmen im Winter.

Schwedenofen Contura 660T
Unser Schwedenofen Contura 660T