Archiv der Kategorie: Kochlöffelchen

Fetacreme

 

Zutaten:

  • 200 g Frischkäse natur
  • 200 g Feta
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Rosmarin (frisch oder getrocknet)
  • Pfeffer/Salz
  • eventuell etwas Milch

Zubereitung:

Alle Zutaten mit einem Stabmixer zu einer homogenen Masse mixen. Falls nötig, ein wenig Milch zugeben, um besser mixen zu können.

Beliebig zu erweitern mit Paprika, sonstigem Gemüse und Gewürzen. Einfach nur lecker und definitiv günstiger als beim Griechen oder Türken auf dem Markt. Ob als Dipp oder zum Grillen, das ist einfach nur lecker und schnell gemacht.

Kürbiscremesuppe

Zutaten:

  • 1 mittlerer Hokkaido, entkernt und klein geschnippelt
  • 3-5 Kartoffeln, geschält und klein geschnitten
  • 1 Zwiebel, geschält und fein gehackt
  • 1-2 Knobizehen, geschält und fein gehackt
  • 1-2 Chilischoten, fein gehackt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt
  • etwas Öl
  • 1 kleine Dose Kokosmilch
  • Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • Herbaria Gewürzmischung „Kürbiskönig“

Zubereitung:

Zwiebeln, Chili, Ingwer und Knoblauch in ein wenig Öl andünsten. Dann die Kürbisstücke hinzugeben und kurz angehen lassen. Kartoffeln dazu geben und mit Gemüsebrühe angießen, bis das Gemüse leicht bedeckt ist. Gar köcheln lassen.

Wenn das Gemüse schön weich gekocht ist, alles mit einem Pürierstab fein pürieren und auf kleinste Stufe stellen. Die Kokosmilch dazu geben, bis die Suppe eine angenehme Konsistenz hat und nach Möglichkeit nicht mehr aufkochen, da die Kokosmilch leicht ausflockt bei zu großer Hitze. Mit Pfeffer und der Kürbiskönig-Gewürzmischung abschmecken.

Elos Kürbisrisotto frei Schnauze

Zuaten:

  • 1 kleiner Hokkaido geputzt, entkernt und in feine Würfelchen geschnitten, ca. 400-500 g
  • 2 Knobizehen, fein geschnitten/gehackt
  • 5 Schalotten, fein gehackt
  • 1 Chili  entweder entkernt oder ganz in Ringe geschnitten (Chilipulver geht zur Not auch)
  • trockener Weißwein, ein ordentlicher Schuss zum Ablöschen
  • Butter und etwas Öl
  • Parmesan, so ca. 80-100 g gerieben
  • 1-1,5 l Gemüsebrühe
  • 300 g Risottoreis, Aborio z.B.

Zubereitung:

Zunächst die Kürbiswürfel in etwas Öl 2-3 Minuten andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite schieben. In einem zweiten großen Topf ein Stück Butter schmelzen und Schalotten, Chili und Knobi andünsten. Dann den Reis hinzugeben und 2-3 Minuten anschwenken, bis der Reis langsam glasig wird. Die Masse mit einem großzügigen Schuss Weißwein ablöschen und den Wein einkochen lassen. Dann nach und nach mit der Gemüsebrühe angießen und immer schön rühren. Ca. 15 Minuten vor Kochende die Kürbiswürfel hinzugeben und Reis und Kürbis zu Ende garen. Der Reis und der Kürbis sollten schön zart sein, jedoch nicht matschig. Zum Schluss ein ordentliches Stück Butter in den Reis geben und gut umrühren. Dann den gerieben Parmesan unterziehen und eventuell noch etwas Abschmecken. Sofort servieren.

Nussknacker-Kekse

 

Zutaten:

  • 200 g gemischte Nusskerne
  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei Klasse M
  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

Zubereitung:

Zuerst die gemischten Nusskerne (Haselnuss, Walnuss, Macademia, Erdnuss etc.) grob hacken. Butter zusammen mit Zucker und dem Ei in der Küchenmaschine cremig schlagen.

Dann Mehl mit dem Backpulver mischen und zu der Masse hinzu geben. Zum Schluss 80 g der Nussmischung untermischen.

Mit zwei Löffeln kleine Häufchen (etwa 2cm Ø) aufs Blech setzen.

Die übrigen 120 g Nussmischung auf die Häufchen geben und gut andrücken.

Im vorgeheizten Backofen 175° (Umluft 150°) auf mittlerer Schiene ca. 15 Min. backen.

Die sind so prima, die gehen das ganze Jahr über. Und wenn man faul ist, dann schmeißt man gleich die ganzen Nüsse rein und spart sich das Andrücken. Sieht dann nicht ganz so nett aus, schmeckt aber genauso gut.

Überbackene Käsebrötchen

Praktischer Weise bekommt man diese Zutaten alle bei Aldi (Achtung: Schleichwerbung )

  • 1 Töpfchen Schmand
  • 200 g Frischkäse-Kräuter (Dänischer Frischkäse)
  • 1 Päckchen Kochschinken, kleingeschnitten/gewürfelt
  • 200 g geriebener Gouda
  • 1 Knobizehe (durch die Presse gedrückt)
  • Salz und Pfeffer
  • 6 Aufbackbaguettes (halbiert – also 12 Hälften)

Man mischt die Creme aus den angegebenen Zutaten einfach zusammen und streicht sie auf die Baguettehälften. Die Baguettehälften packt man dann bei ca. 200 Grad in den Ofen und überbackt alles (ca. 25 Minuten – einfach mal ein Auge drauf halten). Dazu passt frischer Salat sehr gut.

Kürbis-Curry

Dieses Curry kocht mir immer mein Mann in der Kürbiszeit. Ich liebe es.

kuerbis-curryZum Kürbis: Wir haben drei Sorten ausprobiert. Zum einen Hokaido, wo das Curry zusätzlich sehr weich, buttrig und „maronig“ schmeckte und der Kürbis weitgehend seine stückige Form behalten hat. Zum anderen haben wir einen Speisekürbis getestet, dessen Namen wir leider nicht wissen. Er sieht eigentlich ganz klassisch aus wie einer dieser Halloweenkürbisse. Nur in klein. Sein Fleisch ist etwas phaseriger, als das des Hokaido. Er ist herrlich musig eingekocht und das hat mir persönlich sehr viel besser geschmeckt, als mit dem Hokaido. Außerdem hatte er nicht diesen starken Eigengeschmack wie der Hokaido. Ich mag den zwar sehr gerne, aber nicht bei dem Curry. Butternut ist auch prima. Grundsätzlich kann man aber jede Sorte Kürbis nehmen, das ist nicht festgelegt. Einfach mal ausprobieren, was einem schmeckt. Gibt ja genug Sorten.

Man benötigt für 4 Personen:

  • 150 ml Öl
  • 2 mittelgroße Zwiebeln in Ringe geschnitten
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 450 g geputzter und in Würfel geschnittener Kürbis
  • 1 TL Aamchoor (Mangopulver)
  • 1 TL frischer Ingwer, fein gehackt (ein absolutes Muss, sonst schmeckt es bei weitem nicht so gut)
  • 1 grosse Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 1 TL rote Chilischote, fein gehackt oder zerstoßen
  • 1/2 TL Salz
  • 300 ml Wasser

Das Öl in einer großen Pfanne/in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln und Kreuzkümmelsamen unter gelegentlichem Rühren goldbraun braten (das duftet vielleicht lecker).

Die Kürbiswürfel beifügen und bei geringer Hitze 3-5 Minuten anbraten.

Mangopulver, Ingwer, Knoblauch, Chili und Salz vermengen und dann zum Kürbis geben. Alles gut verrühren.

Mit Wasser angießen und zugedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis schön weich ist. Die Kochdauer ist je nach Kürbissorte etwas unterschiedlich und kann zwischen 20 und 30 Minuten liegen. Also schön im Auge behalten und immer wieder gut umrühren.

Dazu passen sehr gut Reis oder indische Brotsorten.

Engelsäuglein

engelsaugen2

Man benötigt für gut 1,5-2 Bleche:

  • 120 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 100 g Kokosraspeln
  • 1 Vanillezucker

Diese Zutaten gut miteinander mischen.

Dann

  • 200 g Butter
  • 2 Eigelb

dazu geben und alles schnell zu einem glatten Teig kneten. Den Teig abgedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

Auf einer bemehlten Fläche den Teig zu einer langen, ca. 2 cm dicken Rolle formen. Von dieser Rolle immer gut 1,5 cm breite Stücke abschneiden und zu kleinen Kugeln formen.

Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einem Kochlöffelstiel kleine Mulden eindrücken, so dass die Kullerkugel keksiger aussieht und eben eine Einfüllmulde erhält. Bei 200 Grad ca. 12-15 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit

  • Puderzucker

bestäuben.

Zwei große Esslöffel Quittengelee erwärmen und davon vorsichtig in die Mulden füllen. Alles gut trocknen lassen und danach in Blechdosen lagern.

Amarettini-Gugelhupf

Mal ein etwas anderer Gugelhupf. Ich finde ihn extrem lecker.

Zutaten:

  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 4 Eier
  • 240 g Mehl
  • 2,5 Teelöffel Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 200 g Amarettinis
  • 40 ml Amaretto
  • Kuvertüre, Mandelblätchen und Hagelzucker für die Glasur

Butter, Eier, Zucker, Vanillinzucker zu einer glatten Masse mixen. Dann nach und nach Mehl, Backpulver und Milch unterrühren. Amaretto dazu gießen. Die Amarettinis entweder ganz oder gecrusht unter den fertigen Teig heben.

Backofen auf 175 Grad C vorheitzten. Den Teig in eine gefettete Kuchenform geben und ca. 60 Minuten backen.

Den gestürzten Kuchen auskühlen lassen und mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen. Mandelblättchen und Hagelzucker als Deko überstreuen.

Tipp: Man kann auch wunderbar eine Hälfte des Teiges mit Kakao zu Schokoteig mischen und bekommt das Ganze dann auch noch zweifarbig. Auch sehr lecker. Mag am liebsten jedoch die Version in „hell“. Da kommen die Amarettinis am besten geschmacklich bei „raus“.

Tofu-Gemüse-Spieße

Zwischendurch braucht man einfach mal was anderes auf dem Grill. Diese Spießchen finde ich mit ihrer Soße einfach nur genial. Und sogar überzeugte Tofuhasser finden sie echt spitze. Wichtig ist, die Soße dazu ist ein absolutes Muss, sonst schmeckt alles eher fade.

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 Grillspießchen aus Holz oder Metall
  • 1 kleine Zucchini, gewaschen und in gut 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 100 g Tofu, in nicht zu kleine Würfel geschnitten
  • 1 Paprika, in entsprechend große Würfel geschnitten

Eine Marinade aus

  • 3 EL Öl
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 Stück Ingwer, ungefähr Walnuss groß, fein gehackt
  • Pfeffer, Salz
  • Chiliflocken

herstellen und darin Tofu, Zucchini und Paprika einlegen.

Dann den Dipp für „später drauf“ herstellen aus:

  • 1 TL brauner Zucker, weißer geht aber auch
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Öl
  • 1 Frühlingszwiebel fein geschnitten
  • 1 rote Chili, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Die Gemüsestücke und den Tofu abwechselnd auf die Spieße stecken und dann auf dem Grill gut 12 Minuten garen. Den Dipp anschließend großzügig drüber träufeln.

Aus der Marinade für den Tofu und das Gemüse lässt sich prima eine Salatsoße für Tomatensalat zaubern. Einfach noch einen Hauch Zucker hinzugeben und 2-3 in Spalten geschnittene Tomaten reinschubsen und umrühren. Fertig. Einfach nur lecker.

Brunettis Lieblingspasta „Penne Rigate mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Peperoncino“

Vor zwei Jahren bekam ich zu Weihnachten das Kochbuch zu Donna Leons Buchreihe „Commissario Brunetti“. In den Büchern wird neben einem Kriminalfall auch immer ausgiebig über Venedig und die italienische Küche geschrieben. Finde ich immer sehr gemütlich und als das Kochbuch unterm Weihnachtsbaum lag, war ich absolut begeistert.

Diese Pasta ist das erste Rezept, was ich ausprobiert habe und es ist mittlerweile fester Bestandteil unserer Sommerküche.

“ Penne Rigate mit Tomaten, Zwiebeln, Speck und Peperoncino“

Zutaten

  • 350 g Penne rigate
  • 150 g milder, luftgetrockneter Speck (pancetta), gewürfelt
  • 600 g reife Tomaten
  • 100 g Zwiebeln, in Scheiben
  • 2 Peperoncini, zerkleinert
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 10 Esslöffel Olivenöl extravergine
  • Salz
  • 1 Glas trockener Weißwein
  • 50 g geriebener Parmesan

Olivenöl in eine große beschichtete Pfanne geben, Zwiebeln, Rosmarin, Peperoncini und eine Prise Salz zugeben und mit ein wenig Wasser so lange anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig werden. Bitte nicht anbrennen lassen. Dann die gewaschenen, abgezogenen und kleingeschnittenen Tomaten zufügen und zu einer cremigen Sauce einkochen. Dabei ab und zu ein wenig Wein angießen und mit Salz abschmecken. Während die Penne kochen, die Speckwürfel mit dem zweiten Rosmarinzweig und dem Lorbeerblatt in einer kleinen Pfanne auslassen. Die Pasta abgießen, in die Tomatensauce schütten. Den ausgelassenen Speck darübergießen, mit Parmesan bestreuen, gut umrühren und servieren.

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Genial einfach, genial lecker. Wir geben nur noch etwas Pfeffer und einen Hauch Zucker zur Soße. Und in Ermangelung von Sugotomaten kann man auch ein sehr gutes Bio-Passata z.B. bei Edeka oder DM erwerben und verwenden.