Susan Mallery: Fool’s Gold-Reihe

Was ich am Kindle von Amazon u.a. besonders mag ist, hin und wieder gibt es auch mal ein Buch umsonst. So bin ich vor nicht ganz so langer Zeit zum ersten Band der Fool’s Gold-Reihe gekommen. Fool’s Gold, eine Bilderbuchkleinstadt zu den Füßen der Sierra Nevada. Diese Bilderbuchkleinstadt hat nur ein Problem, sie hat deutlich zu wenig männliche Einwohner und so bekommt die neue Stadtplanerin Charity Jones neben ihren üblichen Aufgaben eine ganz besondere Order: Mache, dass mehr Männer unsere Stadt attraktiv finden und zu uns ziehen… So in etwa geht alles los.

Seichte Unterhaltung, die einen jedoch in den Bann zieht. Es ist in etwa wie bei den „Gilmore Girls“, man möchte am liebsten „dabei“ sein und mit den Protagonisten durch dick und dünn gehen. Die Bücher haben mir sehr gut gefallen, wobei der 2. Teil etwas schwächer ist und man sich hin und wieder genervt an den Kopf packt, wenn Ethan wie die Axt im Walde agiert.

Mittlerweile sind drei Bände auf Deutsch erhältlich:

1. Stadt, Land, Kuss

Hier dreht sich alles darum, wie Charity nach Fool’s Gold kommt und sich natürlich auch verliebt. Aber nicht in irgendwen, nein, in den Ex-Radrennprofi Josh Golden, der seinerseits mit seiner Vergangenheit und dem Ruf eines Frauenhelden zu kämpfen hat.

2. Ich fühle was, was Du nicht siehst

Hier muss sich die erfolgreiche Krimi-Autorin Liz Sutton mit ihrer unglücklichen Vergangenheit, ihrer scheußlichen Kindheit in Fool’s Gold und dem örtlichen Bauunternehmer Ethan Hendrix, dem Vater ihres Sohnes, insbesondere herum schlagen.

3. Wer hat Angst vorm starken Mann?

Die Eventplanerin Pia O’Brien macht eine ganz besondere Erbschaft, als ihre Freundin Chrystal an Krebs verstirbt. Statt des Katers Jake, hat ihr Chrystal drei eingefrorene Embryonen hinterlassen. Pias Leben steht Kopf und das nicht nur wegen der Entscheidung, die sie nun zu treffen hat. Da ist auch noch der Ex-Football-Profi Raoul Moreno, der ihr unvermittelt anbietet, ihr zur Seite zu stehen…

Gardena Micro-Drip – Blumenkastenbewässerungsanlage

Hurra, endlich hat das Kannenschleppen ein Ende. Sgail und ich haben und vor Kurzem das Gardena Micro-Drip-Blumenkastenbewässerungssystem 1407  gegönnt und gestern, wo es so schön sonnig war, hat Sgail es installiert.

Die Steuerungseinheit mit gefühlten 1000 Programmen.

Da wir blöderweise keinen Wasseranschluss auf dem Balkon haben und uns das Gerenne mit Kannen und auch das Anschließen eines Schlauches im Badezimmer irgendwann doch zu blöd wurden, haben wir nun ein wunderbares 60 l Fässchen aus dem Baumarkt für das Wasser besorgt. Die 60 l sind wirklich sehr schnell aufgefüllt und die Tauchpumpe, die das Wasser durch das Schlauchsystem pumpt, ist direkt darin versenkt worden. Es gibt gefühlte 1000 Varianten, in der die Bewässerung stattfinden kann. Für jede Wetterlage und für jeden Wasserbedarf dürfte ein entsprechendes Programm dabei sein.

Einer der Tropfer im Kasten.

Das System war wirklich sehr schnell und unproblematisch verlegt. Ich bin total begeistert. Gut, ein Anschluss direkt am Wasserhahn wäre ein Traum gewesen, man hätte sich den Platz für das Fass sparen können. Ist aber leider nicht möglich. Auf das kleine Fässchen kann ich sogar noch einen Blumentopf stellen. Sieht gar nicht doof aus oder so. Vielleicht male ich das Fass auch noch irgendwann mal bunt an. Wir werden sehen. Auf jeden Fall kann der Sommer nun kommen, wir sind gerüstet und müssen nun nur noch ganz wenige Töpfchen von Hand gießen. Finde ich toll. So macht Balkon gleich noch mehr Spaß und das Getröpfel beim Kannenschleppen hat auch ein Ende. Wir  müssen halt nur auf den Wasservorrat im Fässchen achten.

Bei Sgails Eltern wird es das System auch in Kürze geben. Die finden das nämlich ganz große Klasse, da sie viel mit dem Wohnmobil unterwegs sind und sich so keine Sorgen mehr um die Blumenkästen machen müssen.

SKH Prinz von Wales & Stephen Donaldson: Highgrove, Clarence House, Birkhall – Königliche BioGärten

Dieses Buch wollte ich schon total lange haben. Wirklich sehr lange. Und als ich mich endlich dazu entschließen konnte, gab es das Buch leider nur noch im Antiquariat für sehr viel Geld. Ich habe lange Zeit gewartet und immer wieder nach einem guten Angebot geschaut, mich dabei immer wieder über mein Zögern vor ein paar Jahren geärgert. Nun ja, letzten Endes konnte ich endlich ein gescheites Exemplar ergattern. Über den Preis rede ich lieber mal nicht. Es gibt eh genug Menschen, die nicht verstehen, warum man für Bücher viel Geld ausgeben kann. *dumdidum*

Also, warum wollte ich das Buch unbedingt und um was geht es da eigentlich? Es geht um die königlichen Gärten und Prinz Charles berichtet, wie er über die Jahre hinweg zusammen mit seinem Team die Gärten auf ökologischen Landbau umgestellt hat. Zum einen bin ich ein Royal-Fan und zum anderen bewundere ich die Einstellung, die Prinz Charles an den Tag legt. Von vielen wurde er vor Jahren verspottet, als man „hörte“, er spräche mit seinen Blumen. Gehasst von vielen, weil er und Camilla ja die königliche Ehe zum scheitern gebracht haben und bla… Ich denke hingegen, der Mann ist so schlecht nicht. Und ich denke, er und Camilla – nur um den Gedanken eben zu beenden – tun einander gut und passen zueinander. Klar, ich kenne ihn nicht persönlich, aber irgendwie mag ich ihn. Er hat eine gewisse „Grüne Denke“, wie ich meine und ich finde es toll, dass er schon vor Jahren erkannt hat, dass bestimmte Dinge im Bereich Umwelt und Natur so nicht funktionieren.

Im Buch werden also Methoden des ökologischen Landbaus beschrieben, alles schön mit sehr hochwerten Bildern untermalt. Sicher findet man noch fachlichere Gartenbücher, aber wie gesagt, ich finde die Bilder sehr schön und die Gelegenheit klasse, mal hinter die Kulissen dieser großartigen Gärten sehen zu können. Da wird hier und da vom Chefgärtner der eine oder andere Tipp gegeben und viel erklärt, warum bestimmte Dinge so gemacht werden, wie sie gemacht werden. Man kann daraus auch als Mini-Garten-Besitzer was lernen. Es ist alles total verständlich, schön und unterhaltsam geschrieben. Für mich stimmt die Mischung aus Gartenbuch und Bildband. Man lernt was und kann nebenher wirklich diese tollen Bilder bewundern und dabei etwas abschalten.

Überraschung im Treppenhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Töpfchen mit kleinen Kakteen hat mich die Tage sehr nett im Treppenhaus überrascht. Es sind Kaktus-Ableger einer Pflanze, die mich seit meiner Kindheit begleitet hat. Die Mutterpflanze gehörte meiner Mutter, war riesig und blühte hin und wieder wunderschön. Sie war leider irgendwann von Schädlingen befallen und konnte nicht mehr gerettet werden.

Zuvor jedoch hatte ich einen eigenen Ableger erhalten und dieser wurde immer größer und größer und kippte schließlich zur Seite. Ich habe viel versucht, um ihn zu retten, ihn vorher aufrecht zu halten. Hat alles nicht geklappt. Ich habe ihn dann etwas verzweifelt geteilt und seine „Scheibchen“ trieben erneut aus. Das war volles Riskiko, aber ich hätte ihn so umgefallen nicht weiter behalten können.

Aus Platzmangel parkte ich das Töpfchen mit den Ablegern schließlich draußen auf der Treppenhausfensterbank. Da steht es schon seit einigen Jahren und siehe da, nun blühen die wirklich sehr wehrhaften und stachligen Gesellen. Ich freue mich total und habe den Topf erst einmal zum Bewundern ins Wohnzimmer geholt. Nach der Blüte werde ich die Pflanze wieder hinaus bringen, dort hat es ihr ja offenbar gut gefallen.

Laini Taylor – Daughter of Smoke and Bone

Mal wieder ein Buch, das ich als Hörbuch erworben habe. Und es ist so richtig gut. Ein total spannendes Buch mit einer etwas anderen Geschichte. Ein wenig Romeo und Julia, aber dennoch ganz anders. Teil 2 soll „Days of Blood and Starlight“ heißen. Bin gespannt, wann es auf Deutsch rauskommt. Würde es mir gerne wieder anhören.

Karou, eine junge Studentin aus Prag, führt ein Doppelleben. Einerseits ist sie einfach nur ein junges Mädchen von gut 17 Jahren,  das Malerei und Kunst studiert. Andererseits weiß sie nicht wer ihre Eltern sind, hat jedoch mit Brimstone, Issa, Kischmisch und Twiga eine sehr ungewöhnliche Pflegefamilie. Diese Familie ist insofern besonders, als dass sie aus Chimären besteht und in „Anderswo“ wohnhaft ist. „Anderswo“, das man nur durch verzauberte Portale erreicht. Wenn Karou nicht gerade studiert, erledigt sie für Brimstone weltweit Aufträge. Durch die magischen Portale gelangt sie innerhalb von Sekunden zu Märkten, Auktionen und dubiosen Händlern, um dort für Brimstone Zähne aller Art zu erstehen. Ja genau, Zähne. Was er genau mit den vielen Zähnen macht, bleibt zunächst sein Geheimnis.

Eines Tages sind überall auf der Welt schwarze Handabdrücke auf den Portaltüren und kurze Zeit später läuft Karou nach Erledigung eines Auftrages dem Engel Akiva in die Arme. Nach einem harten Kampf entkommt sie schwer verletzt. Offenbar sind Engel und Chimären… Akiva und seine Brüder machen sich an die Vernichtung der Portale und Karou versucht verzweifelt zu verstehen, was eigentlich vor sich geht, sucht einen Weg zurück zu ihrer Familie, um Brimstone um Antworten zu bitten. Dabei trifft sie erneut auf Akiva, der sie plötzlich nicht mehr töten will, sondern gegen eine größere Macht kämpfen muss – die Liebe. Und ganz langsam enthüllen sich dem Leser und Karou eine noch phantastischere Welt, eine wundervolle Geschichte. Am Ende bleibt ein schöner Cliffhanger, der einen gespant auf das nächste Buch warten lässt.

Einen schönen 1. Mai

Sgail und ich wünschen einen schönen 1. Mai.

Unsere Pläne für heute? Faul sein, lesen, den kleinen Grill rausschieben,  raus auf den frisch gewienerten Balkon setzen, frische Luft schnappen und einfach etwas relaxen.

Dies alles, sofern der Wettergott ein Einsehen hat, die Nässe des nächtlichen Gewitters abgetrocknet ist und nicht so irre viele Samen durch die Luft fliegen, wie gestern. Einfach die Seele ein wenig baumeln lassen. Klingt doch nach einen Plan, nicht? 😉

Gyros-Auflauf

Dieser Auflauf stand schon sehr lange auf unserer Ausprobierliste. Wir haben es am Wochenende endlich geschafft und uns den Auflauf als Belohnung für schweres Balkongewusel gegönnt.

Es passte vom Wetter her auch irgendwie noch ganz gut. Es war noch nicht so heiß bei uns, wie im Rest der Republik. Tagsüber war es eher bewölkt und erst am Nachmittag zeigte sich die Frühlingssonne so richtig. Grillen war irgendwie wegen des Gewühles auf dem Balkon nicht drin, also kamm dann dafür dieser wirklich leckere Auflauf. Inspiriert von der Lecker Januar/Februar, abgewandelt nach eigenem Geschmack.

Zutaten für eine große Auflaufform:

  •  500 g Kartoffeln
  • 1 halber Weißkohl (ca. 500 – 800 g)
  • 1 Zwiebel, geschält und in Würfel gehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen, in feine Würfel gehackt
  • 500 g Geschnetzeltes (oder man kauft schon fertige „Gyrospfanne“ an der Fleischtheke)
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • Pizzagewürzmischung
  • ein wenig Öl zum Braten
  • 200 ml Milch (im Originalrezept war es Sahne)
  • Butter für die Auflaufform
  • 200 g Crème fraîche
  • 100 g Gouda

Zubereitung:

Das Geschnetzelte mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Pizzagewürz mit ein wenig Öl marinieren.

Die Kartoffeln zugedeckt ca. 20 Minuten gar kochen, dann kurz abkühlen lassen und pellen.

Eine Auflaufform buttern und die Scheiben geschnittenen Kartoffeln einlegen, so dass der Boden bedeckt ist.

Das Fleisch in einem Bräter (bei Bedarf noch mit etwas weiterem Öl) scharf anbraten. Die Zwiebel und den Knoblauch beigeben und kurz mitbraten. Dann alles aus dem Bräter holen und zur Seite stellen.

Den Weißkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Hierbei ist eine KitchenAid wie Piggy eine wirklich große Hilfe. Einfach den Hobelaufsatz mit der richtigen Trommel aufsetzen und der Kohl ist innerhalb von 1-2 Minuten Geschichte.

Den Kohl nun im heißen Bratfett des Gyrosfleisches ca. 10 Minuten ordentlich anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Dann die Milch hinzugeben und umrühren. Den Deckel auflegen und den Kohl gute 3-5 Minuten dünsten.

Den Backofen vorheizen (175 ° C Umluft, 200 ° C Ober-/Unterhitze).

Den Käse reiben. Bei Piggy bedeutet das, man wechselt fix die Trommel und zack, der Käse ist ebenfalls vorbereitet.

Das Gyrosfleisch unter den Kohl mischen und die Mischung nun auf den Kartoffeln verteilen.

Die Crème fraîche mit Salz und Pfeffer (und Chiliflöckchen) würzen. Die gewürzte Masse nun auf dem Auflauf verteilen und alles mit Gouda bestreuen.

Den Auflauf in den Ofen schieben und gut 30 Minuten gold-braun überbacken.

Wir haben gebuddelt: Erste Fotos der Sommerbepflanzung 2012

Gestern haben wir erst groß den Balkon gesäubert und gepflegt. Sgail hat wie wild mit dem Kärcher hantiert, die Umrandung gestrichen,  meine Säcke mit alter Balkonerde entsorgt und mir neue Erde raufgeschleppt. Dann ist er auch noch mit ganz viel Geduld zum „Blümeln“ mit mir gefahren. Ohne ihn hätte ich nie pflanzen können. Ganz viel Lob also für meinen Mann. 🙂

Wir waren also gestern in unserer kleinen Lieblingsgärtnerei und haben unsere Sommerblumen gekauft. Vier verschiedene Sorten Geranien, dazu blau-lila Schneeflockenblumen, Husarenköpfchen, zwei Töpfe Liebstöckel (der alte hat es leider nicht über den Winter geschafft) und zwei gelbe, schwarzäugige Susannen. Ach ja und eine wunderschöne rosa Strohblume und ein wundervoller blauer Tenneriffa-Stern (Pericallis-Hybrid). Und eine Art Gänseblümchen in blau, eine Felicia Blue Daisy. Hübsch. Bin ganz verliebt.

Da es Tag der offenen Tür war, gab es auch einen Stand der Lebenshilfe und man konnte Glücksrad drehen. 50 Cent, ein Dreh. Wir haben dabei wundervolle Pflänzchen gewonnen, denn jeder Dreh war ein Gewinn: 1 kleine gelbe Dahlie, 2 Thymianpflänzchen, 1 Minze und ein Pflänzchen, wo ich blöderweise wieder den Namen vergessen habe. Es soll öfters in Trockensträußen verarbeitet werden. Wir buddeln es ein und lassen uns überraschen.

Insgesamt haben wir die letzten zwei Tage wirklich „gewullackt“. Noch ist nicht alles wirklich fertig und so richtig schön, aber ein paar Bilder habe ich schon. Sgail hat außerdem das kleine Treibhaus für unsere Chilis aufgestellt. Darin habe ich auch direkt die Kiste mit den Prunkbohnen „Lady Di“ für unser Spaliergitter geparkt. Habe mir überlegt, ich säe sie direkt aus, ein Abwasch quasi. Denn eigentlich gehen sie wohl erst ab Mitte Mai im Freiland. Durch das Treibhaus sollte es auch so klappen.

Heute werde ich noch unsere Dahlien und die Minze sowie das unbekannte Pflänzchen einbuddeln. Dann müssen wir noch den Kärcher zu meinen Eltern zurück bringen und die vielen leeren  Blumenpaletten entsorgen.

 

Dann hätten wir es aber auch wirklich geschafft. Hoffentlich wird jetzt dann noch das Wetter wieder besser, damit wir direkt alles genießen können. Die Arbeit soll sich schließlich gelohnt haben. Puh, wir sind ko. Aber glücklich. Jetzt müssen wir nur noch überlegen, wo wir unsere kleine Kürbispflanze hinsetzen…

Wenn das Leben Dir Zitrone gibt…

… dann ordere Tequiela und Salz dazu.

Sempervivumblüte nahOder wenn das Wetter so gruselig sch… ist, dass Balkonwuseln zwangsweise wegen erbsengroßer Hagelkörner ausfällt, dann fahre zum nächsten IKEA und kaufe endlich den Schrank, der schon so lange anvisiert ist und natürlich vielen bunten Schnickschnack. Das macht das Leben gleich wieder schöner und bunter, wenn auch das Portemonnaie leichter.

Florentiner Muffins nach Cynthia Barcomi

Wie gerade ganz viele andere auch, haben wir am Wochenende das Muffinrezept aus der Lecker Bakery Nr. 1 versucht. Es ist ein Rezept von Cynthia Barcomi. Ehrlich gesagt, ich hätte viel mehr erwartet. Irgendwie haben mich die Muffins geschmacklich rein gar nicht beeindruckt. Im Gegenteil, wir hatten schon deutlich bessere. Man sieht, ich bin enttäuscht. Weiß auch nicht, ich habe gedacht, das Rezept müsste schon allein wegen Cynthia Barcomi ein Knaller sein. Dabei hatte ich den Spinatanteil sogar extra aus frischem Spinat zubereitet und mit Knoblauch, Zwiebel und Chili verfeinert, fein abgeschmeckt. Insgesamt fand ich die Muffins ehrlich gesagt langweilig, obwohl sich die Zutatenliste total gut liest.

Zutaten für 12 Stück:

Extrazutaten:

  • 150 g TK-Blattspinat
  • 50 g Parmesan
  • 3 EL Pinienkerne
  • 3-4 StieleBasilikum
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 250 g  Ricotta

Flüssige Zutaten:

  • 60 g + etwas Butter zum Förmchen fetten
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier Größe M

Trockene Zutaten:

  • 280 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Den gefrorenen Spinat auftauen lassen und gut abtropfen lassen. Den Parmesan reiben, die Pinienkerne ohne Fett anrösten. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Backofen vorheizen (E-Herd: 190 °C). Eine 12er-Muffinform ausbuttern bzw. mit Papierrförmchen versehen. 60 g Butter zerlassen. Mit einem Schneebesen die heiße Butter, Milch und Eier miteinander verschlagen.

In einer zweiten Rührschüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Mit einem Gummispachtel oder Holzlöffel die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben und nur so lange rühren, bis sich beide Mischungen so gerade eben verbunden haben.

Vorsichtig Ricotta, Nüsse, Spinat und alle Kräuter unterheben. Nicht zuviel rühren!

Den Teig gleichmäßig in die Muffinförmchen verteilen. Im heißen Ofen ca. 18-25 Minuten backen. Die Muffins etwa 10 Minuten in ihrer Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.