Sonnenblume die 2.

Und hier blüht nun also auch unsere 2. Sonnenblume. Wie man sieht, eine gänzlich andere Sorte, als Nummer 1.

Diese Pflanze haben wir als Geschenk beim Sommerpflanzenkauf Ende April erhalten. Sie hat sich nett entwickelt und ist auch nicht riesig geworden. Lag vielleicht auch daran, dass sie sich ihr Töpfchen teilen musste mit Nummer 1. Auf jeden Fall trotzt auch sie der derzeitigen Witterung und lacht den Regen mit ihrer schönen, strahlend gelben Blüte regelrecht aus.

Griesmuffins mit Pflaume-Banane

Ich habe am Wochenende mal aus dem Stand ein eigenes Rezept zusammen gemischt. Eine gewagte Sache für jemanden, der nicht gerade mit Backtalent gesegnet ist. Sie sind aber trotzdem was geworden und ich fand sie sehr lecker. Auch die Kombination aus Pflaumen und der Banane ist fein.

Zutaten für 12 Muffins:

  • 1 Glas Pflaumen
  • 1 reife Banane
  • 3 Eier
  • 80 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Backpulver
  • 100 g Gries
  • 150 g Mehl

Zubereitung:

Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Muffinförmchen vorbereiten.

Die Pflaumen abgießen und abtropfen lassen.

Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter schaumig rühren. Die Banane klein manschen und dazugeben.

Mehl, Backpulver und Gries vermischen und zur Eier-Zucker-Butter-Bananenmischung geben. Alles gut vermischen.

Die Pflaumen unterheben und den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen geben. Die Muffins ca. 20 – 25 Minuten (Stäbchenprobe) backen und anschließend auskühlen lassen.

Marc Levy – 7 Tage bis zur Ewigkeit

Gott – genannt Sir – und Luzifer – genannt President – streiten wie eh und je darum, wem nun die Weltherrschaft gehört. Nun wollen sie dies durch einen 7-tägigen Wettkampf endlich klären. Sie schicken jeweils ihren besten Agenten. Im Falle Gotts ist dies Zofia, im Falle Luzifers Lucas.

Wo Zofia hilfsbereit ist und allen Menschen nur Guttes will – ein Engel eben – ist Lucas die perfekte Verkörperung des Bösens. Er schadet den Menschen, wo er nur kann, klaut Autos am laufenden Band und ist so ein richtig aalglatter Mistkerl.

Im San Francisco der Jetztzeit beginnen die beiden ihren Wettstreit. Schließlich treffen die beiden aufeinander, ohne zu wissen, dass sie ihren Gegner vor Augen haben und ihre Mission kommt ordentlich ins Wanken…

Nun, die Inhaltsangabe versprach irgendwie mehr Action. Ich habe mir den Kampf zwischen Gut und Böse spannender und nicht so banal und alltäglich vorgestellt. Die kleine Lovestory am Rande war niedlich, hat mich jedoch auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Lustig und einnehmend waren die Randfiguren. Gott, der Raketenstarts liebt und sich deshalb den Vornamen Houston gibt (er findet Gott einfach doof). Luzifer, der wie ein Mafiosi daher kommt und noch einige andere Charaktere, die man schnell lieb gewinnt.

Alles in allem recht seichte Unterhaltung, für nach dem Feierabend ganz nett, wenn man nicht mehr groß Konzentration für einen Schmöker aufbringen kann. Kein Brüller, aber auch nicht total ohne Reiz.

Dahlie blüht

Zwischen den vielen Regenschauern derzeit fotografiert. Meine „Wundertüten-Dahlie“ blüht. Ich wusste ja gar nicht mehr, welche meiner 3 oder 4 Pflanzen noch überlebt hatte und habe mich daher umso mehr gefreut, dass es diese hier ist. War nämlich meine allererste. Um die anderen ist es sehr schade, aber das unbeständige „Sommerwetter“ der letzten Jahre hat sie mir eine nach der anderen „gelegt“. Mal sehen, vielleicht ergattere ich bald wieder eine schöne dazu und kann diese dann erfolgreich überwintern.

Wie man das macht? Man schneidet die Pflanze nach der Blüte und vor dem ersten Frost Anfang bis Mitte Oktober runter und buddelt die Knolle dann aus. Diese befreit man soweit es geht von der Erde, lässt sie etwas auf Zeitungspapier antrocknen und legt sie dann, mit frischem Zeitungspapier umwickelt, an einen kühlen, trockenen Ort.

Bei uns wandert sie dann immer eingewickelt in eine alte Obstkiste, die als „Dahlienbett“ fungiert und dann im Keller gelagert wird, bis es im nächsten Frühjahr frostfrei ist und man sie wieder einbuddeln kann.

Man muss unbedingt darauf achten, dass an der Knolle nichts fault. Also ruhig hin und wieder mal das Papier abwickeln und einen Blick drauf werfen, wenn man eh gerade im Keller ist. Fault die Knolle nämlich, dann war es das leider. Stellt man schon beim Ausbuddeln fest, dass die Knolle nicht ganz ok ist, kann man nur versuchen etwaiges fauliges Gewebe abzutrennen und hoffen, dass aus dem Rest vielleicht noch was wird.

Gabriella Engelmann – Inselzauber

Lissy wurde gerade von ihrem Freund verlassen und kommt aus Hamburg auf die Insel Sylt, um dort für ihre Tante, die eine lange Reise machen möchte, dereb Buchhandlung zu führen.

Zunächst ergeht sie sich ordentlich in Selbstmitleid, dann jedoch reißt sie sich zusammen und lernt auch neue Leute kennen, u.a. auch Nele, die ein kleines Café betreibt.

Dieses Café steht jedoch kurz vor der Pleite und zunächst können die Frauen sich überhaupt nicht leiden. Doch irgendwann sehen sie doch, dass sie einiges gemeinsam haben und versuchen das Café vor der Schließlung zu bewahren. Ein paar nette Herren verfolstänigen die Geschichte, die nicht nur für was für Syltfans ist.

Im Prinzip ein nettes Buch für Mädels, die gerne mal gemütlich auf dem Sofa sitzen und dabei ein nicht ganz so hochgestochenes Buch lesen mögen. Nicht die totale heile Welt, aber auch nicht ohne Happy End. Kein totales Frauenbuch. Schöne Unterhaltung, die sich wirklich leicht und flüssig liest und wo man direkt gerne dabei wäre. Feine Schauplätze, nette Charaktere und der Wunsch, das Buch würde noch ein wenig weiter gehen. Wie ein kleiner Ausflug auf die Insel.

Bartnelken und Steingewächsschale

Hier mal ein paar blühende Pflänzchen, die sich nicht vom schlechten Wetter schrecken lassen. Mein Schälchen Bartnelken blüht derzeit sehr schön in weiß, rosa und pink. Auf dem Bild sieht man die weißen nicht, weil sie leider so gut wie verblüht sind.

Und das kleine Mini-Steingärtchen in der Ying und Yang Schale hat sich auch sehr gut entwickelt. Zum einen sind die Ableger von der Arbeit sehr gut angewachsen und beachtlich größer geworden, wie man am linken, unteren Bildrand sehen kann. Und zum anderen treibt das Sedum immer wieder schöne rosa Blüten aus (rechts oben im Bild).

Fred Denger / Michael Korth – Der große Boss / Der Juniorchef

Ok, „Der große Boss“ ist in der Tat das alte Testament. ABER, mal von einer ganz anderen Seite. Ich habe das Buch in der Mittelstufe das erste Mal gelesen, mein damaliger Religionsleher, ein ausgesprochen cooler Typ, brachte es mit in den Unterricht und hat daraus vorgelesen. Ich habe es mir danach sofort gekauft und verschlungen.

Selten habe ich über etwas so lachen können, vor allem über etwas mit religiösen Backround. Egal ob man ein gläubiger Mensch ist oder nicht, hier findet man ordentlich was zu lachen. Das alte Testament wird in einer völlig neuen Art und Weise und mit sehr, sehr viel Humor beschrieben. Besonders nett finde ich immer die Dialoge zwischen Gott, ehm, dem großen Boss und dem jeweiligen Protagonisten, Moses z.B.  – einfach nur niedlich.

„Der Juniorchef“ erzählt dann passend zum „Großen Boss“ in gleicher Manier das neue Testament. Und es ist mindestens genauso lustig. Wenn Junior mit seinem Papa, dem großen Boss, spricht, dann bleibt kein Auge trocken.

Zwei Bücher, die ich immer mal wieder gerne in die Hand nehme und erneut lese.

Basilikum selbst gezogen

Ende Mai hatte ich Basilikum selbst ausgesät. Nachdem es Anfang Juni schon recht gut aussah und man die typische Basiliumblattform erkennen konnte, hat es leider über die letzten Wochen eher wenig Fortschritte gemacht.

Basilikum selbst gesäht
Basilikum selbst gesäht Anfang Juni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter spielt leider einfach nicht so richtig mit und ich habe es wohl einfach zu früh nach draußen gesetzt. Es hat sich dort tapfer allen Widrigkeiten des Wetters entgegen gestellt, aber dabei ist wohl die Kraft fürs Wachsen etwas auf der Strecke geblieben. Ich habe es heute reingeholt. Wäre einfach schade drum. Ich hoffe, es entwickelt sich nun besser, wenn es geschützt im Wohnzimmer stehen kann und dort die nötige Wärme kriegt, die es draußen derzeit einfach nicht so recht gibt. Außerdem hat irgendwas dran geknabbert und wir möchten es dann doch lieber selber essen.

Basilikum Stand Juli

Tillandsien

Irgendwie probieren Sgail und ich so ziemlich alles aus, was es blumentechnisch geht (und unser beschränkter Platz zulässt). Egal ob Kakteen, Orchideen, Sukkulenten, lebende Steine, usw., wir haben schon so einiges ausprobiert. Tillandsien gehören auch dazu. Diese sind Aufsitzerpflanzen, so genannte Epiphyten. Das bedeutet, sie wachsen auf anderen Pflanzen, zapfen diese allerdings nicht wie Parasiten an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt Tillandsien für den Feuchtraum und welche, die man ohne Probleme im Zimmer halten kann. Feuchtraumtillandsien, mit einer gänzlich glatten Oberfläche, haben wir immer mal wieder in unseren Terrarien. Die im Zimmer ansässigen Tillandsien haben eine Art feine „Behaarung“, wenn man so will. Sie lässt die Pflanzen leicht silbrig erscheinen und schützt sie sowohl vor Austrocknung, als auch Sonnenbrand. Sie mögen es nämlich gerne hell. Wir sprühen die Pflänzchen regelmäßig, am besten morgens. So können sie bis zum Abend schön abtrocknen und faulen nicht. Besonders gut geeignet ist kalkarmes, gefiltertes Wasser und Regenwasser. Sehr gut funktioniert auch destilliertes Wasser.

Tillandsien sind extrem anspruchslose Pflanzen. Man kann sie durchaus auch mal vergessen. Sie nehmen es einen nicht direkt übel. Längere Zeit sollte man dies jedoch nicht, da sie sonst schlicht und einfach vertrocknen. Hin und wieder ein Tröpfchen Tillandsiendünger ins Sprühwasser und sie verwöhnen einen mit wunderschönen Blüten.

Man kann seiner Kreativität freien Lauf beim Gestalten eines Tillandsienastes oder -arrangements lassen.

Wir haben sie zum einen auf einem getrockneten und in eine Schalte gesteckten Ast von Wein gesetzt und zum anderen einfach als kleine „Landschaft“ in einer Schale aus Seegras. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sehr schön sind auch hängende Astvarianten, die z.B. vor einem Fenster baumeln können. Man befestigt die Pflanzen entweder durch Auf- und/oder Einstecken in natürlich gewachsene Öffnungen und Ritzen oder man klebt sie mit Tillandsienkleber aus der Heißklebepistole an. Hierbei muss man nur sehr vorsichtig zu Werke gehen, damit die Pflanze keine Verbrennungen durch den heißen Kleber erleidet. Aufbinden mit feinem Draht geht auch, man muss nur schauen, dass dieser nichts abklemmt oder unschön hervorsticht. Und es darf natürlich keinesfalls ein Draht sein, der rosten könnte. Das würde den Pflanzen schaden.

Gabriella Engelmann – Eine Villa zum Verlieben

Drei Frauen in den 30ern/Anfang 40 ohne jegliche Gemeinsamkeiten ziehen in eine alte, renovierungsbedürftige Villa in Hamburg. Auflage ist, sie sollen gemeinsam die Villa wieder in Schuss bringen. Leonie, Nina und Stella raufen sich zusammen und nach ein paar Startschwierigkeiten werden aus der Reiseverkehrsfrau mit Reiseangst, der Floristin und der erfolgreichen Innenarchitektin tatsächlich gute Freundinnen, die in allen Lebenslagen zusammenhalten. Und das ist auch gut so. Denn auf die neuen Freundinnen kommt so einiges zu: unglückliche Liebschaften, Jobprobleme, gesundheitliche Schwierigkeiten.

Ein Buch, das mir einen ausgesprochen schönen Abend beschert hat. Bei einer Flasche Wein habe ich Anteil an der schönen Geschichte nehmen können und DAS war nun wirklich ein Buch, wo man gut und gerne noch länger hätte lesen und dabei sein wollen.