Lavendelzucker

Sgail und ich haben jedes Jahr Lavendel auf dem Balkon. Sollte er den Winter nicht so recht überlebt haben oder zu groß werden, tauschen wir ihn alle paar Jahre aus. Ist die Pflanze zu groß geworden, wandert sie als Spende in den elterlichen Garten, wo mittlerweile eine schöne, ca. 3 m² große Lavendelfläche entstanden ist. Diese wird nicht gedüngt. Bienen und Hummeln sowie andere Insekten sind davon ganz begeistert. Wir auch. Neben dem obligatorischen Lavendelsträußchen für die Küche, haben wir gestern auch Lavendelblüten für Lavendelzucker geerntet. Es ist ein Versuch. Meine Mama hat also treu und brav die Schale gehalten, als ich Blüte um Blüte den Hummelchen abgetrotzt habe und ein Kilo Zucker gespendet. Dafür wird sie natürlich die Hälfte des Zuckers bekommen. Ehrensache. Und den Bienchen und Hummelchen habe ich natürlich noch reichlich stehen lassen. Auch Ehrensache.

Rezepte für Lavendelzucker gibt es recht viele. Ich habe mich für eins entschieden, wo die Blüten nicht gemörsert und vorher großartig getrocknet werden. Ich habe die Blüten nur über Nacht antrocknen lassen und die Stiele ein wenig gekürzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Blüten einfach abwechselnd mit Zucker in Gläser einschichten und gut 4 Wochen stehen lassen. Danach durch ein Sieb schütten, um die Blüten zu entfernen, in Gläser geben und gut verschlossen lagern.

Der Zucker kann – sehr fein und vorsichtig dosiert – an Tees, Kuchen, Sahne und noch viele andere Gerichte gegeben werden. Man muss nur darauf achten, nicht zu viel zu nehmen, da sonst das Essen oder der Tee seifig und streng schmecken kann. Er soll sehr lecker sein, beruhigend und einschlaffördernd wirken, wenn man ihn im Winter in Melissentee gibt. Wir werden das natürlich ausprobieren.

Neue Badewanne

Wir haben eine neue Badewanne. Nicht eine ganz normale, nein, eine für Yankee Candle Tarts. Seit letztem Jahr sind wir dieser duftigen Angelegenheit verfallen und haben schon den einen oder anderen Tartburner. Aber diese Wanne… Schon lange haben wir sie immer mal wieder im Netz bewundern können, nie konnte man sie jedoch käuflich erweben. Was ein Jammer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt endlich haben wir einen Online-Shop aufgetan, wo man sie tatsächlich – und auch noch in Deutschland – bestellen kann. Wir haben direkt zugeschlagen und nun werden wir einen schönen Platz suchen, wo das gute Stück auch gut zur Geltung kommt und  feinen Duft verströmen kann.

Georg R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer

Seit einigen Jahren lese ich die Bücher von George R.R. Martins Mammutsaga „Das Lied von Eis und Feuer“. Ich bekam es empfohlen und nach Band 1 dachte ich erst mal, wow, was ist das langweilig. Aber irgendwie blieb ich dann doch dran und von Band zu Band kam Schwung in die Sache. Als wären die ersten Bände reines Vorgeplänkel und nur zum Vorstellen der wirklich vielen Charaktere. Diese sind unglaublich gut ausgearbeitet. Mich hat hauptsächlich die Figur des Tyrion gefesselt und deshalb bin ich dabei geblieben. Irgendwie wollte ich wissen, was aus ihm wird.

Bisher sind in Deutsch 8 Bände erschienen, 12 sind geplant. Im Original sind es bisher sogar nur 5 Bände, die so dick sind, dass man sie ohne Frage als Türstopper verwenden kann. Gott sei Dank werden sie für den Deutschen Markt eingeteilt.

Leider schreibt Herr Martin nicht so schnell, wie man es sich wünschen würde. Ich fürchte, wenn der nächste Band dann mal endlich kommt, kann ich wieder von vorne anfangen. Man vergisst über die Zeit einfach doch sehr viel.

Wer gerne epische Werke liest, die einfach fast alles beinhalten, der ist hier gut beraten. Die Geschichte spielt in einer Fantasywelt, die mittelalterlich angehaucht ist. Alles dreht sich um den die Herrschaft in dieser Welt und vier Häuser, die gnadenlos darum kämpfen. Um es kurz zu fassen, eine Art Dallas im Bereich Fantasy. Nur anspruchsvoller. Man findet einfach alles in den Büchern: Intrigen, Machtgier, Liebe, Magie, Verrat, …

Die Bände auf Deutsch werden in folgender Reihenfolge gelesen:

  1. Die Herren von Winterfell
  2. Das Erbe von Winterfell
  3. Der Thron der Sieben Königreiche
  4. Die Saat des goldenen Löwen
  5. Sturm der Schwerter
  6. Die Königin der Drachen
  7. Zeit der Krähen
  8. Die dunkle Königin

Ich persönlich fand, dass jeder Band eine Steigerung des Vorgängers war und ab dem 6. Band hat es mich wirklich so richtig umgehauen und ich habe es nicht bereut, so lange durchgehalten zu haben.

Wer mehr zum Inhalt erfahren möchte, der sollte mal unter „Eis und Feuer“ nachlesen. Die Seiten sind toll gemacht und sehr informativ.

Beim amerikanischen Sender HBO läuft derzeit die Fernsehserie zu den Büchern. Die Besetzung ist nicht schlecht. Sean Bean spielt einen der Hauptcharaktere. Ich hoffe, „Game of Thrones“ wird irgendwann auch hier in Deutschland ausgestrahlt. Nachdem ich einige Ausschnitte gesehen haben, würde ich die Serie wirklich gerne sehen. Das, was ich sehen konnte, war nämlich einfach umwerfend.

Blanca Busquets – Die Woll-Lust der Maria Dolors

Mal ein Buch, dass ich auf dem Sony-Reader gelesen habe und wo ich fand, es war super mit den Schriftgrößen herum zu spielen.

Maria Dolors ist seit einem Schlaganfall verstummt und kann sich nur noch schwer durch Gesten verständigen. Sie lebt bei der Familie ihrer jüngsten Tochter und diese ist der Ansicht,  sie bekäme nichts mehr mit. Doch die alte Dame hört und sieht mehr, als die liebe Familie vermutet und gern hätte.

Dolors lässt den Leser während einer Strickarbeit für ihre Enkelin in kleinen Rückblicken an ihrem bewegten Leben teilhaben und kommentiert quasi stumm das alltägliche Familienleben ihrer Lieben. Diese leben total aneinander vorbei und haben so ihre Geheimnisse, die Dolors nach und nach aufdeckt und das, obwohl man sie mittlerweile fast wie ein Möbelstück behandelt. Es ist da, aber es nimmt nicht aktiv am Leben teil. Und auch Dolors hat am Ende ein Geheimnis, dass sich dem Leser nach und nach offenbart.

Ein schönes Buch. Unaufgeregt, aber dennoch interessant. Es ist schön zu lesen, wie Dolors die Mucken und Macken, sowie den Alltag ihrer Familie kommentiert. Ein Buch, dass man gut in zwei Tagen auf dem Sofa verschlingen kann.

Pasta selbst gemacht

Wir haben uns heute nach längerer Zeit mal wieder daran versucht selber Pasta zu machen. Nudelmaschine und Nudeltrockenständer stehen schon länger verwaist in der Kammer und heute hatten wir dann endlich mal Zeit. Los ging es mit der Rezeptsuche. Pastarezepte gibt es nämlich reichlich. Mit oder oder Ei? Wir entschieden uns für eine Variante ohne Ei und letzten Endes für das Pastagrundrezept von Sante de Santis aus dem Buch „El Mondo della Pasta“.

Direkt beim Anmixen des Teiges haben wir leider festgestellt, das Rezept passt so nicht ganz.

Für ein Kilogramm Teig soll man folgende Zutaten verwenden:

  • 1 kg Hartweizengrieß (z.B. von der Firma De Cecco)
  • ca. 1/4 l Wasser
  • 5 EL kalt gepresstes Olivenöl
  • 1 Prise Salz

Keine Ahnung, wie Herr Santis es schafft, mit nur 1/4 l Wasser Bindung an den Teig zu kriegen. Vielleicht war die Menge Wasser auch nur auf 500 g Hartweizengrieß bezogen?

Piggy und wir haben es jedenfalls nicht geschafft mit 1/4 l Wasser auszukommen und haben fast noch einmal die gleiche Menge Wasser nachgeben müssen. Anschließend haben wir den Teig wie beschrieben in Folie gewickelt und gut 40 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach haben wir den Teig mit unserer Nudelmaschine, einer Marcato Atlas 150, zu Bandnudeln verarbeitet. Sie sahen fein aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Hälfte haben wir direkt ins heiße Wasser geschubst und verspeist. Die verbliebene Hälfte hängt noch zum Trocknen auf dem Ständer und wird morgen verputzt. An einer etwas gleichmäßigeren Länge müssen wir zugegebenerweise noch arbeiten. Wir haben den Ständer nun aufgebockt, damit nichts mehr auf die Tischplatte hinabhängt.

Das Endergebis mit Soya-Bolognese konnte sich durchaus sehen lassen und war echt lecker. Leider kein Basilikumblättchen zur Deko. Ging aber auch ohne. 😉

Annas Froschmuffins (Banane-Walnuss)

Dendrobates annabastieae
Dendrobates annabastieae

Hier das Rezept zu der neu entdeckten „Froschart„. Lieben Dank an Anna, dass wir es hier veröffentlichen dürfen.

Für 12 Muffins benötigt man folgende Zutaten:

A

  • 330 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/8 TL Nelken
  • 1/8 TL Muskat

B

  • 140 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 große Eier

C

  • 240 ml Bananenpüree (3 mittelgroße Bananen)
  • 70 g grob gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 °C vorheizen und die Muffinform ausbuttern bzw. die Muffinförmchen bereit stellen.

Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Wenn eine Kitchen Aid vorhanden ist, kann man sehr gut den Flachrührer verwenden. Ansonsten einfach den Mixer nutzen.

Wenn die Buter-Zucker-Mischung schön cremig ist, werden die Eier zugefügt und alles gut verrührt. Diese Mischung dann zur Seite stellen.

Die Bananen pürieren, dabei darauf achten, dass keine Stücke bleiben. Die Walnüsse grob hacken.

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen.

Jetzt Butter-Zucker-Ei-Mischung, das Bananenpüree und Teigmischung mit einem Spatel vermischen, gerade so, dass eine Bindung entsteht. Die Walnüsse hinzugeben und kurz unterrühren.

Den Teig gleichmässig auf die 12 Förmchen verteilen und gut 18 Minuten backen. Dann Stäbchenprobe! Wenn noch Teig am Stäbchen klebt, muss noch etwas länger gebacken werden.

Wie die Muffins dann zu Froschmuffins werden…

Die Muffins zunächst auskühlen lassen.

Zutaten für die Verzierung:

  • 1 Packung Kokosraspeln
  • Lebensmittelfarbe(n) in Wunschfarbe
  • 1 Packung Marzipanrohmasse
  • Puderzucker
  • Schokotropfen
  • Wasser

Zubereitung:

Marzipanrohmasse mit Puderzucker mischen, bis diese schön geschmeidig ist. Daraus Kugeln formen. In die Kugeln werden Schokotropfen als „Pupillen“ eingedrückt.

Die Kokosraspeln mit Lebensmittelfarbe einfärben. Dabei darauf achten, dass keine Klumpen entstehen.

Aus Puderzucker, Wasser und Lebensmittelfarbe einen Guss anrühren.

Die Muffins kopfüber in den Guss, anschließend in die gefärbten Kokosraspeln tauchen. Trocknen lassen. Die Marzipanaugen mit etwas Guss am Muffin festkleben. Falls die Augen nicht halten wollten, sie einfach mit einem Stück Zahnstocher fixieren (dann aber auch beim Essen dran denken).

Schneidet man noch einen Mund in den Muffin und drückt ihm einen halben Keks hinein, hat man passenderweise ein Krümelmonster, sofern man einen blau gefärbten Muffin verwendet.

Ingwer

Wir verarbeiten durch die asiatische Küche sehr viel Ingwer. Eigentlich haben wir immer eine schöne Knolle parat, die nach und nach verbraucht wird. Neulich war es so, dass unsere Knolle seitlich austrieb und mein Mann sie dann letzten Endes einpflanzte. Schon nach kurzer Zeit entwickelte sich ein kleines Pflänzchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sicherlich ist die Pflanze bisher nicht sonderlich spektakulär, aber ein Kultivierungsversuch kann ja nicht schaden.

Im Gärtnerblog gibt es dazu auch schon die eine oder andere Erfahrung. Es hat sogar jemand den Ingwer nach dem Einpflanzen ernten können.

Ich bin mal gespannt, wie sich unsere Ingwerpflanze entwickelt.

Familienzuwachs, wir präsentieren: „Moi“

Unsere Küchenmaschine Piggy ist nun „große Schwester“. Gestern zog Moi bei uns ein. Aus dem gleichen „Stall“ wie Piggy, ebenso rosa und mindestens genauso cool, macht der kleine Standmixer seinem Namen alle Ehre und produziert Milchshakes, da wird McDonalds echt blaß vor Neid. Mal sehen, was wir mit Moi so alles zaubern…

Gestatten „Moi“: 4,5 zartrosa Kilo mit 1 (!) PS starkem Motor, dessen Kraft super in Milchshakes, Crushed Ice und noch andere „Schweinereien“ investiert werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders schön finden wir:

  • Moi reinigt sich quasi selbst, einfach Wasser und etwas Spüli in den Behälter geben und los geht es. Man muss nur noch mit klarem Wasser nachspülen und trocken reiben.
  • Der Behälter ist aus Glas und nicht aus Plastik. Insgesamt ist alles schön und schwer verarbeitet, wie von Kitchen Aid gewohnt.
  • Man kriegt den Behälter total gut ab und kann auch sehr gut das fertige Getränk eingießen.
  • Durch seine 4,5 kg „Lebendgewicht“ steht Moi extrem sicher „im Leben“ und wackelt somit beim Mixen nicht herum.
  • Für Männer sind die verschiedenen Funktionen ein echtes Highlight und schönes Spielzeug. Weil Moi kann nicht nur mixen…

Neues Froschzuhause

Lange geplant, noch länger dran gearbeitet und noch viel länger dafür gearbeitet: die neue Froschanlage, das neue Zuhause für unsere Frösche.

Ein Teil des Grundgerüstes aus pulverbeschichtetem Aluminium.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem mein Mann über gut 2 Monate hinweg jedes Wochenende nach Rees zum Terrarienbauer unseres Vertrauens  E.N.T. Terrarientechnik gefahren ist, um dort die Becken selbst zu gestalten, es noch einmal einige Wochen dauerte, bis wir mit der Renovierung unserer Wohnung soweit waren, war heute endlich der große Tag. Die Anlage ist da. Fachmännisch von Roy und Marco aufgebaut, wenn auch noch ohne Pflanzen und ohne Licht. Der Container mit der Lichttechnik hängt noch irgendwo zwischen China und hier. Sobald das Gedöns da ist, werden wir nach und nach die Pflanzen einbauen. Haben ja auch lange genug Bromelien und Ableger von den verschiedensten Farnen, Rankpflanzen und Orchideen gesammelt. Ich bin froh, dass meine Fensterbänke ein klein wenig leerer werden und das Horten ein Ende hat.

Marco und Roy von E.N.T. beim Hochschleppen eines Beckens, hier sieht man leider nur die Rückseite.

Wenn die Becken der Anlage eingefahren wurden, sprich alle Parameter für unsere Frösche stimmen, werden diese auch komplett umziehen. Dem sehe ich noch mit gemischten Gefühlen entgegen. Mysties und Azureus dürften nicht so das Problem sein, aber die Auraten. Sie werden sich ganz bestimmt bis in die hinterste Ecke verkriechen und ich bin froh, wenn wir sie heil rausfangen können.

Die alten Becken werden wir bis auf eins verkaufen. Weitere Froscharten zur Bevölkerung der überzähligen Becken folgen dann nach und nach. Wir müssen uns noch entscheiden, was wir gerne halten würden und was geht. Diese Entscheidung werden wir nicht übers Knie brechen.

Die fertige Anlage mit halboffenen Scheiben, da jeweils eine noch mit einer gerade frisch gezogenen Silikondichtung zum trocknen ausliegt. Noch einmal gescheit geputzt muss natürlich auch noch werden. Alles ist noch ganz schön staubig und die Scheiben müssen auch noch ordentlich gewischt werden.

 

Veilchenblüte

Nicht nur draußen gibt es was zu gucken. Drinnen blühen neben diversen Orchideen auch gerade ganz viele Usambaraveilchen. Von vielen zu Unrecht verkannt und als altbacken bezeichnet, mag ich diese kleinen, treuen Pflänzchen sehr gerne.

Sie sind genügsam, brauchen kaum etwas außer einem Ort, wo sie keinen Sonnenbrand davon tragen. Hin und wieder einen Schluck Wasser (aber nicht ins Pflanzenherz gießen, am besten in den Übertopf), auch ein Töpfchen mit Seramis ist ok und wenn es dann und wann noch einen Tropfen Dünger gibt, dann wird man mit solchen Blüten belohnt. Und das über Wochen hinweg. Das Foto zeigt übrigens noch lange nicht alle unserer Veilchen, nur die, die gerade blühen.

Unsere Veilchen
Unsere Veilchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In ansprechenden Übertöpfen kann man sie meiner Meinung nach fast jedem Wohnstil anpassen. Ob frech und peppig mit buntem Übertopf oder ganz stilvoll z.B. nur in schwarz, die kleinen Pflänzchen bringen überall einen schönen Klecks Farbe hin.

Sie vermehren sich bei uns sehr gut. Ich weiß nicht woran es liegt, aber es dauert meistens nicht lang und schwups, schon wird es eng im Töpfchen und 1-2 Ableger drängeln sich um die Ursprungspflanze. Diese topfe ich entweder in Blumenerde oder in Seramis, was eben gerade da ist. Man kann sie allerdings auch problemlos über Blattstecklinge vermehren, wenn man nicht auf natürlichen „Nachwuchs“ warten mag. Verblühte/vertrocknete Blüten entferne ich vorsichtig. Auch mal gelb gerwordene oder verletzte Blätter werden komplett entfernt, um Fäulnis vorzubeugen. Dabei schön vorsichtig zu Werke gehen, weil die Blätter extrem sensibel sind und ganz leicht brechen.

Hin und wieder staube ich die samtigen Blätter vorsichtig mit einem Pinsel ab. Das mögen die Pflänzchen sehr gerne. Wer kann es ihnen auch verdenken? Man möchte ja auch nicht mit verstaubten Haaren herum laufen.

Außerdem kann man sie sehr gut sammeln. Ich bin immer wieder erstaunt, welch schöne Sorten es doch gibt. Einfarbig, mehrfarbig, glatter Rand, krauser Rand, grüne Blattunterseite, gerötete Blattunterseite, … Einfach nur wow. Eine Pflanze mit Potenzial.