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Osterzopf

Was wäre Ostern ohne einen schönen Hefezopf oder auch ein Osterlämmchen? Da würde doch einfach etwas fehlen. Für alle Kurzentschlossenen hier noch ein schönes Rezept. Es entstammt ursprünglich dem schönen Backbuch von „Einfach backen“ und hat sich bei uns bewährt. Das Rezept funktioniert sowohl mit frischer Hefe als auch Trockenhefe. Einzig allein Geduld ist bei diesem Backwerk nötig, die Gehzeit ist wichtig und sollte unbedingt beachtet werden, damit man am Ende ein fluffiges Gebäckstück erhält.

Zutaten für einen großen Zopf (oder zwei kleine):

  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 475 g Weizenmehl Type 405 + ein klein wenig für die Weiterverarbeitung
  • 50 g zimmerwarme Butter
  • 1 Ei Größe M
  • 1 Prise Salz
  • ein wenig Milch zum Bepinseln
  • Hagelzucker oder gehobelte Mandeln zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Bei Verwendung von frischer Hefe diese nun in die Mulde bröckeln bzw. eben die Trockenhefe hineingeben. 3 Esslöffel der lauwarmen Milch mit einer Prise Zucker vermischen und über die Hefe gießen. Leicht vermengen (noch nicht komplett verkneten) und mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Nach den 15 Minuten das Ei, die restliche Milch, den Vanillezucker und eine Prise Salz beifügen und auf Hoher Stufe kneten. Die Butter in Stücken untergeben und mind. weitere 5 Minuten kräftig kneten.

Den Teig dann nochmals unter dem Küchentuch 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in drei Teile teilen. Die Teigstücke zu je ca. 40 cm langen Rollen formen und daraus einen Zopf flechten. Den Zopf dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und erneut mit dem Küchentuch für 45 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze bzw. 180 Grad Umluft vorheizen. Den Zopf mit ein wenig Milch bepinseln und nach Wunsch mit Hagelzucker und/oder gehobelten Mandeln bestreuen. Den Zopf dann für ca. 15-20 Minuten holdbraun backen.

Tipp: Den Zopf kann man auch prima einfrieren.

Oster-Hefezopf 2026 - aus dem Buch "Best of Einfach Backen"

Dinkelbrot

Backt Ihr auch gerne mal Euer Brot selber? Wir machen das je nach Lust und Laune und vor allem auch Zeit immer mal sehr gerne. Brotbacken ist irgendwie entspannend und ich liebe Rezepte, die möglichst unkompliziert und ohne viel Tammtamm daher kommen. Das hier vorliegende Rezept ist aus einem recht alten Heftchen von Alnatura. Die Dinger hingen früher immer am Regal im DM und machten einen auf bestimmte Produkte aufmerksam. Nachdem wir neulich die ersten Experimente mit eigenem Sauerteig gemacht haben (dazu werde ich noch berichten) und es sehr gut mit Brotbacken geklappt hat, habe ich nun das Heftchen wieder hervor gekramt und eigentlich auch gedacht, ich hätte das Rezept schon längt hier veröffentlicht, weil es einfach und gelingsicher ist. Das hole ich dann direkt mal nach.

Dinkelflockenbrot
Dinkelflockenbrot

Zutaten für eine Standard-Kastenform:

  • 1 Päckchen (Trocken)Hefe
  • 2 EL Honig
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 450 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Dinkelflocken
  • 1 EL Mehrsalz
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sesam
  • ggfs. Saaten/Kerne als „Topping“ für die Kruste

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten gut vermischen. Dann Wasser, Honig und Olivenöl hinzugeben und alles richtig schön verkneten. Bei uns hat das Piggy gemacht, während ich den Backofen auf 30 Grad vorgeheizt und schon mal die Backform aus dem Schrank gekramt habe. Wir haben eine Silikonkastenform von Lurch, die ganz prima funktioniert und wo nichts anpappt.

Den Teig mit einem feuchten Küchentuch bedecken und für eine Stunde im Backofen ruhen lassen. Der Teig sollte nach der Stunde stark an Volumen zugenommen haben.

Nun den Teig erneut kurt durchkneten. Ich habe das Piggy machen lassen und den Knethaken nur ein paar sanfte Umdrehungen fahren lassen, damit nicht alles an Volumen wieder verpufft.

Die Form mit kaltem Wasser ausspülen, kurz abklopfen und dann mit Teig befüllen. Dann wieder das feuchte Kuchentuch über die Form legen und diese noch einmal für gut 30 Minuten in den Backofen stellen und den Teig relaxen lassen. Am Ende hebt der Teig das Küchentuch an, aber keine Bange, man kann es leicht und unkompliziert abnehmen. Wenn man nun mag, einfach ein paar Kerne und Saaten oben auf streuen.

Den Backofen auf 220 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen und dann ab in den Ofen mit dem Brot. Man backt es jetzt 20 Minuten auf 220 ° C. Dann wird die Hitze auf 190 ° C reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Dabei den wunderbaren Duft genießen.

Nach Ende der Backzeit das Brot aus der Form nehmen (geht bei Silikon wirklich sehr, sehr einfach) und auf einem Abkühlrost auskühlen lassen.

Kleiner Tipp: Wir haben mit dem Rezept schon einige Experimente gemacht. Statt Dinkelflocken haben wir z.B. einfach mal eine Basismüslimischung verwendet, so dass man auch direkt ein paar Saaten mit drin hat. Wenn man kein Dinkelmehl hat, geht natürlich auch Weizen. Also nicht so sklavisch sein und Mut zur Lücke und zum Risiko haben.