Karottencremesuppe mit Linsen

Hier haben wir ein WW-Rezept, das uns total begeistert hat. Es geht super-schnell, ergibt eine üppige Portion sehr leckere Suppe und man ist tatsächlich gut satt.

Ich poste hier mal das Basisrezept, möchte aber sagen, ich habe deutlich mehr Möhren genommen, als die zwei, die im Rezept angegeben werden und auch Chili mit hinzugegeben. Außerdem haben wir stärker mit Kreuzkümmel abgeschmeckt, als im Rezept vorgesehen. Die Chili tut der Suppe sehr gut und der Kreuzkümmel schmeckt darin einfach super-gut. Auch das Kurkuma darf gerne mehr als 1/4 TL sein. Die Mengenangaben bei den Gewürzen sind manchmal echt der Knaller… Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, noch Ingwer beizufügen. Würde sich sicher auch gut machen. Werde ich bei der nächsten Runde versuchen.

Heraus kommt auf jeden Fall eine fröhliche gelb-orangene, leicht cremige Suppe, die gute Laune macht und schön wärmt.

linsensuppe

Zutaten für eine Portion Suppe (zu 6 Smart Points):

  • 1 TL neutrales Öl
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL rote Linsen, trocken
  • 650 ml Gemüsebrühe (ca. 2 TL Instantpulver)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/4 TL Kurkumapulver
  • 2 Prisen  gemahlener Kreuzkümmel/Cumin

Zubereitung:

Die Zwiebel würfeln und Karotten schälen und  in Scheiben schneiden. Das Öl erhitzen und die Zwiebel- und Karottenstückchen andünsten. Linsen zufügen, kurz mitdünsten, mit der Brühe ablöschen. Die Suppe ca. 20 Minuten garen und dann pürieren, mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Kurkuma abeschmecken und genießen.

Stachelbeer-Tiramisu

Manchmal enstehen ja aus der Not heraus ganz dolle Sachen. So ist es bei uns am letzten Wochenende passiert. Eigentlich wollte ich die schöne Stachelbeertorte von Schwiegerpapa machen, dann ging mir aber kurz nach dem Sonntags-Frühstück auf, dass ich gar keine Sahne besorgt hatte. Was also machen? Null Problemo, machen wir eben ein Tiramisu und sparen gleich doppelt Fett, was wiederum gut für unsere Diäterei ist. Also, so  macht man aus der Torte Tiramisu.

Zutaten:

  • 10-12 Löffelbiscuits
  • 1 Glas Stachelbeeren, abgetropft
  • 1 l Maracuja-Saft
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen
  • Baiser

Zubereitung:

Die Löffelbiscuits in eine kleine Auflaufschale auslegen. Darauf die abgetropften Stachelbeeren geben und schön verteilen.

Nun den Pudding statt mit Milch mit Maracujasaft/-nektar kochen. Hierbei ist kein zusätzlicher Zucker mehr nötig, ist schon süß genug. Den warmen Pudding auf die Stachelbeeren gießen und stocken lassen.

Auf die abgekühlte Puddingdecke zerbröckeltes Baiser geben.

Mit etwas Vanilleeis servieren.

Sandorn-Sause

Zu Weihnachten bekam mein Mann von seinen Eltern dieses Fläschchen „Sandorn-Sause“ zum Selbstansetzen. Haben wir dann kürzlich auch gemacht.

Man füllt einfach Wodka auf und lässt alles für gut 12 Stunden stehen. Dann hat sich die Bonbonmasse aufgelöst und es schmeckt nach Wodka mit Bonbongeschmack. In unserem Falle Sandornbonbon. So kann man, sofern man Fan dieser süßen Wodkamischungen ist, ganz leicht selbst z.B. Wodka-Feige oder etwas mit Waldmeister basteln. Oder man verschenkt „Wodka-Bausätze“. Ich finde die Idee witzig und er sah sehr schön aus, dieser Sandorn-Kringel in der Flasche. Genauso orange-gelb ist der Wodka dann auch gefärbt.

Partybrot – derzeit in aller Munde

Ein frohes neues Jahr. Derzeit sehe ich vermehrt Rezepte für ein Partybrot im Netz herum schwirren, wie wir es an Silvester zu Kartoffelsalat und heißen Würstchen zubereitet haben. Es ist eine wirklich schnelle und sehr feine Sache und der Fantasie sind in der Herstellung keine Grenzen gesetzt. Man kann das gerne pi mal Daumen machen und nach eigenem Gusto verfeinern/abwandeln. Ich finde z.B. Salamistückchen oder fein gewürfelte grüne Oliven sehr reizvoll… Also, nur ran ans Brot und an diverse Versionen.

Derzeit finde ich „Retro-Essen“ übrigens sehr „ansprechend“. Mit großer Freude haben wir uns an Silvester an Geburtstage oder sonstige Festivitäten in der Familie erinnert, an denen es Dinge wie Käse- und Mettigel, total schöne Schnittchen, Kartoffel- und Nudelsalate (liebevoll mit Gürkchen, Ei und Tomatenrosen dekoriert, in den teuren Bleikristallschalen serviert), heiße Würstchen, gefüllte Eier (auch so ein Snack, an dem man sich so richtig austoben kann) und diverse Süppchen gab. Sollte man mal wieder machen, finde ich. War immer sehr lecker und gut. Und es muss nicht immer exotisch sein, oder? Jetzt aber wieder zurück zum Partybrot, dass sich mit den soeben genannten Leckerchen sehr gut versteht, wir haben es höchst selbst getestet. 😉

Zutaten:

  • 1 großes Brot, z.B. Kasseler
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Chilischote
  • ca. 300 g Gouda
  • 100-150 g Butter

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Zubereitung:

Das Brot wie einen Krustenbraten schachbrettartig einschneiden. Dabei die Blöckchen nicht zu klein machen.

Den Käse in dünne Scheiben schneiden/hobeln und die Brotritzen mit Käse bestücken. Das Brot nun am besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen

Die Butter vorsichtig schmelzen. Die Frühlingszwieblen, den Knoblauch und die Chili fein hacken und alles in die Butter geben.

Nun die Buttermischung vorsichtig über das Brot träufeln und nach Möglichkeit auch in die Ritzen füllen. Da ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, es klappt aber sehr gut.

Den Backofen nun auf 150 °C Umluft vorheizen.

Nun das Brot gut 20-25 Minuten im Ofen lassen, bis der Käse eine Chance hatte, zu schmelzen.  Sollte das Brot dabei zu dunkel oder kross werden, einfach mit etwas Backpapier abdecken. Bitte etwas Geduld haben und das Brot notfalls etwas länger in der Wärme lassen, damit auch der letzte Käse schön flüssig werden kann. Es lohnt sich.

Edit 13.02.2016: Eben habe ich eine Variante im Netz entdeckt, wo das Brot zunächst in Alufolie gewickelt wird und erst kurz vor Schluss enthüllt und zu Ende gebacken wird. Das werde ich mal probieren. :-)

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Einen guten Rutsch ins neue Jahr

Frohes Neues Jahr 2016
cowardlion/shutterstock.com

Da ist schon wieder Silvester. Erstaunlich, wie schnell gerade die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr vergehen. Wochenlang werkelt man auf die „schönste Zeit im Jahr“ hin und dann wusch, alles schon wieder vorbei. Wie jedes Jahr packt mich nach den Weihnachtsfeiertagen immer der Nach-Weihnachtsblues, wenn ich die ersten Tannenbäume lieblos an den Straßenrand geklatscht liegen sehe oder so gnadenlos von Weihnachts- und Winterdeko auf Frühling in den Schaufenstern um dekoriert wird, obwohl doch gerade erst Winteranfang war. Der ganz große Schock ist dann immer, wenn man in großen Einkaufszentren die Sale-Schilder sieht. Was vor drei Tagen noch sehr, sehr teuer war, bekommt man jetzt schon fast geschenkt. Preisreduzierungen von locker 50 % sind keine Seltenheit. Wir haben es dieses Jahr gesehen, als wir im Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim ein wenig bummeln waren. Die Leute stürzten sich auf die reduzierten Weihnachtsartikel und schleppten alles kistenweise raus. Ich staune dann immer. Nichts gegen Schnäppchen, wir haben auch welche gemacht, aber Weihnachtskugeln haben wir nicht gekauft und die Dimensionen, in denen da gekauft wird… Ui.

Dann die Diskussion ums Böllern. Ich verfolge das derzeit auf Facebook mit einer gewissen Fassungslosigkeit. Da wird aus der Frage „Böllert Ihr?“ eine Diskussion, die von „Geldverpulvern“ bis hin zu „sollen die Asylanten doch zu Hause bleiben, wenn es ihnen nicht passt“. Da wird von Brauchtum gesprochen, von Tierschutz, von was weiß ich nicht alles und eine harmlose Äußerung wird direkt mit giftigen Antworten bedacht. Die Leute scheinen mir gerade mal wieder besonders voll von Hass zu sein. Und das doch in einer Zeit, die doch als „Zeit der Liebe und Freundschaft“ bezeichnet wird. Ehm ja, was soll ich dazu noch sagen? Jedem das Seine. Bei uns wird nicht geböllert, haben wir noch nie und der Drang ist von Jahr zu Jahr kleiner geworden, nachdem die Leute auch immer unverantwortlicher mit den Knallkörper umgehen. Unser Brauchtum in der Familie ist es also nicht zu Böllern, so.

Wir feiern dieses Jahr sehr ruhig in der Familie. Nachdem dieses Jahr so einiges in der Familie passiert ist, wird wieder enger zusammen gerückt. Es wird selbst gemachten Kartoffelsalat, Würstchen, gefüllte Eier und so einen „Brotigel“ geben (Rezept folgt in Kürze), den ich schon seit längerer Zeit ausprobieren möchte. Dazu entweder leckeren Wein oder ein ordentliches Bier. Ab nächster Woche wird wieder auf Diät gegangen. Wir haben über Weihnachten gar nicht so irre viel zugenommen, was mich ganz froh stimmt. Allerdings waren wir auch bis wenige Tage vor dem Fest sehr eisern.

Auf jeden Fall war es alles in allem kein schlechtes Jahr, wenn man von einem Todesfall in der Familie absieht. Wir sind alle einigermaßen gesund geblieben, haben einen Familienteil wieder aktiviert, waren aktiver denn je, haben viele nette Menschen (auch über das Geocachen) kennen gelernt und unsere Liebe zu den Niederlanden ist nach wie vor ungebrochen. Wir arbeiten weiter an unserem Gewicht, wollen nach wie vor gesünder leben. Wenn man so will, unsere guten Vorsätze fürs neue Jahr sind eigentlich die alten: gesund leben, dran bleiben, mehr Bewegung, mehr nette Menschen kennen lernen und die Familienbande pflegen. Ich denke, das sind ganz gute Vorsätze. Also, packen wir’s.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir sehen uns hoffentlich 2016 alle gesund und munter wieder. In Kürze gibt es sicher auch wieder mehr zu bloggen. Bis dahin, tot ziens.

It’s beginning to look a lot like christmas…

weihnachtsdiorama3Ich wollte nur mal kurz bei Depot vorbei. Nur mal gucken, etwas stöbern. Dann ist das passiert, was ganz oft passiert. Gefühlt kam ich mit dem halben Laden im Sack wieder raus… Etwas Spontan-Dekorieren, mir war schwer nach Dioramabau. Das Lebkuchenhäuschen von Yankee Candles hatte ich schon, den Rest haben wir heute gekauft. Die riesige Tüte mit Dekoschnee kam auch noch einmal ordentlich  zum Einsatz. Nun haben wir diese kleine Landschaft auf unserem Küchentisch. Ich bin verliebt.

 

Der Nikolaus kann kommen

Also bei uns kann der Nikolaus oder Sinterklaas, wie er in den Niederlanden genannt wird, kommen. Wir haben es zwar noch nicht geschafft ein einziges Blech Kekse zu backen, dafür haben wir aber neulich ganz viele niederländische „Kerst“-Süßigkeiten eingekauft. Und was soll man sagen? Lecker. Sehr sogar. Kulinarisch mal wieder über den Tellerrand geschaut, wenn man so will. Jetzt müssen wir uns nur noch bremsen beim essen…

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Schneller Apfelkuchen vom Blech

Wir hatten eine Apfelschwemme durch eine großzügige „Spende“. Um der Sache einigermaßen Herr zu werden, haben wir reichlich Apfelmus gekocht und nach einem Rezept für einen schnellen und unkomplizierten Apfelkuchen gesucht – und gefunden. Mit etwas Feintuning sah es am Ende so aus. Sehr lecker und wirklich einfach und schnell gemacht.

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Zutaten für ein Blech:

  • 4 Eier der Klasse L
  • 200 g Zucker + etwas mehr fürs Bestreuen (gerne Rohr- oder brauner Zucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Butter oder Deli Reform Halbfettmargarine (die leichte)
  • 350 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Rum
  • 1,7 kg Äpfel
  • 3 TL Sonnentor Chai-Küsschen

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Bitte nicht zu klein, sonst hat man Apfelmus auf dem Blech.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Butter, Zucker, Eier, Vanillezucker und Zimt schaumig rühren. Das Mehl, Backpulver und Salz unterrühren und einen ordentlichen Schuss Rum hinzugeben. Alles glatt rühren.

Die Hälfte der Apfelwürfel unter den Teig mischen.

Den Apfelteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verstreichen. Die restlichen Apfelstücke auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.

Nun etwas Zucker mit den 3 TL Chai-Küsschen vermischen über die Äpfel streuen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 35-40 Minuten goldbraun backen lassen.

Mit frischer Schlagsahne servieren.

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Weihnachtsbalkon und Adventsschale 2015

Etwas verspätet, aber ich möchte unsere fertigen Balkonkästen und natürlich auch die Adventsschale doch noch zeigen.

Balkonien war am Ende schnell fertig. Die Lichterkette rein, die Sterne ebenso. Sieht im Dunkeln auch sehr schön aus. Ist nur immer so schlecht zu fotografieren. Die Pflanzen halten sich derzeit sehr gut, trotz stürmischer Zeiten und wahren Regenmassen.

Unser „Adventskranz“ hat mich dieses Jahr etwas Grübeln gekostet. Ich wusste einfach nicht so recht, was ich möchte. Habe einige „Rohlinge“, die ich immer wieder gerne bebastele. Aber so recht mochte ich in diesem Jahr gar nichts davon aussuchen. Irgendwann fanden wir dann diese silbrige Schale. Und die habe ich dann ganz spontan und kurzfristig mit Depot-„Krams“ zurecht  „gebastelt“. Bin zufrieden mit der kleinen Winterlandschaft. Und wieder einmal muss ich feststellen, ich finde diesen Kunstschnee total spannend… Ist so schön glitzerig. *hach*