Übergangsbepflanzung

herbstkasten2Eigentlich wollte ich gleich eine richtige Herbst-/Winterbepflanzung machen. Aber, ich war vorgestern etwas knapp von der Zeit her und habe nur ganz fix bei Rimkus ein paar wirklich schöne Chrysanthemen gekauft, die ich an Stelle der Petunien eingesetzt habe.  Ich war leider erst 10 Minuten vor Toresschluss dort und wollte niemanden aufhalten. Aber na ja, ich  bin ganz froh, das Rausreißen der schwarzäugigen Susannen ist immer eine blöde Arbeit und macht viel Dreck. Die Petunien und Geranien waren ruckizucki raus, dann Wurzelreste ausbuddeln, etwas neue Erde in die Käste und die neuen Blümchen einbuddeln. herbstkasten4Puh, eine riesige Tüte voll Abfall und ordentlich fegen und sauber machen, das kann dauern… Aber ich habe fertig und bin sehr zufrieden mit den Ergebnis. Ich denke, ich werde  nun nur noch Stiefmütterchen und eventuell je eine pinke Heide pro Kasten besorgen, wenn die Chrysanthemen hin sein sollten. Ich glaube irgendwie nicht, dass sie wirklich bei uns überwintern könnten.

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Normalerweise kaufe ich solche Pflanzen erst gar nicht. Ich habe zwar gelesen, dass sie unter bestimmten Umständen tatsächlich winterhart sein sollen, aber so richtig vorstellen kann ich mir nicht, dass sie bei uns im Balkonkasten eine Chance haben. Aber gestern haben sie mich so angelacht und irgendwie scheint ja zwischendurch auch doch noch mal die Sonne und da habe ich es lieber noch etwas bunt. Die beiden Blattschmuckgeranien sind ja auch noch in den Töpfen und sehen prächtig aus, ebenso die Ruhmeskrone. Beim Aldi standen noch traurig ein paar unterversorgte lila Astern herum. Da habe ich zumindest eine von retten können. Ich habe sie in eine Ampel gesetzt. Sieht alles fröhlich und bunt aus und vor allen Dingen schön gepflegt. Gefällt mir und ich hatte mal wieder Erde unter den Nägeln.

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Übrigens sind nun die meisten Chilis endlich reif. Es ist Erntezeit. Yeah, sie schmecken super. Zwar war es aufgrund des Wetter dieses Jahr nicht so irre toll für die Pflanzen, aber ein paar haben es doch noch geschafft. Nächstes Jahr gibt es wieder neue Pflanzen. Schon der Tradition wegen und weil sie so schön aussehen. Und noch besser schmecken.

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In Kürze auf Balkonien – Herbstbepflanzung

herbstkasten4Dieses Jahr fällt mir der Abschied von der Sommerbepflanzung irgendwie nicht so richtig schwer. Durch den Dauerregen der letzten Wochen haben die Pflanzen arg gelitten, überall setzt der Verfall ein und ich finde das sehr unschön. Insofern warte ich nun auf eine günstige Gelegenheit, um alles rauszurupfen und wieder schön zu bepflanzen.

Dieses Jahr möchte ich mehr Stiefmütterchen pflanzen. Im letzten Jahr habe ich das zum ersten Mal in “klein” in einer Schale ausprobiert und es hat mir viel Freude gemacht, dass die Pflanzen so gut durch den Winter gekommen sind.

In den Kästen werden auf jeden Fall Segge und Lavendel bleiben, ebenso die Goldheide, die ordentlich in die Höhe geschossen ist. Ich muss jedoch Ersatz für die Pflanze im Kasten mit der schwarzäugigen Susanne besorgen. Die Susanne hat mal wieder alles geplättet und ausgelaugt. Den Lavendel habe ich Ende letzten Monats ja schon zurück geschnitten, die Segge plane ich im Frühjahr zu teilen, sie ist doch recht üppig geworden. Alles in allem werde ich wohl nicht viele Pflanzen neu brauchen. Ich freue mich auf jeden Fall schon wieder aufs Buddeln. Die Tage werde ich also den vergangenen Sommer ausbuddeln und neue Pflänzchen bei den “Rimküssen” kaufen gehen.

Dann langsam wieder den Grill in den Keller bugsieren und kurze Zeit später auch unsere Möbel. Wenn es ungemütlich wird, mag ich lieber vor Nepi sitzen.

Den Sommer einfangen

Im Moment versuche ich so viel wie möglich vom “Sommer” einzufangen, Kräuter zu konservieren und daraus etwas Schönes zu machen, was man auch noch im Winter nutzen kann. Neben den Tomaten und den Chilis, aus denen ich “Tomaten-Chili-Marmelade” gemacht habe, haben wir ja viele Kräuter, die wir auch fleißig beerntet haben. Sehr viele Kräuter habe ich geschnitten und frisch, nur fein gehackt oder gemörsert unter grobkörniges Salz gemischt. Von meiner Kollegin Steffi, einer echten Kräuterfee, habe ich gelernt, dass das Salz konserviert und die frischen Kräuter so nicht schlecht werden oder schimmeln. Sie trocknen nur langsam und das Salz wird zu einer Aromabombe.

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Der Lavendel ist zurück geschnitten und für Duftsäckchen über Kopf zum Trocknen aufgehängt. Unsere zwei Strauchbasilikumpflanzen habe ich ebenfalls fast gänzlich geerntet und zum Trocknen aufgehängt. kraeuterMal schauen, ob noch Zweige an den Hauptästen nachtreiben. Thymian, Zitronenthymian und Oregano habe ich komplett abgeschnitten, da die Pflanzen langsam verholzen und ich den Eindruck habe, durch den vielen Regen gammelt es so vor sich hin. Mal sehen, ob da auch noch etwas nach kommt. Ich hege ja die Hoffnung, dass wir vielleicht noch ein paar schöne Tage bekommen. Minze hängt ebenfalls zum Trocknen kopfüber in der Küche, ich möchte Tee draus machen oder vielleicht etwas in Kräuterquark geben. Mal sehen. Wenn unsere letzten Chilis jetzt bald soweit sind, dann werden wir sie entweder frisch verwenden oder auch trocknen und zu Flocken vermahlen. Chiliflocken brauchen wir quasi ständig und aus eigener Ernte sind sie besonders gut.

rumtopf2014Überhaupt, ich habe gerade total Spaß am Selbermachen. Unser Rumtopf ist fertig befüllt, weil mir das passende Obst in einer schönen Qualität vor die Füße gekullert bzw. ins Einkaufskörbchen gehüpft ist. Nun heißt es warten, wir werden ihn wohl zum 1. Advent probieren.

Mal schauen, ob ich noch etwas Marmelade kochen werde. Vielleicht sogar schon, um sie als Weihnachtsgeschenk zu bunkern.  Vielleicht was mit Feigen, die gibt es gerade und ich liebe sie.

 

Ansonsten mache ich mir nun erste Gedanken über den Winterbalkon. Auch wenn es diese Woche wieder schöner werden soll, ich werde mit meinem Mann langsam aber sicher die ersten Sachen wieder in den Keller bringen. Der Dauerregen der letzten Tage hat mir Balkonien etwas vermiest und die Sommerpflanzen leiden lassen. Man sieht hier und da ersten Verfall. Schade, dieses Jahr habe ich nicht den Eindruck, wir hätten Balkonien wirklich viel genießen können. Gedanklich stelle ich mich also schon wieder auf Kuscheldecke, Kamin und Laternen ein.

Urlaub = Segeln

Wir waren im Urlaub: Segeln auf der Nil Desperandum, wie nun schon öfter, aber immer noch nicht oft genug. Immer wieder schön. Immer wieder so erholsam ohne Uhr zu leben, nur im hier und jetzt zu sein, nur von Mahlzeit zu Mahlzeit zu leben (Diät mal ausblenden und doll genießen). Wir hatten wieder mal super viel Glück mit dem Wetter. Wenn es denn geregnet hat, dann meistens gegen Abend und über Nacht und im Härtefall waren wir auch mal durch die tolle Plane geschützt, die so prima über den Baum aufgehängt wird und so ein tolles zeltartiges Konstrukt ergibt. Aber eigentlich hatten wir sehr viel Sonnenschein, sogar so viel, dass wir schwimmen gehen konnten.  Wir waren hinter der Schleuse bei Kornwerderzand vor Anker gegangen, um am nächsten Morgen in aller Frühe trocken zu fallen. Dort konnten wir dann im Salzwasser herum paddeln, war eine sehr coole Erfahrung und ich gebe zu, ich bin mächtig stolz auf mich, weil ich mich reingetraut habe. Ich schwimme ja wirklich sehr gerne, aber immer noch fühle ich mich in der “Öffentlichkeit” nicht schlank genug und außerdem schwimme ich ungern da, wo ich den Grund nicht sehen kann und so… Etwas spinnert, ich gebe es ja zu. Dieses Mal habe ich mich jedoch gleich doppelt überwunden und mir mal nicht selbst im Wege gestanden. Bin meinem Mann hinterher gesprungen und gemeinsam hatten wir richtig viel Spaß.

Eine Besonderheit kann ich auch noch erzählen. Beim Trockenfallen ist uns ein Nymphensittich mitten im Watt zugeflogen. Der arme Kerl ist wohl aus seinem Käfig ausgebüchst und hat sich heillos verflogen. Total entkräftet ist es an Bord gelandet und mein Mann hat ihn fangen können. Gefüttert mit ein paar Körnchen vom Frühstückbrötchen und ein wenig Wasser gegen den mächtig großen Durst, ein wenig gestreichelt und gehätschelt, fuhr er dann in einer Kiste schön ruhig in unserer Kabine mit uns zurück nach Stavoren, wo wir ihn dem Hafenmeister übergeben haben. Da der kleine Kerl beringt war, hoffen wir nun, dass er wieder zu seinen Besitzern zurück findet. Auf jeden Fall war das Tier handzahm und wir können davon ausgehen, hätten wir ihn nicht mitgenommen, hätte er es nicht geschafft. Gutes Karma ist uns also gewiss.

Insgesamt war es eine sehr schöne Tour, auf der wir auch Hochzeitstag feiern konnten (deshalb auf dem einen Foto der geschmückte Gemeinschaftsraum): Enkhuizen, Medemblick, Terschelling, Kornwerderzand Sandbank, Stavoren, Lemmer, Hoorn und wieder nach Enkhuizen.

In Lemmer und Stavoren waren wir bisher noch nicht und wir haben viele neue Eindrücke gewonnen. Lemmer ist schon arg touristisch, aber nun ja. Es gibt trotzdem viel zu sehen.

Bevor es nach Hause ging, haben wir natürlich wieder schwer den Enkhuizer Deen und den Käseladen “beshoppt”. Urlaubsmitbringsel müssen sein, essbare wie sonstige sowieso.

 

 

Tomaten-Chili-Marmelade

Heute habe ich ein wenig experimentiert. Die Tomatenernte ist gerade reichlich und die Chilis kommen ebenfalls gut. Ich habe mir deshalb überlegt, eine Art Marmelade zu kochen. Die Tomaten habe ich bewusst nicht entkernt oder gehäutet, ich wollte es gerne etwas rustikaler halten und ich glaube, es schmeckt. Vielleicht mal zu Grillfleisch oder Käse? Wir werden es testen.

Zutaten für ca. 3-4 Gläser à 150 ml:

  • 500 g Tomaten, Strunk entfernt, klein gehackt
  • 1 rote Zwiebel, gepellt und fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gepellt und in feine Stückchen gehackt
  • 1 rote Habanero, entkernt und fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • Weißweinessig
  • 1-2 Sternanis
  • 250 g Gelierzucker 3:1
  • etwas Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Sterile Marmeladengläser bereit stellen.

Ein wenig Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Chili zusammen mit dem Sternanis anschmoren. Dann die Tomatenstückchen hinzu geben und alles gut andünsten.

Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und einen Schuss Weißweinessig dazu geben.

Nun den Gelierzucker hinzu fügen, alles gut durchmischen und aufkochen lassen. 3-5 Minuten kochen lassen, man sieht, wie der Gelierzucker anzieht, dann wie bei Marmelde üblich abfüllen. Ich habe den Sternanis rausgefischt und darauf verzichtet, ihn mit in die Gläser zu geben.

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Steffis weltbeste Kartoffel-Foccaccia

focaccia-selbst-gebacken

Dieses Rezept habe ich von meiner lieben Kollegin Steffi. Nachdem ich die Foccaccia schon zwei Mal kosten durfte, habe ich nach dem Rezept gefragt und netterweise auch bekommen. Und weil es gar so lecker ist, gebe ich es gerne weiter. Es eignet sich zu gaaanz vielen Gelegenheiten und ist auch noch 1 bis 2 Tage später sehr lecker.

Zutaten für zwei Bleche Foccacia:

  • 1 kg Mehl (bei uns bevorzugt Dinkel)
  • 2 Tüten Trockenhefe oder 1 Tüte Trockenhefe plus 1 Blöckchen frische Hefe
  • 1-2 El Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 Tüte Kartoffelpüree-Pulver
  • 1 l Wasser

 Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und drei Stunden an einem kühlen Ort gehen lassen. Das macht das Foccaccia schön feinporig.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Teig nochmals durchkneten, in zwei Portionen teilen und jeweils auf einem Backblech ausbreiten. Nun mit den Fingern Löcher hineinstechen, das Ganze mit reichlich Olivenöl bestreichen, so dass Öl in den Löchern steht und dann Salz, Kräuter der Provence etc. je nach Lust, Laune und Geschmack darauf streuen.

Wir haben uns für ein paar Kirschtomaten, reichlich Kräuter von unserem Balkon und etwas grobes Meersalz entschieden. Sehr lecker.

Nun ca. 15-20 Minuten bei 180°C Umluft backen, bis Teig die Klopfprobe besteht und leicht gebräunt ist. Die Backzeit kann je nach Dicke des Teiges und des Ofens etwas variieren. Einfach ausprobieren. Das Resultat wird Euch begeistern.

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Naschbalkonien

Wir sind ja so stolz. Langsam, aber sicher zeigen sich die ersten Erfolge unserer diesjährigen Anzuchtversuche. Die Chilis setzen nun endlich Blüten an und bei den Tomaten werden die ersten Früchte rot.

Wir haben ja auf unserem Balkon nur noch die Sorte “Heartbreakers Vita”, die größeren “Tasty Tom”-Pflanzen sind zu Familie und Freunden gewandert. Auch dort gibt es schon Früchte, jedoch noch keine Rötungsanzeichen. Die zwei zugekauften, “namenlosen” Balkontomaten, die ich zusammen mit einer Erbsenpflanze in eine Hängeampel gesetzt habe, haben viele Früchte, sogar recht große, wie ich finde, jedoch auch dort noch keine Röte. Dafür hat die Erbsenpflanze uns sehr überrascht. Wie aus dem Nichts scheint sie Schoten zu produzieren und bei einigen kann man nun auch erkennen, dass drinnen was passiert und die bis dato eher platten Erbsen nun prall und rund werden. Finde ich toll, eine Erbsenpflanze hatten wir ja bisher noch nie. Sicher wird der Ertrag nicht riesig sein, aber eine nette Sache ist es dennoch.

Den Sturm haben alle Pflanzen (auch unsere Balkonblumen) übrigens sehr gut verkraftet. Das Tomatenhaus bei meinen Eltern hat kurioserweise alles unbeschadet überstanden und unsere Tomaten hatten wir schon reingeholt, da ja Gewitter/Unwetter angekündigt waren. Die Chilis und alles, was noch ging, hatten wir unterm Balkontisch deponiert. Töpfe und Schalen so gut es ging etwas geschützter aufgestellt. Es wurde Gott sei Dank wirklich nichts zerstört, nur ordentlich durchgepustet. Auch bei meiner Familie nicht. Ich denke, Bilder der Zerstörungskraft von Ela haben wir sicher alle genug gesehen… Habt Ihr viel verloren? Ging was kaputt? Würde mich sehr interessieren.

Weiterhin wachsen unsere Kräuter sehr gut, bis auf den Salbei, der hat irgendwie einen Schlag weg bekommen. Vielleicht ist er zu nass geworden, ich weiß noch nicht. Er mickert gerade und ich weiß noch nicht, woran es liegt. Aber ich pflege es weiterhin und hoffe, er bekrabbelt sich wieder. Das Thaibasilikum, was neulich ja etwas geschunden war, hat sich nach einem Standortwechsel auf jeden Fall wieder super erholt. Alles grünt und blüht vor sich hin und ich habe schon einige Kräuterpuschel zum Trocknen aufgehängt und zum Teil schon weiter verarbeitet. Mein Vorrat an Liebstöckelpulver wächst auf ein sehr beruhigendes Maß heran, Bohnenkraut haben wir auch reichlich. Currykraut und Strauchbasilikum habe ich bisher noch nie getrocknet und mache gerade einen ersten Versuch. Bin sehr gespannt, wie gut oder schlecht das geht. Die Tage werde ich wieder Lorbeer schneiden und die Blätter wieder schön zum Trocknen auffädeln. Mein Vorrat wird da nämlich gerade wieder kleiner und verschenken kann man das ja auch fein.Beim Oregano und Thymian werde ich auch mal ein paar Versuche starten. Gerade der Zitronenthymian wäre spannend. Ich freue mich, habe ich wieder was zum Ausprobieren.

Auf jeden Fall gibt es derzeit viele frische Kräuter in unserer Küche. Basilikum, Schnittlauch und Blattpetersilie wandern regelmäßig in Kräuterquark, Salate, Soßen und und und. Ist ein schönes Gefühl mit der Kräuterschere bewaffnet auf den Balkon zu gehen und hier und da etwas abzuschnippeln, um es in den Kochtopf wandern zu lassen. Übrigens, das gekaufte Genoveser-Basilikum von meinen Schwiegereltern lebt immer noch und produziert fleißig Blättchen nach. Ich staune immer wieder, habe ich doch bisher nur einmal so eine Pflanze selbst gehabt, die ganz lange draußen aushielt und nicht nach 3 Tagen tot war. Hin und wieder hat man einfach eine super Pflanze und das ist absolut so eine.

Der Mangold macht sich super im Kübel. Wir haben nun schon 2 x ein paar Stängelchen für Pasta und Wok geerntet. Ich denke, das gefällt uns so gut, das werden wir für nächstes Jahr wieder ins Auge fassen. Außerdem haben unsere drei selbst gesäten Ringelblümchen jetzt doch echt eine Blüte angesetzt. Toll, gerade da hatte ich Sorge, dass die nichts werden. Aber nein, es klappt wohl doch. Freut mich total. Und der Nachschub an Ringelblümchensaatgut für nächstes Jahr steht auch schon. Ich habe von meiner lieben Kollegin Steffi ein Tütchen Saatkörner geschenkt bekommen.

Welcome to the little green planet beach!

Da soll mal einer sagen, auf dem kleinsten Balkon wäre nicht auch etwas Platz für ein wenig Beachfeeling. :-) So lässt es sich gut aushalten. :-) Die rote Badehose und der rote Badeanzug sind angezogen, die Rettungsboje liegt bereit. Gleich nach dem Frühstück war Eröffnung. Jetzt müsste nur noch mein Heuschnupfen ganz magisch verschwinden und die Welt wäre in Ordnung.

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Viel warm = viel trinken

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Unser kleines “Balkon-Café” hat ja seit einiger Zeit bei sonnigem Wetter wieder “geöffnet” und die neueste Errungenschaft ist ein ganz wundervoller Getränkespender mit 5 l Volumen. Die Anschaffung kann ich jedem nur empfehlen. Wir haben haben hier ganz besonders leckere 5 l Cheesecake-Eistee mit Apfelsafteiswürfeln eingebracht und können nun genüsslich unsere gut gekühlten Tee genießen. Einen zusätzlichen kleinen Sonnenschirm namens “Rüdiger” haben wir nun auch. Wenn die Sonne nun die Markise “unterwandert”, muss ich nicht mehr flüchten. *yeah*

Prost und schöne Pfingsten! Wir werden nun grillen und den schönen Abend genießen.

Veggy-Mett

Es gibt ja Dinge, die beeindrucken einen schwer. Wir hatten heute so einen WOW-Moment, als wir das Rezept für ein veganes Mett von Alnatura ausprobiert haben. Veggy-Mett, sogar vegan? Klingt eigentlich nach “geht nicht” oder “kann nur komisch schmecken”. Ist aber nicht so. Tatsächlich schmeckt es uns so super-gut, dass wir von nun an immer Reiswaffeln im Haus haben werden, da gerade mein Mann Mett sehr liebt und öfters mal sagt: “Und jetzt ein Mettbrötchen.” Wenn er das künftig sagt, kann ich sofort in die Küche flitzen und Reiswaffeln zerbröseln. Das geht so ratz-fatz, so fix kriegt er kein Brötchen aufgetoastet. Und kalorienarm ist es auch noch, sehr diätkonform also. Yes! Vielen lieben Dank an Alnatura für das tolle Rezept. Wir sind ab sofort große Fans vom Veggy-Mett. We like und zwar very much. Außerdem kann man sicher noch fein mit weiteren Gewürzen experimentieren. Ausbaufähig ist das Rezept auf jeden Fall noch.

Vegetarisches Mett - sogar vegan

Zutaten für ein Schälchen Veggy-Mett:

  • 6 Reiswaffeln
  • 150 ml Wasser
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rapsöl
  • Pfeffer, Salz
  • Senf

Zubereitung:

Die Reiswaffeln am besten mit den Händen zerbröseln. Bitte nicht in einem Häcksler zerhacken, das zerstört die Textur. Nun die Zwiebel und den Knobi putzen und fein hacken, zu den Reiswaffelbröseln geben.

Tomatenmark, Wasser und Öl hinzu geben. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Senf abschmecken. Fertig.

Das Veggy-Mett soll sich ca. 3 Tage im Kühlschrank halten, aber ich fürchte, es hat keine wirkliche Chance und wird spätestens heute Abend verputzt sein.