Quinoa-Eintopf mit Kirchererbsen und Süßkartoffeln

Wir wollten schon lange einmal Quinoa ausprobieren und haben bei DM neulich davor gestanden. Direkt neben dem Regal hing eines dieser kleinen Rezeptheftchen von Alnatura. Also kam beides in den Einkaufskorb und wir haben gestern dann dieses Rezept versucht. Es hat uns sehr, sehr gut geschmeckt. Es schmeckte fast wie ein Thai-Curry. Sehr fein, vegetarisch und mit Zutaten, die wir auch sonst gerne mögen. Besonders gefreut habe ich mich, dass wir hier auch ein Rezept gefunden haben, wo Süßkartoffeln mit verarbeitet werden. Bisher habe ich für Süßkartoffeln nämlich noch nicht viel Verwendung. Hier finde ich sie einfach nur prima.

quinoaeintopf-alnatura

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 20 g frischen Ingwer, fein gewürfelt
  • 1 entkernte Chili, in feine Ringe geschnitten
  • 300 g geschälte Süßkartoffeln, in ca. 1 cm große Würfel geschnitten
  • 200 g Quinoa
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2-3 TL Currypulver
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Salz, Pfeffer
  • gehackter Koriander nach Belieben

Zubereitung:

Quinoa in einem Sieb heiß abbrausen und abtropfen lassen.

Das Olivenöl erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch, Chili und Ingwer anschwitzen. Quinoa und Süßkartoffel hinzu geben und kurz mitdünsten.

Das Currypulver hinzu geben und mit Brühe und Kokosmilch angießen, den Deckel auflegen und gut 15 Minuten garen.

Die Kichererbsen abgießen und untermischen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und noch ein paar Minuten sanft vor sich hin köcheln lassen.

Mit gehacktem Koriander bestreuen und genießen.

 

Rita Falk – Die Franz Eberhofer Krimis

In letzter Zeit hatte ich nicht wirklich die Ruhe und die Zeit mich mit einem guten Buch zurückzuziehen. Mein aktives Lesen beschränkt sich derzeit nämlich nur auf ein paar elektronische Seiten mit Kindle in der Badewanne. Nur leichte Kost, bloß nichts zu komplexes. Etwas, was man fix zur Seite legen kann, wenn die Zeit schon wieder davon rinnt. Also habe ich derzeit nur sehr seichte und leichte Lektüre, die mir eher ein müdes Lächeln abringt, als große Freude bereitet. Damit ich jedoch trotzdem etwas Gutes “konsumiere”, höre ich seit einigen Monaten immer Hörbücher beim Kochen. Ja richtig, beim Kochen. Wenn ich nach der Arbeit wieder zu Hause bin, schmeiße ich das Ohrenkino an. Das klappt ganz prima bei mir. Neben dem Kartoffelschälen und dem Kleinschnippeln von Gemüse bespaßt mich also je nach Laune ein anderes Genre mit zum Teil wirklich grandiosen Sprecherinnen und Sprechern. Es gibt so unglaublich gute Vorleser, die aus einer Lesung oder einem Hörspiel wirklich ganz großes Ohren- und Kopfkino machen können.

Die letzte Zeit bin ich zu Gast in Niederkaltenkirchen, der Heimat von “Dorfpolizist” Franz Eberhofer mit seinem Ludwig, der Oma, dem Papa und dem Leopold, der alten Schleimsau. Und ich muss sagen, es ist toll da. Vor meinem inneren Auge sehe ich die ganze Bagasche mit ihren Mucken und Macken, wie sie in idyllischer Dorfgemeinschaft mit mal mehr oder weniger Harmonie agieren. Ich sehe den Flötzinger, den alten Gas, Wasser-, Heizungspfuscher (sagt der Franz immer) und den Simmerl, seines Zeichens Dorfmetzger mit den sicher weltbesten “Warmen” (Leberkäs’-Brötchen), die ich fast schon schmecke und grinse mir eins, wenn sie gemeinsam mit dem Franz beim Dorfwirt Wolfi einkehren und über das Leben (und die Frauen) lamentieren. Oder wenn der Franz mal wieder nach München fährt und seinen ehemaligen Kollegen Rudi Birkenberger trifft, der ihm hier und da mal ermittlungstechnisch unter die Arme greift, wo der doch jetzt Privatdetektiv ist und ganz andere Wege gehen kann, als der Franz.

Niederkaltenkirchen ist beschaulich und trotzdem – oder gerade deshalb – passieren hier die einen oder anderen Morde, Unfälle und sonstige Verbrechen, die den Franz auf den Plan rufen. Mit viel Lokalkolorit und Charme werden hier die Fälle gelöst. Ich bin ganz hin und weg von den Hörbuchversionen der Bücher, die Christian Tramitz einliest. Einfach nur perfekt und empfehlenswert. Also ran ans Ohrenkino, gerne auch bei so alltäglichen Fronarbeiten wie Fensterputzen und Flurwischen.

Die Reihe der Eberhofer-Krimis umfasst derzeit 5 Bände (2 wurden auch bereits verfilmt), die Lesereihenfolge ist wie folgt:

  1. Winterkartoffelknödel
  2. Dampfnudelblues
  3. Schweinskopf al dente
  4. Griesnockerlaffäre
  5. Sauerkrautoma
  6. Zwetschgenedatschikomplott

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Noch mehr Informationen zu den einzelnen Büchern und Personen findet man auf der schön gestalteten Homepage zu Franz Eberhofer. Schaut mal rein.

Mich würde mal interessieren, was lest Ihr so, was läuft gerade bei Eurem Ohrenkino?

Rotöl / Johanniskrautöl

Und hier der letzte Beitrag zum Weihnachtspresentkörbchen 2014. Dieses Mal nichts zu Essen oder Trinken, dieses Mal was zur Pflege und Heilung. Rot- oder auch Johanniskrautöl ist eine ganz vielseitige und wunderbare Sache. Es hilft bei Muskelkater, Rückenschmerzen oder gar Hexenschuss, kleinen Verletzungen wie z.B. Schnitten, Verbrennungen oder auch Hautirritationen. Man reibt das Öl auf die zu behandelnden Flächen. Bei längerer Behandlung mit Rotöl muss man jedoch bedenken, dass die Haut lichtempfindlich wird.

Alles in allem ist Rotöl sehr schnell und einfach gemacht. Man benötigt dazu nur ein sauberes Schraubglas, Bio-Olivenöl (immerhin schmiert man sich das Öl an den Körper) und die  Blüten des Johanniskrautes. Sonnenblumenöl geht übrigens auch, jedoch hat Olivenöl noch weitere Eigenschaften, die sich lohnen. Es wärmt zum Beispiel.

Johanniskraut blüht in der Regel von Juni bis August. In dieser Zeit zupft man die voll erblühten Blüten behutsam von der Pflanze und wenn man mit den Blüten ungefähr ein halbes Glas füllen kann, gibt man die Blüten zunächst auf ein sauberes, weißes Küchentuch, um auch hier ungebetene Gäste “ausziehen” zu lassen.

Dann drückt man die Blüten entweder händisch oder im Mörser etwas an, damit sie ihren guten Wirkstoff Hypericin abgeben können. Dann gibt man sie ins Schraubglas. Die Blüten werden mit Olivenöl (oder Sonnenblumenöl) übergossen. Es sollte am Ende ca. 1 fingerbreit Öl über den Blüten stehen.

Nun lässt man das Glas verschlossen für gut 8 Wochen an einem möglichst sonnigen Ort stehen. Immer mal wieder schwenken, damit sich alles gut vermischt. Schon nach kurzer Zeit wird sich das Öl rötlich färben.

Nach 8 Wochen seiht man die Ölmischung durch ein feines Sieb ab und füllt das nun fertige Öl in dunkle Gläser. Kühl und dunkel lagern.

Übrigens, das Öl auf unserem Bild ist nicht richtig tiefrot geworden, weil es einfach an Sonne gemangelt hat. Ich hoffe auf dieses Jahr, wir werden einen weiteren Ansatz machen.

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Kürbiskern-Karamell-Likör

Das nächste aus dem Presentkörbchen. Kürbiskern-Karamell-Likör – total lecker, dieses feine Gesöff. Und fix gemacht, nur etwa 30 Minuten und man hat diesen Likör produziert. In einer schönen, steril gemachten Flasche hält er sich im Kühlschrank bedenkenlos ein paar Wochen, sofern man ihn nicht vorher ausgetrunken hat. *drucks*

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Zutaten für ca. 0,5 l:

  • 1 Vanilleschote
  • 100 Zucker, wir nehmen sehr gerne Rohrzucker
  • 3 EL Kürbiskerne
  • 250 g Sahne
  • 250 ml Grappa oder Cognac (40 % Vol.), wir haben Gappa verwendet

Zubereitung:

Aus der Vanilleschote das Mark heraus kratzen. Den Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Rühren erhitzen und schmelzen lassen. Sobald der Zucker goldbraun wird und karamellisiert ist, werden die Kürbiskerne und das Vanillemark zugeben und alles gut unterrühren.

Das Kürbiskernkaramell mit der Sahne ablöschen und bei geringer Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Dann alles mit dem Pürierstab fein zerkleinern.

Nun die Sahnemischung durch ein feines Sieb gießen und so die Kernrückstände ausfiltern. Die Mischung auskühlen lassen und mit den Alkohol aufgießen. Nun in die Flasche abfüllen und kühlen.

Vor jedem Verkosten ordentlich schütteln, da die Vanille sich gerne am Boden absetzt.

Glühwein-Trüffel

Hier nun das nächste Rezept aus unserem Weihnachtspresentkörbchen: Glühwein-Trüffel.

Dies war unser erster Versuch mit Trüffeln und ich muss sagen, es hat prima geklappt und die Trüffel schmeckten prima. Laut Angabe sollen je nach Größe ca. 35 Trüffel aus den Zutaten zusammen kommen. Das kommt in etwa hin, wenn man die Trüffel ca. kastaniengroß formt. Das Rezept kommt übrigens aus dem Buch “Zucker, Zimt und Sterne” von Virginia Horstmann. Sehr zu empfehlen, Trüffel und Buch.

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Zutaten:

  • 225 g hochwertige Zartbitterschokolade, 70 % Kakaoanteil
  • 80 ml Sahne
  • 50 ml Glühwein
  • 1 TL Butter
  • 1 Prise Salz
  • Kakaopulver und/oder Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Schokolade fein hacken und in eine hitzebeständige Schale geben.

In einem Topf Sahne und Glühwein langsam erhitzen. Sobald die Flüssigkeit zu köcheln beginnt, den Topf vom Herd ziehen und die Flüssigkeit zur Schokolade gießen.

Nun alles zu einer homogenen Trüffelmasse vermischen. Dann Salz und Butter zufügen und die Masse runterkühlen, was im Kühlschrank ca. 2 h dauert. Im Gefrierschrank klappt das auch, jedoch sollte die Masse nicht durchfrieren. Also gut aufpassen, wie fest die Masse ist.

Sobald die Masse fest genug ist, um Trüffel zu formen, mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und mit den Händen zu Trüffeln formen.

Nun die Trüffel entweder in Kakao oder Puderzucker wälzen und bis zum Verzehr gekühlt aufbewahren.

Hinweis: Möchte man die Trüffel in Puderzucker wälzen, so sollte man die Trüffel sehr zeitnah verschenken, da schon einen Tag später der Puderzucker quasi vom Trüffel absorbiert wurde und der ehemals weiße Trüffel wieder braun ist. Das passiert mit dem Kakaopulver übrigens nicht.

Mango-Essig

Nachdem wir im letzten Jahr Himbeer-Balsamico gemacht haben, haben wir uns für unser Weihnachtspresentkörbchen 2014 Mango-Essig ausgesucht. Hier nun das Rezept für den Mango-Essig.

Zutaten für ca. 0,5 l:

  • 50-75 g getrocknete Mango
  • 1/2 l guter Weißweinessig

Zubereitung:

Die Mango in feine Streifchen schneiden und in ein sauberes Gefäß mit weiter Öffnung füllen. Bei uns hat sich dafür ein großes Bonbonglas mit Dichtung hervorragend bewährt. Den Essig auf ca. 40 °C erwärmen und dann aufgießen. Alles gut vermischen und verschließen.

Nun den Ansatz eine Woche stehen lassen und dann den Essig durch ein feines Sieb filtern. Die Mangostücke gut ausdrücken und eventuell ein paar davon püriert zum Essig geben, was den Essig etwas cremig macht.

Alles in eine sterile Flasche abfüllen und kühl und dunkel lagern.

mango-essig

Kräutersalz von Balkonien

Rezept 2 aus unserer Weihnachtspresentkiste, das Kräutersalz. So ein Kräutersalz ist eine feine Sache. Man kann es relativ schnell herstellen und unendlich experimentieren, was die Zusammensetzung angeht. Ein wirkliches Rezept gibt es eigentlich nicht, da ich jedes Mal frei Schnauze mische und schaue, was ich gerade an Kräutern auf unserem Balkon finden kann. Die beste Zeit für eigenes Kräutersalz von Balkonien oder aus dem Garten ist natürlich der Sommer, wenn man alle Kräuter wunderbar verfügbar hat. Aber auch im Winter kann man natürlich mit gekauften Kräutern etwas produzieren. Unser Salz habe ich mit eigenen Balkonkräutern im August “angsetzt”. Ich habe dazu ein gutes Meersalz in Bioqualität (z.B. von Alnatura) gekauft, in Grobkörnung, weil es hübscher aussieht. Und dann braucht es nur noch die Kräuter, hier ist einfach Mut gefragt, zusammen mischen, was gefällt, experimentieren, ausprobieren, schnuppern, genießen.

kraeutersalz

Zutaten:

  • Bio-Meersalz
  • frische Kräuter nach Belieben, gerne in rauen Mengen, z.B. für eine mediterrane Mischung Oregano, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Majoran, …

Zubereitung:

Die frisch geernteten Kräuter auf einem weißen Tuch kurze Zeit liegen lassen, so verziehen sich etwaige Untermieter. Dann die Kräuter genau prüfen und eventuell von etwas Schmutz oder welken Teilen befreien. Waschen eher ungern, man kann da einiges an Aromen quasi “abwaschen”.

Nun die Kräuter fein schneiden/hacken und mit dem Salz in einer großen Schüssel mischen. Ich nutze übrigens gerne auch Stengel, sofern es keine holzigen Pflanzen z.B. Rosmarin sind. Man kann auch sehr gut noch Chili und Knoblauch (fein gehackt) mit hinzugeben und ordentlich vermischen.

Die Salz-Kräuter-Mischung nun in saubere/sterile Schraubgläser füllen und gut eine Woche stehen lassen, dann ist das Aroma der Kräuter sehr gut eingezogen und man kann das Salz verwenden. Keine Angst, dass das Salz verderben könnte, durch das Salz werden die Kräuter konserviert. Es ist also auch sehr gut haltbar.

Chia-Pudding mit Mandelmilch

Chiasamen sind ja schon seit geraumer Zeit in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Wie oft, wir hinken mal wieder nach und haben diese kleinen Powersamen erst vor kurzem für uns entdeckt. Wir hatten die Samen im letzten Herbst in Bioqualität erworben, aber keinen Plan, was genau wir damit anfangen würden. Vor kurzem fiel uns dann im Netz ein Rezept für einen Pudding in die Hände und wir haben es ausprobiert und etwas erweitert. Jetzt gibt es das regelmäßig bei uns als Frühstück oder kleines Leckerli zwischendurch. Super-schnell gemacht (von der Quellzeit mal abgsehen) und echt gesund.

Doch zunächst eine kleine Info, warum Chia so gesund ist. Ursprünglich kommt Chia, eine Getreidepflanzenart, aus Mexiko. Die Samen haben einen sehr hohen Anteil ans Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, Eiweiß und Ballaststoffen. Ihre Nährwertzusammensetzung toppt die sehr vieler andere Pflanzen.

100 g Chiasamen haben z.B. soviel Omega-3 wie ein ganzes Kilo Lachs und die Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren stehen im Verhältnis 3 zu 1 zueinander, was wohl als optimal gilt. Weiterhin besteht Chia zu 34 % aus Ballaststoffen, die für das Sättigungsgefühl und die Verdauung wichtig sind. Die Quelleigenschaften sind enorm, die Samen binden das 8-12-fache ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit, was das Sättigungsgefühl viel länger anhalten lässt und Heißhungerattacken abwenden kann. Klingt super, nicht? Trotzdem heißt es laut der Novel-Food-Verordnung, man solle nicht mehr als 15 g Chia täglich zu sich nehmen.  Warum? Keine Ahnung, denn wenn man mal genauer schaut, spricht da eigentlich nichts gegen, mehr zu verzehren. Dazu einfach mal googeln.

Zutaten für 2 ordentliche Portionen:

  • 50 g Chiasamen
  • 300 ml Mandelmilch
  • 2 TL Ahornsirup
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Banane
  • 1 Granatapfel

Zubereitung:

Die Chiasamen mit Ahornsirup, Vanillezucker und Mandelmilch vermischen und luftdicht verschlossen über Nacht quellen lassen. Die Masse wird sich mindestens verdoppeln, also das Gefäß gut wählen.

Am nächsten Tag gibt man die Banane hinzu und püriert alles gut durch. Nun hat das Ganze eine leicht “kleisterähnliche” Konsistenz. Den Pudding in Gläser füllen.

Den Granatapfel öffnen  und die Kerne vorsichtig herauslösen. Ich mache das immer so: keilförmig den kleinen Zipfel oben ausschneiden, danach den Fruchtkörper rings herum einritzen, wie wenn man eine Orange schälen möchte und dann die Frucht aufbrechen. Warum ich nicht durchschneide und auf den Fruchthälften herum klopfe, wie viele es machen? Ich finde, ich mache damit zu viel kaputt und spritze die halbe Küche voll. Mit ein klein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl geht nichts kaputt und man hat wirklich ganz und keine zermatschten Kerne.

Nun die Granatapfelkerne auf den Chiapudding geben und genießen.

Sehr gut funktioniert auch knuspriges Müsli (wie unser tolles Weihnachtsmüsli), Schokoraspeln oder anderes Obst obenauf oder durch, eine gefrostete Beerenmischung z.B. ist auch tota lecker. Man kann diesen Pudding sehr gut variieren. Ebenso geht super Kokos- oder Sojamilch zum Ansetzen des Puddings. Einfach mal ausprobieren, was einem geschmacklich liegt.

 

Knuspriges Weihnachtsmüsli

Hier Rezept Nummer 1 unseres Weihnachtspresentkörbchens. Das wunderbar knusprige Weihnachtsmüsli, das wir mittlerweile wirklich sehr lieben. Schnell gemacht und unglaublich vom Ergebnis her. Also, ausprobieren und genießen. Das Rezept haben wir aus dem wunderschönen Buch “Zimt, Zucker und Sterne” von Virginia Horstmann.

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Zutaten:

  • 500 g Haferflocken (oder diese tolle 5-Kornflocken-Mischung von Alnatura)
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 80 g getrocknetes Obst (wir hatten eine Mischung aus Aprikosen, Cranberrys, Sauerkirchen)
  • 3 EL gehackte, getrocknete Apfelringe
  • 180 g brauner Zucker
  • 2 EL Kokosflocken
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise gemahlener Ingwer
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 175 g Butter
  • 170 g Honig oder Ahornsirup

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten, ausgenommen Butter und Honig/Ahornsirup,  in einer großen Schüssel sorgfältig vermischen.

Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und dann den Honig bzw. das Ahornsirup beifügen. Diese Mixtur nun zu den restlichen Zutaten geben und alles gut vermischen.

Die Müslimischung nun flach auf dem Backblech verteilen und gut 35-40 Minuten im Ofen backen.

Das Müsli auf dem Blech abkühlen lassen, es wird dann knusprig und fest, sobald es ausgekühlt ist.

Das abgekühlte Müsli in lutfdichten Behältern bis zum Verzehr aufbewahren und mit Milch oder Joghurt genießen. Sehr gut auch als Topping bei Desserts oder über Obstsalat.

Unser Weihnachtspresentkörbchen 2014

Zunächst allen Leserinnen und Lesern ein frohes neues Jahr. Das Jahr ist nun schon ein paar Tage “jung”, aber dennoch alle guten Wünsche für das neue Jahr. Bleibt gesund und munter und lasst uns doch mal ein paar nette Kommentare da, wir freuen uns immer, wenn wir ein paar liebe Worte hier vorfinden und nicht nur nackte Zahlen über die Statistikfunktion vor Augen haben.

Nachdem wir schon 2013 Geschenke aus der Küche für unsere Familie und Freunde produziert haben und diese auch gut angekommen sind, haben wir uns gedacht, wir machen das 2014 wieder. Gesagt, getan.

In den nächsten Tagen werde ich hier den Inhalt unserer Geschenkkiste näher vorstellen und natürlich auch verraten, wie wir was hergestellt haben. Hier erst einmal das Bild unseres fertigen Kistchens. Dieses  Mal mussten wir reichlich Clementinen essen, wie man sieht. Wir haben dieses Mal bewusst keine Kisten gekauft, da diese Clementinenkistchen durchaus ihren Charme haben.

Der Inhalt unserer Kiste:

  • Gebrannte Mandeln, die gab es auch schon 2013 und werden heiß geliebt
  • Kräutersalz mit Kräutern unseres Balkons
  • Weihnachtsmüsli
  • Mango-Essig
  • Glühweintrüffel
  • Kürbiskern-Karamell-Likör
  • Rotöl bzw. Johanniskrautöl, nicht zum Verzehr, jedoch für seine heilenden Eigenschaften bekannt

weihnachtspraesente2014