Granny’s Vanilla-Cookies von Pia Laursen

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Dieses Rezept hat Pia Laursen von der Firma Ib Laursen netterweise über Facebook mit der Welt geteilt. Da wir ein großer Fan von Ib Laursen sind, haben wir es ausprobiert. Es sind wirklich sehr einfache und dennoch leckere Kekse. Aber bei uns ist wohl was schief gegangen, denn wir haben kleine Pfannkuchen produziert. Wohlschmeckend, aber nicht im Ansatz so, wie sie werden sollten… Unser Teig war wohl zu warm oder das Ei zu groß. Egal, lecker sind sie auf jeden Fall.

Rezept für ca. 2 Bleche Kekse:

  • 200 g weiche Butter
  • Mark einer halben Vanille-Schote
  • 180 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Die Zutaten zu einem Teig vermischen.

Kleine Bällchen formen (kastaniengroß in etwa), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dem Finger eine kleine Vertiefung in die Mitte drücken.

Bei ca. 200° C Ober- und Unterhitze , 10-12 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Energie-/Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

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Einen schönen 1. Advent wünschen wir. Wir haben ein wenig gebacken, eins der Rezepte, an denen wir uns versucht haben, ist ein totaaal gesundes. Auch dieses Rezept habe ich von meiner Kollegin Steffi und durfte die Kekse schon oftmals probieren. Auf unserem Seminar zum Thema Küchenkräuter und auf einem weiteren zu Hildegard von Bingen, kamen diese Kekse auch auf den Tisch. Ich persönlich finde sie toll und für mich haben sie auch einen totalen Suchtfaktor. Es gibt jedoch sicher auch viele, die sie nicht süß genug oder eher nichtssagend für Plätzchen finden. Nun, die Geschmäcker sind verschieden und dies sind eben sehr gesunde Plätzchen. Vielleicht auch mal was für die Weihnachtszeit oder zum Verschenken.

Ein Hinweis ist jedoch wichtig, man sollte nicht mehr als 2-3 davon täglich essen, da die hohe Menge Muskatnuss nicht jedem zuträglich ist. Es gibt leider Menschen, die sehr empfindlich auf Muskatnuss reagieren und bei denen Vergiftungserscheinungen auftreten. Generell muss man sehr sorgsam mit Muskatnuss umgehen, da eine zu hohe Menge schlicht und einfach giftig ist. Ansonsten ist die Nuss jedoch auch gesund, in diesem Fall macht einfach die Dosis das Gift. Also bitte, vorsichtig genießen, aber dem Gebäck unbedingt eine Chance geben. Wir finden es wirklich super und mal so ganz anders, als das übliche Zuckerzeug.

Wir haben übrigens noch einmal nachgefragt. Das unten stehende Rezept ist das Original von Hildegard und die Gewürzmenge wirklich bombastisch. Steffi nimmt aber auch weniger Muskat und Zimt und so haben  wir die Menge jetzt einfach mal halbiert. Denn als wir schon 4 Muskatnüsse auf der Waage hatten und noch keine 20 Gramm erreicht waren, war uns das doch etwas unheimlich…

Zutaten:

  • 1 kg Dinkelvollkornmehl
  • 500 g Butter
  • 300 g Rohrzucker
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • nach Belieben 100 g geriebene Mandeln zum Verfeinern
  • 4 Eier
  • 20 g Muskatnuss, frisch gerieben
  • 20 g Zimt, frisch gerieben/gemahlen
  • 5 Nelkenknospen, frisch gemahlen

Zubereitung:

Die Zutaten rasch zu einem Mürbeteig verkneten und gut eingepackt 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen. Nochmals durchkneten und dann schön dünn ausrollen. Mit belieben Formen Kekse ausstechen (vielleicht noch abgezogenen Mandeln verzieren) und die Rohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Bei 180 C Umluft ca. 8 Minuten backen. Auskühlen lassen und in einer Keksdose lagern.

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Weihnachtliche Balkonkästen und Adventsteller 2014

Wir haben dieses Wochenende genutzt und wie immer pünktlich vorm 1. Advent weihnachtlich geschmückt. Bei strahlendem Sonnenschein und recht kühlen Temperaturen, langsam kommt doch winterliche Stimmung auf. Dazu trägt sicher auch bei, dass wir gestern in Sachen Kaminholz aktiv waren. Das bringt mich irgendwie tatsächlich in Winterstimmung. Aber zurück zu unserem Balkon. Die Lichterkette und die Zeitschaltuhr sind startklar und warten nur darauf, morgen Abend zum Einsatz zu kommen. Und die rostigen Sterne haben wieder in unseren Kästen “Platz” genommen. Ich habe sie bewusst etwas schräg eingeschoben, damit sie nicht so über allem “schweben” und sich etwas besser ins Gesamtbild einfügen. Sieht sonst etwas komisch aus, langer Stecken und irgendwo drüber der Stern, ehm ja, nein, das wollte ich nicht. Ist jedes Jahr ein wenig anders, weil ich nie weiß, wie groß die Pflänzchen in den Kästen gerade sind. Dieses Jahr ist es sehr grün bei uns, da die Gräser ganz schön Gas gegeben haben. Dazwischen nur ein paar Eriken, die ich beim Aldi gerettet habe. Sie sind dankbar und wachsen ganz wunderbar.

Drinnen gibt es dieses Jahr wieder unseren hölzernen Adventsteller. Dieses Mal mit Moos, bunten Kugeln und diesen schönen kleinen Weihnachtssternen dekoriert. Ich hoffe, die Weihnachtssterne halten gut durch. Mag sie sehr und konnte mich dieses Jahr so gar nicht entscheiden (wie immer) und hätte am liebsten alle mit nach Hause genommen. Wir waren dieses Jahr nicht bei Fischers Fest der Sterne, sondern bei der Gärtnerei Wember in Datteln. Irgendwie war mir der Trubel bei Fischer schon im Vorfeld zuviel und im letzten Jahr hatten sie die  Größen nicht, die ich mir gewünscht hätte. Also mal wieder zu Wember und dort in Ruhe und zufrieden fündig geworden. Wir waren dort früher oft und ich denke, wir sollten da wieder öfter hinfahren. Manchmal muss man auch mal wechseln… Weiterhin habe ich dieses Jahr Bienenwachsteelichter besorgt. Ich freue mich schon, am nächsten Sonntag die erste Kerze anzuzünden. Eine schöne Weihnachtszeit Euch allen.

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Rote-Beete-Salat mit Meerrettichdressing

Und noch ein Rezept aus dem Küchenkräuterseminar. Die kulinarischen Versuche haben es mir schwer angetan. Aber es ist einfach zu lecker.

Einen Hinweis jedoch, wir haben die Menge des Dressings halbiert. Es war uns einfach deutlich zuviel. Außerdem funktioniert es auch super mit Joghurt mit weniger Fett. Der schlanken Linie wegen, Ihr wisst schon.

Dazu passen übrigens sehr gut Pellkartoffeln.

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Zutaten:

  • 500 g vorgekochte Rote Beete
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • 400 griechischr Joghurt mit 10 %
  • 30 g frisch geriebener Meerrettich (oder 3 EL aus dem Glas)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1-2 EL Dijon-Senf
  • 1 Kästchen Kresse

Zubereitung:

Die Rote Beete in Würfel schneiden (nicht zu groß, aber bitte auch nicht mikroskopisch klein), sie mit Zucker, Sal z und Pfeffer mischen und für gut eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Joghurt mit dem Meerrettich, Ahornsirup und Senf mische und mit Salz und Pfeffer abeschmecken. Das Dressing gut dosiert  über die Beeten geben (nicht alles ersäufen) und nur leicht untermischen. Mit der frischen Kresse bestreuen.

St. Martin

mausEinen schönen St. Martins Tag wünsche ich. Kaum zu glauben, dass es schon wieder soweit ist. Die letzten Tage und Wochen waren so unglaublich hektisch und arbeitsintensiv, da merkt man kaum, wie das Jahr auf sein Ende zusteuert. Und doch ist irgendwie stresstechnisch kein Ende in Sicht. Zeit für eine kleine Pause. Wie wäre zur Feier des Tages mit feinem Martinsgebäck, statt Stutenkerl oder Weckmann? Ein feines Rezept hätte ich hier.

kekseGeht jemand zum Laternenumzug? Ich muss zugeben, dass ich das immer sehr schön fand, als ich noch Kind war. Ich denke mal, auch heute Abend, werde ich auf den Balkon huschen, wenn ich Musik vom Umzug höre. Ist einfach zu süß, wie die Kleinen mit ihren selbst gebastelten Laternen vorbeiziehen und so unglaublich stolz sind, wenn sie den Laternenstock alleine halten dürfen.

Steffis Zwiebelkuchen

Und noch ein Rezept aus dem Küchenkräuterseminar von Steffi. Wer übrigens Lust hat, auch mal ein Seminar bei Steffi im Kloster Mülheim Saarn zu besuchen, in Kürze müsste der neue Programmflyer für 2015 unter Veranstaltungen vorliegen. Das Kloster ist gerade im Frühjahr/Sommer einen Besuch wert, wenn der schöne Kräutergarten seine ganze Pracht zeigt. Ein Besuch im kleinen Museum und im Klostercafé rundet einen Ausflug perfekt ab. Die nahegelegene Saarner Einkaufsstraße mit dem tollen Teeladen von Frau Theile sind ebenfalls einen Besuch wert. Also wenn Ihr mal in der Nähe seid, macht doch mal eine Pause dort.

Jetzt aber zum Rezept, ich habe hier einen Zwiebelkuchen, den man wahlweise vegetarisch oder mit Schinken machen kann. Er ist recht mächtig, vor allem aber mächtig lecker. Wir haben ihn gemacht, weil wir u.a. im Seminar über die guten Eigenschaften von Zwiebel und Kümmel gesprochen haben. Ein echtes Leckerschmeckerchen.

Auf unserem Foto unten, haben wir die halbe Menge verwendet und noch eine halbe Paprika beigefügt, die noch dringend weg musste. Schmeckt super und wird auch in einer Quiche-Form echt super. Übrigens geht auch Saure Sahne, statt der fetten Crème fraiche. ;-)

Zutaten:

  • 375 g Dinkelvollkornmehl
  • 30 g frische Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/8 l Sonnenblumenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1,5 – 2 kg Zwiebeln
  • 150 g Butter
  • 6 Eier
  • 400 g Crème fraiche
  • (nach Wunsch 75 g durchwachsener Speck in Würfeln)
  • Kümmel

Zubereitung:

Die Hefe im lauwarmen Wasser verrühren und mit Mehl, Sonnenblumenöl und einer Prise Salz zu einem glatten Teiig verkneten. Zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Die Zwiebeln pellen und in grobe Würfelchen schneiden, in Butter glasig dünsten und ein wenig abkühlen lassen.

Die Eier mit Crème fraiche verrühren, die Zwiebeln zugeben und diese Masse kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein tiefes Backblech ausfetten, darauf den Teig ausrollen und einen Rand hochziehen. Gut 5 weitere Minuten gehen lassen, dann die Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen. Nun mit (Speckwürfeln und) Kümmel nach Geschmack bestreuen.

Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 200 C Ober-/Unterhitze 35-40 Minuten goldbraun backen.

zwiebelkuchen

Linsensalat

ein-fest-im-gruenen-innenNoch was mit Linsen, nämlich das Linsensalatrezept aus dem schönen, neuen Kochbuch von Erin Gleeson. Allein das Foto hat mich ja schon schwer begeistert. Wir haben kürzlich das Rezept ausprobiert und es war total lecker. Unser Endergebnis sieht sogar fast so aus, wie das im Buch (ist ja nicht immer so, hüstel). Ich mutmaße, für das Foto wurde das Dressing weggelassen. Sieht schöner aus. Aber na ja, bei uns gibt es eben ein Bild mit allem dran und drauf. ;-) Wir haben noch mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt, das ist beim Rezept nicht dabei.

Zutaten:

  • 400 g Linsen
  • 30 g getrockene Tomaten, wir haben Softtomaten genommen, die man nicht noch einweichen muss
  • 65 g getrocknete Cranberries
  • 150 g halbierte Kirschtomaten
  • 150 g Rotkohlstreifen als Unterlage

Für die Zitronen-Senf-Vinaigrette:

  • 180 ml Olivenöl
  • 60 ml Zitronensaft
  • 2 EL Dijonsenf
  • 1 TL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Linsen al dente kochen, abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken. Das Rotkohlbett vorbereiten, sprich Rotkohl in Streifen reiben/schneiden und auf einen Teller anrichten.

Darauf die Linsen geben. Die Softtomaten in Streifen schneiden und mit den Kirschtomaten ebenfalls auf dem Rotkohl verteilen. Die Cranberries darüber streuen, leicht salzen und pfeffern und über alles das angerührte Dressing geben.

linsensalat-auf-rotkohl-mit-senfdressing

Linsenstreich

Wir waren vor kurzem auf dem Seminar meiner lieben Kollegin Steffi, wo es darum ging, Küchenkräuter besser zu verstehen. Warum gibt man bei bestimmten Gerichten dieses oder jenes Kräutlein hinzu, außer das es was für den Geschmack tut? Was für Eigenschaften haben diese Kräuter und was machen sie mit uns? Ein spannendes Thema. Und ein Seminar, bei dem nicht nur trocken vorgetragen, sondern auch ausprobiert und gekocht wurde. Fanden wir total super. Ein Rezept hat uns total begeistert, also  noch mehr, als die anderen. Es gab da diesen Linsenstreich, der uns kollektiv umgehauen hat. Alle Teilnehmer haben begeistert gefuttert.

Wir haben den Streich mittlerweile nachgekocht und sind immer noch schwer begeistert. Er hält sich gut im Kühlschrank und wir hatten zwei Tage was davon, als Hauptgericht mit knusprigem Baguette und frischem Salat.

Wir haben festgestellt, wenn der Linsenstreich noch warm ist, schmeckt es fast schon überwürzt. Lässt man den Streich hingegen auskühlen, ist der Geschmack genau richtig. Davon also nicht irritieren lassen.

linsenstreich

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 mittlere Stange Lauch
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1/2 TL frischer Ingwer
  • 1/2 TL Koriander
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Margarine

Zubereitung:

Die Linsen mit der Brühe zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil den Lauch putzen und waschen, zu feinen Ringen/Streifchen schneiden und zusammen mit den Gewürzen zu den Linsen geben. Weitere 5-10 Minuten kochen, bis die Linsen zerfallen und der Lauch gar ist.

Nun die Mischung mit der Margarine zusammen fein pürieren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Gänzlich auskühlen lassen und genießen.

Jamie kann keinen Rotkohl

Heute mal kein Rezept, nur mal ganz spontan eine Erkenntnis, die wir gestern hatten und die mich irgendwie schmunzeln lässt: Jamie Oliver, seines Zeichens Starkoch und auch sehr geschätzt von uns, kann keinen Rotkohl. Mag sein, dass es wem schmeckt nach seinem Rezept, uns aber nicht.

Wir haben vor kurzem ein wunderbares Stück Schweinebraten von unserem Hofladen mitgebracht, den wir ganz klassisch als Krustenbraten zubereiten wollten. Nachdem wir in der letzten Zeit so nette Erfahrungen mit Jamie Oliver-Rezepten hatten, haben wir spontan nach einem Rezept in “Clever kochen mit Jamie” geschaut und gefunden. Klang alles lecker und plausibel. Als Beilage wurde u.a. Rotkohl, selbst gemacht versteht sich, im Rezept genannt und das klang super für uns. Wir also brav nach Rezept gearbeitet. Lange Rede, kurzer Sinn: Jamie Oliver kann keinen guten Rotkohl. Gott sei Dank haben wir noch rechtzeitig die Kurve bekommen und lieber nach Muttis Art mit feinen Gewürzen wie Lorbeer, Piment, Nelke, Sternanis und natürlich der Beigabe von Äpfeln den schönen Rotkohl retten können.

Selten habe ich etwas so langweiliges und fades probiert, gewürzt wurde nur mit Salz, Pfeffer, Weißweinessig und Beerenmarmelade. Hm, ja. Dafür war der Braten sehr lecker, wenn auch etwas lorbeerlastig. 10 frische Lorbeerblätter am Braten waren mir persönlich etwas dominant, als wir am Ende die Bratensoße machten. Lieber weniger an den Braten und dafür welche zum Rotkohl, Herr Oliver. Da bleibe ich lieber bei Muttis Rezept. Der Braten war hingegen prima, wobei ich glaube, das habe ich eher meinem Mann zu verdanken, als der Anleitung von Jamie…

Trotz allem freue ich mich schon unbändig auf das Ende des Monats. Dann erscheint das neue Jamie Kochbuch “Comfort-Food” auch auf Deutsch und ich habe mir schon ein Exemplar vorbestellt. Tim Mälzers “Heimat” habe ich seit Samstag und bisher nur einmal gemütlich durch geblättert. Ich denke, da wird das Nachkochen die Tage auch noch kommen. Einige Rezepte klangen sehr vielversprechend und wirklich schön bodenständig.

Caponata nach Jamie Oliver

Das ist eins dieser Rezepte, die schon ewig darauf gewartet haben, von uns entdeckt zu werden. Quasi. ;-)

Nein, Spaß bei Seite. Bisher haben wir nicht ganz so irre viele Auberginenrezepte, die uns wirklich so richtig super-duper schmecken. Dies ist aber ab sofort eins davon. Total genial, schnell gemacht und nur lauter gute Sachen drin. Wir haben es aus dem Kochbuch “Genial Italienisch” von Jamie Oliver und sind irgendwie über Umwege drüber gestolpert. Typische Situation, man hat noch diverse Gemüsesorten in der Kiste und möchte möglichst was Tolles draus machen. Unter anderem zwei Auberginen, die nun wirklich dringend weg müssten… Am Ende stand dann dieses wunderbare Gericht, von dem man echt nicht genug bekommen kann. Herrlich, die Kapern und Oliven darin, die schönen Tomaten, einfach nur yummy. Wir hatten noch eine wunderbare Scheibe geröstetes Brot dazu. Wirklich sehr fein.

jamie-oliver-caponata

 

Zutaten:

  • 2 große Auberginen, in dickere Würfel/Stück geschnitten
  • 5 große Tomaten, grob gehackt
  • 1 kleine rote Zwiebel, geschält und fein gehackt
  • 2 Knobizehen, geschält und in dünne Scheibchen geschnitten
  • 1 kleines Bund glatte Petersilie, Stiele und Blätter getrennt, fein gehackt
  • 2 EL Kapern, abgetropft (so ein kleines Gläschen geht prima)
  • 1 Hand voll grüne, entsteinte Oliven
  • 2 EL gehobelte, geröstete Mandeln
  • 2-3 EL bester Kräuteressig (wir hatten einen ganz wunderbaren Wildkräuteressig, selbst gemacht von meiner lieben Kollegin Steffi)
  • 1 großer TL getrockneter Oregano
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

In einer großen Pfanne oder einem schönen Schmortopf ordentlich Olivenöl gießen und erwärmen. Die Auberginenstücke nun nebeneinander hinein legen und mit Oregano und etwas Salz würzen. Gut vermischen und bei starker Hitze 4-5 Minuten anbraten, bis die Auberginen gut Farbe bekommen haben. Dann den Knoblauch, die Zwiebel und die Petersilienstängel beifügen und noch einige Minuten weitergaren. Falls noch etwas Öl nötig sein sollte, entsprechend nachgeben.

Nun die Kapern und die Oliven beigeben und das Gemüse mit dem Essig beträufeln. Sobald der Essig verkocht ist, die Tomaten untermischen und weiter 15 Minuten  köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Vor dem Servieren mit Pfeffer und eventuell noch etwas Salz  und Essig abschmecken, dann die Petersilienblätter und die Mandelblättchen überstreuen und genießen.