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Bratäpfeln mit Nepi

Unser neuer Ofen kann nicht nur ganz toll Wärme spenden und Brötchen aufbacken. Nein, da gehen auch ganz wunderbar Bratäpfel drin. Haben wir letztes Wochenende ausprobiert. Das ging wirklich super, man muss nur auch hier immer schön daran denken, man hat „nur“ Unterhitze und natürlich müssen wir auch noch mit der Backzeit experimentieren.

Wie gut, dass wir schon seit langer Zeit diese knuffigen Bratapfelbräter von Le Creuset haben. Die passen in „Nepis“ Backfach, wie dafür gemacht. Ein Stückchen Alufolie sicherheitshalber als Auslaufschutz drunter gelegt und los geht es.

Lustig ist, die Bräter sehen auf dem Bild gar nicht durchgehend apfelgrün aus. Sind sie aber. So richtig schön quietschegrün.

Sgail hatte die Äpfel nur ganz einfach, aber dennoch total lecker mit braunem Zucker, Mandeln und klein gehackten Cranberries gefüllt.

Für das nächste Mal werden wir wieder Marzipankartofflen und andere Leckereien vorhalten. Wir werden jetzt garantiert wieder öfter Bratäpfeln, wo das so einfach, gut und schnell geht.

Obstober bei Giesebrechts

Sgail und ich waren im letzten Jahr total begeistert vom „Obstober“-Event der Gärtnerei Giesebrecht in Lünen. Bei tollstem Wetter gab es dort neben ganz vielen Pflanzen bunte Stände mit Kunsthandwerk, eine Tracktorausstellung, leckere Futtereien, hausgemachte Marmeladen und musikalische Untermalung von einer Truppe Dudelsackspielern aus Dortmund. Das fanden wir so genial, da wollten wir dieses Jahr unbedingt wieder hin.

Fähnchen mal anders, die fanden wir echt schön so als Bundle.

Letztes Wochenende war es soweit. Diesmal begleiteten uns auch meine Eltern. Wir bekamen einen tollen Parkplatz direkt vor dem Eingang. Das schöne Wetter war wieder da, die Dudelsackspieler leider nicht. Die wurde ersetzt durch eine Bergmannskapelle. Gut und schön, aber bei weitem nicht so toll vom Flair, wie die Dudelsackler. Hach ja, schade. 🙁 Aber immerhin kann man bei „Glück auf, Glück auf“ schon automatisch mitsingen…

Kürbisstand des Kürbishofes Ligges
Kürbisstand Kürbishof Ligges

Ansonsten wie gehabt, tolle und schön bunte Stände mit den dollsten Dingen. Ich habe mir neue Keksausstecher gekauft (Herbstblätter, ein Pilz und ein Weihnachtsstern). Sgail hat am Kürbisstand des Kürbishofes Ligges zugeschlagen und zwei wunderbare Kürbisaufstriche erstanden. Wir haben uns zuvor mit Mama und Papa durch die Kostproben gefuttert. Oh man, was man nicht alles aus Kürbis herstellen kann. *yummi*

Hübsch, oder? Mal was anders, als geschnitze Halloweenfratzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir uns mit einer tollen Erbsensuppe aus Gulaschkanone, Schmalzbrot und überbackenen Laugenbrezel gestärkt hatten, schauten wir uns erst einmal in Ruhe um.

Neben dem schönen Kürbisstand gab es ja auch noch schöne andere Sachen zu bestaunen. Leider waren meine Eltern nicht kauffreudig. So ein geschmiedetes Herz hätte sich bei ihnen im Garten sicher sehr gut gemacht. Für unseren Balkon war das eher nichts. Auch wenn es noch kleine Versionen mit einem Holzfuß gab. Ich hätte bei Sturm immer Angst haben müssen, dass was runter fegt. Oder wir hätten uns schwer was überlegen müssen zwecks Befestigung.

Dieses Herz mit der geriffelten Kugel gefiehl mir besonders gut. Und auch die Regale aus alten Obstkästen fand ich genial, wenn auch nicht neu.

Musik für den Herbst und Winter

Max Raabe und sein Palastorchester habe ich schon immer gemocht. Neulich hörte ich im Radio mal wieder „Küssen kann man nicht alleine“ und beschloss, es wird Zeit für das gleichnamige Album. Gekauft habe ich dann gleich noch zwei weitere. Man gönnt sich ja sonst nichts und außerdem waren die zwei zusätzlichen auch reduziert…

Ins Einkaufskörbchen wanderten also neben dem Album „Küssen kann man nicht alleine“ direkt für Advents- und Weihnachtszeit noch die Alben „Advent“ und „Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her“.

Sehr schön finde ich, auf dem Album „Advent“ sind bei weitem nicht nur weihnachtliche Lieder, sondern auch Klassiker wie „Dein ist mein ganzes Herz“. Das habe ich mir direkt anhören müssen. Die anderen Lieder habe ich brav übersprungen. Die werde ich natürlich erst hören, wenn die Zeit soweit ist. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf.

Zu „Küssen kann man nicht alleine“ kann ich nur sagen: Ein tolles Album! Ich bin ganz doll begeistert. Werde es die nächsten Tage intensiver hören.

Mummelig warm

Wir haben heute unseren Ofen angemacht. Als ich heute früh aufstand, hatte Sgail schon eingeheizt. Diese Nacht war es recht kühl und offenbar hat auch mein Mann gefroren, wo er doch sonst immer so unglaublich mächtig Hitze hat.

Unser Contura 660T in Aktion

Im Backfach haben wir direkt zum Frühstück erfolgreich Brötchen und Croissants aufgebacken. Eine feine Sache. Ich bin froh, dass wir uns für den Ofen mit Backfach entschieden haben. Das Fach bietet doch die eine oder andere schöne Möglichkeit mal eben etwas aufzubacken oder zu wärmen, wo man sonst extra den Backofen für bemühen müsste.

Demnächst möchten wir auch Bratäpfel ausprobieren. Wir haben hübsche Bratapfelformen und wenn man ein Backpapier unterlegt, dürfte das Fach auch ausreichend vor Verunreinigungen geschützt sein.

Nun ist es mokig warm und die Wärme ist wirklich sehr schön und nicht mit Heizungswärme zu vergleichen. Auch die Raumluft ist angenehm und nicht zu trocken. Nur an das Holzholen müssen wir uns wohl oder übel noch gewöhnen. Es ist schon einfacher, den Heizungsregler zu bedienen, als Brennholz ins 2. OG zu schleppen.

Nadelspiel und Wollehorten

Was ich am Herbst und auch am Winter echt gerne mag ist, man macht es sich gemütlicher, als im Sommer. Neben Tee, Kuscheldecke und Kerzenlicht kommt auch die Muße für Handarbeiten zurück. Handarbeiten sind für mich ein großes Zeichen von Gemütlichkeit. Im Sommer ist der Wunsch nach Strick- oder Häkelarbeiten bei mir sehr gering. Im Herbst und Winter sieht das schon ganz anders aus. Da mag ich gerne produktiv sein, was mit den eigenen Händen herstellen, während es draußen stürmt oder schneit. Außerdem ist dann auch Schwiegermamawieder im Lande, die mich auch zum 1000. Mal noch freundlich, geduldig und bestimmt um die Gefahren und Fallen der Hacke beim Sockenstricken herum dirigiert, immer in der Hoffnung, jetzt muss es aber hängen geblieben sein. Ich kann mir das nämlich leider nicht merken. Ich stricke mit Begeisterung, mit Enthusiasmus, aber leider ohne Gedächtnis und Gefühl für Strickmuster. Das tut meiner Leidenschaft fürs Versuchen und Wollehorten jedoch keinen Abbruch. Was man hat, das hat man. Wer weiß, ob man so schöne Wolle noch einmal kriegt? Und ist das Nadelspiel nicht besonders schön? Lieber noch eins auf Reserve kaufen, falls Nummer 1 das Zeitliche segnet…

Sollte also mal das Fernsehprogramm ausfallen, wir eingeschneit werden oder aus einem sonstigen Grund Beschäftigungsnotstand vorliegen, kann ich mich hiermit so richtig austoben.

Und natürlich tragen wir die ganzen Socken auch. Es ist mir im Winter immer eine große Freude, eine regelrechte Sockenparade im Trockenkelller auf den Ständer zu hängen und mit Stolz sagen zu können, Sgail und ich können locker zwei Wochen am Stück Wollsocken tragen, ohne das uns frische ausgehen. Das ist doch mal was. Und auf jeden Fall haben wir immer schön warme Füße und sie sind popig-bunt und frech bestrumpft.

Herbstgedanken

„Regentropfen, die an mein Fenster klopfen…“

Hach ja, es regnet sich gerade ein. Seit gestern Abend ist es sehr windig, die Clematis musste mal wieder von Sgail gerettet werden (und blüht nach wie vor nicht), die Geranien und Susannen werden gerade schwer durch gerüttelt und die Bäume vor unseren Fenstern verlieren stark Laub. Wenn es so weiter geht, dürfte die Fegesaison recht kurz werden. Immerhin hat dann das nervige Getöse der Laubsauber damit auch direkt wieder ein Ende. Kann die Dinger nicht leiden. Sie mögen ja praktisch sein, aber was man den Kleinstlebewesen und der Natur damit antut… Meistens regt man sich ja primär darüber auf, wenn man Samstags schon um halb 8 vom ersten Getöse geweckt wird, weil die halbe Straße im Kollektiv unterwegs ist und wie eine Armee ausrückt, um der Laubberge Herr zu werden. Denkt man auch an den Rest? Auf der Seite des NABU gibt es dazu einen netten Bericht, der einfach und schnell darüber informiert, warum man lieber zum Laubrechen, statt zum Sauggerät greifen sollte.

Nach dem letzten Wochenende, wo wir noch mit Shorts und T-Shirts herum gelaufen sind, ein echt starkes Kontrastprogramm. Ein Tag zum Einigeln, zu Hause bleiben, Kerzen anzünden und lesen. Ein großes Kännchen Tee habe ich mir schon gekocht, die Kuscheldecke liegt bereit und nun sitze ich hier und sinniere darüber, ob man im Urlaub zwangsläufig schönes Wetter braucht. Hm, schön wäre es ja, aber andererseits, Hauptsache Urlaub. Diesmal nur ein paar wenige Tage, aber immerhin Urlaub. So lange wir ausschlafen, gemeinsam frühstücken und in den Tag hineinleben können, wird schönes Wetter maßlos überschätzt.

Also meinetwegen: „Regentropfen, die an mein Fenster klopfen…“

Yancee Candles: Neue Schätze

Sgail und ich haben schon fleißig aufgerüstet für die diesjährige Weihnachtsdekoration. Wir haben uns noch einen weihnachtlichen Tartburner von Yankee Candles besorgt und für die dicken Housewarmer mal so ein hübsch dekoriertes Tablett inklusive Dekordeckel. Braucht man nicht wirklich. Aber da wir leicht kitschig veranlagt sind, flog den Mäuschen unser Herz sofort zu. Ich freue mich schon darauf, sie schön zu dekorieren. Aber bis es soweit ist, wandern sie erst einmal zum anderen Weihnachtsburner in den Schrank. So kommt nichts dran.

Kürbis rockt!

Ich war heute einkaufen und die sind mir alle ins Körbchen gehopst. Fünf sehr schöne Hokkaido zwischen 422 g und 1412 g zu einem guten Kurs und dann auch noch in Bioqualität. Was will der Mensch mehr? War schon lustig, ich wurde direkt zwei Mal drauf angesprochen, ob ich sie als Deko hinstelle oder verkoche und wenn ja, wie. Also Deko, dafür kann man doch echt Zierkürbissorten nehmen. Tse. Viel zu schade, um sie einfach nur dekorieren. Die werden alle verkocht. Ausnahmslos. Jawohl.

Gestern ging die Welt unter

Gestern Abend, so ab halb 8, ging bei uns die Welt unter. Wir hatten gerade noch unsere Blümchen gegossen und es uns gemütlich gemacht, als der Himmel sich immer mehr zuzog und das Fernsehbild die ersten Störungen hatte. Dann ging alles recht schnell. Kräftiger Wind kam auf, es gewitterte vom feinsten.

Sgail mutierte innerhalb von wenigen Minuten zum Blumenretter, weil der Wind sogar unseren sehr schweren Clematistopf zum Kippen gebracht hat. Durch das hohe Rankgitter mit dichter Belaubung war ja auch genug Angriffsfläche da. So ist mein Held also fix raus und hat die potenziell gefährdeten Pflanztöpfchen schnell runter gestellt, die Clematis geborgen, flach hingelegt und war innerhalb von Sekunden patschnass.

Nach knapp einer Stunde war der Spuk vorbei. Es regnete nur noch und das Fernsehprogramm war wieder da.

Wie ich aus dem Radio erfuhr, sind nicht alle so glimpflich davon gekommen. In Belgien hat das Unwetter sogar Menschenleben gefordert. In unserer Nachbarstadt Datteln, wo dieses Wochenende Kanalfestival ist, flogen ein paar Pavillons während des Aufbaus umher, es gab aber wohl keine größeren Schäden. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich gerade hier und da ein paar abgebrochene Äste am Straßenrand gesehen. Irgendwie erschreckend. Ich hoffe, das Wetter kriegt sich heute wieder ein. Im Moment ist noch alles ziemlich diesig, grau, nass und die Temperatur liegt ungefähr bei 18 Grad. Laut Radio soll es ja wieder schön werden. Bis zum nächsten Gewitter, das für Sonntag angekündigt ist…

Kürbis

Beim Wochenendeinkauf haben Sgail und ich am Freitag den ersten Kürbis entdeckt. Leuchtend orange strahlte er uns schon von weitem entgegen. Direkt sind zwei Hokkaido in unseren Wagen gewandert und warten nun darauf, verarbeitet zu werden.

Da der schöne Rezeptblog Gourmandises Végétariennes reichlich Anregung bietet, werden wir wohl das eine oder andere Rezept von dort ausprobieren. Wie ich gesehen habe, wimmelt es da nur von schönen Aufläufen und auch Currys. Ich freue mich jetzt schon drauf. Allerdings muss ich unsere Gewürzkiste noch aufstocken. Wie ich gesehen habe, werden in vielen Rezepten Sonnentor Würzmischungen verwendet und da haben wir noch keine einzige von. Bisher habe ich mich nicht rangetraut. Die Tees haben uns ehrlich gesagt eher abgeschreckt. Ich hoffe, die Würzmischungen sind eher nach unserem Geschmack.

Wenigstens ein positiver Aspekt, des bisher nicht vorhandenen Sommers, der Herbst scheint auch beim Obst und Gemüse eher da zu sein, als sonst. Und Kürbis ist echt eins unserer liebsten Dinge im Herbst/Winter.