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Konzertbesuch

Nach einer sehr stressigen Arbeitswoche, haben Sgail und ich am Donnerstagabend zusammen mit einem Freund ein Konzert besucht. Aber nicht irgendeins. Wir waren in Münster bei Loreena McKennitt. Loreena wer? Ungefähr genau das, habe ich tagsüber noch von etlichen Kolleginnen und Kollegen zu hören bekommen. Obwohl Loreena McKennitt eine absolute Ausnahmekünstlerin und ein echter Weltstar ist, scheint sie nur einem speziellem Klientel bekannt zu sein.

Die Bühne – spartanisch, aber dennoch stimmungsvoll.

Total schade, denn diese Frau hat die Stimme eines Engels und verfügt weiterhin über die Fähigkeit unglaublich viele Instrumente spielen zu können. Vor allem Instrumente, die nicht unbedingt „von der Stange“ sind und die Lieschen Müller und Erwin Meier auch können. Sie sieht nicht aus wie ein Super-Model, aber sie kommt sehr sympathisch und ein wenig scheu rüber. Man merkt ihr deutlich an, sie singt lieber, als dass sie redet. Sgail und ich fanden sie jedenfalls ganz zauberhaft und vor allem herrlich natürlich und ungekünstelt. Toll, mal keine überdrehte Diva mit Allüren. Und unser Freund war sogar noch eine Stunde nach dem Konzert so beeindruckt, dass er kaum einen Ton von sich gab. Ach und das wir Plätze in der zweiten Reihe – genau in der Mitte hatten – das war wirklich ganz große Klasse. Man konnte nicht viel näher dran sein. Das monatelange Warten auf diesen Tag hat sich wirklich gelohnt.

Loreena mit Band, leider haben wir kein besseres Bild hinbekommen. Entwede war alles total und  absolut verwackelt oder über- bzw. unterbelichtet. Aber na ja, immerhin ein Bild.

„Celtic Footprints“ war das Motto des Abends und genau das Richtige für uns. Gut 2,5 Stunden inklusive einer kleinen Pause hat Frau McKennitt gezeigt, wie toll sie mit ihren acht Begleitmusikern harmoniert und wie großartig ihre Stimme ist. Ihre Truppe ist ebenso einzigartig wie sie selbst. Acht Vollblutmusiker, die ihre Instrumente ebenso perfekt beherrschen, wie Loreena selbst. Wir waren wirklich sehr beeindruckt, besonders vom Geiger Hugh Marsh und der Cellistin Caroline Lavelle. Die beiden lieben ihre Instrumente und haben es echt drauf. Ein tolles Erlebnis.

Sgail ist schon sehr lange ein großer Fan von Loreena McKennitt und nachdem ich ihre Musik auch kennen und schätzen gelernt habe, wollten wir sie immer schon mal live sehen. Mit diesem Konzert wurde ein echter Traum war. Als das zweite Lied auch gleich mein absolutes Lieblingslied war, hatte ich eine 3 m hohe Gänsehaut und Tränen in den Augen. Ach ja, es war wirklich schön. Und am Freitag hatten wir dann frei und konnten ausschlafen, ein toller Wochenausklang.

Angrillen

Freitag Nachmittag, der einzige Sonnentag des Wochenendes hier bei uns… Aber egal, wir haben umdisponiert und statt großem Freitagseinkauf fix den kleinen Elektrogrill aus dem Keller geholt und angegrillt. Viel Sonne haben wir leider aus Zeitgründen nicht mitbekommen, aber na ja…

Natürlich scheint heute wieder ganz prall die Sonne, wo wir wieder arbeiten gehen müssen. War ja klar. *grummel*

Shopping-Beute

Wir waren letze Woche Samstag Bummeln und sind ja u.a. auch in einer großen Meyerschen Buchhandlung gelandet. Da gibt es ja immer was. Eigentlich gibt es da immer zuviel. Und wir haben neben den zwei neuen italienischen Kochbücher auch noch andere schöne Dinge entdeckt und gekauft. *hüstel* Ab jetzt wird gespart, erst mal…

Im Gewusel standen wir plötzlich vor den beiden da… Walkers Kekse im Bauch und eine echt schneidige Optik. Na ja, ein Taler war da und die zwei waren so niedlich… Und sie passen gerade so gut zu unserer „englischen Phase“.

Als wir dann zu Hause waren, fanden wir heraus, es gibt auch noch eine 3. Dose, einen der typischen Wächter mit roter Uniform und der Bärenfellmütze. Der musste her, ganz klar. Sgail hat ihn online entdeckt und uns bestellt. Die Tage wurde er geliefert. Keksdosen kann man doch nie genug haben. *dumdidum* Vom Inhalt ganz zu schweigen. *hihi*

Hier ist die „walkersche Kekstruppe“ vollständig zum Morgen-Appell angetreten.

Ich denke mal, der Inhalt wird nicht lange bei uns überleben. Shortbread ist doch eine recht feine Sache. *schmatz*

Die Dosen machen sich auf jeden Fall auch leer fein als Deko-Figuren in der Küche.

Bloggeburtstag: 1 Jahr Little Green Planet

© wet nose/shutterstock.com

Happy Birthday, kleiner Blog.

Unser Blog hat heute Geburtstag. Ein Jahr gibt es unseren kleinen, grünen Planeten. Ein Jahr, in dem wir sinniges und vielleicht auch unsinniges verblogt haben. Ein Jahr, auf das wir nun zurückschauen können. Ich bin fasziniert, was im letzten Jahr so alles passiert ist und was ich jetzt sogar mit Bildern noch einmal Revue passieren lassen kann. Finde ich irgendwie cool. Wenn ich bedenke, wie selten wir früher mal mit einer Kamera hantiert haben und wie oft ich nun Sgail bitte, etwas für mich zu fotografieren. Ich finde es schön, so zurückblicken zu können. Und ich finde es total schön, meine Lieblingsrezepte und Ausprobierversuche nun quasi immer griffbereit und auch vorzeigbar zu haben. Dolle Sache, so ein Blog. Außerdem finde ich es toll, dass ich über den Blog ein paar nette Kontakte knüpfen konnte. Finde ich echt prima.

Wir haben ein neues Sofa!

Wir haben endlich ein neues Sofa!!! *hops*

Kaum zu glauben, aber wahr. Nach jahrelanger Suche haben wir endlich ein Sofa gefunden, das in unser Wohnzimmer passt, all das beinhaltet, was wir uns wünschen und das auch einen akzeptablen Preis hat. Ist ja alles gar nicht so einfach. Die Suche und der Sofafrust haben also endlich ein Ende gefunden. Wurde auch Zeit, unser altes Schätzchen hat sich langsam, aber sicher zerlegt und man konnte kaum noch darauf sitzen. Auch wenn es uns irgendwie schwer fällt, uns von ihm zu trennen, es hat seinen Dienst länger als nötig bzw. fast schon möglich getan und kann nun in Rente gehen.

© olegtoka/shutterstock.com

Das neue Sofa, ein anthrazitfarbenes Cine-Modell, kann ganz viel. Es ist ein kleines Raumwunder. Man kann so ziemlich an jeder Lehne und Stütze irgedwas einstellen, die Sitztiefe ändern, ein Tischchen in der Mitte für Popcorn, Lapi oder Buch ausklappen und das Allerbeste ist, man kann sich einen Fußteil ausziehen. Das bedeutet, wir können endlich gemeinsam auf dem Sofa abhängen und es uns so richtig gemütlich machen mit den jeweiligen Fußteilen. Und wenn wir sie nicht brauchen, verschwinden sie wieder auf wundersame Weise und wir verschwenden keinen Platz. Die Liegefläche ist groß genug, um darauf bequem zu übernachten und die Oberfläche ist aus Echtleder. Wir sind glücklich.

„Weihnachten“ eingepackt

Hmpf, heute ist ein deprimierender Tag. Wir haben heute unsere Weihnachtsdekorationen wieder sorgfältig in Kartons und auf den Boden gepackt. Wie immer ist unsere Laune dann eher bescheiden, der Dreck von Tannengirlande und Weihnachtsbaum groß. Aber es muss ja doch irgendwie sein. Es fällt uns immer schwer, den Funkellichterglanz für die nächsten gut 10,5 Monate missen zu müssen. Deshalb haben wir jede Menge anderer Leuchtobjekte in der Wohnung verteilt, um es abends noch etwas kuschelig zu gestalten. Auch draußen haben die Metallsterne aus den Kästen gezogen und die Lichterkette abgemacht. Hach ja, schade irgendwie.

Aber man kann ja immer noch nett mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen, Eicheln, Nüssen und dergleichen dekorieren.  Ich trimme nun alles erst einmal auf „Winter“, auch eine Aufgabe, wenn es überall schon die ersten Primeln und quietschebunten Dekosachen gibt und „Wintersachen“ eher rar werden. Immerhin ist es Winter. Zumindest laut Kalender.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

© cowardlion/shutterstock.com

 

Sgail und ich wünschen einen sanften und guten Übergang ins neue Jahr. Rutscht gut rein und feiert nicht zu wild.

Wir „gammelfeiern“ mit Freunden ganz gemütlich bei Goshis, traditionell mit Dinner for One, Ekel Alfreds Silvesterpunsch, ein wenig Wii und mit etwas Sekt  zum Anstoßen. Bloß keinen Stress und alles ganz in Ruhe und vor allen Dingen ohne Böller. Feuerwerk ist hübsch anzusehen, aber da die Nachbarn eh mehr als genug machen, reicht es uns nur entspannd und geschützt alles anzusehen.

2012 ist laut chinesischer Astrologie das Jahr des Drachen, der für Glück, Erfolg und Stärke steht. Klingt doch vielversprechend. 😉 Also, Prost Neujahr und the same procedure as every year.

Hach ja… Weihnachtsblues

Hach, was ging das wieder schnell. Wochenlang bemüht man sich um die richtige Weihnachtsstimmung, spielt Bing Crosby, Dean Martin und Frank Sinatra rauf und runter, dekoriert, putzt und wienert alles auf Hochglanz, hortet Geschenke und dann macht es *wusch* und alles ist schon wieder vorbei.  Da kriege ich den Blues. Aber so richtig.

Man hechelt von Familienmitglied A nach B, dann weiter zu C. Jemanden auslassen möchte man nicht. Am Ende ist alles schneller vorbei, als man „fröhliche Weihnachten“ sagen kann. Hm, ach man, schade aber auch. Ich möchte noch mehr von dem ganzen Zauber.

Sgail hat sich mit seinem Vater zusammen in die Stadt begeben. Ich wette, da wimmelt es nur so von Leuten, die verunglückte Geschenke umtauschen und überall wird es sicher brechend voll sein, weil man ja wegen der Feiertage mal einen Tag nicht einkaufen gehen konnte. Ich sitze das erste Mal seit drei Tagen entspannt zu Hause und fröne dem Weihnachtsblues, bestaune zum ersten Mal in Ruhe die schönen Geschenke und Aufmerksamkeiten von Familie und Freunden, genieße die letzte Praline von Anna bei einer Tasse Tee.

Es war und ist noch so schön. Unser Baum ist schön. Bei den Papas und Mamas war es schön, bei Tante und Cousinchen auch. Der Sauerbraten war eine Wucht, unser Frikadellentöpfchen auch. Ich freue mich auf schon auf die Reste davon zum Abendessen. Hach ja. Ich hätte aber trotzdem so gerne noch ein paar Tage länger „richtige“ Weihnachtszeit, so schön funkelig, so schön mit Stimmung. Einfach nur zum Genießen. Aber jetzt geht es ja schon wieder mit riesigen Schritten auf Silvester zu und darauf bin ich, wie jedes Jahr, so gar nicht wild. Ich mag keine Böller, mag es nicht gerne, wenn es überall zischt und knallt. Der ganze Dreck auf den Straßen, der Gestank. Hm ja, das nächste Weihnachten kommt bestimmt und bis dahin genieße ich die noch verbleibenden Tage im Funkellichterglanz unserer Weihnachtdekorationen, des Tannenbaums und raschle noch etwas mit dem verbliebenen Geschenkpapier.