Archiv der Kategorie: Backen

Vanillekipferl auf die leichte Art

Kurz vor dem Fest noch ein Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen, die überaus geliebten Vanillekipferl. Das Rezept ist diätkonform und wirklich lecker. Es stammt aus einem alten WW-Kochbuch und funktioniert super mit Halbfettmargarine (was ja leider nicht immer so klappt).

Und aus dem übrig bleibenden Eiweiß kann man gleich wunderbare Marzipanmakronen zaubern. Jedoch Vorsicht, beide Plätzchen machen schwer süchtig und halten sich nicht wirklich lange…

kipferln-und-makronen

Zutaten für ca. 60 Stück:

  • 300 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Zucker
  • 4 EL Vanillezucker
  • 200  g Halbefettmargarine
  • einige Tropfen Vanillearoma (oder ein Päckchen Vanillezucker)
  • 2 Eigelb
  • Puderzucker

 Zubereitung:

290 g Mehl mit Mandeln, Zucker und 1 EL Vanillezucker mischen. Margarine, Vanille-Aroma und Eigelb zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Folie wickeln und mind. 1 h durchkühlen.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das restliche Mehl zum Bestäuben der Arbeitsplatte benutzen und den Teig zu einer fingerdicken Rolle formen. 60 kleine Stücke abschneiden und diese Stücke zu Kipferl formen und aufs Backblech legen.

Die Kipferl nun 15-20 Minuten backen.

Den restlichen Vanillezucker mit dem Puderzucker vermischen und die noch warmen Kipferl darin wälzen. Auskühlen lassen und genießen.

Granny’s Vanilla-Cookies von Pia Laursen

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Dieses Rezept hat Pia Laursen von der Firma Ib Laursen netterweise über Facebook mit der Welt geteilt. Da wir ein großer Fan von Ib Laursen sind, haben wir es ausprobiert. Es sind wirklich sehr einfache und dennoch leckere Kekse. Aber bei uns ist wohl was schief gegangen, denn wir haben kleine Pfannkuchen produziert. Wohlschmeckend, aber nicht im Ansatz so, wie sie werden sollten… Unser Teig war wohl zu warm oder das Ei zu groß. Egal, lecker sind sie auf jeden Fall.

Rezept für ca. 2 Bleche Kekse:

  • 200 g weiche Butter
  • Mark einer halben Vanille-Schote
  • 180 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Die Zutaten zu einem Teig vermischen.

Kleine Bällchen formen (kastaniengroß in etwa), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dem Finger eine kleine Vertiefung in die Mitte drücken.

Bei ca. 200° C Ober- und Unterhitze , 10-12 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Energie-/Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

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Einen schönen 1. Advent wünschen wir. Wir haben ein wenig gebacken, eins der Rezepte, an denen wir uns versucht haben, ist ein totaaal gesundes. Auch dieses Rezept habe ich von meiner Kollegin Steffi und durfte die Kekse schon oftmals probieren. Auf unserem Seminar zum Thema Küchenkräuter und auf einem weiteren zu Hildegard von Bingen, kamen diese Kekse auch auf den Tisch. Ich persönlich finde sie toll und für mich haben sie auch einen totalen Suchtfaktor. Es gibt jedoch sicher auch viele, die sie nicht süß genug oder eher nichtssagend für Plätzchen finden. Nun, die Geschmäcker sind verschieden und dies sind eben sehr gesunde Plätzchen. Vielleicht auch mal was für die Weihnachtszeit oder zum Verschenken.

Ein Hinweis ist jedoch wichtig, man sollte nicht mehr als 2-3 davon täglich essen, da die hohe Menge Muskatnuss nicht jedem zuträglich ist. Es gibt leider Menschen, die sehr empfindlich auf Muskatnuss reagieren und bei denen Vergiftungserscheinungen auftreten. Generell muss man sehr sorgsam mit Muskatnuss umgehen, da eine zu hohe Menge schlicht und einfach giftig ist. Ansonsten ist die Nuss jedoch auch gesund, in diesem Fall macht einfach die Dosis das Gift. Also bitte, vorsichtig genießen, aber dem Gebäck unbedingt eine Chance geben. Wir finden es wirklich super und mal so ganz anders, als das übliche Zuckerzeug.

Wir haben übrigens noch einmal nachgefragt. Das unten stehende Rezept ist das Original von Hildegard und die Gewürzmenge wirklich bombastisch. Steffi nimmt aber auch weniger Muskat und Zimt und so haben  wir die Menge jetzt einfach mal halbiert. Denn als wir schon 4 Muskatnüsse auf der Waage hatten und noch keine 20 Gramm erreicht waren, war uns das doch etwas unheimlich…

Zutaten:

  • 1 kg Dinkelvollkornmehl
  • 500 g Butter
  • 300 g Rohrzucker
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • nach Belieben 100 g geriebene Mandeln zum Verfeinern
  • 4 Eier
  • 20 g Muskatnuss, frisch gerieben
  • 20 g Zimt, frisch gerieben/gemahlen
  • 5 Nelkenknospen, frisch gemahlen

Zubereitung:

Die Zutaten rasch zu einem Mürbeteig verkneten und gut eingepackt 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen. Nochmals durchkneten und dann schön dünn ausrollen. Mit belieben Formen Kekse ausstechen (vielleicht noch abgezogenen Mandeln verzieren) und die Rohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Bei 180 C Umluft ca. 8 Minuten backen. Auskühlen lassen und in einer Keksdose lagern.

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Steffis Zwiebelkuchen

Und noch ein Rezept aus dem Küchenkräuterseminar von Steffi. Wer übrigens Lust hat, auch mal ein Seminar bei Steffi im Kloster Mülheim Saarn zu besuchen, in Kürze müsste der neue Programmflyer für 2015 unter Veranstaltungen vorliegen. Das Kloster ist gerade im Frühjahr/Sommer einen Besuch wert, wenn der schöne Kräutergarten seine ganze Pracht zeigt. Ein Besuch im kleinen Museum und im Klostercafé rundet einen Ausflug perfekt ab. Die nahegelegene Saarner Einkaufsstraße mit dem tollen Teeladen von Frau Theile sind ebenfalls einen Besuch wert. Also wenn Ihr mal in der Nähe seid, macht doch mal eine Pause dort.

Jetzt aber zum Rezept, ich habe hier einen Zwiebelkuchen, den man wahlweise vegetarisch oder mit Schinken machen kann. Er ist recht mächtig, vor allem aber mächtig lecker. Wir haben ihn gemacht, weil wir u.a. im Seminar über die guten Eigenschaften von Zwiebel und Kümmel gesprochen haben. Ein echtes Leckerschmeckerchen.

Auf unserem Foto unten, haben wir die halbe Menge verwendet und noch eine halbe Paprika beigefügt, die noch dringend weg musste. Schmeckt super und wird auch in einer Quiche-Form echt super. Übrigens geht auch Saure Sahne, statt der fetten Crème fraiche. 😉

Zutaten:

  • 375 g Dinkelvollkornmehl
  • 30 g frische Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/8 l Sonnenblumenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1,5 – 2 kg Zwiebeln
  • 150 g Butter
  • 6 Eier
  • 400 g Crème fraiche
  • (nach Wunsch 75 g durchwachsener Speck in Würfeln)
  • Kümmel

Zubereitung:

Die Hefe im lauwarmen Wasser verrühren und mit Mehl, Sonnenblumenöl und einer Prise Salz zu einem glatten Teiig verkneten. Zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Die Zwiebeln pellen und in grobe Würfelchen schneiden, in Butter glasig dünsten und ein wenig abkühlen lassen.

Die Eier mit Crème fraiche verrühren, die Zwiebeln zugeben und diese Masse kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein tiefes Backblech ausfetten, darauf den Teig ausrollen und einen Rand hochziehen. Gut 5 weitere Minuten gehen lassen, dann die Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen. Nun mit (Speckwürfeln und) Kümmel nach Geschmack bestreuen.

Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 200 C Ober-/Unterhitze 35-40 Minuten goldbraun backen.

zwiebelkuchen

Vollwert-Apfelmus-Haferflocken-Muffins

Vorgestern bekam ich von meiner lieben Kollegin Steffi Äpfel geschenkt. Nicht irgendwelche Äpfel, nein waschechte Äpfel aus dem Saarner Klostergarten. Ich habe blöderweise nicht nach dem Namen der Apfelsorte gefragt. Auf jeden Fall meinte die liebe Steffi, die Äpfel wären super für Apfelmus oder Kuchen. Klingt doch prima. Apfelmus habe ich schon lange nicht mehr selbst gekocht und es dann gestern früh gleich in die Tat umgesetzt und ein ungesüßtes Apfelmus mit Sternanis, Zimt und nur einem Hauch Beerenzucker gekocht.

Ich habe zuvor noch nach einem Backrezept geschaut und bin über dieses Muffinrezept gestolpert, das gleich mehrere gute Aspekte insich vereint: Vollwert, mit Apfelmus – na Bingo, Haferflocken  und Vollkornmehl. Fand ich super und so war es beschlossene Sache, dass ich einen Teil des Apfelmuses in Muffins verbacken würde. Wegen unserer Diät werden wir ein paar davon einfrieren. Gleich noch ein Experiment… Das müsste aber gehen.

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Hier aber nun das Rezept für die Muffins, ich habe es aus dem Backbuch von Jutta Renz „Jutta’s Muffins“, einem echt alten Schätzchen aus unserem Kochbuchregal, aber einem wirklichem Garant für gelungene und nicht zu komplizierte Muffins. Genau richtig, für mich Backdummy. Mehltechnisch habe ich es etwas an unsere Bedürfnisse angepasst und habe Dinkel statt Weizen genommen.

Zutaten für 12 Muffins:

  • 90 g feine Haferflocken, wir hatten nur kernige da, geht auch prima
  • 125 ml Milch
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 3 TL Backpulver, z.B. Weinstein
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 Ei
  • 140 g brauner Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl, z.B. Sonnenblume
  • 250 g ungesüßtes Apfelmus

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Muffinblech entweder fetten oder mit Papierförmchen versehen.

Die Haferflocken mit der Milch verrühren und 5-10 Minuten quellen lassen.

Die trockenen Zutaten in einer weiteren Schüssel vermischen (Mehl, Backpulver und Gewürze).

Nun in einer großen Schüssel das Ei aufschlagen und verquirlen, dann nach und nach Zucker, Apfelmus und Öl beifügen und gut vermischen. Anschließend das Haferflockengemisch unterrühren. Zuletzt die trockenen Zutaten vorsichtig unterheben, bis sie feucht sind – sprich, man vermischt nicht alles wirklich bis zu einem endgültig glattem Teig.

Die Mufffinförmchen zu 3/4 befüllen und 20-25 Minuten (Stäbchenprobe) goldbraun backen.

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Steffis weltbeste Kartoffel-Foccaccia

focaccia-selbst-gebacken

Dieses Rezept habe ich von meiner lieben Kollegin Steffi. Nachdem ich die Foccaccia schon zwei Mal kosten durfte, habe ich nach dem Rezept gefragt und netterweise auch bekommen. Und weil es gar so lecker ist, gebe ich es gerne weiter. Es eignet sich zu gaaanz vielen Gelegenheiten und ist auch noch 1 bis 2 Tage später sehr lecker.

Zutaten für zwei Bleche Foccacia:

  • 1 kg Mehl (bei uns bevorzugt Dinkel)
  • 2 Tüten Trockenhefe oder 1 Tüte Trockenhefe plus 1 Blöckchen frische Hefe
  • 1-2 El Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 Tüte Kartoffelpüree-Pulver
  • 1 l Wasser

 Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und drei Stunden an einem kühlen Ort gehen lassen. Das macht das Foccaccia schön feinporig.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Teig nochmals durchkneten, in zwei Portionen teilen und jeweils auf einem Backblech ausbreiten. Nun mit den Fingern Löcher hineinstechen, das Ganze mit reichlich Olivenöl bestreichen, so dass Öl in den Löchern steht und dann Salz, Kräuter der Provence etc. je nach Lust, Laune und Geschmack darauf streuen.

Wir haben uns für ein paar Kirschtomaten, reichlich Kräuter von unserem Balkon und etwas grobes Meersalz entschieden. Sehr lecker.

Nun ca. 15-20 Minuten bei 180°C Umluft backen, bis Teig die Klopfprobe besteht und leicht gebräunt ist. Die Backzeit kann je nach Dicke des Teiges und des Ofens etwas variieren. Einfach ausprobieren. Das Resultat wird Euch begeistern.

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Tannenbaumkuchen nach Nigella Lawson

weihnachtskuchen-nigella-lawson2Diesen schönen Kuchen gab es mit einem Kompott aus TK-Beeren bei uns an Heiligabend. Das Rezept ist aus dem Weihnachtskochbuch von Nigella Lawson. Ganz klar, die Form ist der Knaller und wir hatten auch etwas Mühe, sie zu einem normalen Preis zu erstehen. Es ist heftig, wie groß die Preisunterschiede bei dieser Form sind. Die Firma Nordicware hat offenbar jedes Jahr im Winter erhebliche Lieferprobleme, da ganz viele Leute ihre Bäumchenform haben möchten und einige Händler nutzen diesen Engpass aus, um den Preis in die Höhe zu treiben. Wir hatten jedoch Glück und konnten am Ende eine Form zu einem moderaten Preis ergattern.

Der Kuchen ist eigentlich ein simpler Gugelhupf, aber durch die Optik und das Beerenkompott ist er mal etwas anders und er kam sehr gut an.

Zutaten:

  • 230 g Butter
  • 340 g oder 1 1/2 Cup Zucker
  • 280 g oder 2 1/3 Cup Mehl
  • 240 g oder 1 Cup Joghurt
  • 6 Eier der Größe M
  • 1/2 TL Natron
  • 4 TL Vanilleextrakt (entweder in flüssiger Variante oder ein Aromapulver) / Mark einer Vanilleschote
  • 1-2 TL Puderzucker zum Bestäuben
  • Butter zum Einfetten der Form und dazu Semmelbrösel zum Ausstreuen oder Backspray

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 °C  Umluft vorheizen und ein Blech auf mittlerer Schiene einschieben.

Nun die Form fetten und mit Bröseln ausstreuen. Verwendet man Backspray, so kann man sich die Brösel sparen. Wichtig ist auf jeden Fall, die Form muss wirklich sehr gut gebuttert werden, da der Kuchen sonst nicht aus der Form kommt und eventuell die vielen Details zerstört werden. Also sehr sorgfältig arbeiten.

Für den Teig zunächst Butter und Zucker schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier und das Mehl zufügen. Natron, Vanille und Joghurt zugeben und alles zu einem glatten Teig vermischen.

Den Teig in die Form füllen und diese einmal vorsichtig auf der Arbeitsfläche „auftitschen“ lassen, damit eventuelle Luftblasen im Teig verschwinden.

Den Kuchen ca. 50-60 Minuten goldbraun backen. Am besten mit einem Holzstäbchen testen, ob er gut ist und dann ca. 15 Minuten auskühlen lassen, bevor man ihn aus der Form holt.

Den ausgekühltenKuchen mit Puderzucker bestäuben.

Dazu passt ein Beerenkompott sehr gut. Wir haben dafür einfach ein paar TK-Beeren mit ein wenig Vanillezucker aufgekocht und anschließend kalt zum Kuchen serviert. Sahne haben wir dazu nicht gereicht, aber selbstverständlich ist das auch eine Option.

Piggys rosa Cranberrywölkchen

cranberrymakronen1Unser rosa Küchenwunder Piggy habe ich ja schon öfters vorgestellt. Heute präsentiere ich voller Stolz Piggys rosa Cranberrywölkchen.

Ein Augen- und Gaumenschmaus und  relativ schnell und einfach gemacht. Piggy macht das quasi ganz alleine. Ein echtes Talent eben.

Je nach Wölkchengröße bekommt man 2-3 Bleche aus den angegeben Zutaten. Wer mag, der kann auch gerne Oblaten als Bodenplatte verwenden. Je nach Gusto. Gutes Gelingen.

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Zutaten:

  • 4 Eiweiß (Eigröße M, gerne aber auch XL, dann wird es eben etwas mehr)
  • 1 paar Krümelchen Salz, nur ein winziger Hauch
  • 2 TL Zitronensaft
  • rote oder direkt pinke Lebensmittelfarbe (wir haben Wilton Icing Colors in pink verwendet)
  • 2 TL Zitronenabrieb oder auch gerne Orangenabrieb
  • 260 g Zucker
  • 200 g gehackte Cranberries

Zubereitung:

Die fein säuberlich getrennten kalten Eiweiße mit dem Salz und dem Zitronensaft aufschlagen. Die Speisefarbe zufügen (dabei auf die Angaben des Herstellers und den eigenen Geschmack achten, weshalb ich keine Mengenangabe gemacht habe), die Masse soll richtig schön rosa werden. Den Zucker nun nach und nach einrieseln lassen und richtig kräftigen Eischnee produzieren.

Nun die Cranberries und den Zitronen- oder wahlweise Orangenabrieb vorsichtig untermischen.

Den Backofen auf 120 °C Umluft (130 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Auf mit Backpapier ausgelegten Blechen nun mit zwei Teelöffeln kleine Wölkchen aufsetzen. Hierbei einfach nach persönlicher Vorliebe vorgehen. Die einen mögen das kleiner, die anderen größer. Natürlich kann man auch einen Spritzbeutel mit großer Tülle verwenden. Man sollte nur darauf achten, dass die Tülle eine große Öffnung hat, damit etwaige Cranberrystücke nicht alles verstopfen.

Nun die Bleche in den Ofen schieben und alles gute 45 bis 50 Minuten trocknen lassen. Dabei darauf achten, dass die Wölkchen nicht braun werden.

Auf den Blechen abkühlen lassen und genießen.

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Blaubeer-Cupcakes

Ich liebe ja diese pastellfarbenen Küchlein. Soooo schön anzusehen und in der Regel sehr lecker, es sei denn, sie sind mit der amerikanischen Toppingcreme versehen, die sich wahlweise Icing oder Frosting nennt (je nach Zutaten) und die mehr oder weniger nur aus Fett und Zucker bestehen. Gruselig und für europäische Gaumen kaum genießbar. Ehrlich gesagt, auch nicht sonderlich gesund, wie sich jeder normale Mensch denken kann. Ich habe daher einfach freestyle eine Creme angemischt, die zwar noch verbesserungsfähig, aber durchaus lecker ist. Das Endergebnis ist auf jeden Fall vorzeigbar.

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Zutaten für ein 12er Blech Cupcakes:

  •  2 Eier
  • 170 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 30 g Saure Sahne
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Schale einer Biozitrone
  • 90 ml Milch
  • 150 g Blaubeeren, 12 Stück für die Deko zurück halten (TK-Beeren gehen sehr gut, falls keine frischen zur Hand, dann unaufgetaut verwenden)

Zutaten für die Creme:

  • 300 g Doppelrahmfrischkäse
  • 90 g Saure Sahne
  • Vanillearoma/Vanillezucker
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • Puderzucker nach Gusto (bis es einem süß genug ist)
  • etwas Bio-Zitronenabrieb
  • Wilton Icing-Paste in Wunschfarbe, ca. 1 Messerspitze voll

Zubereitung:

Das Muffinblech mit Förmchen auslegen, den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eier und Zucker miteinander schaumig schlagen und dann die weiche Butter zugeben und gut verrühren. Saure Sahne, Mehl, Backpulver, Salz und Zitronenschale zufügen und vermengen. Die Milch zugießen und einen glatten Teig herstellen. Als letztes die Blaubeeren vorsichtig untermischen.

Den Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen verteilen und im Backofen ca. 30 Minuten backen.

Die Cupcakes auskühlen lassen. Derweil die Creme herstellen.

Frischkäse mit Saurer Sahne, Zitronensaft und Zitronenabrieb zu einer glatten Creme rühren. Mit Puderzucker auf die gewünschte Süße bringen und mit der Icing-Paste in Wunschfarbe einfärben. Falls die Creme zu dick ist, ein wenig Milch zugeben und eine spritzfähige Masse herstellen. Notfalls im Sommer auch vorkühlen, damit sie nicht davon läuft.

Die Creme auf die ausgekühlten Cupcakes aufspritzen, mit Blaubeeren verzieren und genießen.

„Mini-Panettoni“ ohne Schnickschnack

mini-panetone2Manchmal hat man spontan Lust auf etwas Gebäck oder Kuchen. Aber man hat nicht viel im Haus, um was Großartiges zu zaubern oder mag nicht zum Bäcker gehen. Wenn so etwas vorkommt, sind diese kleinen Burschen hier ganz wunderbar. Ganz einfache kleine Hefeteilchen, die man wunderbar mit etwas Butter und Marmelade genießen kann. Sie sind leicht und von der Gehzeit einmal abgesehe, schnell gemacht und total unkompliziert. Die Teigmenge ist bewusst gering und ohne Schnickschnack bezüglich irgendwelcher Zugaben gehalten. Es kommen ca. 9 kleine Ballen heraus, die wunderbar in ein Muffin- oder Mini-Panettoneblech passen. Natürlich kann man sie noch mit Rosinen, Trockenobst, Mandeln/Nüssen oder gar kandierten Früchten pimpen und so richtige kleine Panettoni backen. Aber wie gesagt, auch ohne sind sie wunderbar und sehen total niedlich aus.

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 1 halber Block frische Hefe
  • 60 g Zucker
  • 130 ml lauwarme Milch
  • 1 Prise Salz
  • 45 g Butter/Margarine

Zubereitung:

Die Hefe zerbröseln mit ein wenig Zucker und einem Schuss der angewärmten Milch verquirlen. Kurz stehen lassen und derweil die anderen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Den Hefeansatz hinzufügen, alles gut vermischen und den Teig gut 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf Ober-/Unterhitze bei 180°C vorheizen.

Eine Muffin- oder Mini-Panettoneform ein wenig fetten.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und in ca. golfballgroße Kugeln rollen. Diese Kugeln in die Mulden geben.

Noch einmal ca. 15 Minuten abgedeckt gehen lassen. Dann die Form in den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene ca. 30-35 Minuten backen, bis der Teig schön aufgegangen und goldbraun gebacken ist.

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