Archiv der Kategorie: Backen

Schneller Apfelkuchen vom Blech

Wir hatten eine Apfelschwemme durch eine großzügige „Spende“. Um der Sache einigermaßen Herr zu werden, haben wir reichlich Apfelmus gekocht und nach einem Rezept für einen schnellen und unkomplizierten Apfelkuchen gesucht – und gefunden. Mit etwas Feintuning sah es am Ende so aus. Sehr lecker und wirklich einfach und schnell gemacht.

apfelkuchen-blech2

Zutaten für ein Blech:

  • 4 Eier der Klasse L
  • 200 g Zucker + etwas mehr fürs Bestreuen (gerne Rohr- oder brauner Zucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Butter oder Deli Reform Halbfettmargarine (die leichte)
  • 350 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Rum
  • 1,7 kg Äpfel
  • 3 TL Sonnentor Chai-Küsschen

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Bitte nicht zu klein, sonst hat man Apfelmus auf dem Blech.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Butter, Zucker, Eier, Vanillezucker und Zimt schaumig rühren. Das Mehl, Backpulver und Salz unterrühren und einen ordentlichen Schuss Rum hinzugeben. Alles glatt rühren.

Die Hälfte der Apfelwürfel unter den Teig mischen.

Den Apfelteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verstreichen. Die restlichen Apfelstücke auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.

Nun etwas Zucker mit den 3 TL Chai-Küsschen vermischen über die Äpfel streuen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 35-40 Minuten goldbraun backen lassen.

Mit frischer Schlagsahne servieren.

apfelkuchen-blech

Stachelbeertorte ohne Backen

Mein Schwiegerpapa hat ein paar Mal eine ganz wunderbare Stachelbeertorte ohne Backen für uns gezaubert und an meinem Geburtstag habe ich sie als als Geburtstagstorte aufgetischt. Ich habe die Torte über 2 Tage gemütlich fertig gestellt und sie ist super-lecker geworden. Woran ich noch arbeiten möchte, mir war die Sahne nicht fest genug, ich könnte mir gut eine Frischkäse- oder Quark-Sahnecreme mit Gelantine oder Agar Agar vorstellen. Werde ich mal mit experimentieren. Aber hier ist erst einmal das Rezept ohne Modifikation.

Happy Birtday to me!
Happy Birthday to me!

Zutaten:

  • 24 Löffelbiskuits
  • 125-150 g Butter
  • 2 Gläser Stachelbeeren, abgetropft
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (mit Kochen)
  • 1 l Maracuja-Saft
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Sahnesteif
  • 1-2 Päckchen Vanillezucker
  • Baiser

Zubereitung:

Tag 1:

In eine 26er/28er Springform Backpapier in den Boden spannen.

Die Löffelbiskuits grob zerbröckeln, die zimmerwarme Butter untermischen und aus der Masse einen bröseligen Teig herstellen. Die Brösel dann in die Springform geben und mit einem Löffel schön auskleiden/andrücken. Die Form für 1 Stunde in den Kühlschrank geben, damit der Boden sich festigen kann.

Nun aus dem Puddingpulver und dem Maracuja-Saft einen Pudding kochen (weiterer Zucker ist nicht nötig, der Saft ist süß genug) und die Stachelbeeren in die warme Puddingcreme geben. Alles ordentlich mischen und direkt auf den Tortenboden geben und glatt streichen. Abkühlen lassen und dann am besten abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben.

Tag 2:

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig den Rand der Springform entfernen. Gleiches gilt für die Bodenplatte der Backform. Einen Tortenring umlegen und direkt die Bodenplatte der Form entfernen, den Kuchen auf eine Tortenplatte gleiten lassen.

Sahne mit dem Sahnesteif und etwas Vanillezucker steif schlagen und auf den Kuchen geben. Alles schön glatt streichen. Sofern die Torte direkt im Anschluss serviert werden soll, direkt das grob zerbröckelte Baiser auf die Sahne streuen. Hierbei nicht geizen, es sollte schon etwas crunchen beim Essen. Wenn man noch Zeit hat, kommt die Torte zunächst wieder zum Kühlen in den Kühlschrank und man streut das Baiser erst später auf.

Den Tortenring am Ende vorsichtig lösen und den Kuchen genießen.

Birgits Herzwaffeln

belgische-herzwaffeln2Beim Geocachen lernt man wirklich liebe Menschen kennen. Diese Erfahrung haben wir jetzt schon öfter machen dürfen. Jetzt kennen wir auch eine zweite Birgit und diese hat bei einem Event diese wunderbaren Waffeln mitgebracht. Wir waren optisch wie geschmacklich sofort verliebt. So schöne Waffeln. Und der Teufel ist ein Eichhörnchen, nicht einmal eine Woche später gab es ein Herzwaffeleisen beim Discounter. Zumindest theoretisch, denn bei unserem war es natürlich schon wieder ausverkauft. Netterweise hat Birgit uns dann das Eisen (nebst Rezept) besorgt und wir konnten ihre tollen, erfreulich wenig süßen Waffeln direkt ausprobieren. Weil das Rezept so klasse ist und die Süße eben nicht so erschlagend ist, möchten wir das Rezept gerne teilen. Natürlich kann noch nach eigenem Geschmack nachsüßen, keine Frage. Aber ich muss gestehen, ich finde es wirklich prima so und es verträgt sich sogar sehr gut mit WW.

Die Waffeln bleiben lange frisch, ohne dabei trocken zu werden und man kann sie aufgrund ihrer Form ganz hervorragend im Toaster aufknuspern. Vielleicht auch mal eine Frühstücksidee? Ich denke derzeit darüber nach, ob man sie vielleicht auch einfrieren und dann einzeln entnehmen und aufknuspern könnte. Habe schon die eine oder andere Idee dazu. Hier aber nun das lang genug gepriesene Rezept. Einen lieben Dank an Birgit.

Zutaten für ca. 16 Waffeln:

  • 125 g Margarine oder Butter (Halbfettmargarine funktioniert auch super)
  • 2-3 Eier (je nach Größe)
  • 2-3 EL Zucker (bei uns wie immer Rohrzucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 l Milch
  • 250 g Mehl (bei uns wie immer Dinkelmehl)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 g gehobelte Mandeln (gehackte gehen notfalls auch, keine geriebenen, sonst geht der tolle Crunch verloren)
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen schönen Waffelteig herstellen, ihn kurz ruhen lassen und dann die Waffeln ganz normal im gefetteten Eisen abbacken und mit Puderzucker bestäuben.

Bei diesem Herzwaffeleisen sind es in etwa 2 EL Teig pro Herzchen, die benötigt werden, um die 16 Waffeln heraus zu bekommen.

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Windbeuteltorte nach Moni

windbeuteltorteOstern habe ich nach dem Rezept meiner lieben Kollegin Moni zum ersten Mal Windbeuteltorte selbst gemacht. Ich kannte sie bisher nur vom Kuchenbuffet, finde sie aber total lecker. Ich wollte gerne ein bewährtes Rezept und nicht einfach eins aus dem Netz. Monis Rezept ist klasse und sogar etwas anders, als ich die Torte ursprünglich kenne. Statt roter Grütze oben auf gibt es bei Moni einen Himbeerspiegel. Die Torte ist auch ganz prima geworden und so konnte sie stolz der Familie neben Gudruns Käsekuchen zum Kaffee vorsetzen.

Zutaten:

Boden

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver

Creme

  • 2 Becher Schmand
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 100 g Gelierzucker 2:1

Belag

  • 1-2 Packungen Tiefkühlfrüchte (je nach Packformat), z.B. Himbeeren
  • 2 Packungen TK-Mini-Windbeutel
  • 2 Päckchen roten Tortenguss

Zubereitung:

Eine Springform mit Backpapier bespannen und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Rührteig herstellen, in die Form füllen und ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Einen Tortenring um den ausgekühlten Boden legen.

Schmand mit Gelierzucker verrühren, Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und unter die Schmandmasse heben. Ein wenig Masse auf den Boden streichen.

Nun die gefrorenen Windbeutel auf der Cremeschicht verteilen. Darüber die restliche Creme streichen und alles schön glätten.

Die gefrorenen Früchte darauf verteilen. Tortenguss nach Anleitung herstellen und die Früchte damit überziehen.

Eventuell übrig gebliebene Windbteutel dekorativ oben auf setzen und mit Schokoraspeln oder sonstiger weiterer Deko verzieren.

Die Torte 2-3 h im Kühlschrank gut durchkühlen.

 

Vanillekipferl auf die leichte Art

Kurz vor dem Fest noch ein Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen, die überaus geliebten Vanillekipferl. Das Rezept ist diätkonform und wirklich lecker. Es stammt aus einem alten WW-Kochbuch und funktioniert super mit Halbfettmargarine (was ja leider nicht immer so klappt).

Und aus dem übrig bleibenden Eiweiß kann man gleich wunderbare Marzipanmakronen zaubern. Jedoch Vorsicht, beide Plätzchen machen schwer süchtig und halten sich nicht wirklich lange…

kipferln-und-makronen

Zutaten für ca. 60 Stück:

  • 300 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Zucker
  • 4 EL Vanillezucker
  • 200  g Halbefettmargarine
  • einige Tropfen Vanillearoma (oder ein Päckchen Vanillezucker)
  • 2 Eigelb
  • Puderzucker

 Zubereitung:

290 g Mehl mit Mandeln, Zucker und 1 EL Vanillezucker mischen. Margarine, Vanille-Aroma und Eigelb zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Folie wickeln und mind. 1 h durchkühlen.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das restliche Mehl zum Bestäuben der Arbeitsplatte benutzen und den Teig zu einer fingerdicken Rolle formen. 60 kleine Stücke abschneiden und diese Stücke zu Kipferl formen und aufs Backblech legen.

Die Kipferl nun 15-20 Minuten backen.

Den restlichen Vanillezucker mit dem Puderzucker vermischen und die noch warmen Kipferl darin wälzen. Auskühlen lassen und genießen.

Granny’s Vanilla-Cookies von Pia Laursen

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Dieses Rezept hat Pia Laursen von der Firma Ib Laursen netterweise über Facebook mit der Welt geteilt. Da wir ein großer Fan von Ib Laursen sind, haben wir es ausprobiert. Es sind wirklich sehr einfache und dennoch leckere Kekse. Aber bei uns ist wohl was schief gegangen, denn wir haben kleine Pfannkuchen produziert. Wohlschmeckend, aber nicht im Ansatz so, wie sie werden sollten… Unser Teig war wohl zu warm oder das Ei zu groß. Egal, lecker sind sie auf jeden Fall.

Rezept für ca. 2 Bleche Kekse:

  • 200 g weiche Butter
  • Mark einer halben Vanille-Schote
  • 180 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Die Zutaten zu einem Teig vermischen.

Kleine Bällchen formen (kastaniengroß in etwa), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dem Finger eine kleine Vertiefung in die Mitte drücken.

Bei ca. 200° C Ober- und Unterhitze , 10-12 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Energie-/Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

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Einen schönen 1. Advent wünschen wir. Wir haben ein wenig gebacken, eins der Rezepte, an denen wir uns versucht haben, ist ein totaaal gesundes. Auch dieses Rezept habe ich von meiner Kollegin Steffi und durfte die Kekse schon oftmals probieren. Auf unserem Seminar zum Thema Küchenkräuter und auf einem weiteren zu Hildegard von Bingen, kamen diese Kekse auch auf den Tisch. Ich persönlich finde sie toll und für mich haben sie auch einen totalen Suchtfaktor. Es gibt jedoch sicher auch viele, die sie nicht süß genug oder eher nichtssagend für Plätzchen finden. Nun, die Geschmäcker sind verschieden und dies sind eben sehr gesunde Plätzchen. Vielleicht auch mal was für die Weihnachtszeit oder zum Verschenken.

Ein Hinweis ist jedoch wichtig, man sollte nicht mehr als 2-3 davon täglich essen, da die hohe Menge Muskatnuss nicht jedem zuträglich ist. Es gibt leider Menschen, die sehr empfindlich auf Muskatnuss reagieren und bei denen Vergiftungserscheinungen auftreten. Generell muss man sehr sorgsam mit Muskatnuss umgehen, da eine zu hohe Menge schlicht und einfach giftig ist. Ansonsten ist die Nuss jedoch auch gesund, in diesem Fall macht einfach die Dosis das Gift. Also bitte, vorsichtig genießen, aber dem Gebäck unbedingt eine Chance geben. Wir finden es wirklich super und mal so ganz anders, als das übliche Zuckerzeug.

Wir haben übrigens noch einmal nachgefragt. Das unten stehende Rezept ist das Original von Hildegard und die Gewürzmenge wirklich bombastisch. Steffi nimmt aber auch weniger Muskat und Zimt und so haben  wir die Menge jetzt einfach mal halbiert. Denn als wir schon 4 Muskatnüsse auf der Waage hatten und noch keine 20 Gramm erreicht waren, war uns das doch etwas unheimlich…

Zutaten:

  • 1 kg Dinkelvollkornmehl
  • 500 g Butter
  • 300 g Rohrzucker
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • nach Belieben 100 g geriebene Mandeln zum Verfeinern
  • 4 Eier
  • 20 g Muskatnuss, frisch gerieben
  • 20 g Zimt, frisch gerieben/gemahlen
  • 5 Nelkenknospen, frisch gemahlen

Zubereitung:

Die Zutaten rasch zu einem Mürbeteig verkneten und gut eingepackt 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen. Nochmals durchkneten und dann schön dünn ausrollen. Mit belieben Formen Kekse ausstechen (vielleicht noch abgezogenen Mandeln verzieren) und die Rohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Bei 180 C Umluft ca. 8 Minuten backen. Auskühlen lassen und in einer Keksdose lagern.

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Steffis Zwiebelkuchen

Und noch ein Rezept aus dem Küchenkräuterseminar von Steffi. Wer übrigens Lust hat, auch mal ein Seminar bei Steffi im Kloster Mülheim Saarn zu besuchen, in Kürze müsste der neue Programmflyer für 2015 unter Veranstaltungen vorliegen. Das Kloster ist gerade im Frühjahr/Sommer einen Besuch wert, wenn der schöne Kräutergarten seine ganze Pracht zeigt. Ein Besuch im kleinen Museum und im Klostercafé rundet einen Ausflug perfekt ab. Die nahegelegene Saarner Einkaufsstraße mit dem tollen Teeladen von Frau Theile sind ebenfalls einen Besuch wert. Also wenn Ihr mal in der Nähe seid, macht doch mal eine Pause dort.

Jetzt aber zum Rezept, ich habe hier einen Zwiebelkuchen, den man wahlweise vegetarisch oder mit Schinken machen kann. Er ist recht mächtig, vor allem aber mächtig lecker. Wir haben ihn gemacht, weil wir u.a. im Seminar über die guten Eigenschaften von Zwiebel und Kümmel gesprochen haben. Ein echtes Leckerschmeckerchen.

Auf unserem Foto unten, haben wir die halbe Menge verwendet und noch eine halbe Paprika beigefügt, die noch dringend weg musste. Schmeckt super und wird auch in einer Quiche-Form echt super. Übrigens geht auch Saure Sahne, statt der fetten Crème fraiche. 😉

Zutaten:

  • 375 g Dinkelvollkornmehl
  • 30 g frische Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/8 l Sonnenblumenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1,5 – 2 kg Zwiebeln
  • 150 g Butter
  • 6 Eier
  • 400 g Crème fraiche
  • (nach Wunsch 75 g durchwachsener Speck in Würfeln)
  • Kümmel

Zubereitung:

Die Hefe im lauwarmen Wasser verrühren und mit Mehl, Sonnenblumenöl und einer Prise Salz zu einem glatten Teiig verkneten. Zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Die Zwiebeln pellen und in grobe Würfelchen schneiden, in Butter glasig dünsten und ein wenig abkühlen lassen.

Die Eier mit Crème fraiche verrühren, die Zwiebeln zugeben und diese Masse kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein tiefes Backblech ausfetten, darauf den Teig ausrollen und einen Rand hochziehen. Gut 5 weitere Minuten gehen lassen, dann die Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen. Nun mit (Speckwürfeln und) Kümmel nach Geschmack bestreuen.

Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 200 C Ober-/Unterhitze 35-40 Minuten goldbraun backen.

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Vollwert-Apfelmus-Haferflocken-Muffins

Vorgestern bekam ich von meiner lieben Kollegin Steffi Äpfel geschenkt. Nicht irgendwelche Äpfel, nein waschechte Äpfel aus dem Saarner Klostergarten. Ich habe blöderweise nicht nach dem Namen der Apfelsorte gefragt. Auf jeden Fall meinte die liebe Steffi, die Äpfel wären super für Apfelmus oder Kuchen. Klingt doch prima. Apfelmus habe ich schon lange nicht mehr selbst gekocht und es dann gestern früh gleich in die Tat umgesetzt und ein ungesüßtes Apfelmus mit Sternanis, Zimt und nur einem Hauch Beerenzucker gekocht.

Ich habe zuvor noch nach einem Backrezept geschaut und bin über dieses Muffinrezept gestolpert, das gleich mehrere gute Aspekte insich vereint: Vollwert, mit Apfelmus – na Bingo, Haferflocken  und Vollkornmehl. Fand ich super und so war es beschlossene Sache, dass ich einen Teil des Apfelmuses in Muffins verbacken würde. Wegen unserer Diät werden wir ein paar davon einfrieren. Gleich noch ein Experiment… Das müsste aber gehen.

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Hier aber nun das Rezept für die Muffins, ich habe es aus dem Backbuch von Jutta Renz „Jutta’s Muffins“, einem echt alten Schätzchen aus unserem Kochbuchregal, aber einem wirklichem Garant für gelungene und nicht zu komplizierte Muffins. Genau richtig, für mich Backdummy. Mehltechnisch habe ich es etwas an unsere Bedürfnisse angepasst und habe Dinkel statt Weizen genommen.

Zutaten für 12 Muffins:

  • 90 g feine Haferflocken, wir hatten nur kernige da, geht auch prima
  • 125 ml Milch
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 3 TL Backpulver, z.B. Weinstein
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 Ei
  • 140 g brauner Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl, z.B. Sonnenblume
  • 250 g ungesüßtes Apfelmus

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Muffinblech entweder fetten oder mit Papierförmchen versehen.

Die Haferflocken mit der Milch verrühren und 5-10 Minuten quellen lassen.

Die trockenen Zutaten in einer weiteren Schüssel vermischen (Mehl, Backpulver und Gewürze).

Nun in einer großen Schüssel das Ei aufschlagen und verquirlen, dann nach und nach Zucker, Apfelmus und Öl beifügen und gut vermischen. Anschließend das Haferflockengemisch unterrühren. Zuletzt die trockenen Zutaten vorsichtig unterheben, bis sie feucht sind – sprich, man vermischt nicht alles wirklich bis zu einem endgültig glattem Teig.

Die Mufffinförmchen zu 3/4 befüllen und 20-25 Minuten (Stäbchenprobe) goldbraun backen.

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Steffis weltbeste Kartoffel-Foccaccia

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Dieses Rezept habe ich von meiner lieben Kollegin Steffi. Nachdem ich die Foccaccia schon zwei Mal kosten durfte, habe ich nach dem Rezept gefragt und netterweise auch bekommen. Und weil es gar so lecker ist, gebe ich es gerne weiter. Es eignet sich zu gaaanz vielen Gelegenheiten und ist auch noch 1 bis 2 Tage später sehr lecker.

Zutaten für zwei Bleche Foccacia:

  • 1 kg Mehl (bei uns bevorzugt Dinkel)
  • 2 Tüten Trockenhefe oder 1 Tüte Trockenhefe plus 1 Blöckchen frische Hefe
  • 1-2 El Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 Tüte Kartoffelpüree-Pulver
  • 1 l Wasser

 Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und drei Stunden an einem kühlen Ort gehen lassen. Das macht das Foccaccia schön feinporig.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Teig nochmals durchkneten, in zwei Portionen teilen und jeweils auf einem Backblech ausbreiten. Nun mit den Fingern Löcher hineinstechen, das Ganze mit reichlich Olivenöl bestreichen, so dass Öl in den Löchern steht und dann Salz, Kräuter der Provence etc. je nach Lust, Laune und Geschmack darauf streuen.

Wir haben uns für ein paar Kirschtomaten, reichlich Kräuter von unserem Balkon und etwas grobes Meersalz entschieden. Sehr lecker.

Nun ca. 15-20 Minuten bei 180°C Umluft backen, bis Teig die Klopfprobe besteht und leicht gebräunt ist. Die Backzeit kann je nach Dicke des Teiges und des Ofens etwas variieren. Einfach ausprobieren. Das Resultat wird Euch begeistern.

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