Stand der Dinge bei den Froglingen

Mystie
Mystie

Unsere fünf Mysties outen sich nach wie vor nicht. Sgail meint, wir hätten auf jeden Fall ein Weibchen. Die anderen zeigen noch keine Merkmale. Und wir haben auch noch keine Balzrufe vernehmen können. Ich hoffe nur, wir haben keine reine Mädel-WG.

Wir werden sehen, wie es weiter geht. Vor allem, wenn sie jetzt bald ins neue Zuhause umziehen. Sgail hat extra Bromelien gekauft, die bei Mysties besonders beliebt sind. Bin schon so gespannt, wie sie die finden. Und ob sie die auch so in Beschlag nehmen, wie hier im Bild. Bin immer noch fasziniert davon, wie schön sich der kleine Frogger hat fotografieren lassen.

 

Am Wochenende hatten wir Glück und konnten unsere vier Auratus-Froglinge sehen. Alle vier auf einmal. Das ist so selten, das sollten wir im Kalender ankreuzen. Das „lichtscheue Gesindel“ hat sich nach dem Ausdünnen der Bepflanzung munter zum Fressen im vorderen Teil des Beckens eingefunden und sie sehen alle gesund und munter aus. Sehr beruhigend. Mit einem Bild hat es leider nicht geklappt, der Blitz hätte sie garantiert verjagt.

Auratus-Quappe

Ihre zwölf Babys, die Auratus-Quappen, entwickeln sich sehr gut. Gut untergebracht in ihren kleinen Boxen futtern sie uns die Haare vom Kopf. Sie nehmen das Futter wirklich extrem gut an, sind agil und bei den ersten bilden sich sogar schon langsam die Hinterfüßchen aus und das Quappenschwänzchen wird kleiner.

Wir werden die Tage mal neue Bilder machen und diesen Schritt dokumentieren.

Die Azureus-Froglinge üben nach wie vor. Die schwüle Witterung gerade kommt ihnen dabei sehr gut zupass. Man kann bei ihnen wirklich sagen, ist es sehr heiß draußen und schwül, kommen sie in Stimmung. Bisher haben wir aber leider noch kein Ei bis zur Quappenphase bringen können. Irgendwas ging immer schief. Sgail hat mittlerweile die Theorie, dass die vier sich gegenseitig stören. Wir haben ja auch schon öfter beobachten können, wie sehr sich zwei Männchen fetzen und durch das Becken jagen. Wir werden sie jetzt bald trennen können, die Anlage ist fast fertig und dann sollte Ruhe einkehren und damit auch hoffentlich erste Bruterfolge.

Dendrobates tinctorius azureus
Azureus

Bulgurauflauf

Zutaten für 2 Personen:

  • 140 g trockener Bulgur
  • 300 ml Gemüsebrühe (2 TL Instant)
  • 1 Salatgurke
  • 4 rote Spitzpaprika
  • 5 grüne Oliven ohne Stein
  • 10 eingelegte milde Peperoni
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Feta
  • 250 g Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Blattpetersilie

Zubereitung:

Bulgur nach Packungsbeilage in Gemüsebrühe garen. Salatgurke längs halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden. Paprika und Oliven in Ringe schneiden.

Bulgur mit Gurke, Peperoni, Paprika und Oliven in einer Auflaufform mischen. Knoblauch und Feta zerdrücken und mit Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie putzen, fein hacken und unterheben.

Joghurtsoße über den Auflauf geben und alles im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 180 ° Grad C (Umluft 160° C) ca. 20 Minuten backen.

Couscous mit 7 Gemüsen (Marokko)

Für zwei Personen braucht man:

  • 1 Aubergine
  • 250 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 2 Tomaten
  • 1 Chili
  • 100 g Kichererbsen (Konserve)
  • 1 TL Öl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 Nelken
  • 120 g trockener Couscous
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Messerspitze Safranpulver
  • ¼ TL Harissa (Gewürzpaste)
  • 1 EL gehacktes Koriandergrün
  • 1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Aubergine, Kürbis, Zwiebel und Knoblauch würfeln. Karotten und Zucchini in Scheiben, Tomaten in Spalten und Chili in Ringe schneiden. Kichererbsen abgießen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Das Gemüse zufügen und mit Brühe angiessen. Nelken hinzugeben und ca. 40 Minuten garen. Couscous nach Packungsanweisung garen. Nelken entfernen, Gemüse mit Salt und Pfeffer, Safranpulver und Harissa abschmecken. Koriandergrün und Petersilie unterrühren und mit dem Couscous servieren.

Erdbeer-Bananen-Marmelade

Unsere absolute Lieblingsmarmelade.

Zutaten:

  • 1000 g Erdbeeren
  • 3-4 Bananen
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 Vanillezucker
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Päckchen Zitronensäure/Einmachhilfe
  • sterilisierte Twist-Off-Gläser

Zubereitung:

Zunächste die sterilisierten Gläser und einen Abfülltrichter für die fertige Marmelade bereitstellen.

Erdbeeren putzen und zerkleinern. Die Bananen schälen und ebenfalls zerkleinern. Erdbeeren und Bananen noch kalt mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure vermengen.

Rühren und dabei aufkochen lassen. Ca. 4 Minuten unter Rühren kochen lassen. Zuletzt den ausgepreßten Zitronensaft hinzufügen und heiß randvoll in Gläser füllen. Die Gläser gut verschließen, für 5 Minuten auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

Stand der Dinge auf Balkonien

Nach dem wechselhaften Wetter der letzten Woche, habe ich die Tage eine Bestandsaufnahme auf Balkonien gemacht. Heraus gekommen ist dabei folgendes:

Das Petunien-Stämmchen musste ich leider auf den letzten Weg zum Kompost schicken. Der Blattlausschutz hat nachgelassen und selbige haben sich direkt eingeschlichen und von innen heraus angefangen, den Hochstamm zu verspeisen. Ärgerlich, sehr ärgerlich, da der Stamm sehr üppig geworden und fein geblüht hat. Insgesamt auch keine Option mehr für das nächste Jahr. Der Topf bietet zu viel Angriffsfläche für Windattacken und war mir ja auch leider schon einmal – Gott sei Dank nach innen – abgeschmiert.

Petunien-Stämmchen
Petunien-Stämmchen

Kapuzinerkresse werde ich nicht mehr aussäen. Sieht fast immer nur auf der Tüte wirklich schön aus oder im Freiland. Trotz guter Pflege sind die Triebe starksig und unansehnlich geworden, die schönen Blüten wurden leider mehr oder weniger ständig verregnet. Die Samen machen außerdem erbärmlich Dreck, wenn sie abfallen. Die Frösche hatten insgesamt auch nur 2-3 Mal Blattlausbuffet. Ich habe die Kresse ja hauptsächlich aus diesem Grund gesät, ich wollte gerne Blattläuse für die Frösche konzentrieren und nebenher schöne Blüten und eventuell noch ein paar Blätchen für Salat abstauben. Ne, gibt es nicht mehr. Auch sie gingen die Tage den letzten Weg auf den Kompost.

Unsere Chilis tragen tatsächlich doch noch. Ich habe ehrlich gesagt dieses Jahr mit keiner Ernte gerechnet. Das Wetter war einfach zu schlecht und nach unserer Panne am Anfang, dachte ich eigentlich, dass wir zu viel Zeit verloren haben, um noch Ergebnisse zu erzielen. Aber ne, einige Pflanzen haben sich tatsächlich noch gut entwickelt. Erstaunt und erfreut uns.

Die Dahlie blüht nach wie vor sehr schön, Unwetter und sonstige Widrigkeiten konnten ihr bisher nicht schaden. Die Sonnenblumen sind mitterlweile verblüht. Lorbeer und Liebstöckel werden regelmäßig geerntet. Rosmarin ebenso. Alles super in diesem Bereich.

Die Geranien haben sich sehr gut entwickelt. Was ich jedoch auf keinen Fall mehr dazu pflanzen würde sind Hängeverbenen. Ich finde sie zwar nach wie vor sehr schön anzusehen, aber irgendwas haben sie an sich, auf das ich reagiere, wenn ich die Geranien ausputze und dabei mit den Unterarmen über die Pflanzen „schubbere“. Juckreiz und Rötungen sind die Folge. Finde ich nicht so schön und deshalb werde ich die künftig nicht mehr pflanzen. Dreck machen sie übrigens auch ordentlich.

Der selbst gezogene Basilikum steht immer noch im Wohnzimmer und wächst eher langsam, als sicher vor sich hin. Bin ich nicht happy mit. Die Bedingungen waren nicht optimal und so ist nun auch das Ergebnis. Die Tage können wir zwar ernten, durch das ewig schlechte Wetter konnten meine Erwartungen aber so gar nicht erfüllt werden. Ich schätze, wir werden abernten und erst gar nicht versuchen weiter zu kultivieren. Lohnt sich sicher nicht mehr groß, wenn es in dem Tempo weiter geht. Da fehlte einfach die Sonne und wohl auch noch eine bessere Erde. Werde ich mir für nächstes Jahr notieren.

Basilikum Stand Juli

Die Clematis wächst und gedeiht. Laut Schildchen soll sie ab August blühen. Bisher haben wir jedoch nur sehr viel Laub und noch keine Blüten gesichtet.

Die Trichterwinde gibt alles. Wunderschöne blaue Blüten. Trotz mieser Erde. Das können wir nächstes Jahr gerne wieder machen. Optimiert versteht sich.

Trichterwinde

 

Trichterwinde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Steingartengewächse erfüllen meine Erwartungen vollkommen. Immer wieder gerne. Vor allem sehen sie auch im Herbst noch sehr schön aus. Habe gerade meine Schale mit hängender fetter Henne wieder etwas vorgeholt. Sie wird bald blühen. Mal die Tage ein Bild machen.

Steingartenschale

Die Bartnelken haben sich auch sehr gut entwickelt in ihrer kleinen Schale. Eigentlich dachte ich gar nicht, dass überhaupt noch was kommt. Es waren klägliche Reste aus einem großen Topf vom Vorjahr. Aber nein, sie haben sich sehr gut entwickelt und blühen nach wie vor. Nächstes Jahr sollte ich nur wieder einen größeren Topf nehmen, um besser gießen zu können.

Die Pflanzen in der Terrakottakanne sehen durchwachsen aus. Der Weihrauch ist stark gewachsen, der Rest eher nicht. Die kleine Butterfly-Geranie hat genau das getan, was ich erwartet habe. Sie hat einmal so richtig geblüht und danach war es das auch. Finde es schwer, sie dauerhaft am blühen zu halten. War im letzten Jahr auch schon so. Werde ich nicht mehr nachkaufen.

Das Rankgitter mit den schwarzäugigen Susannen und der Edelgeranie ist regelrecht zugewuchert. Unser Zwerg ist kaum zu sehen, wir müssen ihn immer wieder frei legen. Und viel gießen ist natürlich auch angesagt. Düngen sowieso, da die Susannen stark zehrende Pflanzen sind. Der Sichtschutz zu den Nachbarn steht also nach wie vor 1 a und ist noch viel üppiger, als auf dem Bild unten.

Schwarzäugige Susanne als Sichtschutz
Schwarzäugige Susanne als Sichtschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Draußen haben wir dieses Jahr bisher kaum sitzen können. Ärgert mich sehr. Entweder war das Wetter bisher sehr schlecht oder es war so heiß, dass man Spiegeleier auf unserem Südbalkon hätte braten können. Deshalb haben wir bisher auch recht wenig grillen können. Wenn, dann meisten nur husch-husch, zwischen Tür und Angel. Sehr unbefriedigend für „Chef“ und uns. Vielleicht wird ja der September besser und wir können noch etwas Grill- und Balkonsaison nachholen. Insgesamt also noch nicht 100 % unser „Balkonien“-Jahr. Aber wir werden sehen, vielleicht wird es doch noch besser.

Veganer Möhren-Gewürzkuchen

Hätte ich Dich heute erwartet, hätte ich Kuchen da, Kuchen da, Kuchen da… *lalala*

Habe heute mal wieder ein Rezept von Gourmandises végétariennes ausprobiert. Es gab, trotz mokiger Wärme draußen, einen veganen Möhren-Gewürzkuchen und der ist zum einen sehr schön geworden und zum anderen war er auch noch lecker. Und der ist sogar bei mir, der Anti-Bäckerin, was geworden.

Mein Tipp: Ausprobieren!

Veganer Möhren-Gewürzkuchen

Zutaten für eine kleine Kuchenform

  • 100 g Zucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 2 dicke Karotten (ca. 220g)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Msp. Kardamom, gemahlen
  • 1 Msp. Nelken, gemahlen
  • 100 g Mehl (550er)
  • 100 g Vollkornmehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • Puderzucker für die Glasur

Zubereitung:

Zucker und Öl verquirlen, bis sich der Zucker auflöst. Die Gewürze und den Salz unterrühren. Die Karotten rapseln und mischen. Das Mehl mit Backpulver mischen, sieben und zügig mit der Karottenmasse verrühren. In eine gefettete Kuchen- oder Auflaufform geben und bei 180°C ca. 35-45 Minuten backen.

Abkühlen lassen, stürzen und mit Zuckerguss überziehen.

Andreas Eschenbach – Der letzte seiner Art

Duane Fitzgerald ist ein zutiefst einsamer Mann, und das hat gute Gründe: Jahrelang gehörte er einer militärischen Spezialeinheit an, deren Mitglieder in einem Geheimprojekt der US-Regierung zu Supersoldaten aufgerüstet werden sollten. Duane weiß selbst nicht mehr, wie vielen Operationen er sich unterziehen musste, um das zu werden, wovon andere nur träumen – mehr als ein Mensch. Er und seine Mitstreiter sollten im ersten Golfkrieg die Entscheidung bringen, doch etwas ging schief, und jetzt lebt er von seinen Freunden und von seiner Vergangenheit abgeschnitten, im Haus seiner verstorbenen Großmutter an der Westküste Irlands. Bisher ist es Duane gelungen, sich mit diesem ruhigen Dasein abzufinden. Heimlich schwärmt er für eine rothaarige Schönheit, die ein Hotel des Städtchens führt. Und zur Entspannung liest der ehemalige Soldat, der sich nie für einen Intellektuellen gehalten hat, den römischen Philosophen Seneca – über die Kürze des Lebens und die menschliche Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen Zufriedenheit zu finden.

Eines Tages tauchen mysteriöse Männer im Ort auf, und Duane erfährt, dass die noch lebenden Teilnehmer des Experiments einer nach dem anderen Unfällen zum Opfer gefallen sind. Ihm wird klar, dass seine zurückgezogene Existenz nicht mehr von Dauer ist, doch ganz ohne Widerstand will er nicht aufgeben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Hm, der Klappentext klang so spannend, leider war es dann eher langweilig und das Ende – na ja… Fällt bei mir wieder in die Kategorie „schöne Idee, aber nichts draus gemacht“. Das „Jesus-Video“ war eindeutig besser. Wobei der Autor wohl ein Problem mit guten Abschlüssen hat. Irgendwie ist das ähnlich wie beim Jesus-Video. Die Grundstory ist gar nicht mal schlecht, aber zum Ende hin schüttelt man irgendwie mit dem Kopf und denkt sich „Wie, das war es jetzt?“. Schade.

Christopher Moore – Ein todsicherer Job

Charlie Ashers Welt ändert sich mit der Geburt seiner Tochter Sophie total. Seine Frau verstirbt kurz nach der Geburt und plötzlich steht er allein mit seiner kleinen Tochter da. Charlie, der Prototyp eines Betamännchens, das ohne seine Frau die Stütze seines Lebens verloren hat, kämpft nun darum, seinen Laden (er kauft Nachlässe Verstorbener auf und verkauft sie wieder), seine Tochter und vor allem sein Leben in den Griff zu bekommen. Alles leichter als gesagt, denn plötzlich passieren seltsame Dinge rund um Charlie. Leute fallen plötzlich vor ihm tot um, er sieht leuchtende Gegenstände und hört gruselige Stimmen aus den Gullies der Stadt. Als er dann auch noch von schwarzen rabenartigen „Schatten“ verfolgt wird, wird ihm langsam klar, dass nichts mehr so ist, wie es mal war. Und seiner Angestellten Lilly fällt „rein zufällig“ das an Charlie adressierte „Große Buch des Todes“ in die Finger, worin steht, er wäre nun der Tod bzw. einer von vielen. Er muss von nun an die Seelen Verstorbener einfangen und ihnen zu einer möglichen Wiedergeburt verhelfen. Damit geht das Abenteuer erst so richtig los.

Mein zweites Buch von Christopher Moore, vielleicht nicht ganz so gut wie „Die Bibel nach Biff“, aber durchaus ein gelungener Lesespaß. Sehr viel witzige Dialoge und somit viel zum lachen. Hat mir echt gut gefallen.

Gestern ging die Welt unter

Gestern Abend, so ab halb 8, ging bei uns die Welt unter. Wir hatten gerade noch unsere Blümchen gegossen und es uns gemütlich gemacht, als der Himmel sich immer mehr zuzog und das Fernsehbild die ersten Störungen hatte. Dann ging alles recht schnell. Kräftiger Wind kam auf, es gewitterte vom feinsten.

Sgail mutierte innerhalb von wenigen Minuten zum Blumenretter, weil der Wind sogar unseren sehr schweren Clematistopf zum Kippen gebracht hat. Durch das hohe Rankgitter mit dichter Belaubung war ja auch genug Angriffsfläche da. So ist mein Held also fix raus und hat die potenziell gefährdeten Pflanztöpfchen schnell runter gestellt, die Clematis geborgen, flach hingelegt und war innerhalb von Sekunden patschnass.

Nach knapp einer Stunde war der Spuk vorbei. Es regnete nur noch und das Fernsehprogramm war wieder da.

Wie ich aus dem Radio erfuhr, sind nicht alle so glimpflich davon gekommen. In Belgien hat das Unwetter sogar Menschenleben gefordert. In unserer Nachbarstadt Datteln, wo dieses Wochenende Kanalfestival ist, flogen ein paar Pavillons während des Aufbaus umher, es gab aber wohl keine größeren Schäden. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich gerade hier und da ein paar abgebrochene Äste am Straßenrand gesehen. Irgendwie erschreckend. Ich hoffe, das Wetter kriegt sich heute wieder ein. Im Moment ist noch alles ziemlich diesig, grau, nass und die Temperatur liegt ungefähr bei 18 Grad. Laut Radio soll es ja wieder schön werden. Bis zum nächsten Gewitter, das für Sonntag angekündigt ist…

Christopher Moore – Die Bibel nach Biff

Das erste Buch, was ich je von Christopher Moore gelesen habe und ich fand es so richtig super. Ähnlich wie beim „Großen Boss“ und „Juniochef“ wird auch hier die biblische Geschichte mal aus einer ganz anderen Sicht erzählt. Nämlich aus der Sicht des besten Freundes von Jesus und das ist Levi, gannt Biff

Biff, der im Gegensatz zum „Streber“ Jesus ein echter Antiheld ist, wird nach fast 2000 Jahren vom Engel Raziel wiederbelebt. Er wird dazu verdonnert, die Lücken „im großen Buch“ über Jesus‘ Jugendjahre zu füllen. Unter den Argusaugen von Engel Raziel, der zum Seifenopernfan mutiert,  beginnt als Biff über seine Erlebnisse mit Jesus zu schreiben. Und diese Erlebnisse haben es in sich…

Ein genial komisches Buch, das sich super gut liest