Apfel-Chili-Mandel-Marmelade

Alle Jahre wieder kochen wir diese spezielle Marmelade, um unsere Chili-Ernte zu dezimieren. Ich habe sie in einem Anflug von Kochwahn diesmal direkt in doppelter Menge fabriziert, um Mama und Papa auch eine großzügige Portion abtreten zu können. Schließlich nehmen sie immer meine Päckchen an.

 

Zutaten:

  • 1 l bester Apfelsaft – 100 % Frucht
  • 2 Äpfel,  geschält und in kleine Stücke gewürfelt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 großzügige Hand voll Mandelsplitter, angeröstet
  • 2-3 mildere Chilis, entkernt und in feine Streifchen geschnitten (für die Optik)
  • 1 halbe Habanero Chili, entkernt und in feine Streifchen geschnitten (für den Bumms)
  • 1 großzügiger Schuß Calvados
  • Saft einer Zitrone
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 Päckchen Zitronensäure/Einmachhilfe
  • sterilisierte Twist-Off-Gläser

Zubereitung:

Die sterilisierten Gläser und einen Trichter zum Einfüllen der Marmelade bereitstellen.

Alle Zutaten – ausser den Chilis und den gerösteten Mandeln – zusammen im Topf vermischen. Unter starker Hitze und Rühren aufkochen. Sobald alles kocht, die Chilis hinzugeben und alles ca. 4 Minuten rührend kochen. Dann alles fix in Gläser füllen, ein paar Mandeln oben auf streuen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf gedreht stehen lassen.

Diese Marmelade sollte man wegen der Mandeln nicht zu lange lagern und nach Möglichkeit noch im selben Jahr verbrauchen. Es kann nämlich sein, dass die Mandeln plötzlich ranzig werden und dann die Marmelade nicht mehr schmeckt.

Yancee Candles: Neue Schätze

Sgail und ich haben schon fleißig aufgerüstet für die diesjährige Weihnachtsdekoration. Wir haben uns noch einen weihnachtlichen Tartburner von Yankee Candles besorgt und für die dicken Housewarmer mal so ein hübsch dekoriertes Tablett inklusive Dekordeckel. Braucht man nicht wirklich. Aber da wir leicht kitschig veranlagt sind, flog den Mäuschen unser Herz sofort zu. Ich freue mich schon darauf, sie schön zu dekorieren. Aber bis es soweit ist, wandern sie erst einmal zum anderen Weihnachtsburner in den Schrank. So kommt nichts dran.

Kürbis rockt!

Ich war heute einkaufen und die sind mir alle ins Körbchen gehopst. Fünf sehr schöne Hokkaido zwischen 422 g und 1412 g zu einem guten Kurs und dann auch noch in Bioqualität. Was will der Mensch mehr? War schon lustig, ich wurde direkt zwei Mal drauf angesprochen, ob ich sie als Deko hinstelle oder verkoche und wenn ja, wie. Also Deko, dafür kann man doch echt Zierkürbissorten nehmen. Tse. Viel zu schade, um sie einfach nur dekorieren. Die werden alle verkocht. Ausnahmslos. Jawohl.

Gefüllter Hokkaidokürbis

Eines unserer liebsten Kürbisrezepte. Jedes Jahr immer wieder gerne. Geht direkt auf die Hüften, aber schmeckt unglaublich gut.

Gestern gerade wieder gemacht und etwas aufgemotzt mit Frühlingszwiebeln und weiteren Gewürzen. *yammi* Die Toastbrotmenge habe ich nun im Rezept auf zwei Scheiben reduziert. Mir blieb irgendwie immer ein kleiner Rest übrig. Da kann man besser direkt etwas weniger machen und zur Not am Ende noch mehr Käse beifügen, wenn der Kürbis größeren Füllraum hergibt, als angenommen. Der Käse ist es eh. *sabber*

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

  • 1 mittlerer Hokkaido
  • 2 Scheiben Vollkorntoastbrot
  • etwas Olivenöl
  • 150 g Cheddar
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Päckchen Sahne (ca. 200 g)
  • Salz, Pfeffer, Brühepulver, Herbaria „Kürbiskönig“, Sonnentor „Gute Laune Gewürz“
  • etwas Butter zum Form ausbuttern

Zubereitung:

Den Kürbis ordentlich waschen und einen Deckel abschneiden, die Kerne und das phaserige Innenleben rauskratzen. Dann vorsichtig von innen salzen, pfeffern, mit Gute Laune Gewürz bestreuen.

Das Toastbrot in Würfelchen schneiden und im Olivenöl goldbraun rösten, kurz abkühlen lassen. Den Cheddarkäse derweil klein hacken und dann mit den abgekühlten Brotwürfeln mischen. Die Frühlingszwiebeln fein hacken und ebenfalls untermischen.

Diese Mischung in den Kürbis füllen.

Die Sahne mit etwas Brühepulver, Pfeffer und Kürbiskönig würzen und über die eingefüllte Brot-Käse-Frühlingszwiebel Mischung gießen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man nicht zuviel einfüllt, da es sonst später auslaufen könnte.

Das Deckelchen wieder aufsetzen und den Kürbis in eine gebutterte Auflaufform setzen. Damit der Deckel nicht runterrutscht, kann man ihn gut mit einem Zahnstocher festpieken.

Bei 180 bis 200 Grad Umluft eine gute Stunde im Ofen backen. Dann einen Stäbchentest (von oben einpieksen, nicht seitlich, sonst läuft eventuell was aus) machen und bei Bedarf die Backzeit verlängern, sofern der Kürbis noch nicht schön weich ist.

Sollte der Kürbis zu dunkel werden, einfach etwas Alufolie für die restliche Backzeit auflegen.

Nancy Atherton – Tante Dimity / Aunt Dimity – Romane

Tante Dimity und der verschwiegene Verdacht – zugegeben, der Titel ist so etwas von dämlich… Aber das Buch, mit dem alles beginnt, ist nicht schlecht, zumindest wenn man wie ich gerne was mit Pflanzen zu tun hat und nebenher eine hübsche Story in England lesen mag. Ein klein wenig Mysterie ist auch noch mit dabei. Man nennt das Genre „Cosy Mystery“. Ich versuche mal zusammen zu fassen:

Emma Porter ist vierzig, Computerexpertin, mollig, nicht gerade schick gekleidet und eine leidenschaftliche Gärtnerin. Als ihr langjähriger Lebensgefährte sie wegen einer jüngeren und schlankeren Blondine verlässt, verdrängt Emma zunächst ihren Schmerz und tut so, als wenn es das natürlichste der Welt wäre, verlassen zu werden. Sie fährt allein in den lang geplanten Urlaub aufs Land und besichtigt die Gärten der englischen Schlösser. Als sie dabei zwei nette ältere Damen kennen lernt, ahnt sie nicht, dass sie in ein kleines Abenteuer gerät. Die Damen Pym bitten Emma, doch ihren guten Freund Herzog Greyson zu bersuchen und sich dabei auch die Gärten seines Schlosses Penford Hall einmal anzusehen. Da Emma eh nichts groß vor hat, fährt zu also hin und wird spontan und auf recht kuriose Weise von Greyson als Gärtnerin eingestellt, die einen alten Gartenteil für „das Fest“ wieder herrichten soll. Um „das Fest“ rankt sich eine geheimnisvolle Legende mit einer verzauberten Laterne und einem magischen Glasfenster in der kleinen Gartenkapelle.

Emma ahnt nicht, dass die geheimnisvolle Tante Dimity ihre Hände im Spiel hat und sie mehr oder minder nach Penford Hall geleitet hat. Zusammen mit dem Restaurator Derek und seinen Kindern Nell und Peter macht sich Emma daran, die Geheimnisse um Herzog Greyson und Penford Hall mit seiner Legende zu lüften.

Mir hat das Buch an mehreren Stellen unglaublich gut gefallen. Es vermittelte einen schönen Eindruck von englischem Gartenbau (die Gärten wurden sehr hübsch beschrieben und ich konnte sie fast vor mir sehen) und ich mochte, dass es eine Gemütlichkeit ausstrahlte, die wunderbar zum tristen Herbstwetter mit Kerzenschein und Tee auf dem Sofa passte.

Die Charaktere fand ich auch sehr schön beschrieben. Nicht zu flach, nicht zu tief gezeichnet. Genau das richtige für ein oder zwei Tage auf dem Sofa, spannend, aber nicht aufreibend, so dass man gut dabei abschalten kann. Mir ging es sogar ein paar Mal so, dass ich bewusst Pausen eingelegt habe, um länger was vom Buch zu haben. Ich lese nämlich leider recht flott…

Weiter geht es dann mit Geschichten, die Emma nur noch als Nebendarstellerin beinhalten und auf Lori Sheppard als Hauptptrotagonistin wechseln. Es gibt bisher leider nur 3 Titel auf Deutsch, die nicht im Buchclub erschienen sind, so dass ich irgendwann direkt auf die englischen Originale gewechselt bin.

Die Lesereihenfolge ist diese, wobei dieses Buch hier eigentlich Band 2 ist. Es macht wirklich Sinn, erst dieses und dann Band 1 zu lesen.

Weitere Infos gibt es unter: http://www.aunt-dimity.com

Jörg Kastner – Der Engelspapst / Der Engelsfluch / Engelsfürst

„Habemus papam! – Wir haben einen Papst!“ Allen düsteren Gerüchten und Prophezeihungen zum Trotz wird ein neuer Papst gewählt: Jean-Pierre Gardien, der sich fortan Papst Custos nennt. Schnell wird allen klar, dass dieser Papst ein ganz außergewöhnlicher Mensch ist. Seine Antrittsrede wird ganz besonders. Dieser außerordentlichen Rede folgen bald Ereignisse, die die gesamte Christenheit bis in die Grundfesten erschüttern. Der junge Schweizergardist Alexander Rosin, der nach dem rätselhaften Mord an seinem ebenfalls bei der Garde arbeitenden Onkel und seiner Tante ein uraltes, ungeheuerliches Geheimnis aufdeckt, muss schon bald um sein Leben fürchten. Zusammen mit der Journalistin Elena findet er ein geheimnisvolles Manuskript seines Vorfahren Albert Rosin aus dem 16. Jahrhundert. Er entdeckt die Existenz eines Geheimbundes, des „Zirkels der Zwölf“, die sich für die wahren Christen halten. Am Ende stellt sich ihm gar die Frage, ob Custos der seit langem angekündigte Engelspapst oder womöglich gar der Antichrist selbst sein könnte!

Dieses Buch hat mich jedoch – ähnlich wie Dan Browns „Illuminati“ – fast von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

„Der Engelsfluch“ setzt fast nahtlos an „Der Engelspapst“ an. Liebgewonnen Figuren tauchen wieder auf. Grausame Priestermorde und eine dunkle Prophezeiung sorgen für Aufregung in Rom und erneut gehen Alexander Rosin und Elena Vida „auf Verbrecherjagd“ im und rund um den Vatikan. Die Kirche spaltet sich plötzlich in zwei Lager, sogar ein Gegenpapst wird gewählt und immer wieder gerät ein kleines Bergdorf in den Blickpunkt, dessen Bewohner einiges zu verbergen haben und sich mehr als merkwürdig benehmen. Ist hier der Ursprung der Menschen, die über wundersame Gaben verfügen und stammen sie von abtrünnigen Engeln ab, die Gott einst verbannte? Fragen über Fragen.

Das Buch war unglaublich spannend und ich muss sagen – ich fand es fast noch besser als den 1. Teil. Zwischendurch musste ich mich selber bremsen, damit ich es nicht verschlinge und rasend schnell ausgelesen habe.

Mit „Engelsfürst“ kommt der 3. Teil rund um Alexander Rosin und Elena Vida.

Ein hoher Kleriker kommt einem ungeheuerlichen Skandal auf die Spur: Im Vatikan werden Gelder im großen Stil veruntreut, offenbar mit dem Segen eines Würdenträgers. Der Kleriker vertraut sich der Journalistin Elena Vida an und wird kurz darauf ermordet. Elena gerät unter Tatverdacht. Weitere hohe Geistliche sterben auf unheimliche Weise: Sie verbrennen von innen heraus. Um Elena zu retten, nimmt sich Alexander Rosin, der ehemalige Schweizergardist, des Falles an und findet heraus, dass es um viel mehr geht als Geld: Fast alle Toten gehörten den sogenannten Engelssöhnen an, Nachfahren der Engel, zu denen auch der Papst zählt. Es scheint, dass der uralte Kampf zwischen Gut und Böse in eine neue Phase getreten ist …

Den 3. Teil fand ich persönlich etwas schwächer, als seine Vorgänger. Aber dennoch total spannend und absolut lesenswert.

Thakkali payaru curry – Augenbohnen mit Spinat und Tomaten

Dieses erfrischende, leichte Tomatengericht ist einfach zuzubereiten. Man kann dafür auch andere Hülsenfrüchte verwenden. Man muß darauf achten, dass die Tomaten nicht übergart werden, damit sie ihre Frische bewahren. Um aus dem Gericht eine Mahlzeit zu machen, serviert man es mit Reis oder Chapati.

Zutaten:

  • 3 EL Pflanzenöl
  • ½ TL Senfkörner
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 10 Curryblätter
  • 100 g gehackte Zwiebel
  • 2 grüne Chilischoten, längs aufgeschlitzt
  • ½ TL Chilipulver
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • ½ TL Kurkumapulver
  • 200 g Tomaten, in kleine Stücke geschnitten
  • 50 g Spinat, gehackt
  • 100 g gegarte Augenbohnen oder Augenbohnen aus der Dose
  • Salz
  • 300 g Naturjoghurt

Zubereitung:

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Senfkörner hinein geben. Wenn die Senfkörner zu platzen beginnen, Knoblauch, Curryblätter und Zwiebel hinzufügen und bei mittlerer Temperatur etwa 5 Minuten garen, bis die Zwiebel weich ist.

Chilischoten, Chilipulver, Koriander und Kurkuma sorgfältig untermischen. Die Tomaten dazugeben, gut umrühren und den Spinat hinzufügen. Die Zutaten bei schwacher Hitze 5 Minuten garen.

Nun die Augenbohnen sowie Salz nach Geschmack dazugeben und 1 Minute erhitzen. Den Topf von der Kochstelle nehmen und den Joghurt langsam und sorgfältig unterrühren. Das Curry warm servieren.

Gourmandes Crashed Potatoes mit Kräuterquark und karamellisierten Möhren

Wir haben noch ein weiteres oder eigentlich sogar zwei Rezepte von Gourmande ausprobiert. Gestern gab es nämlich nach dem tollen Zwetschgenkuchen noch Crashed Potatoes mit Kräuterquark und karamellisierten Thymian-Möhren. Total lecker und wirklich empfehlenswert. Den Kräuterquark haben wir jedoch nach eigenem Gusto zusammen gerührt und den führe ich jetzt nicht extra auf.

Für uns war es die Gelegenheit, eine neue Küchenreibe auszuprobieren, einen Sack Möhren aufzubrauchen und grundsätzlich Möhren bei uns ein besseres Ansehen zu verpassen. Irgendwie essen wir zwar schon Möhren, aber bisher eher mit mäßiger Begeisterung. Halt gerne  in Wok- oder Asiagerichten und als typische Erbsen-Möhren-Beilage. Echt schade, dass wir das tolle Rezept nicht eher kannten. Dieses Rezept finden wir total super und das gibt es jetzt garantiert häufiger. Ich werde heute gleich neue Bio-Möhren besorgen.

Dankeschön Gourmande, Du bereicherst unseren Speiseplan ungemein.

Crashed Potatoes

Zutaten pro Portion:

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und gar kochen. Ein Backblech mit etwas Olivenöl bestreichen. Die Kartoffeln darauf legen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Gute-Laune-Gewürz und Salz würzen. Bei 220 Grad ca. 15-20 Minuten backen, bis die Kartoffeln knusprig sind

Karamellisierte Karotten

Zutaten pro Portion:

  • 2 Karotten
  • 1 TL Butter
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL TK-Petersilie, gehackt
  • etwas Thymian

Zubereitung:

Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. In einem Topf die Butter schmelzen, die Karotten dazu geben und braten. Nach ca. einer Minute den Zucker und das Salz dazu geben und weiter braten lassen. Nach ca. 5 Minuten den Deckel auf den Topf setzen und die Karotten ca. 10 Minuten bissfest dünsten. Petersilie und Thymian untermischen und servieren.

Gourmandes Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln

Wir haben uns am Wochenende wieder fleißig durch Gourmandes Rezepte probiert. Gestern Vormittag wagte ich mich an den Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln. Er ist prima geworden und wir haben eine Hälfte schön zum Kaffee verputzt. Vielen lieben Dank für das schöne Rezept.

Ich erlaube mir, es hier mit einer winzigen Änderung wiederzugeben. Ich hätte im Nachhinein die Zwetschgen vorher zuckern sollen. Die Streusel waren geschmacklich toll, aber gaben nicht viel Süße an die Zwetschgen ab und ich hätte es gerne ein wenig süßer gehabt. Sgail hingegen mochte es wieder gerne ohne Zucker. Da wir keinen Thermomix haben, hat bei uns Piggy die ganze Arbeit geleistet. Ging super.

Und eine schöne Pieform habe ich mir für künftige Backversuche bestellt. Unser Blech funktioniert zwar, ist aber bei weitem nicht so schick.

Zutaten für eine 22-cm-Quicheform:

Für den Boden:

  • 200 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (50g)
  • 90 g Butter aus dem Kühlschrank

Belag:

  • 600 g Zwetschgen, entsteint, halbiert und eventuell mit 1 TL Zucker vermengt

Streusel:

  • 125 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 70 g Butter, zimmerwarm
  • 2 TL Zimt

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Boden einen Mürbteig herstellen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben. Für die Streusel ebenfalls alle Zutaten verrühren oder mit der Hand verkneten.  Ich habe die Streusel auch eine Stunde zum Teig in den Kühlschrank gepackt, beides schön in einem kleinen Gefrierbeutel verpackt.

Mürbteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Eine gebutterte Quicheform damit auslegen. Die gezuckerten Zwetschgen darin auslegen. Die Streusel darüber verteilen.

Den Kuchen in den auf 170°C vorgeheizten Ofen (Umluft) stellen und ca. 40-45 Minuten backen.

Würziger Reis mit Linsen

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten + 1 Stunde Quellzeit für Reis und Linsen
Garzeit: ca. 30-40 Min

Zutaten:

  • 125 g braune Linsen, 1 Std. eingeweicht
  • 1 große Zwiebel fein gehackt
  • 1/2 TL fein gehackter Knoblauch
  • 1 TL geriebener Ingwer (oder sehr fein gehackt)
  • 1-2 frische Chilischoten fein gehackt (entkernen, wenn es etwas milder sein soll)
  • 4 EL Ghee (oder Butterschmalz / bzw. Pflanzenöl)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Lobeerblatt
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz – oder nach Geschmack
  • 250 g Langkornreis, 1 Std. eingeweicht
  • 125 g rote Linsen – oder Urid Daal / oder kleine weiße Linsen
  • 2 EL gehackte Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Braune Linsen abtropfen, mit kochendem Wasser in einem Topf übergießen und 15 Minuten kochen. Abgießen, beiseite stellen.

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili in Ghee in einer tiefen Pfanne andünsten bis alles weich ist und etwas Farbe an nimmt.

Zimt, Gewürznelken, Lorbeerblatt und Kurkuma dazu geben und unter ständigem Rühren weiter braten.

Abgetropften Reis sowie braune und roten Linsen (bzw. Urid Daal / weiße Linsen) dazu geben und gut durchmengen und so viel Wasser dazu geben das ca. 2-3 cm Wasser über allem steht.

Aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit aufgesogen ist.

Vor dem Servieren Zimtstange raus nehmen und die Frühlingszwiebeln unterrühren. Danach sofort servieren!

Das ganze ist super lecker nicht so schwer und vor allem schmeckt es sehr rund und das ohne jedes Gramm Fleisch. Also auch für Veggis sehr jammy. Man kann es als Hauptgericht essen oder aber auch als Beilage für ein indisches Bankett zu einem Curry oder ChickenTandoori.