Weihnachtsbalkon und Adventsschale 2015

Etwas verspätet, aber ich möchte unsere fertigen Balkonkästen und natürlich auch die Adventsschale doch noch zeigen.

Balkonien war am Ende schnell fertig. Die Lichterkette rein, die Sterne ebenso. Sieht im Dunkeln auch sehr schön aus. Ist nur immer so schlecht zu fotografieren. Die Pflanzen halten sich derzeit sehr gut, trotz stürmischer Zeiten und wahren Regenmassen.

Unser „Adventskranz“ hat mich dieses Jahr etwas Grübeln gekostet. Ich wusste einfach nicht so recht, was ich möchte. Habe einige „Rohlinge“, die ich immer wieder gerne bebastele. Aber so recht mochte ich in diesem Jahr gar nichts davon aussuchen. Irgendwann fanden wir dann diese silbrige Schale. Und die habe ich dann ganz spontan und kurzfristig mit Depot-„Krams“ zurecht  „gebastelt“. Bin zufrieden mit der kleinen Winterlandschaft. Und wieder einmal muss ich feststellen, ich finde diesen Kunstschnee total spannend… Ist so schön glitzerig. *hach*

Balkonien im Winter 2015

Jetzt ist es also soweit, der überraschend schöne und sonnige Herbst ist umgeschlagen in Regen und stürmischen Wind. Gut, dass wir unseren Balkon noch fix vorher – und bei schönem Wetter – winterfest bekommen haben. Alles, was nicht „winterhart“ ist, ist in den Keller gewandert, ich habe den Boden mehrfach gefegt und gewischt. Töpfchen und Rankhilfen sind entfernt. Die verblühten Chrysanthemen habe ich – ganz wie geplant – entfernt und mit Stacheldraht- und Stiefmütterchenpflänzchen ersetzt.

Jetzt werde ich zum Start der Adventszeit wieder die rostigen Sterne und die Lichterkette einbringen und schon ist alles erledigt. Ich freue mich über die Stiefmütterchen, die sehen hübsch zusammen mit den Stacheldrahtpflanzen und ich bin wirklich zufrieden mit dem Endergebnis. Dieses Jahr also keine Heide und keine Scheinbeere, dafür erstmalig Stiefmütterchen.

Pasta mit Kürbis-Parmesan-Soße nach Minzgrün

Über Melissa von Gourmandis végétariennes habe ich den Blog Minzgrün entdeckt. Dort habe ich ein wundervolles Pastasoßenrezept mit Butternutkürbis gefunden, das uns restlos begeistert hat. Die Soße ist einfach weltklasse, sie schmeckt total käsig, obwohl nur 25 g Parmesan drin sind. Und sie ist recht fix gemacht, das aufwendigste ist eigentlich den Kürbis zu schälen. Der Rest passiert quasi von allein. Vielen Dank für dieses wundervolle Rezept.

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Für 2 Personen braucht man folgenden Zutaten:

  • einen halben Butternut-Kürbis
  • 1 dicke Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 halbe Chilischote, fein gehackt
  • 8 Salbeiblätter (wir hatten nur gefriergetrockneten Salbei da, der geht auch prima )
  • 25 g frisch geriebenen Parmesan
  • 150 ml Soja-Cuisine
  • 2 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis schälen und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden und in etwas Wasser gar kochen. Das geht recht fix. Das Wasser abgießen und den Kürbis kurz zur Seite stellen.

Die Pasta nach Packungsanweisung aufsetzen und garen.

Während die Pasta kocht nun das Olivenöl erhitzen und darin Knoblauch, Chili und Salbei andünsten. Dabei behutsam vorgehen und den Knoblauch nicht braun werden und auch den Salbei nicht verbrennen lassen.

Nun die Kürbisstücke, die Sojasahne und den Parmesan hinzu geben und alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sollte die Soße zu dick geraten sein, mit etwas Wasser – zum Beispiel Nudelwasser – oder weiterer Sojacousine verdünnen.

Nun die Pasta mit der Soße vermengen oder „getrennt“ anrichten.

 

Übergangsbepflanzung – Herbstbepflanzung 2015

Nachdem ich mit unserer Sommerbepflanzung in diesem Jahr nicht ganz so glücklich war, habe ich nach unserem Urlaub die erste trockene Gelegenheit genutzt (das hat erschreckend lang gedauert, als ich buddeln wollte, goß es natürlich in Strömen) und mit meinem Mann alles Verblühte rausgerupft und ein paar neue Pflanzen gekauft. Für Stiefmütterchen war es uns noch viel zu früh, also gab es Chrysanthemen in gelb und zart-rosa. Dazu japanische Scheinmyrthe und kleine Bäumchen aus dem Zypressenbereich. Wenn die Chrysanthemen hin sind, kommen die Stiefmütterchen. Dieses Jahr wirklich, vorgenommen habe ich mir das schon letztes Jahr… Was die Scheinmyrthe angeht, mal sehen, ob sie es über den Winter schafft. Schön wäre es, ich mag die hübschen Blüten gern. Ach und ein paar Chilis reifen auch noch, ebenso die letzten Tomaten. Green Zebra fand ich extrem cool und lecker, wenig Kerne, viel Fruchtfleisch. Und die Weinbergtomaten, die kleiner sind, sind sehr aromatisch. Ich hoffe, dass ich mich  uns im nächsten Jahre bremsen kann. Jedes Jahr kaufe ich mit meinem Mann neue Tomaten, obwohl der Platz eigentlich nicht dafür da ist… Ist immer ein ziemliches Herumgehampel, wenn die Pflanzen größer werden… Aber naja, es macht Freude.

Übrigens habe ich eine schöne wunderschöne Hortensie zu meinem Geburtstag im Juli geschenkt bekommen. Eine magical four seasons. Wunderschön in Blautönen gehalten, aber auf unserem Südbalkon extrem schlecht zu halten. Für nächstes Jahr muss ich mir echt was überlegen, sie ist mir regelrecht verbrannt, trotz auf den Boden stellen. Ich mag sie nicht abgeben oder in den Garten meiner Eltern pflanzen. Muss ich echt mal schauen. Sie hat echt gelitten.

Nun genießen wir hoffentlich noch ein paar sonnige Herbstage, bevor das Schmuddelwetter wieder loslegt. Unseren Grill haben wir schon in den Keller geräumt, die Balkonmöbel stehen jedoch noch. Da geht sicher noch was. Notfalls mit einer leichten Decke.

Rumtopf 2015

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Für dieses Jahr ist das Glas voll, nichts geht mehr. Ich kann es kaum noch bis zum 1. Advent erwarten. Es duftet sehr lecker und ich bin gespannt, wie am Ende alles schmecken wird. Ob es wieder klappen wird, ob ich das wieder so unglaublich lecker finden werde. Hach, ja, ich mag so etwas. Schön mit Vanilleeis und zur Not auch ohne. 😉 Sommer im ganz großen Glas, wenn Ihr mich fragt. 🙂

Balkonien 2015 – Update

Mittlerweile ist unser Balkon seit ungefähr Ende Mai beblümelt. Zeit für ein Update. Es hat sich so einiges getan.

Zunächst die Verlustmeldungen. Leider sind mir drei der orangenen Mini-Petunien kaputt gegangen. Dann eine der pink-lilanen im „Susannen“-Kasten, die Pflanze zum Haus hin hat gestreikt. Ich gehe stark davon aus, dass es der viele Regen war. Ich habe zwar direkt nachgekauft, aber leider habe ich nun doch drei Lücken, weil es einfach nicht hingehauen hat mit der Witterung. Auch die große Hitze dieser Tage hat ein Opfer gefordert, beide Tagetes haben es einfach nicht gepackt. Gerade noch total schön, dann total hin.

Nun die positiven Meldungen bzw. der Statusbericht. Die schwarzäugigen Susannen waren eher gelb, wobei es kein reines gelb ist. Macht aber nichts, sie sind schön und nach etwas Starthilfe mit meinem Lieblingsdünger haben sie nun das Rankgitter komplett für sich erobert. Die blauen „Gänseblümchen“ sind fast verblüht und werfen nun mit Samen um sich. Und sie treiben nach, was ich schön finde. Die verbliebene pink-gelbe Petunie gibt ihr Möglichstes, um zu bestehen. Man merkt, es fällt ihr schwer, die Susannen futtern ihr gerne den Dünger weg…

Bei den anderen Kästen haben die bläulichen-lilafarben, großen Petunien alles fest im Griff. Sie wuchern wie Unkraut. Die hängenden Geranien hatten anfangs kaum eine Chance, mittlerweile haben sie sich jedoch gut ins Spiel gebracht. Von den kleinen, orangenen Petunien sieht man nur zum Balkoninneren etwas. Von außen nichts, eine Wand in blau-lila-pink. Auch diese weiße, stark duftende Pflanze ist nur von innen sichtbar, sie breitet sich nun aber langsam aus. Der Lavendel blühte wunderbar, wie gewohnt. Ich habe ihn jetzt zurück geschnitten, wie es sich für nach der Blüte gehört.

Die Kräuter in Töpfen und auch der Vertikalwand gedeien prächtig. Das Umtopfen der Minze hat sich gelohnt, sie bedankt sich mit reicher Ernte. Ich habe die letzten Tage schon recherchiert, was man alles aus Minze machen kann und etwas ausprobiert (Rezepte folgen). Die Erdbeeren funktionieren auch super, zumindest 2 Sorten, die weiße schwächelt vor sich hin und ich sehe da wenig Chancen auf Früchte. Die Chilis gedeihen prächtig, es hängen schon ganz viele Schoten dran. Die Tomaten geben richtig Gas und nach dem Ausgeizen – ich kam mir unendlich brutal vor – sind nun viele Früchte vorhanden, die nur noch etwas wachsen und rot werden müssen.

Weiterhin habe ich mir noch zwei Blumenampeln gegönnt, die Portulak beheimaten. Und zwar sind es Sorten, die ich vorher noch nicht gesehen habe (zumindest nicht live) und ich musste da einfach zuschlagen.

Die „Hauswurz“-Schale macht sich prima. Ich habe sie mit Ablegern wieder etwas aufgefüllt und jetzt blühen gleich mehrere Pflanzen. Außerdem habe ich im Hauswurzkasten mehr Steine eingefügt, weil mir da einfach oft Pflanzen eingegangen sind. Durch die Steine geht es den Pflanzen viel besser (Wärmespeicher und so). Außerdem sieht es besser aus.

Die Ruhmeskrone kommt endlich auch aus dem Quark. Die warmen Temperaturen der letzten Tage lässt sie richtig in Fahrt kommen. Es war einfach zu kühl und durch die guten Temperaturen haben sich sowohl am Rankgitter, als auch im Kübelchen einige Triebe gebildet und es gibt reichlich Blüten.

Die Ballonblume blüht auch wieder. Ein dankbares Pflänzchen, dass ich vor mindestens 3 Jahren von meiner Mama zum Geburtstag bekommen habe und bisher tatsächlich nach jedem Winter wieder gekommen ist.

Generell bin ich mit diesem Balkonsommer jedoch aufgrund der vielen, sehr heftigen Unwetter nicht ganz glücklich. Die Pflanzen sind ganz schön durch gerüttelt worden, haben jedoch starken Durchhaltewillen bewiesen. Ich hoffe, es wird noch ein paar Tage – erträglich – schön. Die großen Hitzephasen haben die Pflanzen auch nicht unbedingt immer gut getan und man konnte kaum dagegen angießen. Es ist gut, eine Bewässerungsanlage zu haben, jedoch hat die torffreie Erde das Wasser nicht ganz so gut gehalten. Da müssen wir uns noch etwas einfallen lassen. Wie es momentan aussieht, könnt Ihr in der Galerie ansehen.

Mein Resümee bisher:

  • Keine mittelgroßen und kleinen Petunien mehr miteinander kombinieren. Entweder oder. Sieht dann einfach besser aus.
  • Weniger Pflanzen kaufen, auch wenn es noch so verlockend ist. Ich hatte dieses Jahr einfach etwas viele und sie behindern sich gegenseitig beim Wachstum, auch wenn ich das ungern zugeben mag. Auch wenn man schon jahrelang gerne und erfolgreich buddelt, den Fehler mache ich leider gerne, weil ich mich so schlecht bremsen kann…
  • Keine Petunien mehr in den „Susannen“-Kasten.  Am besten gar nicht viel mit rein, alle anderen Pflanzen haben eh keine Chance.
  • Mehr von den Erdbeerpflanzen, die sind toll und klappen so super im Kasten.
  • Die Portulakpflanzen in den Blumenampeln sind wunderschön, machen aber tierisch viel Dreck (wie auch die Geranien).

Stachelbeertorte ohne Backen

Mein Schwiegerpapa hat ein paar Mal eine ganz wunderbare Stachelbeertorte ohne Backen für uns gezaubert und an meinem Geburtstag habe ich sie als als Geburtstagstorte aufgetischt. Ich habe die Torte über 2 Tage gemütlich fertig gestellt und sie ist super-lecker geworden. Woran ich noch arbeiten möchte, mir war die Sahne nicht fest genug, ich könnte mir gut eine Frischkäse- oder Quark-Sahnecreme mit Gelantine oder Agar Agar vorstellen. Werde ich mal mit experimentieren. Aber hier ist erst einmal das Rezept ohne Modifikation.

Happy Birtday to me!
Happy Birthday to me!

Zutaten:

  • 24 Löffelbiskuits
  • 125-150 g Butter
  • 2 Gläser Stachelbeeren, abgetropft
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (mit Kochen)
  • 1 l Maracuja-Saft
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Sahnesteif
  • 1-2 Päckchen Vanillezucker
  • Baiser

Zubereitung:

Tag 1:

In eine 26er/28er Springform Backpapier in den Boden spannen.

Die Löffelbiskuits grob zerbröckeln, die zimmerwarme Butter untermischen und aus der Masse einen bröseligen Teig herstellen. Die Brösel dann in die Springform geben und mit einem Löffel schön auskleiden/andrücken. Die Form für 1 Stunde in den Kühlschrank geben, damit der Boden sich festigen kann.

Nun aus dem Puddingpulver und dem Maracuja-Saft einen Pudding kochen (weiterer Zucker ist nicht nötig, der Saft ist süß genug) und die Stachelbeeren in die warme Puddingcreme geben. Alles ordentlich mischen und direkt auf den Tortenboden geben und glatt streichen. Abkühlen lassen und dann am besten abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben.

Tag 2:

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig den Rand der Springform entfernen. Gleiches gilt für die Bodenplatte der Backform. Einen Tortenring umlegen und direkt die Bodenplatte der Form entfernen, den Kuchen auf eine Tortenplatte gleiten lassen.

Sahne mit dem Sahnesteif und etwas Vanillezucker steif schlagen und auf den Kuchen geben. Alles schön glatt streichen. Sofern die Torte direkt im Anschluss serviert werden soll, direkt das grob zerbröckelte Baiser auf die Sahne streuen. Hierbei nicht geizen, es sollte schon etwas crunchen beim Essen. Wenn man noch Zeit hat, kommt die Torte zunächst wieder zum Kühlen in den Kühlschrank und man streut das Baiser erst später auf.

Den Tortenring am Ende vorsichtig lösen und den Kuchen genießen.

Melissas Erdbeerketchup

Vor ein paar Tagen habe ich dieses tolle Rezept bei Melissa von Gourmandises Vegetarienne entdeckt und direkt ausprobiert. Das Endergebnis war gleich so lecker, dass ich direkt zu unserem Hofladen geflitzt bin und neue Erdbeeren für eine zweite Runde besorgt habe. Melissa empfielt Einfrieren zur Konservierung und ich habe mich gern dieser Methode bedient und in Lock & Lock Dosen abgefüllt und in den Froster geschoben. So können wir nach und nach dem schönen Ketchup frönen. Also unbedingt ausprobieren, wenn es bei Euch noch Erdbeeren gibt. Unser Hofladen z.B. hat auch noch späte, sehr aromatische Sorten und es lohnt sich, mal nachzufragen.

Die Soße passt sehr gut zu gegrilltem Fleisch und Gemüse. Einfach ideal, um einmal etwas Abwechslung beim Grillen auf den Gartentisch zu zaubern.

Zutaten für gut  1 l Ketchup:

  • 6 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1,5 kg Erdbeeren
  • 1 Chilischote (je nach gewünschter Schärfe, bei uns Habanero, also ordentlich scharf)
  • 4 EL Öl
  • 6 EL Zucker (bei uns wie immer brauner)
  • 2 TL Currypulver (bei uns Herbaria Old Mild)
  • 2 Sternanis
  • 5 Gewürznelken
  • 4 Lorbeerblätter
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 Zubereitung:

Die Schalotten und die Knoblauch schälen und fein hacken. Die Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. Die Chilischote entkernen und fein hacken.

Das Öl in einem Topf erhitzen und Schalotten sowie Knoblauch darin glasig dünsten. Dann die Erdbeeren und den Zucker zugeben. Bei Melissa stand was von karamellisieren, das hat bei uns aufgrund der vielen Erdbeeren auch bei einer großen Topfgröße nicht so recht geklappt. Wir haben also nur den Zucker untergemischt und schmelzen lassen.

Dann die Gewürze und die Chili hinzugeben. Bei den Nelken und dem Sternanis bietet sich ein Tee-Ei an, damit man am Ende nicht alles wieder mühsam heraus suchen muss. Die Lorbeerblätter einfach lose hinzu geben. Das Currypulver einfach untermischen. Bei offenen Topf alles auf mittlerer Hitze gut 40 Minuten einkochen. Dabei immer wieder umrühren.

Nach den 40 Minuten das Tee-Ei mit den Gewürzen und die Lorbeerblätter entfernen.

Die Erdbeermasse nun fein pürieren. Weitere 40 Minuten lang einkochen lassen, bis alles dickflüssig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun kann man den Ketchup in sterile Flaschen oder Gläser abfüllen und verschließen. Die Haltbarkeit ist aufgrund des geringen Zuckeranteils jedoch gering und ich habe mich deshalb für die von Melissa vorgeschlagene Variante des Einfrierens entschieden und vier Lock & Lock Dosen mit je 330 ml sowie eine kleinere mit gut 140 ml voll bekommen.

Erdbeere Elsanta

Hähnchen-Zitronen-Pfanne

zitronen-zucchini-haehnchen

Das ist ein Rezept, das wir bei Weightwatchers entdeckt haben. Wir sind ja immer noch fein dabei (mal mehr, mal weniger erfolgreich) und hier und da braucht es Inspiration für noch leichtere Küche. Dieses Rezept ist super. Relativ schnell und einfach zubereitet, kommt am Ende ein wirklich feines Essen raus. Wir haben zusätzlich zu den angegeben Zutaten übrigens noch eine Zwiebel und etwas Chili beigefügt, sehr lecker. Die Oliven kann man auch einfach weglassen, wenn man gerade keine zur Hand hat.

Zutaten für 2 Personen:

  • 240 g Hähnchenbrustfilet, roh   
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Zehe Knoblauch   
  • 2 Zucchini   
  • 400 g Kartoffeln, mehligkochend   
  • 4 schwarze Oliven, entsteint
  • 2 TL Pflanzenöl   
  • Pfeffer, Salz
  • 250 ml Gemüsebrühe 
  • 1 TL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Hähnchenbrustfilet abspülen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. 1 TL Zitronenschale abreiben und Zitrone auspressen.

Für die Marinade Knoblauch pressen und mit Zitronensaft, -schale und 1/2 TL Salz verrühren. Marinade und Hähnchenbruststreifen in einen Gefrierbeutel geben, gut verkneten und im Kühlschrank ca. 30 Minuten marinieren.

Zucchini waschen und würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Oliven in Ringe schneiden.

Hähnchenbruststreifen abtropfen lassen und in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen.

Die Kartoffelwürfel im Bratensatz ca. 1–2 Minuten anbraten, mit Brühe ablöschen und zugedeckt ca. 10–12 Minuten garen. Dann die Zucchiniwürfel dazugeben und gut weitere 5 Minuten garen.

Olivenringe, Petersilie und Hähnchenbruststreifen zur Kartoffel-Zuccinimischung geben, unterheben und aufkochen. Nun alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit Zitronenspalten garniert servieren.

Birgits Herzwaffeln

belgische-herzwaffeln2Beim Geocachen lernt man wirklich liebe Menschen kennen. Diese Erfahrung haben wir jetzt schon öfter machen dürfen. Jetzt kennen wir auch eine zweite Birgit und diese hat bei einem Event diese wunderbaren Waffeln mitgebracht. Wir waren optisch wie geschmacklich sofort verliebt. So schöne Waffeln. Und der Teufel ist ein Eichhörnchen, nicht einmal eine Woche später gab es ein Herzwaffeleisen beim Discounter. Zumindest theoretisch, denn bei unserem war es natürlich schon wieder ausverkauft. Netterweise hat Birgit uns dann das Eisen (nebst Rezept) besorgt und wir konnten ihre tollen, erfreulich wenig süßen Waffeln direkt ausprobieren. Weil das Rezept so klasse ist und die Süße eben nicht so erschlagend ist, möchten wir das Rezept gerne teilen. Natürlich kann noch nach eigenem Geschmack nachsüßen, keine Frage. Aber ich muss gestehen, ich finde es wirklich prima so und es verträgt sich sogar sehr gut mit WW.

Die Waffeln bleiben lange frisch, ohne dabei trocken zu werden und man kann sie aufgrund ihrer Form ganz hervorragend im Toaster aufknuspern. Vielleicht auch mal eine Frühstücksidee? Ich denke derzeit darüber nach, ob man sie vielleicht auch einfrieren und dann einzeln entnehmen und aufknuspern könnte. Habe schon die eine oder andere Idee dazu. Hier aber nun das lang genug gepriesene Rezept. Einen lieben Dank an Birgit.

Zutaten für ca. 16 Waffeln:

  • 125 g Margarine oder Butter (Halbfettmargarine funktioniert auch super)
  • 2-3 Eier (je nach Größe)
  • 2-3 EL Zucker (bei uns wie immer Rohrzucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 l Milch
  • 250 g Mehl (bei uns wie immer Dinkelmehl)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 g gehobelte Mandeln (gehackte gehen notfalls auch, keine geriebenen, sonst geht der tolle Crunch verloren)
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen schönen Waffelteig herstellen, ihn kurz ruhen lassen und dann die Waffeln ganz normal im gefetteten Eisen abbacken und mit Puderzucker bestäuben.

Bei diesem Herzwaffeleisen sind es in etwa 2 EL Teig pro Herzchen, die benötigt werden, um die 16 Waffeln heraus zu bekommen.

belgische-herzwaffeln