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Winden-Experiment – UPDATE

Nachdem das Winden-Set von Tschibo optisch wirklich sehr schön ist, möchte ich heute kurz über „den Rest“ berichten.

Trichterkwinden-Hängetopfset
Trichterkwinden-Hängetopfset
Winden-Töpfchen
Winden-Töpfchen

Die mitgelieferte Erde ist leider übelster Qualität und hält keinerlei Feuchtigkeit. Man muss also am besten 2 Mal an warmen Tagen gießen, damit die zarten Windentriebe eine Chance zum Überleben haben und nicht vertrocknen, wo man dabei steht. Ansonsten auch bei kühleren Temperaturen immer einmal am Tag schauen, was die Erde macht.

Leider haben die unteren beide Töpfe aus genau diesem Grund bei uns schon etwas gelitten. Ich war schon kurz davor, alles abzurupfen und in die Tonne zu hauen. Aber dann habe ich mich doch besonnen und gedacht, es wäre doch nett, der Pflanze eine Chance zugeben. Es hat sich gelohnt. Seit ein paar Tagen blüht die Winde in einem ganz tollen Blauton. Jetzt haben wir es endlich geschafft, ein Bild zu machen. Die Blüten sind immer sehr fix verblüht. Bei Winden muss man echt schnell sein…

Fazit für nächstes Jahr: Wir werden nach Möglichkeit Saatgut direkt von der Pflanze nehmen oder eben neues kaufen und dann mit gescheiter Erde auf jeden Fall einen neuen Anlauf nehmen. Optisch ist das Gebammel nämlich echt schön. Wenn nur die Erde besser wäre…

blaue Trichterwindenblüte

Auratus Nachwuchs

Wir haben bei unseren Auraten ein neues Gelege entdeckt. Diesmal haben die Eltern ein eigens dafür vorgesehenes Laichhäuschen zur Eiablage benutzt.

Sgail hat das Gelege nun ein wenig länger drin gelassen, es aber täglich beobachtet. Die Elterntiere haben sich nämlich sehr gut gekümmert. Es sind zwar nur zwei Eier und eins davon war leider verpilzt und somit verloren, aber aus dem gesunden Ei ist gerade eine kleine Quappe aus der Eihülle geschlüpft und blinzelt munter vor sich hin. Sgail hat sie ins „Hotel Quappifornia“ in ein exklusives Volvic-Wellnesbad mit Eichblatt- und Seemandelbaumblatthimmel für die nötige Privatsphäre gebracht. Die Quappe ist sehr agil und das lässt uns das Beste hoffen. Sind die kleinen Äuglein nicht süß?

Und soeben habe ich erfahren, ein weiteres, diesmal größeres Gelege wurde in einem Filmdöschen gesichtet. Hurra!!! 🙂

Nachtrag 11.07.2011: Auch dieses Quappi hat es leider nicht geschafft. Mir völlig unverständlich, aber Sgail hat es eben leider tot im Döschen gefunden. Er hat eine Vermutung, warum und was passiert sein könnte. Bin etwas traurig, auch wenn das Kerlchen noch eine Quappe war und nicht mal „nur ein Frosch“. Sah doch so gut aus. 🙁

Auratus-Quappe, gerade frisch ins Wellnesstümpelchen im Hotel Quappifornia eingezogen. Der Roomservice hat mittlerweile auch die Torfreste beseitigt. Geht ja gar nicht... Tse.

Spätzle-Topf mit Spitzkohl, Dicken Bohnen und Kabanossi

Wieder ein Rezept aus der LECKER, das wir unbedingt ausprobieren mussten und es hat sich gelohnt. Definitiv. Auch wenn das Häuten der Dicken Bohnen ein wenig zeitraubend ist.

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g frische Spätzle aus dem Kühlregal
  • 400 g Dicke Bohnen (TK)
  • 400 g Spitzkohl
  • 250 g Kabanossi
  • 1 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Gemüsebrühepulver

Zubereitung:

Die Spätzle in kochendem Salzwasser garen, abtropfen lassen und zur Seite stellen.

Die Dicken Bohnen 4-5 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Kalt abschrecken und häuten.

Den Spitzkohl waschen, putzen und vierteln. Den Strunk entfernen und dann in Streifen schneiden.

Sofern die Kabanossi eine dicke Haut hat, diese abziehen. Ansonsten einfach direkt in Scheiben schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kabanossi darin unter Wenden anbraten. Die Spätzle kurz mit braten. Beides aus der Pfanne nehmen und im Bratfett den Kohl und die Bohnen ca. 5 Minuten unter Wenden braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Gut 1/4 l Wasser zugießen, aufkochen und die Brühe einrühren. 3-4 Minuten garen und anschließend Kabanossi und Spätzle unterheben. Kurz erwärmen und anrichten.

Aquazoo Düsseldorf

Vorgestern war Personalausflug bei uns. Der engere Kolleginnen- und Kollegenkreis hat sich nach Durchsicht des reichhaltigen Angebotes für den Besuch des Düsseldorfer Aquazoo entschieden.

Diese Wahl fand ich gut, denn ich hatte schon einige Beiträge in den gängigen TV-Tiersendungen über den Aquazoo gesehen und Wandern, Radfahren und Rafting wären im Kollegenkreis nur bedingt etwas für mich. Ich muss zugeben, insgeheim hoffte ich auch ein wenig, den vom Zoodirektor handaufgezogenen Zwergotter Nemo zu sehen. Hat leider nicht geklappt. Aber wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und ich habe dabei die stellvertretende Direktorin Frau Honigs an ihrem Schreibtisch sitzen sehen und musste direkt an einen TV-Beitrag über sie denken.

Frau Honigs ist vielleicht dem einen oder anderen ein Begriff, da auch sie ein verwaistes Zwergotterbaby aufgezogen hat. Murphi lernte bei Frau Honigs nicht nur in der Badewanne Fische fangen, sondern auch schwimmen und alles andere, was für einen kleinen Otter wichtig ist. Für den Fernsehzuschauer eine ziemliche Gaudi, für Frau Honigs sicher schwere Arbeit. Jetzt ist Murphi übrigens im Loro Parque auf Teneriffa bei Dr. Reinschmidt untergebracht und hat eine nette Gefährtin in Khali gefunden. Ich glaube, da würde ich auch gerne einmal hin.

Susanne mit einer Stabheuschrecke und einer halben Frau Pelzer. Ich muss dringend fotografieren üben. *schäm*
In der Futtertierzucht hinter den Kulissen: Baby-Grillen in einer großen Curver-Box. Fast wie bei uns Zuhause, nur alles viel, viel größer und Gott sei Dank machen unsere Fruchtfliegen und Asseln nicht so einen Krach. Die Geräuschkulisse ist echt beachtlich. Und der ganz spezielle Futtertiergeruch auch.

Wir hatten eine tolle Führung über gut 1,5 Stunden. Frau Pelzer hat sich alle Mühe gegeben und hat uns neben einer Futterküche, diversen Futtertieranzuchträumen auch Stabheuschrecken und anderes Getier aus der Nähe gezeigt. Meine Kollegin Susanne hat schon Übung mit Stabheuschrecken und war direkt zur Stelle, als es diese auf den Arm gab. Bei den gelben Seidenspinnen, die zum Teil direkt frei in den Zuchträumen unter der Decke leben, haben dann doch einige Kollegen respektvoll Abstand gehalten

Seidenspinnen-Weibchen unter der Decke in einem der Zuchträume hinter den Kulissen
Seidenspinnen-Männchen, deutlich kleiner als das Weibchen und direkt über einer Tür

Leider war es nur sehr voll. Offenbar hatten alle Kindergärten und Grundschulen der näheren Umgebung das gleiche Ziel und es war schon ziemlich schwer, den vielen Zwergen auszuweichen. Faszinierend fand ich,  sie drängelten sogar Erwachsene vor den Becken und Schaubereichen weg. Ich weiß nicht so recht, wie ich das finden soll. Ich mag Kinder, aber wir hatten auch Eintritt bezahlt und es wäre schön gewesen, wenn die Betreuer ihre Zwerge mal etwas geordneter durch die Anlage geführt hätten. War für uns alle doch recht anstrengend und gesehen haben wir dann in dem Getümmel auch nicht alles. Na ja, egal. Spaß hatten wir trotzdem und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein erst recht.

Ein Atlasspinner, der sich direkt vor meine Linse setzte.
Leider habe ich mir den Namen dieser possierlichen Kerlchen nicht merken können, aber das tut ihrer Niedlichkeit ja keinen Abbruch.
Schildkröten beim morgendlichen Snack

Auf jeden Fall möchte ich mit meinem Mann noch einmal alleine und in Ruhe durch den Aquazoo stromern. Denn dort soll es auch Pfeilgiftfrösche geben. Leider habe ich nur ein Becken gesehen und das war zum einen winzig und zum anderen auch irgendwie leer. So sehr ich auch guckte und suchte, ich fand da keinen Frosch. Es sollten Mysties drin sein, aber ne, nicht so wirklich.

Insgesamt habe ich natürlich noch viel mehr Bilder gemacht. Aber die geben leider nicht wieder, wie toll es dort im Aquazoo wirklich ist. Außerdem habe ich festgestellt, ich muss dringend unsere kleine Kamera besser kennenlernen. Fische fotografieren habe ich nicht so wirklich erfolgreich hinbekommen. Bei den Pinguinen das gleiche in grün. Aber na ja, in Bewegung sehen sie eh noch viel besser aus, als auf Bildern.

Ein Besuch im Aquazoo lohnt sich auf jeden Fall ist und ist auch mit 6 Euro für einen Erwachsenen nicht zu teuer.

Weichkorallen
Weichkorallen

 

Lorbeer

Wir haben zwei schöne Lorbeerpuschel auf dem Balkon und weil sie sehr schön gewachsen sind, habe ich heute großzügig frische Blätter geerntet. Ich werde sie trocknen und habe sie für diesen Zweck auf einen dünnen Küchenfaden aufgezogen.

Lorbeer auf dünnen Faden aufgezogen und zum Trocknen bereit.

Schön kühl, trocken und dunkel aufgehängt, werde ich die Lorbeerblätter vielleicht an Nikolaus nett verpackt verschenken. Alle selbst aufbrauchen werden wir wohl kaum können. Ich freue mich aber u.a. schon auf schönes, selbst gemachtes Sauerkraut, wo die eigenen Lorbeerblätter verwendet werden können.

Lorbeer und Co.
Lorbeer im Frühjahr, hier mittig zu sehen und noch vor dem großen Austrieb.

 

Lavendelzucker

Sgail und ich haben jedes Jahr Lavendel auf dem Balkon. Sollte er den Winter nicht so recht überlebt haben oder zu groß werden, tauschen wir ihn alle paar Jahre aus. Ist die Pflanze zu groß geworden, wandert sie als Spende in den elterlichen Garten, wo mittlerweile eine schöne, ca. 3 m² große Lavendelfläche entstanden ist. Diese wird nicht gedüngt. Bienen und Hummeln sowie andere Insekten sind davon ganz begeistert. Wir auch. Neben dem obligatorischen Lavendelsträußchen für die Küche, haben wir gestern auch Lavendelblüten für Lavendelzucker geerntet. Es ist ein Versuch. Meine Mama hat also treu und brav die Schale gehalten, als ich Blüte um Blüte den Hummelchen abgetrotzt habe und ein Kilo Zucker gespendet. Dafür wird sie natürlich die Hälfte des Zuckers bekommen. Ehrensache. Und den Bienchen und Hummelchen habe ich natürlich noch reichlich stehen lassen. Auch Ehrensache.

Rezepte für Lavendelzucker gibt es recht viele. Ich habe mich für eins entschieden, wo die Blüten nicht gemörsert und vorher großartig getrocknet werden. Ich habe die Blüten nur über Nacht antrocknen lassen und die Stiele ein wenig gekürzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Blüten einfach abwechselnd mit Zucker in Gläser einschichten und gut 4 Wochen stehen lassen. Danach durch ein Sieb schütten, um die Blüten zu entfernen, in Gläser geben und gut verschlossen lagern.

Der Zucker kann – sehr fein und vorsichtig dosiert – an Tees, Kuchen, Sahne und noch viele andere Gerichte gegeben werden. Man muss nur darauf achten, nicht zu viel zu nehmen, da sonst das Essen oder der Tee seifig und streng schmecken kann. Er soll sehr lecker sein, beruhigend und einschlaffördernd wirken, wenn man ihn im Winter in Melissentee gibt. Wir werden das natürlich ausprobieren.

Neue Badewanne

Wir haben eine neue Badewanne. Nicht eine ganz normale, nein, eine für Yankee Candle Tarts. Seit letztem Jahr sind wir dieser duftigen Angelegenheit verfallen und haben schon den einen oder anderen Tartburner. Aber diese Wanne… Schon lange haben wir sie immer mal wieder im Netz bewundern können, nie konnte man sie jedoch käuflich erweben. Was ein Jammer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt endlich haben wir einen Online-Shop aufgetan, wo man sie tatsächlich – und auch noch in Deutschland – bestellen kann. Wir haben direkt zugeschlagen und nun werden wir einen schönen Platz suchen, wo das gute Stück auch gut zur Geltung kommt und  feinen Duft verströmen kann.

Georg R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer

Seit einigen Jahren lese ich die Bücher von George R.R. Martins Mammutsaga „Das Lied von Eis und Feuer“. Ich bekam es empfohlen und nach Band 1 dachte ich erst mal, wow, was ist das langweilig. Aber irgendwie blieb ich dann doch dran und von Band zu Band kam Schwung in die Sache. Als wären die ersten Bände reines Vorgeplänkel und nur zum Vorstellen der wirklich vielen Charaktere. Diese sind unglaublich gut ausgearbeitet. Mich hat hauptsächlich die Figur des Tyrion gefesselt und deshalb bin ich dabei geblieben. Irgendwie wollte ich wissen, was aus ihm wird.

Bisher sind in Deutsch 8 Bände erschienen, 12 sind geplant. Im Original sind es bisher sogar nur 5 Bände, die so dick sind, dass man sie ohne Frage als Türstopper verwenden kann. Gott sei Dank werden sie für den Deutschen Markt eingeteilt.

Leider schreibt Herr Martin nicht so schnell, wie man es sich wünschen würde. Ich fürchte, wenn der nächste Band dann mal endlich kommt, kann ich wieder von vorne anfangen. Man vergisst über die Zeit einfach doch sehr viel.

Wer gerne epische Werke liest, die einfach fast alles beinhalten, der ist hier gut beraten. Die Geschichte spielt in einer Fantasywelt, die mittelalterlich angehaucht ist. Alles dreht sich um den die Herrschaft in dieser Welt und vier Häuser, die gnadenlos darum kämpfen. Um es kurz zu fassen, eine Art Dallas im Bereich Fantasy. Nur anspruchsvoller. Man findet einfach alles in den Büchern: Intrigen, Machtgier, Liebe, Magie, Verrat, …

Die Bände auf Deutsch werden in folgender Reihenfolge gelesen:

  1. Die Herren von Winterfell
  2. Das Erbe von Winterfell
  3. Der Thron der Sieben Königreiche
  4. Die Saat des goldenen Löwen
  5. Sturm der Schwerter
  6. Die Königin der Drachen
  7. Zeit der Krähen
  8. Die dunkle Königin

Ich persönlich fand, dass jeder Band eine Steigerung des Vorgängers war und ab dem 6. Band hat es mich wirklich so richtig umgehauen und ich habe es nicht bereut, so lange durchgehalten zu haben.

Wer mehr zum Inhalt erfahren möchte, der sollte mal unter „Eis und Feuer“ nachlesen. Die Seiten sind toll gemacht und sehr informativ.

Beim amerikanischen Sender HBO läuft derzeit die Fernsehserie zu den Büchern. Die Besetzung ist nicht schlecht. Sean Bean spielt einen der Hauptcharaktere. Ich hoffe, „Game of Thrones“ wird irgendwann auch hier in Deutschland ausgestrahlt. Nachdem ich einige Ausschnitte gesehen haben, würde ich die Serie wirklich gerne sehen. Das, was ich sehen konnte, war nämlich einfach umwerfend.

Blanca Busquets – Die Woll-Lust der Maria Dolors

Mal ein Buch, dass ich auf dem Sony-Reader gelesen habe und wo ich fand, es war super mit den Schriftgrößen herum zu spielen.

Maria Dolors ist seit einem Schlaganfall verstummt und kann sich nur noch schwer durch Gesten verständigen. Sie lebt bei der Familie ihrer jüngsten Tochter und diese ist der Ansicht,  sie bekäme nichts mehr mit. Doch die alte Dame hört und sieht mehr, als die liebe Familie vermutet und gern hätte.

Dolors lässt den Leser während einer Strickarbeit für ihre Enkelin in kleinen Rückblicken an ihrem bewegten Leben teilhaben und kommentiert quasi stumm das alltägliche Familienleben ihrer Lieben. Diese leben total aneinander vorbei und haben so ihre Geheimnisse, die Dolors nach und nach aufdeckt und das, obwohl man sie mittlerweile fast wie ein Möbelstück behandelt. Es ist da, aber es nimmt nicht aktiv am Leben teil. Und auch Dolors hat am Ende ein Geheimnis, dass sich dem Leser nach und nach offenbart.

Ein schönes Buch. Unaufgeregt, aber dennoch interessant. Es ist schön zu lesen, wie Dolors die Mucken und Macken, sowie den Alltag ihrer Familie kommentiert. Ein Buch, dass man gut in zwei Tagen auf dem Sofa verschlingen kann.

Pasta selbst gemacht

Wir haben uns heute nach längerer Zeit mal wieder daran versucht selber Pasta zu machen. Nudelmaschine und Nudeltrockenständer stehen schon länger verwaist in der Kammer und heute hatten wir dann endlich mal Zeit. Los ging es mit der Rezeptsuche. Pastarezepte gibt es nämlich reichlich. Mit oder oder Ei? Wir entschieden uns für eine Variante ohne Ei und letzten Endes für das Pastagrundrezept von Sante de Santis aus dem Buch „El Mondo della Pasta“.

Direkt beim Anmixen des Teiges haben wir leider festgestellt, das Rezept passt so nicht ganz.

Für ein Kilogramm Teig soll man folgende Zutaten verwenden:

  • 1 kg Hartweizengrieß (z.B. von der Firma De Cecco)
  • ca. 1/4 l Wasser
  • 5 EL kalt gepresstes Olivenöl
  • 1 Prise Salz

Keine Ahnung, wie Herr Santis es schafft, mit nur 1/4 l Wasser Bindung an den Teig zu kriegen. Vielleicht war die Menge Wasser auch nur auf 500 g Hartweizengrieß bezogen?

Piggy und wir haben es jedenfalls nicht geschafft mit 1/4 l Wasser auszukommen und haben fast noch einmal die gleiche Menge Wasser nachgeben müssen. Anschließend haben wir den Teig wie beschrieben in Folie gewickelt und gut 40 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach haben wir den Teig mit unserer Nudelmaschine, einer Marcato Atlas 150, zu Bandnudeln verarbeitet. Sie sahen fein aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Hälfte haben wir direkt ins heiße Wasser geschubst und verspeist. Die verbliebene Hälfte hängt noch zum Trocknen auf dem Ständer und wird morgen verputzt. An einer etwas gleichmäßigeren Länge müssen wir zugegebenerweise noch arbeiten. Wir haben den Ständer nun aufgebockt, damit nichts mehr auf die Tischplatte hinabhängt.

Das Endergebis mit Soya-Bolognese konnte sich durchaus sehen lassen und war echt lecker. Leider kein Basilikumblättchen zur Deko. Ging aber auch ohne. 😉