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Annas Froschmuffins (Banane-Walnuss)

Dendrobates annabastieae
Dendrobates annabastieae

Hier das Rezept zu der neu entdeckten „Froschart„. Lieben Dank an Anna, dass wir es hier veröffentlichen dürfen.

Für 12 Muffins benötigt man folgende Zutaten:

A

  • 330 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/8 TL Nelken
  • 1/8 TL Muskat

B

  • 140 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 große Eier

C

  • 240 ml Bananenpüree (3 mittelgroße Bananen)
  • 70 g grob gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 °C vorheizen und die Muffinform ausbuttern bzw. die Muffinförmchen bereit stellen.

Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Wenn eine Kitchen Aid vorhanden ist, kann man sehr gut den Flachrührer verwenden. Ansonsten einfach den Mixer nutzen.

Wenn die Buter-Zucker-Mischung schön cremig ist, werden die Eier zugefügt und alles gut verrührt. Diese Mischung dann zur Seite stellen.

Die Bananen pürieren, dabei darauf achten, dass keine Stücke bleiben. Die Walnüsse grob hacken.

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen.

Jetzt Butter-Zucker-Ei-Mischung, das Bananenpüree und Teigmischung mit einem Spatel vermischen, gerade so, dass eine Bindung entsteht. Die Walnüsse hinzugeben und kurz unterrühren.

Den Teig gleichmässig auf die 12 Förmchen verteilen und gut 18 Minuten backen. Dann Stäbchenprobe! Wenn noch Teig am Stäbchen klebt, muss noch etwas länger gebacken werden.

Wie die Muffins dann zu Froschmuffins werden…

Die Muffins zunächst auskühlen lassen.

Zutaten für die Verzierung:

  • 1 Packung Kokosraspeln
  • Lebensmittelfarbe(n) in Wunschfarbe
  • 1 Packung Marzipanrohmasse
  • Puderzucker
  • Schokotropfen
  • Wasser

Zubereitung:

Marzipanrohmasse mit Puderzucker mischen, bis diese schön geschmeidig ist. Daraus Kugeln formen. In die Kugeln werden Schokotropfen als „Pupillen“ eingedrückt.

Die Kokosraspeln mit Lebensmittelfarbe einfärben. Dabei darauf achten, dass keine Klumpen entstehen.

Aus Puderzucker, Wasser und Lebensmittelfarbe einen Guss anrühren.

Die Muffins kopfüber in den Guss, anschließend in die gefärbten Kokosraspeln tauchen. Trocknen lassen. Die Marzipanaugen mit etwas Guss am Muffin festkleben. Falls die Augen nicht halten wollten, sie einfach mit einem Stück Zahnstocher fixieren (dann aber auch beim Essen dran denken).

Schneidet man noch einen Mund in den Muffin und drückt ihm einen halben Keks hinein, hat man passenderweise ein Krümelmonster, sofern man einen blau gefärbten Muffin verwendet.

Ingwer

Wir verarbeiten durch die asiatische Küche sehr viel Ingwer. Eigentlich haben wir immer eine schöne Knolle parat, die nach und nach verbraucht wird. Neulich war es so, dass unsere Knolle seitlich austrieb und mein Mann sie dann letzten Endes einpflanzte. Schon nach kurzer Zeit entwickelte sich ein kleines Pflänzchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sicherlich ist die Pflanze bisher nicht sonderlich spektakulär, aber ein Kultivierungsversuch kann ja nicht schaden.

Im Gärtnerblog gibt es dazu auch schon die eine oder andere Erfahrung. Es hat sogar jemand den Ingwer nach dem Einpflanzen ernten können.

Ich bin mal gespannt, wie sich unsere Ingwerpflanze entwickelt.

Familienzuwachs, wir präsentieren: „Moi“

Unsere Küchenmaschine Piggy ist nun „große Schwester“. Gestern zog Moi bei uns ein. Aus dem gleichen „Stall“ wie Piggy, ebenso rosa und mindestens genauso cool, macht der kleine Standmixer seinem Namen alle Ehre und produziert Milchshakes, da wird McDonalds echt blaß vor Neid. Mal sehen, was wir mit Moi so alles zaubern…

Gestatten „Moi“: 4,5 zartrosa Kilo mit 1 (!) PS starkem Motor, dessen Kraft super in Milchshakes, Crushed Ice und noch andere „Schweinereien“ investiert werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders schön finden wir:

  • Moi reinigt sich quasi selbst, einfach Wasser und etwas Spüli in den Behälter geben und los geht es. Man muss nur noch mit klarem Wasser nachspülen und trocken reiben.
  • Der Behälter ist aus Glas und nicht aus Plastik. Insgesamt ist alles schön und schwer verarbeitet, wie von Kitchen Aid gewohnt.
  • Man kriegt den Behälter total gut ab und kann auch sehr gut das fertige Getränk eingießen.
  • Durch seine 4,5 kg „Lebendgewicht“ steht Moi extrem sicher „im Leben“ und wackelt somit beim Mixen nicht herum.
  • Für Männer sind die verschiedenen Funktionen ein echtes Highlight und schönes Spielzeug. Weil Moi kann nicht nur mixen…

Neues Froschzuhause

Lange geplant, noch länger dran gearbeitet und noch viel länger dafür gearbeitet: die neue Froschanlage, das neue Zuhause für unsere Frösche.

Ein Teil des Grundgerüstes aus pulverbeschichtetem Aluminium.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem mein Mann über gut 2 Monate hinweg jedes Wochenende nach Rees zum Terrarienbauer unseres Vertrauens  E.N.T. Terrarientechnik gefahren ist, um dort die Becken selbst zu gestalten, es noch einmal einige Wochen dauerte, bis wir mit der Renovierung unserer Wohnung soweit waren, war heute endlich der große Tag. Die Anlage ist da. Fachmännisch von Roy und Marco aufgebaut, wenn auch noch ohne Pflanzen und ohne Licht. Der Container mit der Lichttechnik hängt noch irgendwo zwischen China und hier. Sobald das Gedöns da ist, werden wir nach und nach die Pflanzen einbauen. Haben ja auch lange genug Bromelien und Ableger von den verschiedensten Farnen, Rankpflanzen und Orchideen gesammelt. Ich bin froh, dass meine Fensterbänke ein klein wenig leerer werden und das Horten ein Ende hat.

Marco und Roy von E.N.T. beim Hochschleppen eines Beckens, hier sieht man leider nur die Rückseite.

Wenn die Becken der Anlage eingefahren wurden, sprich alle Parameter für unsere Frösche stimmen, werden diese auch komplett umziehen. Dem sehe ich noch mit gemischten Gefühlen entgegen. Mysties und Azureus dürften nicht so das Problem sein, aber die Auraten. Sie werden sich ganz bestimmt bis in die hinterste Ecke verkriechen und ich bin froh, wenn wir sie heil rausfangen können.

Die alten Becken werden wir bis auf eins verkaufen. Weitere Froscharten zur Bevölkerung der überzähligen Becken folgen dann nach und nach. Wir müssen uns noch entscheiden, was wir gerne halten würden und was geht. Diese Entscheidung werden wir nicht übers Knie brechen.

Die fertige Anlage mit halboffenen Scheiben, da jeweils eine noch mit einer gerade frisch gezogenen Silikondichtung zum trocknen ausliegt. Noch einmal gescheit geputzt muss natürlich auch noch werden. Alles ist noch ganz schön staubig und die Scheiben müssen auch noch ordentlich gewischt werden.

 

Veilchenblüte

Nicht nur draußen gibt es was zu gucken. Drinnen blühen neben diversen Orchideen auch gerade ganz viele Usambaraveilchen. Von vielen zu Unrecht verkannt und als altbacken bezeichnet, mag ich diese kleinen, treuen Pflänzchen sehr gerne.

Sie sind genügsam, brauchen kaum etwas außer einem Ort, wo sie keinen Sonnenbrand davon tragen. Hin und wieder einen Schluck Wasser (aber nicht ins Pflanzenherz gießen, am besten in den Übertopf), auch ein Töpfchen mit Seramis ist ok und wenn es dann und wann noch einen Tropfen Dünger gibt, dann wird man mit solchen Blüten belohnt. Und das über Wochen hinweg. Das Foto zeigt übrigens noch lange nicht alle unserer Veilchen, nur die, die gerade blühen.

Unsere Veilchen
Unsere Veilchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In ansprechenden Übertöpfen kann man sie meiner Meinung nach fast jedem Wohnstil anpassen. Ob frech und peppig mit buntem Übertopf oder ganz stilvoll z.B. nur in schwarz, die kleinen Pflänzchen bringen überall einen schönen Klecks Farbe hin.

Sie vermehren sich bei uns sehr gut. Ich weiß nicht woran es liegt, aber es dauert meistens nicht lang und schwups, schon wird es eng im Töpfchen und 1-2 Ableger drängeln sich um die Ursprungspflanze. Diese topfe ich entweder in Blumenerde oder in Seramis, was eben gerade da ist. Man kann sie allerdings auch problemlos über Blattstecklinge vermehren, wenn man nicht auf natürlichen „Nachwuchs“ warten mag. Verblühte/vertrocknete Blüten entferne ich vorsichtig. Auch mal gelb gerwordene oder verletzte Blätter werden komplett entfernt, um Fäulnis vorzubeugen. Dabei schön vorsichtig zu Werke gehen, weil die Blätter extrem sensibel sind und ganz leicht brechen.

Hin und wieder staube ich die samtigen Blätter vorsichtig mit einem Pinsel ab. Das mögen die Pflänzchen sehr gerne. Wer kann es ihnen auch verdenken? Man möchte ja auch nicht mit verstaubten Haaren herum laufen.

Außerdem kann man sie sehr gut sammeln. Ich bin immer wieder erstaunt, welch schöne Sorten es doch gibt. Einfarbig, mehrfarbig, glatter Rand, krauser Rand, grüne Blattunterseite, gerötete Blattunterseite, … Einfach nur wow. Eine Pflanze mit Potenzial.

Sonnenblume

Wenn die Sonne schon nicht scheinen mag, dann wenigstens ein Bild von einer unserer zwei Sonneblumen. Ich hoffe, Nummer zwei blüht auch bald. Nummer 1 ist übrigens ein Überbleibsel vom Vogelfutter des letzten Winters. Hat sich still und heimlich im Blumenkasten selbst ausgesät. Habe es dann entdeckt und umgetopft. Das Pflänzchen hat auf jeden Fall seine Chance genutzt.

Sonnenblume
Sonnenblume

Sofafrust

Man stelle sich vor, wir suchen nun schon seit genau 2 Jahren nach einem Sofa. Das Sofa soll eigentlich gar nicht viele Kriterien erfüllen, ausgenommen:

  • es muss unser Sofa, quasi Liebe auf den 1. Blick sein, uns direkt dazu aniemieren, auf „ihm“ alle drei Teile des Herrn der Ringe in der extended Version gucken zu wollen
  • es sollte nicht länger als 2,45 m sein
  • falls möglich, zum Notbett umbaubar sein, ist aber nicht zwingen nötig, wir sind zu Abstrichen bereit
  • so ein Fußteil mit dran wäre nett, damit man auch zu zweit nach Möglichkeit die Beine lang machen kann darauf, bitte keinen zusätzlichen Hocker
  • es sollte nicht gleich so teuer wie eine ganze Garnitur zusammen sein

Wir haben festgestellt, es ist ein Ding der Unmöglickeit. Egal in welchen Laden wir auch gehen, ob wir im teuren oder billigen Segment nach „ihm“ suchen, nirgendwo finden wir „es“. Zum ko… und es bringt einen echt an den Rand der Verzweiflung, weil man weiß, das alte Sofa ist kurz vorm Aufgeben und kann nicht mehr. Wo sind nur all die schönen, knuffigen Kuschelsofas geblieben? Woher kommen diese ganzen durchgestylten Riesenmonster, die mehr Kissen als Menschen beherbergen sollen? Menno, kann doch nicht so schwer sein, sollte man meinen. Ist es aber doch. Leider.

Da heißt es echt: Altes Schätzchen, halte noch etwas durch. Wir haben noch keinen Nachfolger für Dich gefunden und ohne Dich geht es nicht. *täschel*

Neue Froschart entdeckt

Gestern hatten wir Besuch von Anna und Basti und die beiden haben uns eine gaaaanz neue Froschart als Geschenk mitgebracht.

Dendrobates annabastieae
Dendrobates annabastieae

Wir sind entzückt. Eine hohe Lebenserwartung scheint diese Art leider nicht haben. Zwei sind schon von uns gegangen und die vier verbliebenen sehen auch schon etwas blass um die Nase aus…

Neuerwerbungen – Carnivoren alias fleischfressende Pflanzen

Als wir die Tage zu unserem ersten Ausflug im Urlaub in Hattingen waren, ist Sgail und mir beim stromern durch die Altstadt aufgefallen, dass Hattingen reichlich Blumenläden hat. Vor allem sehr einladende Blumenläden. Natürlich mussten wir einfach jeden ansehen und in einem besonders schönen, habe ich dieses Schätzchen hier in einem Regal entdeckt.

Sarracenia purpurea
Sarracenia purpurea

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es stand da gar nicht gut und seinen Haltungswünschen entsprechend. Das kommt ja leider öfters in Blumenläden vor. Aus Platzmangel stehen die Pflanzen für eine kurze Präsentationszeit irgendwo, nur nicht da, wo sie stehen müssten, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden.

Auf jeden Fall habe ich mich spontan in die ausgefallene Form und die prächtige Färbung dieser Pflanze verliebt. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine sarracenia purpurea (rote Schlauchpflanze) handelt, zumindest lassen Bildvergleiche mit Google und Carnivorenbuch dies vermuten.

Da Sgail früher öfters fleischfressende Pflanzen gehalten hat, habe ich mich mal rangetraut und das Pflänzchen aus seiner dunklen Regalecke gerettet und käuflich erworben. Es steht nun bei uns im Badezimmer, hell, luftig und nicht zu kühl. Die Luftfeuchtigkeit sollte auch entsprechend sein. Das Töpfchen hat auch einen großzügigen Wasservorrat in Form von desitilliertem Wasser. Ich werde ein Töpfchen auf dem Balkon aufstellen, um Regenwasser zu sammeln, was wohl das beste Wasser für diese Pflanzen sein soll.

Gestern rettete Sgail dann noch dieses Pflänzchen hier bei Hornbach, ebenfalls eine sarracenia. Sgail tippt auf eine sarracenia leucophylla, eine weiße Schlauchpflanze.

Sarracenia Leucophylla
Sarracenia Leucophylla

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben es schick mit Sphagnum Moos in eine vorhandene Glasschale gesetzt. Gut, dass man so etwas als Terrarianer fast immer da hat. Das Moss hält die Feuchtigkeit sehr gut und sorgt für eine gleichmäßige Verdunstung. Das sollte der Pflanze gefallen.

Auf jeden Fall müssen wir uns über die Versorgung der Pflanzen mit Insekten keine Sorgen machen. Durch unsere Terrarien haben wir immer mal wieder eine Handvoll Drosophila (Fruchtfliegen), die den Ausbruch wagen. Ich hoffe, diese Pflanzen helfen ein wenig mit, die Flüchtlinge wieder einzufangen. Die sind auf jeden Fall schöner als Essigfallen.

Froschnachwuchs?

In den letzten Tagen war es ja sehr heiß. Das hat offenbar sehr anregend auf unsere froschigen Mitbewohner gewirkt. Wir sind fast eingegangen und geschmolzen, die Frösche fanden es wohl genial.

Nachdem sich zwei Azureus-Männchen schon ausgiebig gekloppt haben, konnten wir einen Tag später zwei Gelege sichten. Das erklärt das Gekloppe. Leider sind die Gelege nichts geworden und mein Mann hat sie soeben entsorgt. Unsere kleinen Blaulinge üben ja auch noch und wir sind guter Dinge, dass sie den Dreh noch raus kriegen.

Auch die Auraten fanden das Wetter wohl gerade richtig. Man hörte über Tage ein zartes „Balz-Zierpen“ und nun hat mein Mann auch dort ein Gelege gesichtet. Dieses ist auf gutem Wege was zu werden. Das Männchen bewässert fleißig. Fünf Eier scheinen es zu sein. Es wäre so schön, wenn wir wieder Quappen hätten, die wir groß ziehen können. Dann wären unsere drei Jungtiere vom letzten Jahr bald „die Großen“. Wir müssen nun abwarten, ob das Männchen seinen Job weiterhin gut macht und die Eier schön bewässert und pflegt. Sobald sich etwas regt, werden wir das Gelege rausnehmen und „das Gezappel“ zieht ins „Hotel Quappifornia“ um, unsere kleine Aufzuchtsbox mit Schubfächern. Da kriegt jede Quappe dann ein Einzelzimmer und wird von meinem Mann entsprechend mit Spezial-Quappentee – das ist die Flüssigkeit, wo die Quappen drin schwimmen – und Futter versorgt. Quasi 24 Stunden-Roomservice deluxe.

Wir sind gespannt, wie sich alles entwickelt. Im letzten Jahr war es ja Premiere für uns mit dem Froschnachwuchs. Es ist jetzt nicht mehr alles ganz so neu, aber nicht minder aufregend.

Nachtrag 24.06.2011: Leider ist aus neuem Froschnachwuchs nichts gewoden. Das letzte Ei ist heute über die Wupper gegangen. 🙁 Aber ab Montag soll es ja wieder richtig heiß werden und unser Auratus-Böckchen zierpt seit Tagen mächtig vor sich hin, vielleicht wird es dann ja was.