Shopping-Beute

Wir waren letze Woche Samstag Bummeln und sind ja u.a. auch in einer großen Meyerschen Buchhandlung gelandet. Da gibt es ja immer was. Eigentlich gibt es da immer zuviel. Und wir haben neben den zwei neuen italienischen Kochbücher auch noch andere schöne Dinge entdeckt und gekauft. *hüstel* Ab jetzt wird gespart, erst mal…

Im Gewusel standen wir plötzlich vor den beiden da… Walkers Kekse im Bauch und eine echt schneidige Optik. Na ja, ein Taler war da und die zwei waren so niedlich… Und sie passen gerade so gut zu unserer „englischen Phase“.

Als wir dann zu Hause waren, fanden wir heraus, es gibt auch noch eine 3. Dose, einen der typischen Wächter mit roter Uniform und der Bärenfellmütze. Der musste her, ganz klar. Sgail hat ihn online entdeckt und uns bestellt. Die Tage wurde er geliefert. Keksdosen kann man doch nie genug haben. *dumdidum* Vom Inhalt ganz zu schweigen. *hihi*

Hier ist die „walkersche Kekstruppe“ vollständig zum Morgen-Appell angetreten.

Ich denke mal, der Inhalt wird nicht lange bei uns überleben. Shortbread ist doch eine recht feine Sache. *schmatz*

Die Dosen machen sich auf jeden Fall auch leer fein als Deko-Figuren in der Küche.

Italienische Kochbücher – Neuerwerbungen

Als wir letzten Samstag Bummeln waren und in die Meyersche Buchhandlung einfielen, hopsten uns zwei Kochbücher ins Körbchen. Diesmal was zur Italienischen Küche.

Über „Trattoria-Küche“ von Antonia Carluccio und Gennaro Contaldo stolperten wir rein zufällig. Schon öfters hatten wir diese herrlichen BCC-Sendungen von Antonio Carluccio verfolgt und es total genossen mit dem nett aussehenden, älteren Herrn seine italienische Heimat zu entdecken, sowohl landschaftlich, als auch kulinarisch. Der Mann ist uns einfach total sympathisch.

Gennaro Contaldo kennen wir hauptsächlich als Mentor von Jamie Oliver. Schon öfter ist er uns in einer von Jamies Kochsendungen „über den Weg gelaufen“ und zeigte großen Sachverstand und eine charmante Art, sein Wissen zu vermitteln.

Das Buch wanderte also nach einem schnellen Durchblättern auch in den Einkaufskorb. Ein Streifzug durch die Italienische Küche mit zwei Altmeistern der Kochkunst. Wunderschöne Bilder. Tolle Rezepte, das ganze Buch liest sich wie ein Sommerurlaub. Große Klasse.

„La cucina verde“ von Barlo Bernsconi und Larissa Bertonsco stand schon seit geraumer Zeit auf meinem Wunschzettel. Als ich es dann live in Händen hielt, war schnell klar, das muss mit. Wunderschöne italienische Gemüserezepte, kein Fleisch, wirklich rein vegetarisch und nach 18 Gemüsesorten sortiert. Gefällt uns total und schon bald werden wir die ersten Ausprobier-Versuche starten. Das Buch enthält keine Fotos, dafür jedoch wunderschöne Illustrationen. Es macht sehr viel Spaß darin zu blättern. Für Vegetarier ein sehr schöner Buch und für Gemüsefans natürlich auch.

Sgails Brathähnchen

Sgail liebt Brathähnchen und nach vielen Versuchen und Ausprobieren, ist dabei über eine gewisse Zeit dieses tolle Rezept entstanden. Wir verwenden einen Hähnchenbräter, wo man das Huhn quasi auf einen „Ständer“ setzt, damit alles schön knusprig wird.

Zutaten:

  • 1 Bio-Huhn, gewaschen und vorbereitet
  • 1 Bio-Zitrone
  • 3-4 Zweige Rosmarin
  • 10 frische Lorbeerblätter
  • 1 rote Chilischote
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • Resi Brathuhngewürz“ von Herbaria
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Wasser
  • Honig

Zubereitung:

Einen Hähnchenbräter bereitstellen und den Backofen auf 190 °C Umluft vorheizen.

Die Bio-Zitrone abwaschen und halbieren. Ein wenig Zitronenabrieb herstellen und dann die eine Hälfte der Zitrone in feine Scheibchen schneiden. Die andere Hälfte in grobe Würfel.

Den Knoblauch und die Chili grob zerkleinern und in einen Mörser geben. Die Hälfte des Rosmarins fein hacken und ebenfalls in den Mörser geben, die andere Hälfte am Ästchen lassen. 6-7 Lorbeerblätter mit den Mörser geben und eine ordentliche Prise Salz und etwas frisch gemahlenen Pfeffer beifügen. Mit einem Hauch Olivenöl alles zu einer geschmeidigen Paste zermörsern. Den Zitronenabrieb beifügen und gut vermischen.

Das vorbereitete Hähnchen bereitlegen und vorsichtig zwischen Haut und Fleisch eine Tasche auf der Oberseite herstellen/dehnen. In die Hauttasche nun den Würzbrei füllen und die Zitronenscheibchen einschieben. Alles sollte gleichmäßig in der Hauttasche verteilt sein.

Das Hähnchen von innen und außen mit „Resi“ würzen.

In den Bauch des Hähnchens nun den Rest Rosmarin, die übrigen Lorbeerblätter  und die Zitronenwürfel geben. Das Hähnchen auf den Bräter setzen, mit ein wenig Olivenöl besprenkeln und in den Backofen geben. Man rechnet ca. 45 Minuten für 1 kg Gewicht.

Eine halbe Stunde vor Garzeitende eine Marinade aus einer halben Tasse Wasser, 2 TL Salz und ein wenig Honig herstellen und das Hähnchen damit bestreichen. 15 Minute vor Garzeitende erneut bestreichen. So wird die Haut besonders schön knusprig.

Gabriele Gugetzer – Teatime: 80 Köstlichkeiten für die schönste Stunde des Tages

Dieses Buch hatte ich schon länger auf meinem Wunschzettel stehen. Als wir dann anfingen mit diversen Scone-Rezepturen zu experimentieren, wollte ich gerne eine Büchlein besitzen, das sich generell mit der englischen Teatime beschäftigt. Dieses Buch ist es dann geworden.

Neben Rezepten zu Scones gibt es dort natürlich auch Rezepte für Sandwiches, Marmelade, Muffins, Tarts und vieles mehr. Ein wenig Teekunde rundet das sehr schön fotografierte Buch ab. Die Bilder haben einen Hang zu Pastelltönen. Shabby-Chick lässt grüßen. Es macht Spaß darin zu blättern und sicher noch viel mehr Freude, die ersten Rezepte zu testen. *yummi* Und besonders freut mich, auf dem Titelbild sind ja kleine Gugelhupfe zu sehen und gerade die Tage habe ich mir solche Formen besorgt. Da macht das Ausprobieren doch gleich noch mehr Spaß.

Frank Goosen – Sommerfest

Sgail hat uns die Hörbuchversion des neuen Frank Goosen Buches „Sommerfest“ gekauft. Herr Goosen liest selbst und das kann eigentlich nur gut sein. Wir lieben ja sein Weihnachtsbuch „Sechs silberne Saiten“ total und wenn „Sommerfest“ nur ansatzweise so gut ist, dann haben wir sehr viel zu lachen.

Darum geht es:

Stefans Onkel Hermann ist gestorben und nun muss Stefan als einziger lebender Verwandter aus München anreisen, um das alte Zechenreihenhaus in Bochum zu verkaufen. An einem Wochenende möchte er das Haus verkaufen, ein paar Leute treffen und dann ganz schnell wieder zurück nach München. „Rein, raus, keine Gefangenen“ ist seine Devise. Doch Stefan hat die Rechnung ohne die kulturelle Sperrung der A40 gemacht. Das Wochenende wird zu einer Reise in die Vergangenheit und Stefan muss ungewollt einige offene Baustellen abarbeiten, denen er sich eigentlich nicht mehr stellen wollte. Und er trifft  auch Charlie wieder. Seine Jugendliebe, die er nie vergessen konnte…

Scones nach Duchy Originals

Wir haben Sonntag einen neuen Versuch gemacht und Scones nach einem Rezept aus „Das Duchy Originals Kochbuch – Kompromisslos gutes Essen“ gebacken. Übrigens ein sehr schönes Buch, das von den Autoren Johnny Acton und Nick Sandler und mit einem Vorwort von Prinz Charles geschrieben wurde. In dem Buch lernt man, woher Prinz Charles‘ Firma Duchy Originals kommt und welche Philosophie er damit vertritt. Viele wundervolle Rezepte sind darin vertreten und wunderschöne Bilder von den Erzeugerfarmen der Duchy-Produkte.

Ich bewundere Prinz Charles für seine grüne Einstellung, sein gärtnerisches Talent und sein Geschick, die tollen Duchy Bio-Produkte an den Mann bwz. die Frau zu bringen. Er und sein Team machen das wirklich toll.

In dem ausprobierten Rezept wird Weinstein und Natron statt Backpulver verwendet und diese Scones sind kein Vergleich zum 1. Versuch letzte Woche. Sie sind vielleicht nicht so irre hoch gegangen, wie die ersten, aber geschmacklich um Klassen besser. Warm wie kalt ein echter Genuss. Und kein unangenehmes Bitzeln auf der Zunge, wie bei den ersten. Klasse. Wir werden aber dennoch noch weitere Rezepte probieren, einfach um unterschiedliche Rezepturen zu testen. Ich habe mir extra ein Buch zur englischen Teatime besorgt. Ich werde ich Kürze darüber berichten.

Zutaten:

  •  50 g Butter
  • 250 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Weinstein
  • 1 EL extrafeiner Zucker
  • 1-2 Prisen Zimt
  • 150 ml Milch
  • 50 ml Crème fraîche
  • 50 g saftige Rosinen (nach Belieben)

Zubereitung:

Den Backofen auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapiert versehen.

Die Butter zusammen mit Mehl, Natron, Salz, Weinstein, Zucker und Zimt in einer Schüssel grob vermischen. Dann die Milch, Crème fraîche und die Rosinen zugeben und alles zu einem klebrigen Teig verrühren.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig nun kurz durchkneten . Den Teig auf eine Stärke von ca. 2,5 cm ausrollen und leicht bemehlen, damit das Ausstechen leichter fällt.

Die Scones ausstechen und auf das Backblech legen. Es sollten in etwa 8-9 Sconnes bei dem Rezept heraus kommen. Mit ein klein wenig Milch bestreichen und die Scones für ca. 10 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten und das Blech weitere 5 Minuten in der Hitze ruhen lassen, ohne die Ofentür zu öffnen.

Die Scones herausnehmen und auf einem Rost abkühlen lassen und anschließend servieren.

Frühlingsbote

Habe ich gestern beim Blumengießen entdeckt.

Da leuchtete es mich doch von draußen durch die Scheibe so richtig schön sonnig-gelb an.

Zugegeben, die Narzisse sieht schon irgendwie etwas verkrepelt aus und gerade die Stiele sind ziemlich kurz, aber egal, wir freuen uns trotzdem darüber. Vielleicht werden sie ja jetzt auch noch länger und die Pflanze macht einen Schuss, wenn das Wetter mitspielt und es nun langsam etwas milder und sonniger wird.

Es liegt vielleicht am Wetter, dem Kälteeinbruch, der so plötzlich Anfang letzten Monats kam. Da hatte das Pflänzchen nämlich schon zart mit dem Austrieb begonnen. Ich hatte das Töpfchen letztes Jahr von einer Kollegin geschenkt bekommen. Und einfach erst einmal in diesen Übertopf verfrachtet über den Sommer. Zwischenzeitlich hatte ich die Zwiebeln sogar ganz vergessen. Schön, dass da nun trotzdem was kommt.

Schnelle Wokpfanne mit Cashewnüssen

Gestern Abend gab es nach einem Tag Bummeln und großer Shoppingtour ein ganz wunderbares, schnelles Wokgericht zum Sattessen mit viel Reis. Immer wieder lecker, immer wieder der Gedanke: „Sollten wir öfter machen.“

Zutaten:

  • 3-4 Möhren, geschält und in Stifte geschnitten
  • 1 große rote Paprika, geputzt, entkernt und in feine Streifen geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln, geputzt und in Ringe geschnitten, getrennt in weißen und grünen Anteil
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und in feine Würfelchen geschnitten
  • 1 rote Chili, nach Gusto entkernt oder nicht, in feine Ringe geschnitten
  • 1 dicke Knoblauchzehe, geputzt und in feine Würfelchen geschnitten
  • 1 Schale Zuckerschoten, gewaschen und geputzt
  • Salz, Pfeffer, Gemüsebrühepulver
  • Sonnenkussgewürz von Sonnentor
  • eine große Hand voll Cashew-Kerne, in einer Pfanne ohne Öl zuvor angeröstet
  • Sojasoße
  • Sesamöl
  • Erdnussöl zum Braten
  • ein wenig Wasser
  • Jasminreis als Beilage

Zubereitung:

Den Reis wie gewohnt kochen. Wir benutzen dazu in der Regel unseren Reiskocher. Reis, Wasser und Salz rein in die Kochschale, Deckel zu, anmachen, vergessen bzw. mit dem Hauptgericht anfangen.

Den Wok heiß werden lassen und dann ein wenig Erdnussöl hinein geben und kurz heiß werden lassen. Als erstes die Möhrenstifte hinein geben und umherschwenken. Dann folgen Paprika, Ingwer, Chili, der weiße Anteil der Frühlingszwiebeln und Knoblauch. Alles immer schön im Wok herum wirbeln. Nach kurzer Zeit die Zuckerschoten beifügen. Und als letztes den grünen Anteil der Frühlingszwiebeln dazu geben.

Nun alles mit Sojasoße, Sonnenkussgewürz, Salz, Pfeffer, Sesamöl und eventuell zur Abrundung mit ein wenig Gemüsebrühepulver abschmecken. Vielleicht auch noch ein klein wenig Wasser zugeben, wenn man sein Gemüse gerne etwas soßiger/feuchter zum Reis mag.

Zusammen mit dem Reis servieren und obenauf ein paar der gerösteten Cashews streuen.

Scones

Sgail und ich lieben England, Schottland und Irland. Das sind einfach ganz tolle Länder und wir mögen neben der schönen Landschaft auch die eine oder andere Spezialität. Teejunkies sind wir ja eh schon seit jeher.

Heute früh landete ich nach dem morgendlichen Online-Zeitunglesen mal wieder auf den Seiten von Splendid Britain. Hach ja. Ein wenig Sehnsucht-Surfen und checken, ob es was nettes aus Good old Britain im TV gibt. *dicker Seufzer* Neben Reise- und TV-Tipps gibt es da auch u.a. Rezepte und es zog  mich irgendwie zu den Scone-Rezepten. Spontan beschlossen Sgail und ich, wir backen jetzt welche. Die Zutaten waren praktischerweise alle im Haus.

Die sind optisch ganz große Klasse geworden, waren fix gemacht und stillten unsere Insel-Sehnsucht ein klitzeklein-wenig. Auch wenn sie etwas wie die Aufbackbrötchen von „Knack & Back“ aussehen, sie schmecken gänzlich anders. Sie sind herrlich locker und fluffig. Mit diversen Marmeladen verschnabulierten wir so genüsslich ein paar dieser kleinen Kerlchen zu einem verspäteten Frühstück. Zwar ohne Clotted Cream, aber das tat dem Genuss keinen Abbruch. Ging auch ohne und na ja, wir sollten ja eh schon länger auf Diät sein… *dumdidum*

Einziges Manko unsererseits, für unseren Geschmack deutlich zuviel Backpulver. Man schmeckte es leider gegen Nachmittag sehr deutlich raus, als die restlichen Scones wirklich komplett ausgekühlt waren und eine „Ruhepause“ hinter sich hatten. Und ich hatte mich tatsächlich schon gewundert, dass auf Splendid Britain tatsächlich für zwei Päckchen Backpulver „geworben“ wird. So werden wir die kleinen Kerlchen keinesfalls noch einmal backen.

Deshalb bitte vorsichtig beim Nachbacken sein und das Backpulver wieder auf ein normales Maß reduzieren oder es schmeckt arg nach Backpulver und prickelt auf der Zunge.

Wir werden es mal mit weniger versuchen bzw. noch andere Rezepte ausprobieren. Kann ja nicht sein, dass die Dinger mit weniger Backpulver nicht auch aufgehen. Im Dutchy Originals Kochbuch von Prinz Charles ist auch ein Rezept und da kommen Natron und Weinstein rein. Oder wir besorgen self raising flour. Oder… Also, wir werden auf keinen Fall aufgeben und neben der Optik auch noch den Geschmack – dauerhaft – hinkriegen. 😉

Hier ist das Rezept, das wir ausprobiert haben, also mit der Hammermenge Backpulver:

Scones, traditionell englisch nach Art von Splendid Britain

Zutaten:

225 g Mehl
55 g kalte Butter
2 Pck. Backpulver
1/2 Teelöffel salz
150 ml Milch
1 Ei verquirlt mit etwas Milch

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit Butter, Salz und Milch verkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Sollte der Teig etwas zu feucht sein, vorsichtig ein wenig Mehl ergänzen.

Nun den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 2 cm dick ausrollen.

Mit einer runden Form oder einem Glas Scones ausstechen. Bei uns kamen 9 kleine Teiglinge dabei heraus.

In England gibt es dafür extra “Scones Cutter”. Bei Ebay übrigens auch. 😉 Oder mit einem scharfen Messer den Teig in gleichgroße Dreiecke schneiden.

Die Scones nun auf das Backblech legen und mit dem Ei-Milch-Mix bestreichen.

Das Blech auf die mittlere Backofenschiene schieben und für ca. 15 Minuten backen, bis sie gut aufgegangen und schön goldbraun geworden sind.

Die fertigen Scones auskühlen lassen und dann traditionell mit verschiedenen Marmeladen und Clotted Cream genießen.

Sesam-Mangold mit Hühnchen und Reis

Wir waren heute zum ersten Mal im Hoflädchen eines Bio-Bauerns beim uns im Ort. Jahrelang gibt es den schon, irgendwie hat es jedoch nie mit einem Besuch geklappt. Heute sind wir endlich mal da gewesen. Und beim Einkauf in diesem knuffigen, bunten Lädchen ist uns auch ein dermaßen knackig-frischer Mangold ins Körbchen gehopst, der war so herrlich frisch, den mussten wir einfach direkt zu diesem schnellen Asia-Gericht verarbeiten. Der war so herrlich glänzend grün, quietschig-knackig-frisch, hach. Es war eine echte Freude. 🙂

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Jasminreis
  • 1 Staude Mangold, gewaschen und geputzt
  • 1 Hühnerbrust, abgewaschen
  • 1 Zwiebel, geschält und in feine Würfel geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und in feine Würfel geschnitten
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält
  • 1 rote Chili, in feine Ringe geschnitten (entkernt oder nicht, nach Gusto)
  • Sojasoße
  • 2-3 EL Sesam
  • Salz, Pfeffer
  • Erdnussöl
  • Sesamöl (von geröstetem Sesam)
  • Stärkepulver

Zubereitung:

Den Reis mit etwas Salz entsprechend kochen. Wir haben dafür einen dieser so unglaublich praktischen asiatischen Reiskocher. Reis, Wasser und Salz rein, Deckel zu, anmachen, vergessen, bis man den Reis braucht.

Den Sesam in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und zur Seite stellen.

Die Hühnerbrust trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Die Stücke mit etwas Stärke bestäuben/damit umhüllen.

In einem Wok etwas Erdnussöl mit ein paar Tropfen asiatischem Sesamöl erhitzen. Wenn das Öl richtig schön heiß ist, die Hühnerbruststücke goldbraun anbraten und aus dem Wok nehmen. Kurz zur Seite stellen.

Die Stiele des gewaschenen Mangolds abschneiden und in schmale Streifen schneiden. Zur Seite stellen und dies ebenso mit den Blättern machen.

Die Zwiebel, den Knoblauch, die Chili und den Ingwer im heißen Öl 2-3 Minuten anbraten. Dann die Mangoldstiele dazu geben und 3-4 Minuten mitbraten. Nun die Mangoldblätter beifügen. Diese ebenfalls mitbraten und alles gut durchmischen. Das Gemüse sollte am Ende noch Biss haben.

Die angebratenen Hühnerbruststreifen untermischen.

Mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch einmal alles gut durchmischen und auf dem gekochten Reis servieren. Darüber den angebräunten Sesam streuen und genießen.