Herbstblues im August

Gestern erlebte ich ein Wechselbad der Gefühle. Als ich nach Hause kam, schien noch wunderbar bei ungefähr 30 Grad die Sonne. Endlich wieder sommerliche Gefühle, endlich raus auf den Balkon und etwas Balkon- und Blumenpflege betreiben. Der Boden hatte dringend nötig, Besuch vom Besen zu kriegen. Der Lavendel musste zurückgeschnitten werden, verblühte Geranientriebe gezupft und gar etwas „Unkraut“ aus den Kästen entfernt werden. Lauter Mini-Linden, die sich gerne überall breit machen, weil es auf unserer Straße ja vor Linden nur so wimmelt und unser Balkon nicht überdacht ist. Furchtbare Bäume. Klar, jeder Baum macht irgendwie auch Dreck, aber dieses Jahr fand ich „unsere“ Linden schlimmer, als je zuvor. Autos konnte man fast gar nicht vorm Haus stehen lassen, weil der klebrige Saft und die Blüten alles panierten. Und der viele Dreck, den man mit in die Wohnung schleppt, wenn man vorm Haus oder auf dem Balkon unterwegs ist… So gut kann man sich gar nicht die Füße abtreten.

Ich hatte mir gestern vorgenommen, die Pflanzen direkt ein wenig zu düngen. Das mache ich am liebsten mit der Kanne und nicht mit unserem Schlauch. Irgendwie plempere ich immer alles voll, wenn ich das Wasser aus dem Schlauch in die Kanne fülle. Also bin ich gefühlte 30 Mal mit meiner Kanne und Dünger hin und her gewetzt und habe gegossen. Es war zwar auch ein Gewitter angekündigt, aber mal ehrlich, nur selten kommt wirklich das, was angesagt wird und ich verlasse mich da nur ungern drauf. Wenn es danach ginge, hätte schon vorgestern ein Gewitter mit ordentlich Regen kommen müssen.

Nun ja, auf jeden Fall war ich gerade fertig mit Balkonsäubern, Blumenpflege und der großen Gießaktion, als es sich auch schon langsam zuzog. Soweit so gut, alles gar nicht schlimm, soll es ruhig regnen. Was dann kam, war aber irgendwie deprimierend für mich.

© Lisa A/shutterstock.com

 

Durch den aufkommenden Wind rieselten die Blätter nur so von den Bäumen und weil unser Balkon gar so günstig liegt, weht der Wind immer alles fein auf selbigen rauf. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir einen Wust von Lindenblättern auf dem Balkon. Klar, war ja auch gerade frisch abgekehrt…

Und neben dem Frust, dass alles direkt wieder dreckig ist, kam die Erkenntnis, dass schon erstaunlich viele Blätter fallen. Viel zu viele für Anfang August. War es das jetzt echt schon mit Sommer? Heute früh verstärkte sich dieser Eindruck noch, als ich vorm Haus und auf dem Weg zur Garage wirklich schon recht viele Blätterhäufchen vorfand. Und direkt musste ich daran denken, dass Sgail mir letzte Woche erzählt hat, er hätte auf seinem Weg zur Arbeit schon Gänse gen Süden fliegen sehen. Öh, wie jetzt? Och ne. Unsere Clematis hat doch noch gar nicht geblüht. Laut Schildchen soll das jetzt noch diesen Monat kommen. Und die Geranien und die Susannen geben doch auch gerade wieder so schön Gas. Kann doch nicht schon wieder alles bald vorbei sein. Auch wenn die letzten Wochen morgens wirklich alles schon sehr herbstlich wirkte… Ich meine, ok, Herbst ist auch schön mit seinen vielen Farben, Kastanien, Eicheln, Kürbis und auch Pilzen. Aber doch noch nicht Anfang August. Das deprimiert, definitiv.

Das einzig Gute daran ist, ich beneide meine urlaubenden Kollegen gerade so gar nicht und hocke nicht traurig im Büro, wie im letzten Jahr. Da saß ich nämlich auch in den Sommerferien ziemlich allein gelassen und bei schönstem Wetter im Büro und starrte traurig nach draußen. Eingesperrt für 8 Stunden und nur in der Mittagspause und nach Feierabend kam man endlich an die Sonne. Wenn sie denn noch da war. Zumindest das bleibt mir dieses Jahr erspart.

Christian von Aster – Die große Erzferkelprophezeihung: Zwerg und Überzwerg / Das abartige Artefakt / Nimmerzwerg

Und noch einmal eine Trilogie rund um Zwerge. Eine feine Story über Verschwörung, alte Regeln und Traditionen und eine Rasse, die dem Untergang geweiht ist, seit es keine Zwergenfrauen mehr gibt.

Laut Klappentext soll es eine Parodie sein, fand ich aber gar nicht. Sicherlich sehr humorvoll, aber in meinen Augen keine Parodie. Die Bücher sind mit tollem Wortwitz geschrieben und ich habe so manches Mal schmunzeln müssen.

Die Story kann bei weitem nicht mit „Die Zwerge“ verglichen werden, dazu fehlt die Tiefe und die epische Länge, aber die Bücher erheben auch nicht den Anspruch und sind durchaus schön geschrieben und mit allen Dingen gespickt, die zu einer Zwergenstory dazu gehören: Gold, Bier, Gerede über Bärte, Äxte und andere Waffen sowie dicke Freundschaften und noch dickere Feindschaften.

Alles dreht sich um die große Erzferkelprophezeihung und eine Gruppe von Zwergen, die ungleicher nicht sein können und zum „Schicksalszwerg“ berufen werden. Dieses Trüppchen muss – wie so oft – alles dafür geben, damit ihr Volk nicht untergeht. Sie müssen sich Bedrohungen unterschiedlichster Art stellen und dabei Vorurteile, Angst, Zweifel und auch Verluste überwinden.

Insgesamt eine schöne Reihe. Ich habe mich aber am Ende von Band 3 etwas über das Ende geärgert und es nicht so recht würdig empfunden. Irgendwie hätte ich mehr erwartet. Ein 4. Band wäre toll, der es irgendwie gescheit zu Ende bringt.

Ein Tag im cheflichen Garten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 30. Juli waren wir zu einer Gartenparty bei meinem Chef eingeladen. Er feierte groß seinen 60. Geburtstag und hatte vor, dies bei sommerlichen Wetter zu tun. Mit dem sommerlichen Wetter war es leider nicht weit her. Aber zumindest blieb es ab 14 Uhr trocken und als wir gegen 15 Uhr in Bielefeld eintrafen, konnten wir ohne Regenschirme den wirklich wundervollen Naturgarten bestaunen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo ich nur geordnete Beete, hauptsächlich „pflegeleichten“ Rasen und leider eher wenig Blumenbeete kenne, gab es hier: alte und vor allem heimische Obstsorten, Birnen an einem Spalier an der Hauswand (wow, habe ich so noch nie gesehen), einen Gemüsegarten mit Dahlien und anderen Blümchen dazwischen, einen Bereich für Kompost mit Kürbissen (hätte ich auch so gerne, aber auf dem Balkon wohl eher unmöglich), einen wundervollen Teich mit schnuckliger Brücke drüber, eine Trockensteinmauer mit Steingartenpflanzen, eine Feuchtmauer, wundervolle Pfade über Stock und Stein, Moose und Farne, kuschlige Sitzecken, Lauben und überall Laternen, die gegen Abend ein wunderschönes Licht zauberten. Und dazwischen überall Kräuter, blühende Pflanzen, beschriftet mit ganz tollen kleinen Schildchen, Tonzierrat, wundervolle Rosenkugeln und und und.

Ich kann meine Begeisterung für diesen, in gut 20 Jahren gewachsenen, so ganz anderen Garten gar nicht in Worte fassen. Mich haben Aufbau, Gestaltung und die Liebe zum Detail so beeindruckt, dass mir nur spontan dazu einfällt: „Hätten wir so einen Garten, der Wunsch in den Urlaub zu fahren würde nie aufkommen.“ Wahrscheinlich muss man dazu aber auch sagen, man kann auch gar nicht groß fahren, weil es auch im „gepflegten Chaos“ ständig etwas zu tun gibt. Allein das Zurückschneiden der Obstbäume wird sicher ewig dauern. Und bei einer Gesamtfläche von gut 1.600 m² kann man sich wohl generell auf viel Arbeit einstellen.

Da auf vielen Bildern auch liebe Kollegen sind, kann ich diese leider nicht zeigen und damit auch nicht die vielen wundervollen Sitzgelegenheiten. Die waren natürlich fast alle in Beschlag genommen. Dafür dann eben Bilder vom Zierrat, den ich hier und da entdeckt habe. Leider nur ein Bruchteil der vielen schönen Dinge, die so liebevoll in diese charmant verwildert aussehenden Beete gesetzt wurden. Ich bin immer noch ganz begeistert, wenn ich jetzt die Bilder betrachte.

Schrullige Angewohnheiten

Sgail sagte mir heute, eine seiner Kolleginnen und ich würden ähnlich ticken. Inwiefern, fragte ich sofort neugierig. Und dann begann er aufzuzählen:

Teekannen muss man abwechselnd benutzen, weil sie sonst eifersüchtig aufeinander werden. Ja genau, ganz meine Meinung. Deshalb kommen bei uns alle Teekannen immer abwechselnd an die Reihe. Sie sind ja alle sehr hübsch und so hat jede dann immer schön im Wechsel ihren großen Auftritt.

Man muss verblühte oder „gehandicapte“ Pflanzen vor der Resterampe und dem unweigerlichen Landen auf dem Müll bewahren. Ja genau, sie brauchen doch nur eine Chance und etwas Liebe, dann blühen sie bald wieder. Wenn sie wirklich die letzte Reise auf den Kompost antreten, dann ist das was anderes. Aber einfach wegwerfen, nur weil verblüht oder lieblos in eine Ecke geschubst? Geht gar nicht. Deshalb werfe ich immer einen Blick auf die Resterampe oder rücke gequetschte Pflänzchen ins rechte Licht, wenn ich sie vielleicht nicht mitnehmen kann.

Man lässt nicht eine Sache im Laden zurück, die dann auf einmal alleine und ein Einzelstück wäre. Ja genau, lieber kauft man noch ein zweites davon, damit das andere nicht alleine endet und das ausgewählte auch Gesellschaft hat.

Bei Stofftieren kauft man aus dem unteren Regal, von ganz hinten. Ja genau, auf Augenhöhe sitzen und dann gekauft werden ist ja einfach und kann jeder. Deshalb bin ich bei Harrods auch auf Knien vor dem Teddybärenregal herum gerutscht und habe den kleinsten und in die hinterste Ecke gequetschten Bären mit nach Hause genommen. Charly guckt heute noch dankbar.

Von Keksen und Gummibärchen nimmt man immer zwei. Ja genau, weil zwei sind immer besser als eins und sie haben Gesellschaft im Bauch.

Man bevorzugt Haustiere aus dem Tierheim und da besonders die, die vielleicht sogar ein Gebrechen haben. Ja genau, ein Herz für Tiere. Ich mag auch unseren Frosch mit dem Matschpfötchen am liebsten (auch wenn der nicht aus dem Tierheim ist). Würden wir uns wieder Hunde oder Katzen anschaffen, wäre der Gang ins Tierheim absolut normal.

Das lässt sich jetzt beliebig fortsetzen. Auf jeden Fall ist das so bei mir. Ich ticke da anders. Und Sgails Kollegin wohl auch. Ich finde es schön, dass ich damit nicht alleine bin. Habe eben ein Herz für Underdocs und auch was Tiere angeht, gerade in Tierheimen sitzen so viele arme Seelen und warten nur darauf, dass man ihnen einfach eine Chance gibt. Und ja, ich gebe Dingen, Gebrauchgegenständen einen Namen. Und ich stehe dazu und finde es toll, wenn wir unsere Teekannen, Küchengeräte und sogar unseren Ofen mit Namen ansprechen können. Diese Dinge bereichern unser Leben und warum soll man ihnen nicht Namen geben oder mit ihnen sprechen? Ich lobe Piggy grundsätzlich, wenn sie mal wieder einen 1a Pizzateig für uns geknetet hat. Vielleicht ist das komisch, schrullig, aber ich finde es auch nicht schlimm und stehe dazu. Das bin eben ich. Und Sgail ist Gott sei Dank auch so.

Markus Heitz – Die Zwerge / Der Krieg der Zwerge / Die Rache der Zwerge / Das Schicksal der Zwerge

Selten habe ich Bücher so verschlungen wie diese. Eigentlich war es nur bei Harry Potter schlimmer, wenn ich es mir recht überlege.

Ich habe auf jedes Zwergen-Buch hingefiebert und mir sogar noch die Hörbücher dazu gekauft, weil ich die Geschichte einfach so liebe. Die Hörbuchversion ist zwar leider gekürzt, aber das tut fast nichts zur Sache. Johannes Steck liest mit soviel Liebe, da sind die Kürzungen einigermaßen zu verschmerzen. Ich habe die Hörbücher sogar an meine Mutter verliehen, obwohl diese gar kein großer Fantasy-Fan ist. Auch sie war total begeistert.

Weil mich Bücher und Hörbücher damals so umgehauen haben, habe ich zu Herrn Heitz Kontakt aufgenommen und ihm meine Begeisterung mitgeteilt. Er hat sehr nett geantwortet und ich fand es damals echt stark, eine Reaktion zu erhalten. Hätte ich nie mit gerechnet. Herr Heitz war wirklich sehr nett. Das war bisher auch das einzige Mal, dass ich einen Autor angeschrieben habe, weil mir etwas so sehr gefallen hat.

Markus Heitz schafft in seinen Zwergenbüchern einfach eine ganz wunderbare Atmosphäre und die Charaktere sind liebevoll und ausführlich gestaltet. Wenn es Zwerge geben würde, dann würde ich mir sehr wünschen, sie wären wie Tungdil, Ingrimsch und Boindal. Ingrimsch ist mein absoluter Liebling und ich bin froh, dass er in allen vier Bänden tragende Rollen hat.

Im Geborgenen Land lebt der Zwerg Tungdil schon sein ganzes Leben lang beim Magier Lot-Ionan. Statt eines typisch zwergischen Lebens mit Kampf und Schmiede, strebt er eher an, auch ein Gelehrter zu sein. Neben seiner Arbeit in der Schmiede verschlingt er nämlich Buch um Buch und versucht von seinem Meister zu lernen. Dieser schickt ihn eines Tages auf eine Reise. Tungdil soll das Leben außerhalb des Magierstollens kennenlernen und einen Botengang dabei erledigen. Und somit nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Denn was als Botengang beginnt, wird schnell zu viel mehr. Vom den zwergischen Zwillingen Boindal und Boindil, genannt Ingrimsch, muss Tungdil schon bald lernen „ein richter Zwerg“ zu sein, wenn er das Geborgene Land vor der Bedrohung durch Orks und noch weitaus schlimmeren Bestien bewahren möchte.

Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und die Lesereihenfolge ist diese:

  1. Die Zwerge
  2. Der Krieg der Zwerge
  3. Die Rache der Zwerge
  4. Das Schicksal der Zwerge

Und für alle, die nicht genug vom Geborgenen Land bekommen können, Herr Heitz hat auch Bücher über die Albae, die Dunkelelfen, geschrieben. Diese habe ich jedoch nicht gelesen, da ich der Annahme bin, dass die Bücher nicht so recht meins sind.

Eiscreme selber machen mit dem Kitchen Aid Zusatz

Als ich neulich bei Rock the Kitchen über das wundervolle Eisrezept mit Aprikosen gestolpert bin, da war der Wunsch nach einer Eismaschine wieder da. Ich erinnere mich daran, dass ich mit Anfang 20 einen Versuch in die Richtung gemacht und mein Geburtstagsgeld in ein Gerät von Phillips investiert habe. War eine schlechte Entscheidung; denn es funktionierte so gar nicht und ich habe die Maschine schnell wieder zurück gebracht und meine geschenkten Mäuse in etwas anderes investiert.

Jetzt hatte ich die Tage wieder Mal Geburtstag – na so was – und meine Eltern suchten noch nach einem passenden Geschenk. Sgail hat dann ganz fix den Kitchen Aid Zusatz für Eiscreme ins Spiel gebracht und so konnte ich dann zum Geburtstagskaffee dieses wundervolle Dingsbums auspacken.

Zuerst einmal, ich bin sehr froh, dass die Gefriereinheit in unseren Eisschrank passt. Zunächst dachte ich, es geht nur, wenn wir eine Schublade herausnehmen. Aber mit etwas Geschick passt sie auch mit Schublade rein. Die Maße sind nämlich nicht so doll. Oder es liegt vielleicht einfach daran, dass Amerikaner diese riesigen Kühl- und Gefrierschränke haben und wir doch eher etwas kleinere? Egal, wie auch immer. Die Gefrierschüssel steht also im Eis und muss dort mindestens 15 Stunden verbleiben, damit man ein gescheites Ergebnis erzielt. Wir haben sie sicherheitshalber noch länger drin gelassen…

Unser erstes Rezept ist aus dem beigelegten Handbuch des Zusatzes und soll eine „Französische Eiscreme“ erzielen. Diese kann man abwandeln, bis der Arzt kommt. Wir haben uns direkt mal dafür entschieden, wir möchten noch Schokokekse mit drin haben. So eine Art Ben and Jerry’s Cookie-Eis. Es ist gigantisch lecker geworden.

Piggy mit ihrem niegelnagelneuen Eismaschinen-Zubehör beim Eisrühren. Voller Einsatz ist gefragt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier das mitgelieferte Grundrezept von Kitchen Aid:

Französische Vanilleeiscreme

Zutaten:

  • 600 ml Halb-und-Halb (300 ml Sahne, 300 ml Vollmilch)
  • 8 Eigelb
  • 230 g Zucker
  • 600 ml Sahne
  • 4 TL Vanillearoma/Vanille-Extrakt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Das Halb-und-Halb in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis es sehr heiß ist, aber nicht kocht. Den Topf von Herd ziehen.

Derweil in die Kitchen Aid den Schneebesen einspannen und die Eigelbe und den Zucker auf Stufe 2 ca. 30 Sekunden verrühren lassen, bis es gut vermischt und leicht angedickt ist. Jetzt die Maschine bei Stufe 2 weiterlaufen lassen und nach und nach das Halb-und-Halb hinzugeben. Alles gut vermischen und danach wieder in den Topf geben.

Die Mischung bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis sie dampft und sich am Rand kleine Bläschen bilden. Achtung, die Mischung darf auf keinen Fall kochen! Die Mischung dann wieder in die Rührschüssel geben.

Nach und nach 600 ml Sahne, die Sahne und das Salz hinzufügen. Alles gut verrühren und dann in einen verschließbaren Behälter geben und mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank geben.

Am nächsten Tag (ich schätze, das wird bei den meisten von uns ein 2-Tages-Projekt) dann die Kitchen Aid mit dem Eismaschinenzubehör vorbereiten.

Die vorgekühlte Mischung dann vorsichtig bei laufender Maschine (Rühren, Stufe 1) in die Kühlschüssel gießen und weiterhin auf Stufe 1 ca. 15-20 Minuten (oder je nach Wunsch länger für eine höhere Festigkeit) rühren. Die Eiscreme anschließend in einen gefriergeeigneten Behälter umfüllen und wie gewohnt verwenden oder direkt einfrieren.

Für Eis mit Keksen einfach 100 g gehackte Schokokekse bei den letzten 1-2 Minuten der Zubereitungszeit hinzugeben.

Nachdem wir das Eis insgesamt gut 30 Minuten in der Maschine gehabt haben, wurde es in eine Box umgefüllt und zum „reifen“ in den Froster gestellt. Gegen Nachmittag, hatte es eine gute Konsitenz, ein wenig fester als Softeis. Und es war super-lecker. Um ein schönes Bild zu machen, haben wir das Eis dann doch noch etwas länger im Froster gelassen.

Zugegeben, das Bild ist kein Knüller, aber dafür ist das Eis oberlecker geworden und sieht ganz super aus, richtig schön vanillig-gelb und mit feinen Cockiestückchen.

Französiches Vanille-Sahne-Eis mit Schoko-Nuss-Cockies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Eis. Vielleicht diesmal ein Sorbet. Irgendwas, das etwas schneller geht, weil ich doch recht ungeduldig bin. Das Vanilleeis ist toll, aber es ist nichts, was man mal eben so für „gleich“ machen kann. Allerdings ist es der Zeitaufwand wirklich Wert.

Tad Willliams – Die Drachenbeinthron-Saga

Neben Tolkiens Meisterwerk „Der Herr der Ringe“ ist dies eines meiner absoluten Lieblingsbücher im Bereich Fantasy.

Die Geschichte ist in vier Bände gegliedert:

  • Der Drachenbeinthron
  • Der Abschiedsstein
  • Die Nornenkönigin
  • Der Engelsturm

Die Bücher sind dick, die Beschreibungen ausführlich und die Story interessant und sehr, sehr spannend. Dies ist nichts für Lesefaule, wer keine Angst vor dicken Büchern hat, der wird hier einen kleinen Schatz vorfinden.

Worum es geht? Es ist die Geschichte von Simon „Mondkalb“ und Ineluki Sturmkönig und ihrer tödlichen Feindschaft im Lande Osten Ard. Der einfache und etwas arbeitsscheue Küchenjunge Simon wird in ein Abenteuer unglaublichen Ausmaßes hineingezogen, er trifft auf Elben, Trolle usw. und tritt mit ihnen an, sein Land zu verteidigen. Aus dem einfachen Küchenjungen wird ein Held wider Willen, als er auf der Königsburg den vermisst geklaubten, jedoch in Wahrheit eingekerkerten Bruder des Königs entdeckt und befreit. Mit Prinz Josuah muss er fliehen und schon bald jagen ihn die Schergen Ineluki Sturmkönigs und die Zeit als Küchenjunge ist endgültig vorbei…

Die Saga ist wirklich feine Lektüre und ich lese sie immer wieder gerne, auch wenn sie länger ist. Der Anfang ist ein wenig zäh, doch wenn die Geschichte erst einmal in Gang kommt, mag man die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen.

Dachbegrünung

Bei mir auf der Arbeit ist das Dienstgebäude ökologisch, nachhaltig gebaut worden. Das bedeutet, es wurde überwiegend aus Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen gebaut.

Das Flachdach wurde mit unterschiedlichen Sedum-Arten begrünt und beherbergt nebenher auch noch eine Solarstromanlage. Finde ich total genial. Außerdem sieht das Dach zu jeder Jahreszeit einfach nur total schön aus. Besonders natürlich dann, wenn die zahlreichen Sedum-Arten blühen.

Der Großteil ist leider schon wieder verblüht, aber ich habe mir trotzdem mal einen Stuhl geschnappt und mich die Tage in einer Regenpause aus dem Fenster gehängt, um ein paar Bilder zu schießen.

Warum man ein Dach begrünen sollte? Hier ein paar gute Gründe:

  • Es sieht sehr schön aus und verbessert das Wohnumfeld.
  • Es ist ein Ersatzlebensraum für Flora und Fauna.
  • Es bietet Schallschutz.
  • Es schützt das Dach.
  • Es schützt vor Frost oder Hitze.
  • Es dient zur Wärmedämmung.
  • Es dient zur Regenwasserrückhaltung.

 

Nessel blüht

Die Nessel, die in dem prachtvollen Terrakotta-Herz wohnt, welches wir kurz vor Ostern erstanden haben, blüht derzeit. Sie ist unglaublich gewachsen und die Blüte ist auch sehr hübsch anzusehen.

Pflanzherz

Hier sieht man die Nessel noch sehr schön eingegliedert in den Rest der Bepflanzung. Beim kommenden Bild hat die Nessel einen ziemlichen Wachstumsschub hinter sich und ihre Blüte ausgebildet. Von den anderen Pflanzen sieht man auf den ersten Blick kaum noch was. Sie sind aber immer noch da. 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich finde die Blüte sehr spannend. Wenn man genau hinsieht, sieht man dieses zarte Blau der kleinen Blütenblättchen. Finde ich sehr schick. Und irgendwie hätte ich nicht gedacht, dass sie in blau blühen würde. Hätte eher auf eine Blüte in weiß, gelb oder vielleicht rot getippt.

Wachsblume/Porzellanblume – Hoya lanceolata „bella“

Vor gut zwei Jahren fand ich bei einem unserer zahlreichen Besuche im Blumenlädchen unseres Vertrauens Rimkus eine Wachsblume/Hoya. Um genau zu sein, eine Hoya lanceolata „bella“. Sie blühte so schön und hatte eine angenehme Fensterbankgröße, also musste sie mit.

Sgails Mutter, Schwiegermama, kultiviert schon seit Ewigkeiten eine Hoya im hellen Treppenhaus. Oder sagen wir, die Pflanze kultiviert sich mehr oder weniger von selbst. Sie ist ungefähr so groß wie ich, also knapp 1,60 m, wenn nicht mittlerweile sogar größer und wenn sie Blüten treibt, dann kann man nur die Flucht ergreifen, da der Duft gerade in den Abendstunden einfach nur extrem stark ist. Wunderschön, aber dauerhaft nicht erträglich. Kopfschmerzen sind da leider vorprogrammiert.

Wachsblumen oder auch Porzellanblumen genannt, gehören zur Gattung der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae). Sie werden in der Regel als Zier- und Zimmerpflanzen kultiviert.

Hoya lanceolata „bella“ ist ursprünglich in Nepal, Bhutan, Nordindien (Assam, Westlicher Himalaya) und Myanmar beheimatet.

Was die Pflege anbelangt, so scheint sie mir nicht sonderlich anspruchsvoll zu sein. Wir machen eigentlich nichts besonderes. Sie steht bei uns im Wohnzimmer auf der Fensterbank. Also Südseite. Durch den Fensterrahmen steht sie nicht in der komplett prallen Sonne (sofern diese denn mal scheint, hrhr) und bekommt einmal die Woche einen ordentlichen Schluck Wasser, alle paar Woche auch mit ein wenig Dünger versetzt. Bisher blüht sie fast durchgehend und sehr üppig. Etwas nervig ist es, die abgefallenen Blüten überall rund um die Pflanze zu entsorgen. Sie lässt ihre Blüten nämlich auch gerne in die umstehenden Kakteentöpfchen fallen. *autsch*

Die doch sehr üppige Blütenpracht kann man auf dem oberen Bild leider nicht mehr so gut sehen, da sie gerade fast mal wieder ausgeblüht hat. Wir haben etwas zu lange mit Fotografieren gewartet. Macht nichts, der nächste Blühschub kommt sicher und immerhin hat Sgail noch zwei schöne Bilder von den Blüten machen können.

Demnächst muss ich die Pflanze umtopfen. Ich spiele mit dem Gedanken, sie als Hängepflanze zu kultivieren. Eine entsprechende Blumenampel ist vorhanden und da ich im Baumarkt kein schönes Rankgitter in entsprechener Größe habe finden können, wäre es eine Alternative zur aufrechten Haltung.