Vegetarische Lasagne mit Kohlrabi und Spinat

Gestern fiel mir online dieses Rezept von „Lecker“ bzw. „Essen und Genießen“ in die Hände und da wir alle Zutaten beisammen hatten (sogar frischen Spinat), konnte es direkt losgehen. Mein Mann hat gekocht und ich konnte nach Dienstschluss genießen. Toll. Hätte ich gerne öfter. Nie hätte ich erwartet, dass mir das so gut schmeckt. Ich habe keine Pasta vermisst. Die Lasagne ist sicherlich nicht schnell zubereitet und bedarf ein wenig Vorbereitung, aber das Endergebnis lohnt sich. Versprochen.

Ein Bild reiche ich nach, wir haben uns nämlich wie die Geier aufs Essen gestürzt. Das Bild von Lecker passt aber auf jeden Fall. Sieht genauso toll aus und ist nicht geschönt.

Zutaten für ca. 4 Personen:

  • 750 g Blattspinat frisch oder auch TK
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 3 mittelgroße Kohlrabi (ca. 1 kg)
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • frisch geriebenen Muskat
  • 3 EL Butter/Margarine
  • 3 EL Mehl
  • 1/2 l Milch
  • 1/4 l Wasser
  • 4 Tomaten
  • Fett (für die Form)
  • 150 g Gouda, gerieben

Zubereitung:

Zunächst den Spinat verlesen und Waschen, trocken schleudern oder einfach die TK-Variante auspacken.

Die Sonnenblumenkerne fettfrei in einer Pfanne anrösten, den Käse reiben und beides zur Seite stellen.

Die Kohlrabi schälen und entweder in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Die Kohlrabischeiben dann in Salzwasser 2-3 Minute blanchieren. Gut abtropfen lassen.

Nun die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Das Öl erhitzen und die Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs darin andünsten.

Jetzt den Spinat zufügen und zusammenfallen lassen. Kräftigt mit Salz und Pfeffer würzen. Zur Seite stellen.

In einem weiteren Topf nun die Soße vorbereiten. Dazu etwas Butter erhitzen und darin die andere Hälfte Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Das Mehl hinzugeben, rühren und ebenfalls kurz anschwitzen. Nun mit der Milch und einem 1/4 l Wasser angießen, gut verrühren und aufkochen lassen. Gut 3 Minuten köcheln lassen und gut mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Die Auflaufform leicht ausbuttern und nun Soße, Kohlrabi und Tomaten wechselnd einschichten. Nach Möglichkeit mit einer Schicht aus Tomaten und Soße abschließen.

Den gerieben Käse obenauf verteilen und nun im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 175 ° C  bzw. 150 ° C Umluft gut 45 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun geworden ist.

Vor dem Servieren die Lasagne mit den gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen und genießen.

Ich darf das nicht…essen

Seit gut vier Wochen befinde ich mich auf Anraten meiner Heilpraktikerin Christina in der Entgiftungsphase. Entgiftung, warum? Nun, ich habe jetzt schon mehrere Jahre schwer Probleme mit Heuschnupfen und dieses Jahr war es so schlimm, dass ich zum Arzt bin und geradezu um Erlösung gebettelt habe; denn mein sonstiges Allergiemittel schlug plötzlich nicht mehr an. Heraus kam nach einem Test, ich bin so ziemlich auf alles allergisch, was so an Pollen herum fliegt. Na toll. Therapiemöglichkeiten? Bei meinem Arzt bevorzugt Spritzen oder jetzt auch Tabletten. Da ich schon zweimal drei Jahre eine Therapie gegen Hausstaub gemacht habe, war ich ehrlich gesagt nicht wild darauf, erneut zum Nadelkissen zu mutieren. Ermutigt von einigen Kolleginnen habe ich mich dann Richtung Naturheilkunde gewagt. Als Kopfmensch ist das ein großer Schritt für mich, aber ich möchte es zumindest versuchen. Der Weg der Schulmedizin steht mir ja nach wie vor offen. In der Frau unseres Hausarztes habe ich auch direkt eine Fachfrau gefunden. Sehr schön, die liebe Christina kenne ich schon und mag sie auch. Das sind ja schon mal gute Voraussetzungen.

Nach einem Erstgespräch bzw. der Erstuntersuchung mit dem Pendel (schwer verdaulich für einen Kopfmenschen) sagte Christina mir, in Weizen und Schweinefleisch könnten meine Probleme begründet sein. Meine Therapie bestünde zunächst aus einer Entgiftung mit anschließendem Darmaufbau und einigen Bioresonanzsitzungen. Neben Bärlau-Essenz, Koriandertabletten und Chlorella-Alge dreimal am Tag zur Entgiftung, darf ich während dieser Zeit (insgesamt 6 Wochen) kein Schweinfleisch und keine Produkte aus/mit Weizen essen.

Zunächst einmal, diese Bärlau-Essenz auf Likörbasis ist abartig. Ich komme mir vor, als müsste ich eine Art Maggi pur löffeln. 5 ml können da ganz schön viel sein, wenn es scheusslich riecht und noch schlimmer schmeckt. Da hilft nur, runter mit dem Zeug, nicht drüber nachdenken, nicht atmen, nur schlucken. Und ich muss sagen, man gewöhnt sich tatsächlich daran. Es klappt nun in Woche 4 schon deutlich besser, als noch in Woche 1, wo mich fast jedes Mal das große Würgen ereilte. Die Tabletten kriege ich ohne Probleme runter.

Ansonsten puh, Weizen ist ganz schon häufig in Lebensmitteln enthalten, vor allem da, wo man ihn nicht gerade vermutet. Wir backen unser Brot selber, also wird alles mit Weizen durch Dinkel, Hafer und Roggen ersetzt, kein größeres Problem. Auch Dinkelpasta finde ich sehr lecker. Dank DM bzw. Alnatura habe ich auch direkt eine gute Bezugsquelle gefunden.schweinefleisch-und-weizen

Bei Schweinefleisch war mir schnell klar, ich muss auch an Gelantine in Weingummi denken und ich weiß auch, in fast jeder Wurst ist anteilig Schweinefleisch drin. Es bedeutete also für uns, neben der WW-Ernährungsumstellung respektive Diät, kamen noch weitere Einschnitte für mich hinzu, die mein Mann aber netterweise fast alle mitmacht.

Thema Wurst: Ich kann mich nur wenig für Geflügelbraten,-aufschnitt und Co. erwärmen. Mal ganz nett, aber dauerhaft einfach nur fad und nicht mein Ding, zumal mir keiner erzählen kann, dass das Fleisch gesünder ist, als vom Schwein (Stichwort: Antibiotika). Alternativen? Streichs in allen Variationen, die fertig gekauft aber fast alle irgendwie auf Sonnenblumenkernbasis hergestellt werden und somit einen hohen Fettgehalt haben (WW-unfreundlich, sch…), Fake-Wurst, wobei ich da genau lesen muss, weil viele dieser Artikel Weizen in irgendeiner Form enthalten (Geil, das macht „Spaß“, nicht?). Nur Marmelade essen mag ich auch nicht, Käse also? Schade, denn Milchprodukte soll ich auch nicht so viele. Gut mit Soja und Hafer- oder Reismilch kann ich gut leben, der Sojajogi schmeckt mir super-gut, den Milchersatz finde ich total lecker,  nur vermisse ich Quark und etwas mehr Käse. Hm, nicht so einfach gerade und so blöd das klingt, es macht mich auch traurig. Ich lege viel Wert auf gutes und leckeres Essen. Die letzte Zeit habe ich doch sehr an der Umstellung zu knabbern, vor allem im Zusammenhang mit WW. Ich vermisse Wurst, auch wenn ich mittlerweile tatsächlich eine vegetarische „Fleischwurst“ gefunden habe, die mir echt gut scheckt. Oder ein veganer „Kräuterkäse“, der tatsächlich sehr käsig schmeckt. Da kriegt man fast schon Angst. Eine gute Geflügelsalami habe ich auch gefunden, bei Schinken ist es so lala. Es gibt was aus Rind bzw. Geflügel, aber trotzdem schmeckte bisher keiner so toll, wie vom Schweinchen (wobei ich Schweine als Tiere echt toll finde). Generell fällt mir das mit dem Geflügel seit letztem Freitag richtig schwer, weil mein Mann mir von der Kampagne „Rette meinen Bruder“ erzählte. Hm, ich weiß ja um Tierleid, ist ja nicht so, als ginge ich blind durch die Welt. Vegetarier wollte ich aber nicht unbedingt werden, dafür mag ich einfach einige Fleischsachen zu gern. Nur nachdem er diese Kampagne erwähnt hat, habe ich immer diese Bilder im Kopf. Männliche Küken, die quasi über sind und lebend durch einen Schredder gejagt werden. Wie grausam wir Menschen doch sind. Furchtbar und mir schlägt das direkt auf den eh nur geringen Appetit auf Geflügel.

Nun beschäftige ich mich also seit über vier Wochen total mit den Inhaltsangaben auf Packungen. Staune, wo überall Weizen oder was vom Schwein enthalten ist und suche mir Alternativen. Mal sind sie mehr, mal weniger gelungen. Auf jeden Fall läuft meine Entgiftung gut, laut Christina. Und mein „Chi“ ist deutlich besser geworden. Das misst sie immer am Anfang der Bioresonanz. Zu so einer Sitzung war ich bisher 4 x. Ansich auch unspektakulär, man liegt mit einer Art Matte auf einer Liege, die Matte ist ans Gerät angeschlossen und man bekommt z.B. auch mal verkabelte Messingkugeln in die Hand oder so eine Art Metallhülsen. Dann liegt man da und irgendwas passiert. Irgendwas „schwingt“. Ich finde die Vorstellung irgendwie witzig, dass da was „zurecht gestubst“ wird. Näher mag ich nicht drüber nachdenken, sonst kriege ich vielleicht zu große Zweifel und blockiere mich selbst.

Was mir ganz bewusst geworden ist, wie schön es doch ist, wenn man alles essen darf, alles verträgt, keine Allergien hat und nichts hat, worauf man achten muss. Die zwei Dinge, die ich gerade für einen sehr absehbaren Zeitraum nicht darf, kann man ersetzen und doch vermisse ich sie schmerzlich. Wie mag es erst Leuten ergehen, die etwas nie, nie wieder essen dürfen, weil sie es grundsätzlich nicht vertragen? Nie wieder spontan ein Brötchen irgendwo kaufen oder immer und überall fragen zu müssen, was drin ist? Ich war letzte Woche auf einer Veranstaltung und habe ganz schüchtern beim Catering angefragt. Man hat mir total nett Auskunft erteilt, aber ich kam mir trotzdem doof vor und irgendwie abnorm, obwohl ich dann beim Essen sogar mitessen konnte. Aber das schräge Gefühl, wenn ich unserer lieben Nachbarin schon wieder etwas abschlagen muss, weil da Weizen drin ist und sie es nur ganz schwer verstehen kann, weil sie doch gastlich sein möchte und gar nicht ok findet, wenn sie mir nichts anbieten kann. Luxusprobleme würde meine liebe Kollegin Andrea dazu sagen. Hat sie ja auch irgendwie Recht. Trotz allem bin ich froh, wenn ich in gut zwei Wochen wieder alles essen darf, wenn auch bewusster und vielleicht nicht in größeren Mengen. Allerdings sind wir eh auf einem sehr guten Weg, unser Fleischkonsum wird immer geringer, insofern wird mir das sicherlich nicht schwer fallen. Und insgesamt werden wir wohl auch künftig mehr Dinkel- und sonstige Mehlsorten für unser Brot verwenden, muss ja echt nicht immer gewohnheitsmässig mit viel Weizen sein. Und die „Wurst“ werde ich auch weiterhin kaufen. Die schmeckt sogar meinem Mann.

Ich bin nur mal gespannt, wie es am Ende mit meinen Allergien aussieht. Ob es was gebracht haben wird oder nicht. Ich hege schon ein wenig Hoffnung, aber als Kopfmensch tue ich mich schwer mit „Schwingungen“, Pendeln und Co., aber wir werden sehen.

Fast startklar für den Herbst/Winter

terracotta-kanneLetztes Wochenende war so super Wetter, dass wir beschlossen, unseren Balkon schon einmal etwas auf den Herbst/Winter vorzubereiten. Unser Grill und unsere Regentonne für die Bewässerungsanlage wurden gesäubert und in den Keller bugsiert. Die Tomatenpflanzen, die wirklich reichlich getragen haben, waren auf und kamen in die Biotonne (Kompost haben wir nicht) und die schwarzäugigen Susannen, das Mittagsgold und der oberirdische Teil der Ruhmeskrone wurden entsorgt. Nun noch auf die letzte Blüte der Dahlie warten, dann wird auch diese wieder ausgebuddelt. Die ersten Pflanztöpfe sind schon mit Winterschutz versehen. Ich habe das ganze Jahr über fleissig Blasenfolie gesammelt und konnte diese nun hervorragend um die Töpfe wickeln. Die Olivenbäumchen sind noch draußen, aber dennoch schon etwas geschützt. Sie sollen noch etwas Sonne abbekommen, bevor sie dann doch in Kürze rein müssen. Hilft ja nichts.

Unsere Balkonkästen sehen noch überraschend gut aus. Die Husarenköpfe stehen in voller Pracht, die Geranien sehen noch gut aus, die Petunien bauen jedoch langsam ab. Ich schätze mal, wenn es jetzt wirklich die nächsten Nächte über deutlich gegen 0 °C geht, wird der Spaß wohl bald vorbei sein und ich kann mich der Herbst-/Winterbepflanzung widmen. Vorzeitig rausreißen mag ich gerade nicht. Eine Nachbarsfamilie hat dies tatsächlich pünktlich zum 01. September gebracht. Alles an wirklich noch prächtigen Petunien und Geranien raus, Chrysanthemenpuschel und Astern rein. Schrecklich. Aber vielleicht besitzen sie auch einen Kalender, wo genau drauf steht, bis wann man Sommerblumen in den Kästen lassen darf?! Es war auf jeden Fall ein sehr heftiger Anblick, drum herum war noch Sommer, nur da nicht. Von jetzt auf gleich.

Langsam mache ich mir natürlich auch Gedanken, wie es diesen Winter so bei uns auf Balkonien aussehen könnte. Ich erinnere mich daran, dass ich es gerne mal mit Stiefmütterchen probieren wollte. Vielleicht finde ich ein paar Pflanzen, die gut dazu passen. Heide, Scheinbeere und Stacheldraht wären die sonst so üblichen Verdächtigen. Aber vielleicht dieses Jahr ja nicht… Mal sehen, mal etwas recherchieren. Ein Alpenveilchen werde ich nicht noch einmal kaufen, mich ärgert, dass es beim Frost eh wieder dahin ist und wie Sauerkraut im Topf hängt. Ansonsten haben die Gräser vom letzten Herbst/Winter super gehalten. Die werden sich also wieder schön machen. Fehlt nur noch ein wenig für drum herum. Bald wird es dazu also wieder Bilder geben. So sah es übrigens letztes Jahr aus.

Jetzt genießen wird hoffentlich noch ein paar schöne Tage mit unseren neuen Sitzmöbeln. Die haben wir nämlich auch noch drauf gelassen. Man kann ja auch mit Jacke einen Espresso oder eine Tasse Tee draußen trinken.

Blond Amsterdam – Urlaubsmitbringsel

Hier sind unsere diesmaligen Urlaubsmitbringsel von Blond Amsterdam. Wir mochten immer schon mal was von dem farbenfrohen Geschirr haben und nun haben drei bzw. 4 Teile ihren Weg zu uns gefunden. Zwei große Schalen und eine Butterdose. Und einen Coffee to go Becher, den wir als nette Dreingabe erhalten haben. Bin ganz verliebt. Die Sachen haben wir in einem entzückenden kleinen Laden in Enkhuizen erstanden, der ganz viel Auswahl und auch sonst ganz viele schöne Dinge hatte. Am liebsten hätten wir alles gekauft, muss ich ja ehrlich gestehen. Aber der Platz ist begrenzt und es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon den Schrank voll mit schönem Geschirr. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr über die neuen Sachen und die Butterdose ist auch schon im Gebrauch. Die großen Schalen suchen zur Zeit noch ihren Platz im Schrank, weil sie wirklich ordentlich groß sind. Aber das macht nichts. Die sind so klasse für Pasta, viel Salat oder eine richtig große Obstschale. Sie werden sicher in Kürze einen endgültigen Lagerplatz erhalten und auch viel in Gebrauch sein.

We were sailing (again)

Still war es die letzte Zeit hier im Blog. Wir hatten im August ganz viel zu tun und sind dann endlich in den späten Sommerurlaub gefahren. Haben uns lange darauf hin gequält und nun war es endlich soweit. Der Segelurlaub im Mai hat uns so gut gefallen, dass wir das gleich Ende August noch einmal für gut 5 Tage wiederholt haben. Wieder waren wir auf der Nil Desperandum unterwegs, mit einem Großteil der gleichen Mitfahrer, jedoch einer etwas andere Route.

Wieder ging es von Enkhuizen aus los aufs Ijsselmeer, von dort ins Wattenmeer, auf eine Sandbank zum Trockenfallen, nach Texel, Medemblick und Hoorn und wieder zurück. Die Tour hat mir sehr gut gefallen. Texel fand ich zwar nicht sonderlich schön, aber das lag wohl auch daran, dass wir in einem eher weniger schön gelegenen Hafen in 3. Reihe „geparkt“ haben, nach uns noch zwei Boote und wir am Ende als 5er Sandwich an der Hafenmauer in einem eher industriell anmutenden Hafen klebten. Da war das an Landgehen ein echtes Erlebnis, eine recht abenteuerliche Klettertour, als auf dem Rückweg auch noch der Tidenhub mit ins Spiel kam. Ich habe gedacht, nach dem „Hingweg“ könnte es gar nicht schlimmer kommen, doch weit gefehlt. Immerhin schmeckte das Inselbier dafür sehr lecker, wenn mich da auch sonst nur wenig begeistern konnte. Bei Terschelling war es Liebe auf den 1. Blick, bei Texel das Gegenteil.

Das Trockenfallen war ein echtes Erlebnis. Diesmal spielte das Wetter mit, im Mai war es leider deutlich zu kalt für eine solche Aktion. Aber diesmal hatten wir Glück und sind schon am Vorabend hinter der großen Abschlussschleuse in „Lauerstellung“ gegangen, um früh morgens mit dem letzten Rest Wasser auf die Sandbank aufzulaufen. Wir haben den Abend quasi irgendwo im nirgendwo verbracht, denn dort war quasi nichts außer dem Steg, eine Art Minideich und dahinter noch ein paar Wohnmobile. Wir haben den Abend jedoch genutzt und nach langer Zeit mal wieder einen unserer Drachen rausgekramt. Andere spielten Fußball an Land oder gingen spazieren. Auch konnten wir einen sehr schönen Sonnenuntergang dort genießen, so dass wir nichts vermisst haben. So gegen halb 5 morgens ging der Motor dann an und wir tuckerten gut 10-15 Minuten in finsterer Nacht zur Sandbank. Als wir dort angekommen und an der richtigen Stelle platziert waren, ging es auch recht fix mit „Wasser weg“. Zwei Mitfahrer wagten sich ins recht kühle Nass und fischten mit einem kleinen Schleppnetz nach Krabben. Zu diesem Zeitpunkt war es noch stockdunkel und das Wasser noch gut hüfthoch. Ich wäre da ungern reingestiegen. Das Wasser hatte auch nicht unbedingt Badetemperatur, obwohl der Wettergott während unserer Reise auch diesmal mit uns war. Das restliche Wasser lief sehr schnell ab und wir konnten nach einem wunderschönen Sonnenaufgang von Board klettern. Also rein in die kurzen Hosen und „aussteigen“. Was eine Matsche. Aber ich fand es sehr spannend und interessant.

Medemblick war noch genauso nett, wie beim letzten Mal und Hoorn ist eine Bilderbuchstadt. Wunderschöne Altstadt, unglaublich viele Läden und für einkaufsfreudige Touristen sicher ein Paradies. Mir hat in erster Linie gefallen, dass da im Rahmen eines Strickprojektes ganz viele Statuen, Schiffe, Geländern und dergleichen mit Stricksachen überzogen/ummantelt waren. Laternenpfähle kamen ganz poppig-bunt und witzig daher, Brückengeländer waren mit den dollsten Sachen verschönert. Das fand ich wunderschön und ich konnte mich kaum daran satt sehen. Die Städte am Ijsselmeer vermögen es einfach sehr gut, einen mit ihrem urigen Charme einzufangen.

Die ganze Woche über hatten wir perfektes Wetter zum Segeln, nur nicht, als wir uns nach Terschelling aufmachten. Da reichte der Wind einfach nur noch für Texel und unter Motor mochten wir nicht dorthin fahren.

Die ganze Zeit über habe ich mit meiner neuen Kamera wild geknipst. Die Bilder sind schön geworden und natürlich gibt es wieder ein paar Impressionen unserer Reise unten angefügt.

Alles in allem haben wir uns sehr gut erholt, die 5 Tage sind jedoch wieder viel zu schnell vorbei gewesen. Deshalb planen wir schon wieder die nächste Reise, wir sind eindeutig auf den Geschmack gekommen. Neben ganz viel Käse und einem Käsehobel aus dem schönen Käsegeschäft in Enkhuizen, haben wir diesmal auch ein wenig Geschirr von Blond Amsterdam erstanden. Doch davon demnächst mehr.

Paprika mit Kartoffelfüllung

Meine liebe bosnische Nachbarin Amra ist immer wieder für so manches kulinarisches Highlight gut. So durfte ich vor einigen Monaten zum ersten Mal mit Kartoffel gefüllte Paprika kosten. Ich finde das so lecker, dass ich seitdem mit diversen Kartoffelfüllungen experimentiere. Eigentlich geht alles, was man mag, am wichtigsten ist jedoch, dass der Hauptteil der Füllung aus geriebener Kartoffel besteht. Hier poste ich erst einmal das Basisrezept, um überhaupt zu zeigen, wie es geht. Vegeta ist übrigens das bosnische non plus ultra, ohne das geht nichts bei Frau Nachbarin.

Als Variationsvorschlag für weitere Füllungen: Möhre, Feta, Mozzarella oder sonstiger Käse, Schinkenwürfel (sofern man es nicht vegetarisch mag), Frühlingszwiebeln, Zucchini, …

Die Sahne in der Soße kann man auch weglassen. Geht auch ohne sehr gut. Mit schmeckt das Sößchen jedoch einfach besser.

Noch etwas blass, daher wieder ab in den Ofen.
Diese Paprika sind noch etwas blass, daher wieder ab in den Ofen…

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

  • 4 Paprikaschoten in Wunschfarbe
  • 2-3 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chili
  • 2 TL Olivenöl
  •  Salz, Pfeffer, Brühepulver/Vegeta, Gute Laune Gewürz von Sonnentor
  • 200 ml Sahne

Zubereitung:

Den Backofen auf ca. 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Paprikas waschen und dann längs halbieren und entkernen. In einer ausreichend großen Auflaufform parken.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, die Chili entkernen. Die Kartoffeln schälen.

Nun alles auf der etwas gröberen Reibe zu Raspeln reiben. Ich schiebe alles über den entsprechenden Zusatz bei Piggy. Funktioniert blitzschnell und perfekt. Einfach alles rein und durch.

Das Olivenöl zu der Mischung geben und alles kräftig mit den o.g. Gewürzen würzen, da die rohen Kartoffeln einiges vertragen können.

Nun die Masse auf die Paprikahälften verteilen.

Ein wenig Gemüsebrühe anrühren, mit der Sahne vermischen und neben den Paprikas in die Auflaufform gießen. Nicht drüber. Je nach Größe der Form ist dazu eine unterschiedliche Menge Brühe nötig. Ich mache das immer so, dass die Paprikas in etwa zu einem Drittel in der Brühe-Sahne-Mischung baden.

Nun die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für 45 Minuten in den Ofen schieben. Nach den 45 Minuten die Folie abnehmen und noch einmal gut 15 bis 20 Minuten ohne Abdeckung im Ofen lassen. Die Kartoffelmischung soll angeknuspert und vor allem am Ende auch gar sein. Zur Not noch etwas Zeit dazu geben und wieder abdecken, wenn alles zu braun werden sollte.

Die Brühe-Sahne-Mischung köchelt während der Backzeit ein und ergibt eine kleine Menge Soße, die man auf die Paprikas träufeln kann. Sie ist schön würzig.

Am Ende aus dem Ofen nehmen und einfach nur genießen, jedoch darauf achten, die Paprikas halten die Hitze sehr lange und sind entsprechend heiß.

Nigella Lawson – Genießen auf Italienisch

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Ein weiteres Geburtstagsgeschenk und ein echt schönes noch dazu. Ich mag gerne Pasta und Co. und in diesem Buch der englischen Starköchin finde ich so manches Rezept, dass ich gerne spontan kosten würde.

Bisher hatte ich erst die Zeit für ein Rezept, nämlich eine Pasta mit Zucchini, die ich jedoch blitzschnell unter der Woche nach der Arbeit – ohne großartiges Einkaufen – nachkochen konnte. Total unkompliziert, total fix zubereitet, sehr lecker. Das Ergebnis hat uns total begeistert und somit hoffen wir auf viele weitere Rezepte dieser Art. Blitzküche für nach der Arbeit. Gutes, gesundes Essen, dass man auch unter der Woche fix zubereiten kann.

Die italienischen Rezepte von Frau Lawson lesen sich total viel versprechend und wenig kompliziert. Das mag ich. Nicht so irre viel Schnickschnack, kurze Zubereitungszeiten und kein Chichi. Und natürlich findet man wieder einmal alles, von der Suppe bis hin zum Dessert ist alles dabei, was das Herz sich nur wünscht.

Die Rezepte sind jeweils mit einem schönen Bild versehen. Bilder von der Köchin sucht man vergebens. Ganz anders, als bei Herrn Hildmann… Hier stehen ganz klar die Rezepte im Vordergrund und das gefällt mir so richtig. Ein super-schönes Kochbuch, aus dem wir ganz viel ausprobieren möchten (sofern es mit unserer Diät irgendwie geht, versteht sich *ganz dicker Seufzer an dieser Stelle*).

Und es ist ein Kochbuch, dass mich endlich dazu bringt, mich mit einer englischsprachigen Kochbuchausgabe von Frau Lawson eingehender zu beschäftigen. Asche auf mein Haupt, ich habe es zu Weihnachten bekommen und bisher noch kein einziges Rezept daraus gekocht. *schäm* Das soll sich nun ändern. Die Frau ist mir sympathisch, ihre Rezepte auch. Und das Beste ist, ich habe noch ein Buch von ihr zum Geburtstag bekommen, dazu jedoch die Tage mehr.

Epilierer – 2. Versuch

Sommerzeit ist „freie Beine“-Zeit. Da werden kurze Hosen oder Röcke getragen, im Idealfall ohne Beinbehaarung. Die letzte Zeit hatte ich den Eindruck, ich rasiere mich zu Tode. Andauernd kamen Stoppelchen, obwohl ich gefühlt doch gerade eben erst zum Nassrasierer gegriffen hatte. Ich war ganz schön genervt davon. Also reifte in mir der Entschluss, es noch einmal mit einem Epilierer zu versuchen. Die Dinger entwickeln sich ja weiter, redete ich mir das Ganze schön.

Mein erster Versuch liegt gut 20 Jahre zurück, schätze ich mal. Damals kam der erste Silk épil Lady Shave raus. Ich weiß noch genau, der war weiß und hatte so gelbe Ränder/Verzierungen und ein Kabel, wurde mit so einer netten kleinen Tasche verpackt geliefert. Die ersten Versuche waren fies, das ziepte ganz schön und von mit der Zeit wird der Schmerz weniger, konnte ich nur wenig merken. Klar, irgendwie hat man sich etwas an das Geziepe gewöhnt, wenn man schon 10 Minuten dran war. Aber ansonsten tat das jedes Mal aufs Neue weh, fand ich. Viel schlimmer als Geziepe war jedoch, meine Beine waren im Anschluss grundsätzlich feuerrot und sahen aus, als wären sie Teil eines gerupften Suppenhuhns. Diese Rötung war auch nie über Nacht weg. Da hatte ich gerne auch mal 1-2 Tage was von. Und was dann kam, wenn die Haare nachwuchsen, das war der Grund, warum ich irgendwann das Ding an meine Mutter weitergegeben habe. Die Haare wuchsen ein, sie wuchsen nicht schön nach, nein, sie hingen in der Haut fest, es bildeten sich Entzündungen und regelrechte Pickelchen. Egal, ob man seine Haut brav mit der Apré-Lotion behandelt hat oder nicht, meine Beine sahen schrecklich aus und diese Entzündungen taten mir mehr weh, als alles andere.

Ich hoffe, mit den neuen Epilierer wird alles anders. Ich habe lange hin und her überlegt, wie viel Geld ich ausgeben möchte. Am Ende bin ich dann beim neuen Braun Silk épil 7  in der SkinSpa-Version mit den vielen Aufsätzen gelandet. Der ganze Klimbim von Zubehör war bei einem Anbieter nämlich nur einen Euro teurer, als wenn ich das Ding „nackig“ bestellt hätte. Also gönnen wir uns doch mal was, eh Spa, dachte ich mir so. Nun habe ich mehrere Aufsätze, die ich wohl nie brauchen werde, aber na ja, für nur einen Euro mehr… Auf jeden Fall kann man das Ding nass und trocken verwenden. Das Teilchen darf mit in die Badewanne, ist kabellos und hat ein Ladekabel entsprechend beim Zubehör dabei. Hinzu kommt ein Säckchen zur Aufbewahrung.

silkepil-spa

Betriebsbereit war es nach gut einer Stunde Ladezeit und ich habe einfach mal ganz stumpf ohne großes Theater das Hosenbein gelupft und angesetzt. Schmerzfrei ist Epilieren auch 20 Jahre später noch nicht geworden, jedoch deutlich erträglicher. Vielleicht liegt das auch an diesen komischen Massagerollen, die auch noch an dem Gerätchen angebracht sind. Ich bin mir noch nicht sicher, ob die nervig oder ok finden soll. Auf jeden Fall zupft das Gerätchen sehr gut fast gänzlich alle, sogar recht kurzen Haare aus (ich hatte erst vor 2 Tagen nass rasiert).  Hin und wieder muss man noch einmal über die gleiche Stelle gehen, aber das ist ja beim Nassrasierer genauso. Ich habe also mal eben meine Beine zwischen Abendessen und Badewanne trocken epiliert. Optisch hat man gesehen, dass ich was gemacht habe, jedoch fehlten bei mir diesmal Rötungen. Das sah eindeutig anders aus. Kann das nicht so recht beschreiben. Auf jeden Fall deutlich schöner anzusehen als die Suppenhuhn-Optik. Ich habe dann die nächsten Tage immer mal wieder nachepiliert, da durch das vorherige Nassrasieren einige Haare nicht den gleichen Wachstumsstand hatten. Im Moment würde ich sagen, habe ich mehr oder weniger alle erwischt. Auch in der Badewanne funktioniert das Teil sehr gut. Obwohl ich Hemmungen habe, es unter Wasser zu nutzen. Aber laut Werbespot scheint das zu gehen. Angenehmer empfinde ich Epilieren im Wasser nicht. Ich glaube, ich mag das lieber im Trockenen, als darauf achten zu müssen, nicht beim „Wasserballett“ mit dem Ding abzusaufen.

Todesmutig habe ich sogar unter den Achseln epiliert. Das tut kaum weh, musste ich erstaunt feststellen. Ich habe immer gedacht, das wäre Hölle pur. Aber ne, geht sehr gut. Überraschend gut.

Zur Pflege habe ich mir die Beine im Anschluss immer schön mit einer pflegenden Lotion (nix mit Apré-Rasage oder dergleichen) eingecremt. Bisher sehen meine Beine schön gepflegt und nicht entzündet oder verpickelt aus. Ich bin gespannt, ob da noch was in der Richtung kommt. Da meine Beine und Achseln aber insgesamt das Epilieren bisher gut überstanden haben, ohne große Hautirritationen zu zeigen, bin ich optimistisch und guter Dinge.

Die Reinigung des Gerätes ist denkbar einfach. Die Aufsätze kann man ganz einfach abnehmen und mit dem beigefügten Pinselchen zunächst abpuscheln und dann schön unter Wasser ausspülen. Trocknet alles sehr schnell.

Den Akku soll man eigentlich nach jeder Behandlung neu laden, um die volle Laufzeitgarantie zu haben. Bisher habe ich das jedoch unterlassen. Er soll gut 45-60 Minuten halten und die habe ich noch nicht verbraucht und ich möchte dem Akku nicht schaden, in dem ich ständig vorzeitig auflade.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Die Tage werde ich die Peelingschubberaufsatzbürste mal testen. Bisher fehlte mir dazu die Zeit. Das Ding soll wahre Wunder bewirken und die Haut besonders toll pflegen. Wir werden sehen.

EDIT: Mittlerweile habe ich die Bürste getestet und sie macht richtig schöne, glatte Haut. Ich denke schon, dass sie dazu beiträgt, dass weniger Haare einwachsen und werde das nun regelmäßig nutzen.

Attila Hildmann – Vegan for fun

vegan_for_funHier habe ich ein Geburtstagsgeschenk, das ich gerne vorstellen möchte. Mich hat schon längere Zeit interessiert, wie die Bücher von Herrn Hildmann sind, da ich ihn ein paar Mal im Fernsehen gesehen habe. Da wir immer weniger Fleisch essen und gerne über den Tellerrand schauen, war ich sehr interessiert an dem, was der als „Star der veganen Küche“ titulierte Hildmann so von sich gibt. Es gibt derzeit zwei Bücher von ihm, die sehr in den Medien präsent sind. „Vegan for fit“ und „Vegan for fun“. Da „fit“ so rein gar nichts für mich ist, habe ich mir „fun“ gewünscht und auch bekommen.

Auf den ersten Blick macht das Buch einen guten Eindruck: hochwertige Verarbeitung, reichlich schöne Bilder mit Gerichten, die ansprechend wirken. Wenn man dann mal genauer schaut, kommen doch ein wenig Zweifel auf, was man da genau vor sich liegen hat. Wozu muss man über 30 Seiten Einleitungstext haben in einem Kochbuch? Es ist ja sehr schön, dass Herr Hildmann so genau erklärt, warum er vegetarisch bzw. vegan lebt und was ihn dazu genau bewegt hat. Dennoch muss ich sagen, für mich ist das zuviel Text in einem Vorwort, der eher in eine Biographie gehört. Ich möchte ein Kochbuch und keinen Lebenslauf. Ebenso sind mir zu viele Bilder von Hildmann selbst im Buch vertreten. Ich möchte lieber Rezeptfotos und nicht einen Autor, der super durchtrainiert auch noch Werbung für bestimmte Küchengeräte macht (der eine spezielle Mixer, der so toll ist).

Weiterhin finde ich den Titel irreführend. Ich bin von einem veganen Kochbuch ausgegangen (wenn man den kleinen Untertitel ausblendet), aber es ist eher vegetarisch und die Rezepte sind noch nicht mal sonderlich kreativ. Herr Hildmann ersetzt einfach mal Fleisch und Milcherzeugnisse durch Soja und Tofu. Die Rezepte lesen sich zwar gut, aber sie sind nicht wirklich neu für jemanden, der sich in diesem Bereich schon etwas ausprobiert und Interesse bekundet hat.

Da sich aber alles durchaus lecker liest, werden wir sicher das eine oder Rezept testen. Da gab es z.B. ein Burgerrezept, das uns lockt. Ein weiteres Buch von Herrn Hildmann würde ich mir unter diesen Umständen aber ehrlich gesagt nicht wünschen oder selber kaufen.

Kleine neue Kamera

lumix-fz62-2Ich habe jetzt auch eine Kamera. Nicht so ein dickes Wopper-Ding wie mein Mann, aber sie ist mindestens genauso toll. Ich habe mir eine kleinere, leichtere Kamera gewünscht, mit der man auch richtig schön ran zoomen kann. Wo man nicht verschiedene Objektive benötigt und groß Zubehör herum schleppen muss. Mit der Panasonic Lumix DMC-FZ62EG-K habe ich sie gefunden. Ich habe sie mir auf Empfehlung einer Mitreisenden auf unserer Segeltour gegönnt, nachdem ich die Bilderqualität ausgiebig bewundert habe. Passend dazu habe ich mir eine kleine Kameratasche und einen total schnuffigen Kameragurt besorgt.

lumix-fz62-1Und jetzt muss ich üben. Ich habe bisher noch nie wirklich ernsthaft Bilder gemacht und weiß auch noch nicht recht, worauf es so ankommt. Eigentlich darf es bei mir auch nicht zu viele Knöpfe haben, ich möchte es möglichst einfach haben. Motiv sehen, anvisieren und dann draufdrücken, fertig. Am Ende sollte dann nach Möglichkeit ein hübsches Bild stehen. Nun möchte ich lernen, was meine Kamera alles so kann und wie man schöne Bilder macht. Ich probiere jetzt jeden Tag immer ein wenig aus. Drücke mal  hier, drehe mal da an Knöpfchen und Rädchen und schaue, was dabei raus kommt.

frank-spaeth-lumix-fotoschuleUnd damit ich das alles besser und richtig lerne, habe ich zum Geburtstag auch ein tolles Buch passend zur Kamera von meinem Mann geschenkt bekommen. Ich werde hoffentlich viel daraus lernen.

Auf jeden Fall bin ich nun schon schwer begeistert, die Kamera ist sehr handlich und besonders für kleine Hände prima geeignet. Also genau richtig für mich.